<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frau ... äh ... Mutti</title>
	<atom:link href="http://www.frau-mutti.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.frau-mutti.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 20:24:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Unfassbar,</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10585.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10585.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[hinreissende Bestien]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10585</guid>
		<description><![CDATA[aber das Schuljahr neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Nach den Sommerferien wird das jüngste Kind bereits in die siebte Klasse kommen und deshalb muss er sich jetzt ein Wahlpflichtfach aussuchen. &#8220;Wirtschaft und Verwaltung&#8221;, &#8220;Hauswirtschaft und Sozialwesen&#8221; und &#8220;Technik und Naturwissenschaft&#8221;  sind die drei Bereiche und in diesem Schuljahr hat die Klasse in alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aber das Schuljahr neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Nach den Sommerferien wird das jüngste Kind bereits in die siebte Klasse kommen und deshalb muss er sich jetzt ein Wahlpflichtfach aussuchen. &#8220;Wirtschaft und Verwaltung&#8221;, &#8220;Hauswirtschaft und Sozialwesen&#8221; und &#8220;Technik und Naturwissenschaft&#8221;  sind die drei Bereiche und in diesem Schuljahr hat die Klasse in alle drei Bereiche hineingeschnuppert. Ganz klar auszuschließen ist &#8220;Wirtschaft und Verwaltung&#8221;, das liegt ihm nicht, das ist trocken und langweilig und ja, ich sehe ihn auch nicht irgendwo als Bürokaufmann oder so. Ich dachte, es wird &#8220;Technik und Naturwissenschaft&#8221;, denn da geht´s um Computer und von denen stehen hier eine Menge herum und er beschäftigt sich gerne damit. Spielend, lesend und auch ein bißchen bastelnd.</p>
<p>&#8220;Mama, ich nehme Hauswirtschaft und Sozialwesen, weil da kochen wir.&#8221;</p>
<p>Interessant. (ich hatte auch Hauswirtschaft und Sozialwesen und den Hauswirtschaftsteil fand ich blöd)</p>
<p>&#8220;Sohn, was habt ihr denn so gekocht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Gemüsepäckchen&#8221;</p>
<p>&#8220;Echt? Toll Erzähl! Wie macht man die?&#8221;</p>
<p>&#8220;Tomaten kleinschneiden, Kräuter und Käse dazu und in Blätterteigquadrate wickeln&#8221;</p>
<p>&#8220;Ah. Oh. Und was hast Du dabei gemacht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich hab den Blätterteig aufgetaut.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*puff* machte meine Eislaufmutterseifenblase, in der ich die Sterne am Restaurant meines Chefkochkindes polierte.  Immerhin kann er schon Blätterteig auftauen, nächstens wird er wohl lernen, wie eine Nudeltüte geöffnet wird ;)</p>
<p>Ich habe damals übrigens zwanzig Grundrezepte auswendig lernen müssen (so´n Quatsch!) und in der Kochprüfung nur eine drei bekommen, weil mein Fisch zu weich, mein Salat zu sauer und mein Kuchen zerbrochen war. Dafür kann ich Handfeger reinigen und Geschirrhandtücher bügeln. Und ich kann Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte aufzeigen, wie ein Brotkörbchen gereinigt wird. Und wenn Sie denken, es genüge, die Krümel aus dem Körbchen zum Fenster rauszuschütteln, dann irren Sie gewaltig. Es braucht literweise heißes und kaltes Wasser und die Trockenlage muss variiert werden. Jawoll. Am Spannensten war Ernährungslehre. Im Hauswirtschaftsbereich musste ich ebenfalls eine praktische Prüfung absolvieren. Ich reinigte einen Handfeger. Das tat ich sehr gut.</p>
<p>Und nach diesen ganzen praktischen Prüfungen musste ich noch gute Noten in Mathe, Deutsch und Englisch haben, erst dann gab´s den Sekundärabschluß 1. Diesen umständlichen Weg musste ich gehen, weil ich quasi vom Gymnasium geflogen war. Lange Geschichte, an deren Ende aber immerhin ein Fachabitur samt sehr gut abgeschlossener Ausbildung zur Erzieherin stehen. Warum ich gerade so vom Thema abschweife und was eigentlich mein Thema war, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich weil ich mir mal wieder Gedanken mache, wo mein jüngstes Kind irgendwann landen wird. Derzeit ist er gerade wieder bei der Logopädin gelandet, ein bißchen Sprachfeinschliff und Mut zum Lautsprechen wird trainiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In unserem Haus gibt es ein Zimmer, in dem drei eher hochpreisige Maschinen darauf warten, dass sie benutzt werden. Nähzimmer. Verlassenes Terrain. Unglücklicherweise habe ich Ideen, wunderschöne Stoffe, einen gewissen Leidensdruck und -na klar- keine Zeit. Und selbst wenn ich Zeit hätte: ich hab da ein Luxusproblem. Beim Nähen dudelt nämlich immer nebenbei eine Serie. Die Gilmore Girls haben mir einen Weihnachtsmarktstand befüllt, die Friends einige Schaufenster. Das Team des Emergency Rooms hat mich bei meinem Kampf mit der Overlockmaschine begleitet. Und jetzt ist mir die Unterstützung ausgegangen. Welche Serie könnte denn künftige Nähstunden begleiten? Herz, Schmerz, Blut, Witz &#8230; nehme ich alles. Zwei Staffeln Monk liefen auch, aber die lenkten deutlich zu sehr ab :)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Innerhalb eines Jahres sind unsere beiden etwas älteren Kinder so etwas wie flügge geworden. Plötzlich sind die Wochenenden ausgebucht und ganz leise klopft die Zukunft an die Tür. Ein Zukunft, in der der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib alleine in der Grünen Villa leben werden. Beängstigend, spannend, wehmütig machend und auch ein bißchen vorfreudig.</p>
<p>(in fünf Jahren schon ist das letzte Kind volljährig. Als das erste Kind fünf wurde, war das etwas ganz Besonderes. Hach. Ach.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch ein, zwei Worte zum neuesten Spielzeug: Instagram. Handybildchen mit Filtern aufhübschen, hochladen und warten, ob irgendjemand dem Bild ein Herzchen spendet. Niedlich. Erinnert an Fotolog, das gab´s vor acht Jahren oder so und damals sammelte man lobende Worte: wonderful, awesome, great shot, unbelievable, gorgeous!!!</p>
<p>Es ist ein hübsches Zeitfresserchen, genau wie twitter und facebook. Und so wie man in Versuchung ist, die sozialen Netzwerke mit Nichtigkeiten wie &#8220;ich koche jetzt dies und das&#8221; und &#8220;heute bin ich müde&#8221; zu füllen, knippst man das eben in mehr oder minder begabten Schnappschüßchen für Instagram. Macht Spaß.  Man trifft die üblichen Verdächtigen und es gibt eine Menge tolle Bilder von wahren Instagram-Künstlern zu bestaunen. (na gut, ein paar Langweiler sind auch dabei. Und jede Menge Nagellack- und Blümchenbilder :)) Gorgeous, really.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Demnächst hier wieder Werbung. Für etwas Hübsches, Buntes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10585.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>49</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es braucht Immer ein bißchen Druck,.</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10583.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10583.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>
		<category><![CDATA[Wildnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10583</guid>
		<description><![CDATA[so scheint mir. Die Aussicht auf liebe Gäste am kommenden Wochenende lässt mich zu gärtnerischen Höchstleistungen auflaufen, weckt das Bedürfnis in mir, einen gepflegten Haushalt zu präsentieren, mir eine hübsche Garderobe zu nähen und rasch zehn Kilos abzunehmen, um neben Frau Brüllen nicht allzu mopsig auszusehen. Nun denn, manch Punkt mag vernachlässigt werden. Was die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so scheint mir.</p>
<p>Die Aussicht auf liebe Gäste am kommenden Wochenende lässt mich zu gärtnerischen Höchstleistungen auflaufen, weckt das Bedürfnis in mir, einen gepflegten Haushalt zu präsentieren, mir eine hübsche Garderobe zu nähen und rasch zehn Kilos abzunehmen, um neben Frau Brüllen nicht allzu mopsig auszusehen. Nun denn, manch Punkt mag vernachlässigt werden.</p>
<p>Was die gärtnerischen Höchstleistungen anbelangt: nach vielen, vielen Jahren ist es uns nun endlich gelungen,mden Entlüftungsschacht des Gewölbekellers, der mitten im oberen Gartenteil nach oben führt, sinnvoll zu gestalten: mit sämtlichen Ytong-, Sand- und sonstigen Steinen wurde er &#8220;verkleidet&#8221; und dient nun als eine Art Tresen beim Grillen. Noch ist das ganze Konstrukt etwas windschief und wackelig, aber bei nächster Gelegenheit wird Mörtel da Abhilfe schaffen. Vielleicht ins drei, vier, zehn Jahren. Wir haben ja Zeit.</p>
<p>Da mein Gemüsegärtchen auch dieses Jahr wegen Hauswandsanierungsarbeiten nicht nutzbar ist, habe ich mir ein winziges Stückchen Erde freigegraben und immerhin dreizehn Kartoffeln und zwanzig Zwiebeln in die Erde gesteckt. So-tun-als-ob-Selbstversorger. Aber es ist eine große Freude, im Herbst die Erde umzustechen und nach Kartoffeln zu wühlen. Die schmecken auch tausendmal besser als die gekauften.</p>
<p>Die Himbeerernte fällt in diesem Jahr wohl sehr, sehr mager aus, da ich in einem Anfall von wasweißich sämtliche Ruten runtergeschnitten habe, auch die der späten Himbeeren, von denen doch mindestens eine stehen bleiben sollte, um Früchte zu bringen. Ach, doof. Vor lauter Frust ignoriere ich den Himbeerstreifen am Gartenrand, was zur Folge hat, dass dort alles munter wächst. Außer Himbeeren.</p>
<p>Der unschönste Platz im Garten ist derzeit das Eckchen, welches wir liebevoll &#8220;Ground Zero&#8221; nennen. Dort stand Töchterleins Spielhäuschen, von dem sie sich letzes Jahr trennte, weil sie nur noch entweder mit dem Kopf oder mit den Füßen hineinpasste. Dort soll natürlich etwas hin, weil ich habe ja Pläne. Aber von denen berichte ich, wenn die Umsetzung naht. In drei, vier, zehn Jahren. :)</p>
<p>Zum Schluss des Gartengeplauders noch eine Frage: Warum kriechen auf den Knospen der Pfingstrosen immer so viele Ameisen herum? Nein, Läuse sind nicht in Sicht!</p>
<p>*****</p>
<p>Wann habe ich eigentlich zuletzt gejammert? Ist das schon wieder über zwölf Stunden her? Nun denn, auf ein Neues! Nach den Sommerferien wird sich ein Orthopäde erneut Frau Knie vornehmen. Ist das nicht ein Elend? Nach so vielen Jahren war ich zwei Jahre lang völlig schmerzfrei &#8211; und nun tut&#8217;s wieder weh. Mistkram, doofes Knie.</p>
<p>*****</p>
<p>Der viel umstrittene und belächelte Muttertag war bei uns ein ganz wundervoller Sonntag samt Pancakes zum Frühstück, Rosen auf dem Tisch, mehr selbstgemachter Pralinen, als meiner Figur gut tun und einer Menge Wühlen in der Gartenerde mit Feierabendbier zum Sonnenuntergang. Rund, perfekt und die Hausarbeit hat ganz brav auf dem Montag gewartet.<br />
Deshalb: Pausenende, Staubtuch schwingen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10583.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An apple a day</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10581.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10581.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[nebenbei bemerkt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10581</guid>
		<description><![CDATA[keeps the doctor away. Wissen wir ja alle. Und statt nem Keks gegen den kleinen Hunger auch sehr figurfreundlich. &#160; Äpfel werden in der Grünen Villa eigentlich schon immer gerne gegessen, jeden Tag gehen mindestens fünf Stück über den Tisch. Jedes zweite Jahr trägt unser Apfelbaum und das macht uns glücklich, denn das bedeutet Sattessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>keeps the doctor away.</p>
<p>Wissen wir ja alle. Und statt nem Keks gegen den kleinen Hunger auch sehr figurfreundlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Äpfel werden in der Grünen Villa eigentlich schon immer gerne gegessen, jeden Tag gehen mindestens fünf Stück über den Tisch. Jedes zweite Jahr trägt unser Apfelbaum und das macht uns glücklich, denn das bedeutet Sattessen mit Äpfeln.</p>
<p>Als die Kindelein noch sehr klein waren, haben wir kiloweise Äpfel gerieben, auf so einer Glasreibe. Haben Bananen reingematscht und einen Esslöffel Haferflocken, das war dann ein prima Frühstück. Magen/Darmkranke bekamen ein Äpfelchen gerieben und einen Zwieback dazu. Ich habe etwa vierzig Millionen Zauberäpfel geschnitzt, während meiner aktiven Zeit als Erzieherin und dann später für die eigene Brut. Und die Besuchskinder. Weil so ein doofer Apfel zwar ganz gut schmeckt, aber alles, was Spuren von Vitaminen enthält, in einer bestimmten Lebensphase bei den allermeisten Kindern hartnäckige Verweigerung auslöst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Letztes Jahr trat die <a title="Apfelschäler" href="http://www.amazon.de/Westmark-11442260-Apfeltraum-Apfelschäler/dp/B000FDVEP2/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;qid=1336555313&amp;sr=8-3" target="_blank">Apfelschälmaschine</a> (x-beliebiger Beispiel-Link, die gibt´s auch preisgünstiger) in unsere Leben; <a title="Herr Skizzenblog" href="http://skizzenblog.clausast.de/" target="_blank">Herr Skizzenblog</a> hatte die Notwendigkeit von technischer Unterstützung der überarbeitetenden Hausfrau erkannt und schenkend gehandelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie werden wahrscheinlich denken, dass ein Apfelschäler ein weiteres unnötiges Gerät in der Küche ist und vorerst würde ich Ihnen da voll zustimmen, denn mit einem gescheiten Messer kriegt man jeden Apfel klein. Oder mit gescheiten Zähnen.</p>
<p>Aber. Ich beiße nicht gerne in Äpfel. Irgendwelche Schalenstückchen klemmen sich immer zwischen die Zähne und/oder schneiden mir ins Zahnfleisch. Der Saft spritzt doof rum und ich schaffe es nicht, einen Apfel zu essen, ohne mich allerpeinlichst zu bekleckern. Von merkwürdigen Schlürfschmatzgeräuschen mal ganz abgesehen.</p>
<p>Deshalb wird ein gewaschener Apfel im Maschinchen eingespannt.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel8.jpg" alt="" /></p>
<p>Dann wird gekurbelt. Das ist ausgesprochen leicht, kann und will von kleinsten Kindern bewältigt werden.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel7.jpg" alt="" /></p>
<p>Mangels sehr kleiner Kinder im Haus, hat sich der jüngste Sohn als Vorführender zur Verfügung gestellt. Applaus an dieser Stelle!</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel6.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Apfel wird in hübsche Ringel geschnitten, übrig bleibt nur das Kerngehäuse.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel5.jpg" alt="" /></p>
<p>Das klappt übrigens nicht nur mit genormten Äpfeln, sondern auch mit solchen, die krumm und schief an echten Bäumen wachsen. Die Apfelringel lassen sich dann leicht und sauber verteilen oder mit ein paar Schnitten in kleine Stücke, beispielsweise für Apfelpfannkuchen schneiden.</p>
<p>Für Apfelschalenhasser gibt es auch eine Lösung. Ein kleines Messerchen wird angeklappt, das, je nach Einstellung, die Schale sehr knapp vom Apfel schneidet.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel3.jpg" alt="" /></p>
<p>Dabei wird der Apfel wieder in feine Kringel geschnitten.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel2.jpg" alt="" /></p>
<p>Übrig bleibt neben geschäten Apfelringeln eine sehr lange Apfelschalenschlange, mit der sich phantastische Schnellesswettbewerbe oder Ähnliches veranstalten lassen. (vielleicht haben Sie auch gerade das Bild von Susi und Strolch mit dem Spaghettiteller vor Augen?)</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/futter/apfel.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin großer Fan von Obst für Kinder und habe wirklich den ein oder anderen Kopfstand veranstaltet, um den Kindelein die Obstaufnahme einigermaßen attraktiv zu gestalten. Dies ist Ihnen vielleicht vertraut? Wenn ja, dann lege ich Ihnen dieses Maschinchen wirklich ans Herz, weil so ein selbstgekurbelter Apfel schmeckt einfach viel besser, als die schnöden Apfelspalten von Mama.</p>
<p>Nach Gebrauch lässt sich das Dings einfach abspülen.</p>
<p>Und nein, ich krieg garnix für die Werbung hier, ich wollte Sie einfach nur an meinem Glück teilhaben lassen :)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10581.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schreibt mehr Blogs!</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10573.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10573.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 15:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10573</guid>
		<description><![CDATA[Empfahl Herr Lobo da auf der re:publica und damit rennt er bei mir offene Türen ein, denn so hübsch facebook, Twitter und Instagram sind &#8211; ich lese einfach gerne schöne, lange Texte. Und muss mich dabei natürlich selbst am Riemen reißen, denn viel schneller lassen sich eben ein mittelprächtiges Phonebildchen oder ein paar aneinandergereihte, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empfahl Herr Lobo da auf der re:publica und damit rennt er bei mir offene Türen ein, denn so hübsch facebook, Twitter und Instagram sind &#8211; ich lese einfach gerne schöne, lange Texte. Und muss mich dabei natürlich selbst am Riemen reißen, denn viel schneller lassen sich eben ein mittelprächtiges Phonebildchen oder ein paar aneinandergereihte, aber eher nichtssagende Worte ins Netz kleben.</p>
<p>Ich fuhr auf die re:publica um einen echten Anstoß zum Bloggen zu bekommen. Oder den Tritt zum finalen Blogeintrag. Ich verließ die re:publica genauso schlau und entscheidungsfreudig wie bisher.</p>
<p>Aber als ich einen Tag später in freundlicher Runde bei Frau Barcomi saß, kamen plötzlich wieder Ideen und Themen, die sich im Blog verwurschten lassen, ohne dass ich mich selbst zensieren muss, um Kinder oder Gatten nicht allzu sehr in die Öffentlichkeit zu zerren. Die Lust am Bloggen ist wieder da. Wäre fein, wenn sich mehr Zeit finden ließe.</p>
<p>*****</p>
<p>Werte <a href="http://www.vorspeisenplatte.de">Frau Kaltmamsell</a>, ein Panel zum Thema Nähen oder sonstige Handarbeiten für die nächste re:publica werde ich eher nicht einreichen, da gibt es BloggerInnen, die deutlich tiefer in der Materie stecken. Sollte aber jemals Bedarf am Redebeitrag einer Bloggerin, die sozusagen die bunte Frauenzeitschrift der deutschen Blogs schreibt, mit kleinen Rezepten, netten Nähereien, dem ein oder anderen humorvollen Beitrag und Bildern von Blumen und Katzen bestehen &#8211; dann darf man an mich denken. Perfektioniertes Trivialbloggen, mit dem sich garantiert kein Geld verdienen lässt.</p>
<p>*****</p>
<p>Wie jedes Jahr im Mai zeigt der Garten was er kann und wuchert schneller als ich mähen, rupfen oder sensen kann. Der Verzweiflung oder Erschöpfung (oder beidem) nahe, drohte ich oft nach aufreibenden Gartenarbeiten, das gesamte Grundstück mit Beton zuzuschütten. Und diesen grün anzumalen. Ganz so gnadenlos werde ich den Garten nicht behandeln, dennoch steht Beton auf dem Einkaufszettel. Ich hab da eine Menge Pläne, seien Sie gespannt!</p>
<p>*****</p>
<p>&#8220;Was macht eigentlich der Spocht?&#8221;, wurde ich neulich gefragt. Tja, äh. Nix. Es gibt da bestimmt ein paar fadenscheinige Gründe wie &#8220;faul&#8221; und &#8220;keine Zeit&#8221;, hauptsächlich nervten mich aber die immer länger werdenden Wartezeiten an den Geräten, weil manch Mitturner dort gerne Platz genommen hatte, um ein Schwätzchen mit dem Kollegen zu halten. Oder zwischen zwei Übungsblöcken halbstündige Meditationen zur Mobilisierung neuer Kräfte brauchten. Immer mehr Menschen im Studio, immer enger, immer wärmer. Wir suchen ein neues Studio, denn natürlich tat mir diese Spochtgeschichte ganz gut. (abgenommen habe ich übrigens kein Gramm,was vielleicht mit Cupcakelämmern und anderen Schweinereien zusammenhängen mag. Nur ein Verdacht.)</p>
<p>*****</p>
<p>Bald sind Sommerferien und wir freuen uns sehr darauf. Wir haben nämlich für ein paar Tage eine winzige Wohnung in Hamburg-Altona! Krabbenbrötchen, Speicherstadt und der Bonscheladen mit der Familie, es wird großartig!</p>
<p> ;</p>
<p>***** Nachtrag *****</p>
<p> ;</p>
<p>Der Abendspaziergang gestern endete mit einer hübschen Fahrt auf dem Hänger hinter dem kleinen Traktor, weil der Onkel des besten Vaters meiner Kinder uns dieses hübsche Gerät vor den pinkfarbenen Schuhe geschenkt hatte. Wissen Sie, was man mit diesem Gerät macht? Naaa?</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/kram/traktor.JPG" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10573.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>vegetarische Schaf-Cupcakes</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10570.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10570.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 15:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[Handgemachtes]]></category>
		<category><![CDATA[hinreissende Bestien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10570</guid>
		<description><![CDATA[Die Tochter entwickelt sich in der Küche langsam aber sicher zur Back-Expertin. Der Begrüßungs-Rharbarberkuchen des besten Vaters meiner Kinder (leider ohne Bild) hatte beinahe keine Chance gegen Töchterleins Cupcakes, jedenfalls optisch. Kalorientechnisch vielleicht doch, denn ich behaupte, dass selbst die dickste Baiserhaube nicht annähernd die Kalorienmenge von fingerdicker Buttercreme erreicht. Bei Instagramm und facebook prahlte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.frau-mutti.de/koch/schaf.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Tochter entwickelt sich in der Küche langsam aber sicher zur Back-Expertin.<br />
Der Begrüßungs-Rharbarberkuchen des besten Vaters meiner Kinder (leider ohne Bild) hatte beinahe keine Chance gegen Töchterleins Cupcakes, jedenfalls optisch. Kalorientechnisch vielleicht doch, denn ich behaupte, dass selbst die dickste Baiserhaube nicht annähernd die Kalorienmenge von fingerdicker Buttercreme erreicht.</p>
<p>Bei Instagramm und facebook prahlte ich schon mit Schafen und der talentierten Tochter, hier nun das Rezept.</p>
<p>Die Basis: white cupcakes (englisch: Original von Martha Stewart, deutsch: <em>angepasst an Vorratshaltung</em>)</p>
<p>3 1/4 cups sifted cake flour<br />
<em>390 g Mehl</em></p>
<p>1 1/2 tablespoons baking powder<br />
<em>1 1/2 Esslöffel Backpulver</em></p>
<p>1/4 teaspoon salt<br />
<em>1/4 Teelöffel Salz</em></p>
<p>1 tablespoon pure vanilla extract<br />
<em>3/4 Teelöffel gemahlene Vanilleschoten (von <a href="http://www.maisonvanille.com" target="_blanc">hier</a>) oder das Mark einer dicken Vanilleschote</em></p>
<p>1 cup plus 2 tablespoons milk<br />
<em>250 ml Milch</em></p>
<p>1/2 cup plus 6 tablespoons (1 3/4 sticks) unsalted butter, room temperature<br />
<em>200g Butter</em></p>
<p>1 3/4 cups sugar<br />
<em>280g (230g reichen auch!) Zucker</em></p>
<p>5 large egg whites, room temperature<br />
5 große Eiweiß, Zimmertemperatur</p>
<p>Eiweiß zu Schnee schlagen. Mehl, Backpulver und Salz vermischen, Butter und Zucker schaumig rühren. Trockene Zutaten zum Butter/Zucker-Gemisch rühren, Milch dazugeben. Eischnee unterheben.</p>
<p>Den Teig in Förmchen füllen und bei 180°C Ober/Unterhitze ca. 18-20 Minuten backen. Ergibt übrigens 24 (!) Stück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während die Cupcakes abkühlen:</p>
<p>Swiss Meringue Buttercream</p>
<p>5 large egg whites<br />
<em>5 große Eiweiß</em></p>
<p>1 cup plus 2 tablespoons sugar<br />
<em>ca. 250g Zucker</em></p>
<p>Pinch of salt<br />
<em>1 Prise Salz</em></p>
<p>4 sticks unsalted butter, room temperature<br />
<em>450g Butter </em></p>
<p>1 1/2 teaspoons pure vanilla extrakt<br />
<em>1 Teelöffel von dem oben beschriebenem Vanillezeugs oder das Mark einer Vanilleschote</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Butter kleinschneiden, damit sie richtig schön weich wird.</p>
<p>Das Eiweiss zusammen mit dem Zucker und dem Salz sehr sachte im Wasserbad erhitzen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Auf gar keinen Fall kochen!</p>
<p>Das Zucker-Salz-Eiweiss-Gemisch zu festem Eischnee schlagen, Vanille dazugeben und nach und nach die Butterstückchen. Lange, fest rühren, bis eine homogene Masse entsteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kleine Marshmallows halbieren.</p>
<p>Die abgekühlten Cupcakes mit einer Schicht der Buttercreme überziehen, mit Buttercreme einen Schafskopf formen. Die halben Cupcakes als Fell auf die Buttercreme kleben, mit Lebensmittelfarbe aus der Tube den Schafen ein Gesicht geben.</p>
<p>Kühl stellen.</p>
<p>Verspeisen und bis auf Weiteres die Waage meiden.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/koch/schaf2.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10570.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Immer noch Mega-Klassentreffen</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10566.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10566.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 05:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognachbarschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10566</guid>
		<description><![CDATA[Hätte ich am Mittwoch abend diese Eingabemaske geöffnet und frisch, fromm, frei von der Leber hinweg berichtet, so stünde in etwa Folgendes hier zu lesen: Lauter dämliche Dummbratzen, die mit arroganter Wichtigtuermiene durch die Gegend marschieren, den Blick starr auf&#8217;s Smartphone gerichtet. Viele davon, etliche, eine Menge, wirklich und wahrhaftig Tausende. (noch nie sah ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte ich am Mittwoch abend diese Eingabemaske geöffnet und frisch, fromm, frei von der Leber hinweg berichtet, so stünde in etwa Folgendes hier zu lesen: Lauter dämliche Dummbratzen, die mit arroganter Wichtigtuermiene durch die Gegend marschieren, den Blick starr auf&#8217;s Smartphone gerichtet. Viele davon, etliche, eine Menge, wirklich und wahrhaftig Tausende. (noch nie sah ich so viele iPhones auf einem Fleck). Recht interessante Vorträge, och jo, schon, doch ja, spannend, aber mal ehrlich: was mache ich, die ich die bunte Frauenzeitschrift unter den Blogs schreibe, eigentlich auf dieser Veranstaltung?</p>
<p>Ich schrub das nicht und das ist ja auch gut :)</p>
<p>Die äusserst liebenswürdige <a href="http://www.vorspeisenplatte.de">Kaltmamsell</a> sammelte mich auf und bekam eine geballte Ladung unsichere, verkrampfte Frau &#8230; äh &#8230; Mutti ab, die vor lauter &#8220;ich fühl mich so schrecklich fehl am Platz&#8221; kaum drei Worte aneinander reihen konnte. Tut mir leid, es kommte so.<br />
Insgesamt marschierte ich mit einem merkwürdige Gefühl ins Heim meiner liebenswürdigen Gastgeberin zurück: ich bin zwölf, hab die richtigen Klamotten an und trotzdem will keiner mit mir spielen. </p>
<p>Völliger Schwachsinn, wie sich gestern herausstellte.</p>
<p>Ich kam hin und dachte: tut nicht weh, kennste ja schon, Du weisst ja jetzt, was Dich erwartet: Menschenmassen, ein bißchen warm wird&#8217;s werden und die Luft ein wenig stickig. Und die Chancen stehen gut, dass der Kaffee auch heute nicht allzu gut, dafür aber günstig sein wird. Ein besonderes Glücksgefühl stellte sich ein, denn der frühe Vogel fängt das WLAN.<br />
Und ich traf auf bekannte Gesichter! Sehr fein! Mit <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.de/">Frau Fruchtsalat</a> trank ich Kaffee auf dem Affenfelsen und tauschte mich später über Katzenzungenpiercings aus, statt dem sicherlich interessanten Vortrag auf Panel sieben zu lauschen.<br />
Ein weiteres Highlight des Tages war das Foodblogger-Panel. Nicht nur, weil die Menschen vorne schön, flüssig und interessant zu reden wussten, sondern auch deshalb, weil ich ständig aufspringen und &#8220;jajaaaJA! GENAU so ist es derzeit bei den Nähbloggern!!&#8221; brüllen wollte und ich prophezeie hiermit: nächstes Jahr sind die Nähblogger, die Crafter, die neuen Foodblogger. Vielleicht nicht auf der Re:Publica, aber sicher in der Bloglandschaft.</p>
<p>Mit <a href="http://www.frau-indica.de/">Frau Indica</a> verschwätze ich ein weiteres Stündchen, grüßte hier und da hin und als ich am nicht allzu späten Abend vor Menge und Geräuschen floh, nahm ich ein bißchen von dem plüschigen Klassentreffenfeeling mit, von dem mir die Kaltmamsell mit glänzenden Augen vorgeschwärmt hatte.</p>
<p>Da gehe ich wieder hin. Nachher. Und ich freue mich drauf. (scheinbar habe ich auch schon für nächstes Jahr einen Schlafplatz.)</p>
<p>*****</p>
<p>ganz typisch muttihaft habe ich darauf verzichtet, Inhaltliches zu berichten. Sehen Sie mir das nach, ich muss mich sowieso noch sortieren. </p>
<p>*****</p>
<p>Sollten Sie mich erkennen, dann sprechen Sie mich gerne an. Ich bin wirklich nicht gefährlich und versuche nur genauso wichtig wie alle anderen auszusehen, damit man mir nicht anmerkt, dass ich schrecklich schüchtern bin und zwar einigermaßen gut schreiben kann, im wirkllichen Gespräch aber eher durch Stammeln und Halbsätze glänze. Also. MachenSemal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10566.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich sehe &#8230;</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10563.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10563.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognachbarschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10563</guid>
		<description><![CDATA[viele Menschen. Blogger. Und neige dazu, mich in einer Ecke zu verkriechen. Mal schauen, ob wir noch warm werden, die re:publica und ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>viele Menschen. Blogger. Und neige dazu, mich in einer Ecke zu verkriechen.</p>
<p>Mal schauen, ob wir noch warm werden, die re:publica und ich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10563.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nebenbei bemerkt:</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10561.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10561.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 09:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogzwitschern]]></category>
		<category><![CDATA[nebenbei bemerkt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10561</guid>
		<description><![CDATA[Frau &#8230; äh &#8230; Mutti ist just in diesem Moment auf dem Weg nach Berlin und möchte nochmals daran erinnern, dass sie am Samstag, ab 15:30 Uhr bei Frau Barcomi in der Bergmannstraße sitzt und sich freuen würde, wenn Sie dazukämen! ***** Das Tässchen steht noch bei mir daheim. Und das wundervolle Kaffeeklatschbuch wurde vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau &#8230; äh &#8230; Mutti ist just in diesem Moment auf dem Weg nach Berlin und möchte nochmals daran erinnern, dass sie am Samstag, ab 15:30 Uhr bei Frau Barcomi in der Bergmannstraße sitzt und sich freuen würde, wenn Sie dazukämen!</p>
<p>*****</p>
<p>Das Tässchen steht noch bei mir daheim. Und das wundervolle Kaffeeklatschbuch wurde vom besten Vater meiner Kinder so gut wie möglich eingescannt. Er hat daraus ein umfangreiches pdf gebastelt. Sollten Sie daran Interesse haben, melden Sie sich hier unter diesem Artikel! Ich übermittele Ihnen dann die Quelle und ein Passwort zum Downloaden.</p>
<p>*****</p>
<p>Neben mir sitzt eine Frau, die in einem Manuskript von &#8220;Der Landarzt&#8221; herumschreibt. Ob das ein spannender Job ist?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10561.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>63</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Are you going to Scarborough Fair?</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10556.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10556.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[Blognachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Handgemachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeschlampe]]></category>
		<category><![CDATA[Wildnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10556</guid>
		<description><![CDATA[Parsley, sage, rosemary and thyme, Remember me to one who lives there, For she once was a true love of mine. &#160; Hab ich die ganze Zeit vor mich hingeträllert, als ich die Stickmaschine mit der neuesten Stickdatei &#8220;Kräuter&#8221; aus Anja Riegers begabter Hand gefüttert hatte. Gestickt habe ich auf altem, weißen Leinen in Redwork-Technik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parsley, sage, rosemary and thyme,<br />
Remember me to one who lives there,<br />
For she once was a true love of mine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hab ich die ganze Zeit vor mich hingeträllert, als ich die Stickmaschine mit der neuesten Stickdatei &#8220;Kräuter&#8221; aus <a title="Anja Rieger" href="http://anjarieger.blogspot.de/" target="_blank">Anja Rieger</a>s begabter Hand gefüttert hatte.</p>
<p>Gestickt habe ich auf altem, weißen Leinen in Redwork-Technik (3fach-Stich). Möglich wäre auch eine ganz zarte Linie mit einfachem Stich. Oder Handstickerei, auch dafür gibt es Vorlagen.</p>
<p>Die größte Herausforderung war das Finden der passenden Grüntöne, denn da bin ich eigen, es muss stimmen.</p>
<p>Als alles passte und ich wunderhübsch bestickte Läppchen in Händen hielt, musste ich mich der Challenge &#8220;jetzt mach auch was damit&#8221; stellen. Ich hab die Läppchen laminiert, damit sie wetterfest sind, mit dem Locher Löcher reingeknippst und eine Kordel drangeknotet. Jetzt schweben mir hübsch gebogene Drahtstangen vor, an die ich die Schildchen hängen und zu den entsprechenden Kräutern stecken kann. Mangels Draht habe ich die Schildchen so zu den Kräutern drapiert. Sollte ich das in diesem Leben noch hinkriegen mit den Drahtbügelchen, reiche ich natürlich ein Bild nach!</p>
<p>Mein Salbei sieht derzeit noch etwas traurig ist, der Frost hat ihn schwer gebeutelt. Aber er treibt schon wieder aus. (die Salbeiblätter habe ich grau gestickt, weil ich einfach kein Salbeigrün im Garnvorrat habe)</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/stick/kraut.jpg" alt="" /></p>
<p>Mein Liebling, der Thymian. Sowohl als Stickdatei, als auch in der Küche. Thymian ist toll. (ich habe auch einen Zitronenthymian, den liebe ich fast noch mehr)</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/stick/kraut2.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Oregano hat frisch ausgetrieben und liegt noch flach im Kasten. Im Laufe des Sommers wird er darüber ranken und irgendwann auch sehr hübsch blühen. Unten im Garten wächst Oregano wie Unkraut zwischen Zitronenmelisse und Pfefferminz. Beim Rasenmähen steigen phantastische Duftwolken auf!</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/stick/kraut3.jpg" alt="" /></p>
<p>Mein Rosmarin ist leider erfroren, ich brauche dringend Ersatz. Petersilie zu säen vergesse ich immer, kann ich aber noch nachholen. Das Schildchen wird mir dann wohl eine Gedankenstütze sein, denn ich bin berühmt-berüchtigt dafür, frischgesätes sorgfältig wieder zu jäten.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/stick/kraut4.jpg" alt="" /></p>
<p>Auf der Küchenfensterbank steht ein Basilikum, später im Sommer mag ich lieber den von der Terrasse.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/stick/kraut5.jpg" alt="" /></p>
<p>Und das hier ist eine Mogelpackung. Es ist nämlich kein Lavendel :)</p>
<p>Mein Lavendel ist genauso wie der Rosmarin erforen und deshalb muss dieses Kraut den Stellvertreter spielen. Wissen Sie, um welches Kraut es sich handelt? Tipp: es blüht im Hochsommer gelb.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/stick/kraut6.jpg" alt="" /></p>
<p>Die zauberhaften Stickdateien gibt es ab morgen, 26.April 2012, bei <a title="Anja RiegerDesign" href="http://www.anjariegerdesign.com/" target="_blank">AnjaRiegerDesign</a>. Danke für´s Augen-, Nasen- und irgendwie auch Ohrenschmaus, ich hab nämlich mal wieder alte Musik rausgekramt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10556.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist doch alles Mist.</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10549.html</link>
		<comments>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10549.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 06:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fraumutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frau-mutti.de/?p=10549</guid>
		<description><![CDATA[Trotz Obst und Gemüse und ausreichend Schlaf und viel frischer Luft und all dem Gedöhnse, das man machen kann, um sein Immunsystem auf Trab zu bringen &#8230; der nächste Schnupfen hat mich. Beim letzten lag ich drei Tage leicht fiebernd und matt im Bett und konnte mir nur Leckereien anreichen lassen. (weil ich nämlich meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz Obst und Gemüse und ausreichend Schlaf und viel frischer Luft und all dem Gedöhnse, das man machen kann, um sein Immunsystem auf Trab zu bringen &#8230; der nächste Schnupfen hat mich. Beim letzten lag ich drei Tage leicht fiebernd und matt im Bett und konnte mir nur Leckereien anreichen lassen. (weil ich nämlich meinen Appetit höchst selten verliere)</p>
<p>Und jetzt eben wieder. Diesmal dann der Virus, den der Jüngste und die Tochter mitgebracht haben. Die beiden husten und schniefen um die Wette, ich bin erst beim rauen Hals. Der Rest kommt noch.</p>
<p>Warum ich das hier in aller Ausführlichkeit ausbreite? Weil ich am Dienstag nächste Woche in die große Stadt fahre und dies möglichst gesund tun will. Weil ich schon lange nicht mehr von einem Schnupfen in den nächsten schlidderte und mich das so sehr nervt. Weil jammern ein bißchen hilft.</p>
<p>(Tochter bleibt heute daheim, können wir zusammen gesunden. Auch schön.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bis das Tässchen weiterreist dauert es noch ein bißchen. Der beste Vater meiner Kinder hat angefangen, das mitreisende Buch zu scannen, das braucht noch ein bißchen Zeit. Ausserdem weiß ich noch nicht, wem ich das Tässchen schicken soll. Bestechen Sie mich :) (nein, nein, ich werde mit geschlossenen Augen auf den Monitor tippen. So oft, bis ich wirklich einen Namen treffe.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen, vielen Dank für die vielen Komplimente zu meinem ersten Quilt, vor allem auch für die wertvollen Tipps, die ich bekam! Am Liebsten würde ich mit dem nächsten beginnen! Sie kennen das vielleicht? Ein lanwieriges Projekt, das auf den letzten Metern möglicherweise sogar unsagbar langweilig, anstrengend und doof war (immer abwechselnd) macht nach Fertigstellung so stolz, dass alles Qualen vergessen sind und man direkt wieder loslegen will. Huch. Klingt wie eine Geburt. Ist es ja auch irgendwie :)</p>
<p>Den nächsten Quilt gibt es wohl frühestens dann, wenn ich beim Nähen auf der Terrasse sitze, weil irgendetwas anderes als nähen nicht geht, wegen der Hitze. Jetzt rückt nämlich der Garten in den Vordergrund und zwar äusserst dringend. Und da im Frühling meine Gartenarbeitsmotivation noch ungebrochen ist, sollte ich das angehen. Es wird nämlich ein spannendes Jahr: ich, die ich alle gekauften Pflanzen früher oder später zu Tode gepflegt habe (alles was gedeiht, hat sich selbst angesiedelt), habe zwei Kletterrosen gekauft und nach Pflanzempfehlung in die Erde gebracht. Jetzt renne ich täglich in den Garten, um an blühenden Rosen zu schnuppern, muss dann aber doch meine Erwartungen zurückschrauben. Stattdessen freue ich mich an munter austreibenden Pflänzchen- Auch gut.</p>
<p>(Was passiert eigentlich, wenn man die Veredelungsstelle nicht ordentlich in die Erde gebracht hat? Ich hab das schon getan, aber falls nicht richtig &#8211; müssen meine Röschen dann sterben?)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neulich stellten wir Eltern fest, dass der Abnabelungsprozess unserer Kinder rasant vorangeht. Es ist kaum noch möglich, mit allen dreien etwas zu unternehmen, da sie etlichen Verpflichtungen und Vergnügungen nachkommen müssen. &#8220;Ihr müsst mir rechtzeitig Bescheid geben, damit ich das planen kann&#8221;, sprach die Tochter jüngst und somit ist klar: spontane Unternehmnungen sollten drei Wochen im voraus angekündigt werden.</p>
<p>Immer öfter verbringen der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib einen Tag am Wochenende ganz ohne die Kindelein und das muss nun auch gelernt sein. Denn wie so oft ist das, was man sich sehnlichst wünscht (mal nur EINEN Tag ohne die Plagen, nur wir als Paar!) mit sovielen Erwartungen und Ideen überfrachtet, dass  es eigentlich nur schief gehen kann. Letzten Sonntag, als alle drei mit den Rädern auf dem Vereinsausflug des CVJMs waren, wollten wir ausschlafen, toll kochen, cachen gehen, irgendwas unternehmen, den Wanderweg von neulich fertig laufen und zwanzig andere Dinge mehr. Letztlich buddelten wir uns vier Stunden durch den Garten, bis uns die allerbeste Freundin mit ihrem spontanen Kaffeebesuch aus unserer ungewohnten Zweisamkeit erlöste.</p>
<p>Im Sommer werden wir zwei Wochen ohne die Kindelein sein. Eine dieser Wochen hat sich der beste Vater meiner Kinder freigenommen und ja &#8211; wir planen. Eine Woche ist so sehr lang und wahnsinnig kurz.</p>
<p>In stressigen Zeiten plane ich schon die Verwendung der Kinderzimmer, wenn die Brut endlichendlichendlich ausgezogen ist und ich endlichendlichendlich meiner Ruhe habe. Und dann wird mir klar, dass in fünf Jahren schon auch das letzte Kind volljährig ist und mehr oder minder auf eigenen Füßen stehen wird. Ich versprach meinen Kindern am Tag ihrer Geburt, dass ich ihnen am 18. Geburtstag einen Koffer, eine Waschmaschine und das <a title="Das elektirsche Kochen" href="http://www.amazon.de/Das-elektrische-Kochen-Elisabeth-Meyer-Haagen/dp/3802200012/ref=pd_sim_b_1" target="_blank">blaue Kochbuch</a> schenken würde.Der große Sohn wird nächstes Jahr achtzehn und obwohl er mit seinen knapp einsneunzig weit entfernt von dem dem süßen rosa Baby von damals ist, ist die Vorstellung, er würde ausziehen und seinen eigenen Weg gehen, noch genauso unmöglich wie zu jener Zeit.</p>
<p>Und kommen Sie mir nicht mit diesem Wurzel/Flügel-Spruch. Mein Kopf hat das alles kapiert, aber mein Bauch will die Brut unter dem Gluckenflügel. Jedenfalls ab und zu. Bis sich mal wieder das Geschirr auf der leeren Spülmaschine stapelt, in den Kinderzimmern Wäscheberge vor leeren Kleiderschränken wachsen, das Telefon nicht aufzufinden oder dauernd belegt ist und eine dieser tausend Kleinigkeiten mich zur Explosion bringt und den Wunsch gebiert: wenn sie nur endlich alle ausgezogen sind, DANN wird das schön hier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Letzte Nacht träumt ich, ich sollte mal was über Zahnpasta schreiben. Fragen Sie nicht, ich träume eben bunt. Über Zahnpaste zu schreiben ist aber gar keine so schlechte Idee, denn ich finde Zahnpasta grauenhaft. Abends, wenn ich womöglich noch den Geschmack eines feinen Dornfelders auf der Zunge habe oder ein köstliches Abendessen noch nachschmeckt, soll ich mir irgendwelchen Minzkram in den Mund stecken. Mache ich natürlich trotzdem, denn ein Teppich im Mund am nächsten Morgen ist keine Option. Trotzdem. Kann Zahnpasta nicht wie beispielsweise Tomaten-Käse-Brot schmecken? Oder wie ein Dornfelder, ein bißchen herb, ein bißchen vanillig? Ohne Zahnpasta geht übrigens auch nicht und Schaum muss auch sein, ich bin so konditioniert: wenn´s schäumt, macht es sauber.</p>
<p>Früher hatten wir übrigens Zahnpasta im Eimer. Damals, als Oma Eis noch in einem großen, amerikanischen Chemiekonzern arbeitete. Dort wurden  Silicagel-Kügelchen, die Sie garantiert alle kennen, die &#8220;do not eat- Beutelchen, die beispielsweise Elektrogeräten beiliegen oder in Ledertaschen stecken, produziert. Und das Reibemittel für die Zahnpasta. Im Labor wurden Proben verschiedener Zahnpasten auf Reibefähigkeit untersucht. Die Proben wurden kleinen Eimern, ungefähr ein halber Liter dürfte drin gewesen sein, entnommen. Und danach wurde die restliche Zahnpasta im Eimer entsorgt. Oder eben von Mitarbeitern mit heim genommen. Wir hatten also im Bad auf dem Waschbecken einen Eimer Zahnpasta stehen. Darin ein kleiner Löffel, mit dem man sich die Pasta auf die Bürste packen konnte.</p>
<p>Einer meiner Freunde war leidenschaftlicher Mofafahrer. Und Mofabastler, weil irgendwas ist ja an einem Mofa immer zu basteln, irgendwelche Vergaser aufzubohren oder andere Ritzel aufzuziehen, damit das Ding gigantische 35 km/h schafft. Nach einer solchen Bastelaktion in unserem Hof verschwand er im Bad, um Minuten später beim Herauskommen zu verkünden, dass unsere Seife, toll das Öl von den Händen schrubbt, aber verdammt nach Zahnpasta riecht. Seitdem muss ich beim Zähne putzen immer an Mofas denken, auch wenn ich schon seit Jahren nicht mehr mit blauem Gel putze.</p>
<p>Apropos Chemiekonzern: In der Nachbarfabrik wurde gefrorenes Fruchtfleisch in Orangensaft geschüttet, weil es damals besonders mordern war, Orangensaft mit Fruchtfleisch zu trinken. Oder die Säfte aus der Punica-Oase, Sie erinnern sich? In einem der riesigen Tanks dort schwappte Orangensaft, im anderen Weichspüler. Denn Waschmittel/Weichspüler wurden dort auch produziert. Und je nachdem aus welcher Richtung der Wind kam, waren die Autos in Windrichtung mit feinem, weißen Waschmittelstaub bedeckt. Das ist heute möglicherweise nicht mehr so.</p>
<p>Hinter der Fabrik, in der meine Mutter arbeitete, war ein wirklich riesiges Becken im Boden. Ein richtiger See, gefüllt mit Klärschlamm der bei der Produktion des oben erwähntenSilicagels anfiel. Das Faszinierende oder vielleicht auch Unheimliche an diesem Schlamm war, dass er nicht trocknete. Viele Jahre wurde der See immer größer, immer voller, immer mehr nie austrocknender Schlamm. Silicagel entzieht der Umgebung sehr schnell Feuchtigkeit. Und es ist eine WIRKLICH blöde Idee, Silicagel auf die Handfläche zu streuen und draufzuspucken. WIRKLICH! BLÖDE IDEE! (aber Rosen kann man toll drin trockenen, sofern man zufällig einen Eimer von dem Kram in der Halle rumstehen hat) Jedenfalls erklärte ich mir den Schlamm als logischen Gegenpart zum Trocknungsmittel. Schnell trocken &#8211; ewig feucht. Ich war ein Kind, man möge mir vergeben. Der Klärschlamm wird übrigens seit einigen Jahren in der Papierherstellung eingesetzt, das Klärbecken gibt es nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*****</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genug geschwätzt für heute, weiß gar nicht, warum ich immer vom Hundersten ins Tausende komme. Stattdessen sollte ich lieber fleissig im Nähzimmer sitzen. Nun denn. Immer die Ihre, wissen Sie ja.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frau-mutti.de/eintrag/10549.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

