Zwischenbericht

24. Juni 2007

für all die Leser, die voller Häme mit dem Kopf nicken und „typisch!“ sagen wollen.

Frau … äh … Mutti, die Dank geschwollener, weher Finger- und Handgelenke derzeit etwas grobmotorisch ist, ließ es sich nicht nehmen, den Tellerstapel nebst darauf befindlichem Besteck vom Tisch zur Spüle tragen zu wollen. „Ich kann das!“, fauchte sie den Arbeistkollegen des besten Vaters meiner Kinder an, der hilfreich einspringen wollte. Bei der dazugehörigen ausweichenden Bewegung rutschte ein Messer vom Tellerstapel und landete auf dem kleinen Zeh der ungeschickten Dame.
Eine Amputation des Zehs ist nicht ganz gelungen, aber es tropfte doch sehr dramatisch auf´s Gastgeberparkett. Die folgende Diskussion über mangelnde Schärfe in Kombination mit Fallhöhe wird hier nicht festgehalten.

An manchen Tagen sollte man besser im Bett bleiben, aber heute lockt der Künstlermarkt am Mainzer Rheinufer und das Maß an Unglück für die Woche sollte doch nun erfüllt sein.

6 Kommentare zu “Zwischenbericht”

  1. Ulla sagt:

    Ich bin mir sicher…

    in einem deiner früheren Leben hast du einen Fakir ziemlich geärgert…
    oder eine Voodoo Göttin.

    Eine andere Erklärung kann ich mir nicht vorstellen :(

  2. Rena sagt:

    Wünsche gute Besserung

  3. Anka sagt:

    OOch Frau Mutti, nun denken Sie nicht so schlecht von Ihren Lesern.
    Häme? Neee, das glaube ich nicht! Sicher sollen Katastrophengeschichten bei gedruckten Publikationen die „Auflage“ erhöhen, aber in der Bloggerwelt? Neee, das glaube ich nicht.
    Ist denn was passiert am Rheinufer ????? ;)

  4. Anka sagt:

    Ach ja, ich habe mit Erleichterung gelesen, dass der Zeh noch dran ist. Echt! Gute Besserung!

  5. jette sagt:

    (Wir haben grad erst die aufgenommene ER-Folge gesehen mit der Frau und den zwei Zehen zum Abnehmen …)

  6. anabel sagt:

    Ogottogottogott… lassen Sie mal Ihre Zehen dran… sonst muss ich die zweite ich-weiß-noch-nicht-Socke am Ende vorne etwas schmaler stricken??? :D

    bedenkliche Grüße

    anabel