Bisweilen

23. Februar 2009

muss es doch noch mal playmobil sein.

Burgkater

Das ist dann aber für die Katz.

(nicht zu verwechseln mit dieser Burg!)

Magnolien

22. Februar 2009

Ich mag keine Magnolien.

Magnolien sind plump und ordinär. Glänzen drei Tage in voller Pracht und schlaffen dann ab. Und der Baum sieht den Rest vom Jahr unscheinbar aus.

Selbstverständlich darf man seine Meinung ändern.

Frau Maki hat gezaubert. Einen Hauch von Frühling hat sie herbeigezaubert: Magnolea (ab 27. Februar bei Kunterbunt-Design zu erwerben!)

(und sie hat sich ein olles Hager&Mager-Shirt damit so wunderbar gepimpt, dass ich umgehend nach Mainz rasen und den Laden leerkaufen will. Ich muss das nachmachen. Ganz dringend.)

“Die Magnolien finde ich ganz wunderbar”, schrieb ich Frau Kunterbunt, “doch für Miss Magnolia bin ich ein paar Jahre zu alt.”

Deshalb ist es absolut konsequent und nachvollziehbar, dass ich grünen Samt in den Stickrahmen spannte und meine Stickmaschine mit Miss-Magnolia-Daten fütterte. Und danach mit den Daten einer kleinen Magnolienblüte. Nach ein paar Stündchen halte ich nun dies in Händen:

TROMMELWIRBEL ***

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MAMAAA!

22. Februar 2009

“jaha?”

“Kreppel sind fertig!”

“Komme!”

(boah! Luxusleben!)

****** Nachtrag *****

Kreppel:

***** Rezept *****

nach dem Klick …

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Ja. So tönte die frischgeschwängerte, künftige Frau … äh .. Mutti durch die Gegend. Denn Spielzeug aus Plastik ist unnatürlich bunt, hat hässliche, harte Kanten und ist, vom ökologischen Standpunkt aus, Teufelswerk.

Verzeihen wir der Frau und merken wir zu ihrer  Entschuldigung an: sie war gerade 24 Jahre jung, die Ausbildung zur Erzieherin noch frisch und die Weltverbesserungsstimmung noch gänzlich ungetrübt.

Und so geschah es, dass biologisch-dynamische Holzbauklötze (naturbelassen, versteht sich) und irgendwelche Holzrasseln Einzug in die erste und auch zweite Wohnung hielten. Gleichzeitig kamen aber auch die pädagogischen Vorsätze untergrabende Geschenke der lieben Verwandten in Form von bunten Plastikrasseln und den allerersten Legosteinen. Dicke Legosteine mit einem Pöppel, in sehr bunt, mit lustigen Gesichtern drauf.

“Grässlich!”, dachte Frau … äh … Mutti und versuchte ihren mittlerweile zweijährigen Sohn für Holzbauklötze zu begeistern. Die Phantasie anregende Holzbauklötze. Die “ganzheitiches Erlebnis!”-Bauklötze. Doch der zweijährige Sohn hatte keine Lust auf Holz. Er wollte buntes Plastik.

Das Mädchen der Familie kuschelte gerne mit dem Waldorfpüppchen (mit natürlicher Schafwollfüllung in speichelfester organisch angebauter Baumwolle), aber noch lieber mit dem ersten Legoauto des großen Bruders.

Der jüngste Sohn wurde erst gar nicht mit Holzspielzeug belästigt. Seinen Mittagsschlaf hielt er auf einem Berg Legosteine, in der Hand die Bauarbeiterfigur.

Ganz heimlich war aus der überzeugten Holz-Bienenwachsmalkreiden-Waldorfpüppchen-und-Seidentücher-Mutter eine noch überzeugtere Plastiksch*-Mutter geworden.

Nach der ersten Lego-Duplowelle schwappte playmobil über uns herein. Ritter, Piraten, Feuerwehr, Bauernhof, Teile vom Zoo, ein halber Märchenwald und ein paar Baustellenteile. Geerbtes, Geschenktes und echte Schnäppchen.

Parallel zum playmobil tauchten die ersten echten Legosteine auf. Nach und nach drängten sie das playmobil zurück in große Kartons, die wiederum in der Halle gestapelt wurden. Und dann war das Lego überall. Der Zimmerboden des jüngsten Kindes war mit einem Legoteppich bedeckt, auf dem Schreibtisch wurde der Raumschifffriedhof eingerichtet. Im Bad auf dem Wannenrand schliefen Mitglieder der Sturmtruppen, im Zimmer der Tochter wohnte Prinzessin Leia zwischen einigen Bauruinen. Im Zimmer des Großen staubten drei halbgebaute Raumschiffe ein und in der Küche glitzerte das eine oder andere von Katerlingen verschleppte Laserschwert.

“Plöder Plastiksch*!”, tobte Frau … äh … Mutti und drohte mit der Plastikmüllabfuhr und Schmelzöfen. “Ihr wollt gar nicht damit bauen oder spielen, ihr wollt es einfach nur haben! Wie blöd ist das?!”, wütete sie vor den eingeschüchterten Kindern, die sich daraufhin zur Beratung zurückzogen.

“Mama”, sprachen die Kindelein kurze Zeit später, “ihr dürft nicht mehr in das Zimmer des jüngsten Kindes, wir bauen was. Eine Überraschung.”

Es vergingen zwei Wochen. Geheimnisvolles Getuschel und Gekicher im Zimmer des jüngsten Kindes. Die Großbaustelle auf dem Zimmerboden war stets unter zwei Decken versteckt, die Katerlinge hatten Zimmerverbot.

Gestern abend war es dann soweit: “Ihr dürft jetzt gucken!”

Dies ist eine Jedischule, falls Sie sich fragen, was das sein sollte.

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Statistereien

20. Februar 2009

Endlich habe ich entdeckt, wie und wo ich meine Statistiken und LogFiles finde.

(endlich weil ich bin da auch ein bißchen zwanghaft)

1. Ich lade wohl meine Seite zu oft neu. Oder es gibt viele (sehr viele) Besucher hier.

2. Diese Gästebücherschreiber von jappy und so weiter gehören alle in einen Sack gesteckt und kräftig verprügelt. Hey ihr Idioten! Das www ist kein Selbstbedienungsladen!

3. In einem klitzekleinen online-Magazin steht ein Artikel, in dem eine gewisse Frau Mutti erwähnt wird. (Frau Gröner ebenfalls, was natürlich noch stolzer macht) Der Artikel ist vom 02.02. und  ohne Statistiken hätte ich ihn nie gelesen.

4. Trotz Statistik leider nicht gelesen oder gesehen, was man in einem Nähforum über Frau … äh … Mutti schreibt. Nur beinahe wissen will ich, was in diesen FußFetischForum von mir oder über mich steht. Und in dem einem Forum, zu dem nur “adulte” Zugang haben. Foren, in denen man sich sogar schon zum Lesen anmelden muss, sind blöd.

5. Die Suchanfragen von Herrn Gugel liest man am besten nicht hemmungslos im Beisein der Kinder vor. “Muttis Achsel auslecken” gehört zu den zwar irgendwie ekligen, aber doch noch sehr harmlosen Anfragen.

6. Statistiken und so sind toll.

Als kleiner Vorgeschmack

20. Februar 2009

für die heizungsfreie Zeit nächste Woche ist heute morgen heimlich, still und leise die alte Heizung ausgefallen.

Bemerkt habe ich dies erst, als alle Räume gründlich ausgekühlt waren.

(“Boah Pia!”, dachte Frau … äh … Mutti, “Dein Schnupfen wird wieder schlimmer, du bist ja völlig verfroren!” Ha!)

sieht SO aus:

19. Februar 2009

singt: Me and my Boiler:

spricht der Installateur und grinst verlegen.

Mindestens zwei Tage wird es dauern, bis die neue Heizung wenigstens im Notbetrieb laufen kann. Schuld ist ein vierzig Jahre alter Boiler, der doppelwandig verzinkt ist, ca 400 kg wiegt und zwei Meter hoch an der Wand hängt. Der muss nämlich weg. Wie? Das weiß noch keiner so genau. Wahrscheinlich lässt man ihn einfach zu Boden stürzen und hofft das Beste. Vorher müssen allerdings der Gaszähler und die Leitungen weggenommen werden, damit die nicht mit zu Boden gerissen werden. (und die Waschmaschine, die darunter angeschlossen ist, muss weg)

Ist der Boiler weg, kann die neue Heizung samt Speicher eingebaut werden. Dazu  braucht es ein paar neue Leitungen, die mit äusserster Vorsicht an die alten geschraubt werden sollen. Vorsicht deshalb, weil die vorhandenen Leitungen eben auch schon vierzig Jahre alt sind und nur noch mit Glück und Spucke an den Verschraubungen dicht sind. Nach und nach werden diese Leitungen ersetzt.

Ganz zum Schluß wird der Ofen im Wohnzimmer gesetzt. Wahrscheinlich dann Freitag nächster Woche.
“Du wirst schon nicht frieren, Pia”, tröstet der Installateur, “Ich kann euch einen Radiator geben.”

“Ich habe auch einen!”, verspricht der Oberinstallateur.

Wir haben auch einen. Frieren ist also nicht angesagt.

Fragt sich, wie wir zwei Tage ohne Wasser leben werden. Leider ist der Boden im Garten noch gefroren, da wird´s nix mit der Frischlufttoilette.

Uah. Ich bin … ängstlich. (und grübele mal wieder, weswegen es AUSGERECHNET dieses Haus sein musste)

Revolutionäres am Morgen:

19. Februar 2009

Einen grünen Fruchtgummiteufel zum Kaffee* essen und ihm zuerst die Füße abbeißen statt den Kopf. Wie sonst immer.

Dazu den iPod im Ohr zu haben, den linken Stöpsel im rechten Ohr und umgekehrt.

War schwer, aber ich habe mir vorgenommen, ein bißchen weniger zwanghaft zu sein.

*Kaffee übrigens draußen auf der Terrasse in strahlendem Sonnenschein und spürbarer Frühlingsluft und -wärme.

“Es ist ein guter Tag zum Säen!”, dachte Frau … äh … Mutti nach einem Blick in den Kalender und einem Blick nach draußen auf den Holunder, der zarte Blätter entfaltet.

Die Anzuchttöpfchen stehen unten im Flaschenkeller. Hinten rechts, neben den Mülltonnen, in dieser finsteren Ecke. Dort wo die großen haarige Kellerspinnen wohnen, die einem über die Hände sprinten, wenn man beherzt in die Weben greift, um die Töpfe herauszufischen.

Haben Sie mich schreien hören?