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24. April 2010

Glück.

Ein ganzer Tag voll.

FF, die dritte

23. April 2010

freitags fisch, sagt frau rieger und ich mache es mir heute leicht.

antje und der fisch am ufer

eines meiner lieblingslieder auf frau jettes kleiner schwarzer. weil das damals so ein wunderbarer tag war und mich das lied immer wieder daran erinnert.

moment noch,

23. April 2010

sprach frau … äh … mutti beim verbandswechsel, ich muss noch rasch ein photo machen. für die kinder, weil die wollen alle blutigen details.
und für ihr blog … ?, sprach der freundliche orthopäde augenzwinkernd.

nun ja. ok, ärztliche anordnung, sozusagen. mein fingerchen heute morgen -> nach dem click!

(die hand sieht nur deshalb so gequetscht aus, weil der verband so eng gewickelt war)

nächste woche freitag werden die fäden gezogen und dann erfahre ich auch, was genau aus meinem finger rausgeschnitten wurde. Spinneneier waren es nämlich nicht, genausowenig wie ein ganglion.

ich durfte übrigens tatsächlich bei der operation zusehen. am schlimmsten (und schmerzhaftesten) waren die beiden spritzen mit dem lokalanästhetikum. die zauberten wunderhübsche brennende beulen in meine hand und ich hatte gar keine große lust mehr auf eine op. aber den ersten schnitt spürte ich nicht mehr, nur das warme blut, das an der handinnenfläche entlang lief. zwei wundspreizer wurden in den schnitt reingequetscht und als diese auseinandergezogen wurden, konnte ich meinen knochen sehen! fand ich sehr, sehr spannend und interessant. leider lag die kamera in der tasche auf dem anderen stuhl. (andererseits … wem hätte ich diese bilder schon zeigen können?) es blutete mächtig und das knubbelchen war schnell “abgeknippst”, es sieht aus wie ein stückchen knorpel und beim abtrennen ertönte auch so ein “ich beisse auf knorpel”-geräusch. insgesamt alles sehr aufregend und bis auf die beiden spritzen vorher nicht schlimm. (dennoch danke für die spritzen, ich bin froh, dass es die gibt!)

die nacht war bescheiden, weil ich, wenn ich mal schlief, davon träumte, dass ich mich auf die hand rolle.

jetzt geht´s mir aber gut, schmerzmittel sei dank. trotzdem, ich halte die hand weiterhin ruhig (und seien sie beruhigt, in diesem blog wird es wieder groß- und kleinschreibung geben).  später allerdings muss ich auf ein pferdefest der klasse des jüngsten kindes. käsewürfel soll er mitbringen, der jüngste, und ich sage: wo ist frau antonmann, wenn man sie braucht? weil beim keltenfest, damals im herbst, hatte sie perfekte käsewürfel für das kind geschnitzt …

metzel, metzel

22. April 2010

der knubbel ist draußen.
ansonsten alles wie immer … anders als geplant.

morgen mehr, heute ruhe halten.

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nachtrag … ohne betäubung jetzt ganz viel aua.

freue mich auf ablenkung, mme ouvrage

Beginnen wir den Tag

22. April 2010

einfach mal mit der Information, dass die Leitungen (welche Leitungen wurde noch nicht verraten) kaputt sind und deswegen im Zuge der Sanierung nun doch endlich die Straße runderneuert wird.

Was zuerst mal ganz nett klingt,” neue Leitungen, neuer Straßenbelag!”,  wird letztlich dazu führen, dass ohne die tolle Schlaglochlandschaft die Straße wieder zur Rennstrecke wird. Jedenfalls den Berg runter. Und dass uns dieser Spaß richtig viel Geld kosten wird. Anwohnerbeteiligung nennt sich das und die wird wohl fünfstellig. Wieviel fünfstellig wissen wir erst, wenn klar ist, ob sich die Beteiligung anhand der Grundstücksbreite, also dem Stück Straße vor unserem Haus = 12 Meter, berechnet oder, so wie es vor vielen Jahren schon mal beinahe passiert wäre, anhand der Quadratmeterzahl des Grundstücks. Das wäre nun ein echtes finanzielles Desaster.

Zum Thema Straßenerneuerung gabs letztes Jahr schon mal eine Bürgerversammlung bei der abgestimmt wurde. Eine ganz knappe Mehrheit gab´s für Ausbesserung und “das geht doch noch”. Tja. Jetzt nun doch.

Und ich frage mich, wie die Anwohner der Straße, die teilweise finanziell nicht ganz so sorglos sind, dieses Projekt wuppen werden. Die Gemeinde bietet großzügige Kredite, hieß es bei der letztjährigen Versammlung und ich möchte brechen. Ich will mich doch nicht verschulden, um einen neuen Straßenbelag zu bekommen. Mal hören, wir sind erneut zur Bürgerversammlung geladen. Vielleicht sind ja zufällig dreiEurofuffzich von Herrn Ramsauers zugesagten 100 Millionen für die Fäulingstraße vorgesehen. (Optimist bis zum bitteren Ende -> ich)

Abwarten. Kaffee trinken. Und immer lächeln.

Frau … äh … Wichtig!

21. April 2010

Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man seine Haustür einer Frau öffnet, die einem eine ganze Menge Fragen stellen wird. Sehr viele Fragen. Sehr viele Fragen, bei denen ich vor der Antwort echt nachdenken musste. Aber auch Fragen, die ich ganz rasch beantworten konnte. Ob ich demnächst mit dem Bloggen aufhören möchte, zum Beispiel. Die konnte ich ganz spontan beantworten.

Schwieriger war dann schon die Frage, warum so viele Menschen mein Blog lesen? Meine angeborene Bescheidenheit ( Frau … äh … Mutti hüstelt) ließ mich erstmal mit den Schultern zucken und Unwissenheit heucheln, denn im Grunde genommen weiß ich natürlich, das mein brillanter Schreibstil und die ausgesuchte Auswahl von Themen, die den Nerv der Zeit (und Leser) treffen, dafür verantwortlich sind.

Wie lange ich schon blogge und wieviel Zeit es kostet, ob ich Blogcontent inszeniere und wie authentisch ich bin … ich erzählte eine Menge und je mehr ich erzählte, desto dunkler rot leuchteten  meine Wangen. Das sieht auf den Bildern, die gemacht wurden, wahrscheinlich sehr “gesund” aus.

Fragen über´s Bloggen zu beantworten führt dazu, dass man auch eine Menge über sich selbst nachdenkt, über das eigene Bloggerverhalten. Und ich befand: alles ok so. Frau … äh … Mutti kann ich gut leiden.

Zu lesen sein wird das Interview Ende Mai/Anfang Juni und natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, dann damit zu prahlen. Und zu verlinken.

(Sie kennen doch Frau … äh … Mutti.)

Rumgebrummel

21. April 2010

Zeit (und Temperatur) für ein Feuerchen im Ofen.

(ich denke über einen fetten Herbsteintopf zum Mittagessen nach. Wo bitte ist der Frühling?)

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Habe mir den Haaransatz gefärbt. Ausserdem noch drei Finger (undichte Handschuhe), die linke Schläfe und solch einen Fleck wie Cindy Crawford. Man sollte doch meinen, dass ich nach zwanzig Jahren Haare färben endlich mal den Dreh raus habe.

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Heute morgen dreizehn Bilder aufgehängt. Alle schief. Mal mehr nach rechts, mal ein bißchen nach links gedreht. Wenn man länger draufschaut, wird´s einem ein bißchen übel. Was nicht am Inhalt der Rahmen liegt.

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Der Nachteil von wärmeren Temperaturen ist, dass die Nachbarn jetzt  nicht mehr hinter geschlossenen Türen und Fenstern rumbrüllen. Leider schreien sie in einer Sprache, die ich nicht verstehe, deswegen kann ich auch meinen Wortschatz nicht erweitern.

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Mein liebes, braves, treues Laptop ist krank. Es schnauft und keucht und röchelt. Der beste Vater meiner Kinder diagnostiziert Altersschwäche und Überbeanspruchung und prophezeit ein baldiges Ableben. (des Rechners natürlich) Ich liebäugele mit dem schicken kleinen Apfelrechner, der wäre perfekt für mich.

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Mein Handy sagt “Vladiwostok”, wenn mich jemand anruft. Niemand ausser mir und dem besten Vater meiner Kinder findet das lustig. Das ist entweder ein Zeichen dafür, dass wir wirklich sehr verschroben sind oder einen merkwürdigen Humor haben. “Vladiwostok” sagt auch die Ö-Light.

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Heute nachmittag werde ich interviewed und das ist sehr spannend.

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Haushalt. Jetzt.

Erkenntnis

20. April 2010

Anti-Stress-Seminare können drei Freundinnen einen wunderbaren, spontanen, gemeinsamen Abend verschaffen. Und damit haben sie ihren Zweck ja ganz und gar erfüllt, die Seminare.

(ein bißchen Berlin-Feeling mit der Mutter der allerbesten Tochterfreundin und der Freundin, die nie Zeit hat. Dazu ein dunkles Zischke und ein Mädchenbier zum Nachtisch.)

heute so

20. April 2010

Von der Nachbarin übers Gartenmäuerchen gereicht:

Mein eigener Rharbarber lebt im Schatten und braucht noch zwei, drei Wochen.

“Bin ich doch mal fleissig heute”, dachte Frau … äh … Mutti und spannte ein T-Shirt in die Stickmaschine. Fünfundzwanzig Minuten und zwei abgebrochene Nadeln später, feuerte ich das T-Shirt mit einer versauten Stickerei und etlichen Löchern in den Müll.

Wenn die Nadeln abbrechen, stimmt die Fadenspannung nicht, sagt meine Gebrauchsanweisung. Und die Schlingen in der Stickerei sagen das auch. Also schraubte ich an der Fadenspannung herum und hatte genau keinen Erfolg. Schlinge an Schlinge und der Oberfaden füllt die Unterseite der Stickerei. Egal ob flächiges Sticken oder dünnne Linie, Murx am Stück und nichts half. Ich fürchte, das Maschinchen muss erneut zum Doktor. Verzeihung Frau Kunterbunt, Entschuldigung Frau Rieger, ich habe diesmal leider keine Photos für Euch.

Blieb noch das Nähen. Die noch vor drei Wochen naturweißen Sitzkissen auf der Küchenbank zeigten bereits einige unschöne Dreckspuren und eine ausführliche Speisekarte eben dieser drei Wochen. Hässlich. Ich nähte also rasch fünf Kissenbezüge.

Ich versuchte rasch fünf Kissenbezüge zu nähen:

Da ich dies nämlich am Terrassentisch tat, war ich bisweilen etwas behindert. Der Terrassentisch ist nämlich auch Wohnzimmer von ungefähr zwanzig Hummelchen, die fleissig die Schraublöcher der Tischplatte mit Lehm, Wachs, Honig und Eiern füllen. Und zwischendurch irgendwo rasten, bevorzugt auf meinen Fingern. (die sind völlig ungefährlich, denn ihr Stachel kann menschliche Haut nicht durchdringen)

So zog sich das Nähen auf der Terrasse und es begann ein bißchen zu stürmen.

Einige Minuten schneite es fleissig Kirschblütenblätter und Baumwürmer (O-Ton jüngstes Kind zu Birkensamen). Während ich die letzten Nähte setzte, fegten die Jungs das Zeugs zusammen, denn der drohende Regen hätte daraus eine grässliche Pampe fabriziert. Und dafür gesorgt, dass wir in den nächsten vier Wochen etliche Birkenbäumchen auf der Terrasse jäten müssen.

Die Kissenbezüge waren fertig und passtene erfreulicherweise auf die Kissen.

Und die Kissen machen sich ganz gut auf der Küchenbank.

Für heute reicht es dann in Sachen Kreativität. Ich kann mich noch ein wenig mit Sockenmemory austoben oder versuchen herauszufinden, aus was die Schmiere im linken Waschbecken im Bad besteht. Ich kann einmal quer durchsaugen oder das Holz für den Ofen in die passende Kiste einstapeln. Ich kann´s aber auch einfach lassen, weil morgen könnte ich mich ja langweilen :)

Hoch die Tasse XXIV

20. April 2010

Das Wandertässchen wurde befüllt mit Milchkaffee und macht sich neben Streuselkuchen und Tulpen sehr frühlingsfrisch.  Und einen entzückenden “Ooooh, SO groß ist sie?!”-Beweis gibt´s auch mal wieder.

Da.