15:00 Uhr, 34°C, Pause
25. Mai 2009
“Mama”, sprachen die hinreissenden Bestien beim Mittagessen, “den Jungen aus dem I(r)renland fanden wir klasse!”
Dem kann ich mich vollinhaltlich anschließen. (er sprach zum Beispiel: “May I have Fleischwurst?” und die Flasche fiel “voll auf my foot” und er forderte “another funny song, please. Lovely please!”)
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Ich möchte auch “another funny song!” und tröste mich deshalb mit dem Archiv der Frau Jette: Udo und Maggie O.
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Da sind manchmal mails im virtuellen Briefkasten, die berühren so, dass man sie nicht sofort beantworten kann.
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Die Kindelein haben in Rekordzeit die Hausaufgaben erledigt und sitzen nun im Zimmer des Jüngsten. “Nicht stören, Mama!”, verlangen sie, “Wir müssen spielen nachholen.” (Rabenmutter, ich.)
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“Wie bist du denn drauf?”, fragt Frau … äh … Mutti ihr jüngste Kind.
“Ich bin Mister Neutrum, ich bin ein Aussenseiter!”, erwidert dieses und Frau … äh … Mutti lächelt wissend.
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Der Alltag ist wieder da. Willkommen.
Bildchen
25. Mai 2009
Der beste Vater meiner Kinder hat heimlich nebenbei ein paar Bilder gemacht und die zeige ich Ihnen mal. Zwei, drei von mir, von heute sind auch dabei. Nach dem Klick.
I wanna stay!
24. Mai 2009
schimpfte der Sohn der Frau aus dem I(r)renland, doch der Bus zum Flieger wartet nicht und der Papa daheim war dann letztlich doch wichtiger, als das Buddeln in der Mutti´schen Wildnis.
Die letzten Gäste haben die Villa verlassen und Ruhe kehrt ein. Zurück bleibt eine einzelne Socke mit MickyMausMotiv und sehr großem Loch an der Ferse und ein Paar orangefarbener Sneakers in Größe 40. Ausserdem ein bißchen Staub und Dreck auf dem Küchenboden, aber um den kümmere ich mich später.
Die Gartyparty war … voll. Überwältigend. Ich habe gelacht und gekichert, mich prächtig amüsiert, köstlich gespeist, viel zu viel Sekt getrunken, großartige Mitbringsel ausgepackt und später auch drei Tränchen vergossen, wegen der Hormone und auch aus Erschöpfung, denke ich. Drei Tage Gartypartyfestival sind für mich, die ich eigentlich größere Menschenansammlungen meide, doch etwas zuviel Desensibilisierungstherapie – ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste :-)
Ich nehme deshalb Abschied von den ganz großen Feiern und sage Hallo! zu den kleinen, intimen, gemütlichen Feiern, bei denen Zeit für längere Gespräche bleibt. Die Musematschka samt Mann lächelte ich im Vorbeirennen immer mal wieder freundlich an, der Kontakt mit der Garnprinzessin bestand immerhin so lange, dass ich registrieren konnte, dass sie keinen türkisfarbenen Lidstich trug und den Mann der Quartalsstrickerin nahm ich erst heute, bei der Verabschiedung, so recht wahr.
Der Vorteil der großen Masse ist natürlich, dass es leichter fällt, sich zu trauen. Man kann sich verstecken und beobachten. Der Nachteil der großen Masse ist, dass die Eindrücke sich überschlagen, dass Lautstärke und Aktion schnell überfordern können und dass der regelnde Überblick schnell verloren geht. Ich finde die Idee des großen Gartenfestes nach wie vor sehr toll, doch ich kann keine Gartyparty 2010 feiern, denn der Bekanntheitsgrad der Veranstaltung schiebt ihr selbst den Riegel vor. Ich müsste Absagen erteilen, müsste sozusagen Aufnehmekriterien erstellen (wie? Du hast nur achttausend Zugriffe am Tag und bist nur ein C-Blogger? Tja …).
Man soll aufhören, wenn´s am Schönsten ist und das tue ich.
Ich freue mich aber sehr, meine Gartypartybesucher wieder zu sehen, nur eben nicht alle auf einmal.
(kleiner Insider am Rande: die Seerose hat einen Trieb und ein echter Experte *wink zu Manfred* sprach von – kann das sein – Wachstumsknoten, die erst zertsört werden müssten, um die Pflanze zu töten. Und die Dämmung unserer Aussenwand musste sowieso irgendwann runter. Wenn auch geordneter, direkt in Müllsäcke, ohne den Umweg durch den Garten. Ansonsten: nur drei geköpfte Sonnenblumen, einige Erdbeerverluste und ein gefledderter Farn. Maximal vier Gläser und ein Gartenstuhl. Aber letzterer war auch schon alt.)
Ich würde Ihnen da draußen allzu gerne Bilder der Weinbergsrundfahrt zeigen und natürlich auch Bilder des munteren Treibens im Garten. Oder Impressionen vom Abend auf der Terrasse, als die Gelkerzen brannten und zu Gitarrenklängen von vertrockneten Kröten gesungen wurde. Doch ach! Kein einziges Bild habe ich gemacht, wohlwissend allerdings, dass das andere gerne und vielleicht auch besser tun werden. Klicken Sie sich also bitte durch die Blogs der Gartypartygäste und ärgern Sie sich halt ein bißchen, dass es jetzt zu spät ist, um nochmal dabei gewesen zu sein :-)
(was ich mir ja übrigens sehr, sehr gut und selbstverständlich total gemein und diskriminierend, liebe Männer, vorstellen könnte, wäre eine Nur-Bloggerinnenparty (einzige Ausnahme: hinreissende Stillbabys) quasi so was wie der Bloggerfrauenwagen bei der Weinbergsrundfahrt zwischen Brudersberg und Rabenturm. Nur halt länger, ohne Geholpere und mit besserem Wein :-) Wir werden sehen.)
übrigens
23. Mai 2009
gilt hier weder die Ausrede “zu weit weg” noch “Bundesligadingens”.
Boah. Es ist voll. UND toll!
Morgens um sechs
23. Mai 2009
ist die Welt sehr in Ordnung.
Vor allem dann, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Rolladenritzen drängen und der viele Wein auf der Weinbergsrundfahrt, getoppt von links-zwo-drei-vier Trinkjoghurts keinen größeren Schaden, als einen leicht zu beseitigenden Teppich im Mund verursacht hat.
Frau … äh … Mutti sitzt somit frisch geduscht am Küchentisch beim allerersten Kaffee und vermutet, dass das alles ganz nett wird, heute.
Ob das mit der Liverbloggerei so klappt, wie SIE sich das vorstellen, das mag ich nicht versprechen. Bilder gibt´s bestimmt noch nicht, weil das einfach zuviel Zeit frisst, ein Bild auszuwählen, zu bearbeiten, sämtliche ungeliebten Kinne, Bäuche und Hintern rauszuschneiden und das perfekte Ergebnis dann hochzuladen.
Kleben Sie mal nicht am Rechner und warten Sie nicht auf senstionelle Neuigkeiten aus der Wildnis der Grünen Villa. Die können Sie auch immer noch Montag oder Dienstag in verschiedensten Blogs lesen. (sofern wir nicht wirklich so gemein wie angedacht sind und einfach garnix schreiben :-) )
Ihnen einen schönen Tag, Minikleinbloggersdorf in meinem Garten und mir ebenfalls.
Gelandet
22. Mai 2009
und wahrscheinlich gerade gebührend empfangen worden ist die Frau aus dem I(r)renland, geklingelt hat Familie Antonmann (sich umgehend auf Kaffee und Fingernagelherztattoos gestürzt) und am Himmel ziehen bedrohliche Gewitterwolken auf, die aber die Stimmung nicht dämpfen.
Gleich gibt´s Nudeln mit Tomatensoße, so als Basis für den Wein während der Weinbergsrundfahrt. Aber zuerst muss ich mich andächtig vor das neue Grab im Garten stellen, in dem eine Hummel ruht.
(macht übrigens immer noch Spaß, mit den Gästen)
Was am Morgen geschah,
22. Mai 2009
in der Wildnis der Grünen Villa, interessiert Sie vielleicht?
Völlig unspektakulär, Käsekuchen in oberen Gartenteil zusammen mit der allerliebsten Freundin, Frau Jette und Tochter, später einige Leibesübungen an der Reckstange unter den wohlwollenden Blicken des Nachbars. (Frau … äh … Mutti turnt im rosafarbenen Snoopie-Nachthemd, Bilder gibt es eher nicht)
Mittlerweile ist Familie Traumberg eingetroffen, um Trinkjoghurt anzusetzen. Die Familie hat sich aufgeteilt, um verschiedene Spezereien einzukaufen und vielleicht landet gerade die Frau aus dem I(r)renland n Frankfurt/Hahn.
Ich muss jetzt noch dreissig Gläser spülen, den Dreck, den neun Kinder gestern abend im Wohnzimmer verteilt haben, wegsaugen und keine Zeit haben, um panisch zu werden.
(strahlender Sonnenschein!)
ok.
21. Mai 2009
Es ist total schön und Sie da draußen verpassen was und wir lachen ganz viel, sogar dann, wenn unsere Kinder Bilder im Restaurant von der Wand reissen.
Livebloggen geht jetzt nicht, weil die Kindelein allesamt der Heidi zuschauen und wir am Küchentisch sitzen und Wein trinken.
Fein isses. Sehr.
Liveberichterstattung
21. Mai 2009
Liebe Zurück Hinter Daheimgebliebene,
sicherlich wird es zwischendurch einen kleinen Bericht geben. Sie wissen ja, wie schwatzhaft ich bin. Und wie gerne ich mit tollen Sachen protze.
Den Rechner gebe ich frei, damit auch die Gäste ihrer Schwatzhaftigkeit frönen können.
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In drei Stunden ist Frau Jette da und ich freue mir darüber ein Loch in den Bauch. Ob sie es verkraften kann, in rosa Bettwäsche zu schlafen? (rosa muss aber sein, wegen dem Näh-, Arbeits- Gästezimmer-Farbkonzept, da bin ich pingelig. :-) )
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Ist es verwunderlich, dass ich mir gestern abend noch rasch ein angemessenes Bekleidungsstück für die Gartyparty genäht habe? Nein? Dachte ich mir.
Für Töchterlein habe ich heute morgen schon genäht.
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Heute morgen war es grau und trüb, mittlerweile scheint die Sonne. Das gibt Gewitter heute.
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Ich habe die Gartyparty-Gästeliste nicht mehr aktualisiert, deswegen kurz hier: Gise kommt nicht und Herr Smokediver fährt lieber ins Mittelalter. Dafür kommt Frau KKK (Küche, Kinder, Kamikaze), dieses Jahr zum ersten Mal mit Kindern, dafür nicht über Nacht. Und Frau Musematschka, von der ich bisher noch genau NIX weiß, aber das ist nicht schlimm.
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Ich sitze nur hier am Rechner, um mich davor zu drücken, das untere Bad zu putzen.
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Ich habe völlig den Überblick verloren, was noch fehlt. Aber Samtags haben die Geschäfte offen, sogar bis 22:00 Uhr. Alles ist gut.
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Bis dann.
Noch einmal schlafen
20. Mai 2009
und dann geht es los.
Frau Jette mit Tochter trudeln morgen um die Mittagszeit ein und das wird wie eine Erlösung sein, denn dann ist Feierabend mit Vorbereitungen. Dann wird nur noch erzählt, Kaffee in der Sonne getrunken und nebenbei ein bißchen Wäsche gewaschen.
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Der dicke Martin hat nämlich auf den Teppich gekotzt. Ausserdem war er gestern abend dem besten Vater meiner Kinder eine große Hilfe.
Der beste Vater meiner Kinder hat mir zum Hochzeitstag (herzlichen Dank für die zahlreichen Glückwünsche! Und Frau Düne -Tipps habe ich keine, so aus´m Stehgreif. Vielleicht zum 15. ) einen Herzenswunsch erfüllt und die Gräben in der Halle, in denen offen die Abwasserleitungen liegen, zubetoniert. Ich musste nur ein wenig mit gebrochenen Füßen und Waschmaschinenstreik drohen, schon ging das :-)
Der dicke Martin half den Beton zu verdichten, in dem er mit seinen niedliche Pfötchen darüberstapfte. Leider hat der beste Vater meiner Kinder die Abdrücke wieder glattgezogen.
Ich habe als zehnjährige meinem Opa helfen dürfen, beim Estrich gießen. Und als die Fläche fertig war, durfte ich einen Fußabdruck machen. Ob es den noch gibt? (ich schäme mich auch nur ein klitzekleines Bißchen, dass ich 36cm mit einem Nagel darunter ritzte, Natürlich die Schuhgröße meinend. Nun. Ich war halt jung.)
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Die Übernachtungsgäste in meinem Haus müssen übrigens keine Handtücher mitbringen, dafür aber Verständnis für einige Umständlichkeiten, die es mit sich bringt, wenn plötzlich doppelt so viele Menschen in der Grünen Villa leben.
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Die Wettervorhersage hat mich zu einem glücklichen Menschen gemacht.
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Das jüngst Kind hat heute schulfrei, weil die Lehrer zur Korrektur der VERA-Arbeiten freigestellt wurden. Er hat allerdings eine Hausaufgabe zu bewältigen, die er mit der ihm eigenen Lässigkeit erledigt.” Schreibe einen Brief an Oma oder Opa”, lautet die Aufgabenstellung.
Das jüngste Kind schrieb:
Liebe Oma!
Wie geht es dir? Mir geht es gut.
Dein Enkelkind
Er ist ein bißchen beleidigt, weil ich ihn aufgefordert habe, mindestens sieben Sätze mehr zu schreiben.
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Brötchen und Fleischwurst für die Weinbergsrundfahrt sind bestellt und teilweise sogar schon bezahlt. Käse für Fleischwursthasser (wie ich zum Beispiel) wird noch gekauft. Auf dem Hänger gibt es Wein zu trinken und höchstwahrscheinlich auch Wasser. Vielleicht sogar Traubensaft für die Kinder, das muss ich aber noch klären, ich muss auch noch nach den Weinpreisen fragen. Falls Sie sich fragen, was mit ihrem “Weinbergsrundfahrteintrittsgeld” passiert: die Fahrer kosten je 30,- Euro, der Rest geht für “Weck, Worscht unn Woi” drauf.
Ich versuche seit ein paar Tagen einen dritten Fahrer zu organisieren (Traktor und Hänger hätte ich schon), damit a) auch wirklich alle, alle, alle mitfahren können und b) alle, alle, alle nicht so gedrängt sitzen müssen. Sollte ich keinen dritten Fahrer bekommen, muß meine Familie daheim bleiben. Und die allerliebste Freundin auch (verzeih, Süße!). Wäre schade. Also drücken Sie mir bitte die Daumen!
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Es hilft alles nix, der Kaffee ist getrunken und ich nutze die Zeit, in der das jüngste Kind grummelnd und brummelnd an seinem Rechner einen Brief schreibt, um eines der Gästezimmer ordentlich zu machen.
***** Nachtrag!
Um sich richtig heimisch zu fühlen, im wunderbaren Nierstein, können Sie sich vielleicht bereits ein bißchen mit dem Dialekt vertraut machen.
Üben Sie, frisch von der Leber weg sozusagen, muntere Sprüchlein wie:
Rhoihessewoitrinkemerwennsewissewollewasmertrinke!
oder:
Ischunnmeiböppschertrinkerhoihessewoischöppscher!
oder:
Dodidawaranerdoderwolltrhoihessewoiho!
Geht mit dem entsprechenden Rhoihessewoi natürlich viel fließender von der Zunge.
***** W*I*C*H*T*I*G*****
Am Samstag öffne ich erst ab zehn Uhr meine Haustür!

