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	<title>Frau ... äh ... Mutti</title>
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		<title>Wenn einer eine Reise tut &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 17:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[dann kann er was erzählen. Ich bin gereist. Von Nierstein nach Berlin, von dort nach Jever und dann wieder zurück. Mitgebracht habe ich einen vollen Kopf, einen Koffer voller Stoffe und eine Menge Schnupfenviren, die mich erstmal zwei Tage ins Bett schmissen. Und obendrein neue Erlebnisse mit verschiedenen Bahnen. Auf der Hinfahrt nach Berlin lief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dann kann er was erzählen.</p>
<p>Ich bin gereist. Von Nierstein nach Berlin, von dort nach Jever und dann wieder zurück. Mitgebracht habe ich einen vollen Kopf, einen Koffer voller Stoffe und eine Menge Schnupfenviren, die mich erstmal zwei Tage ins Bett schmissen. Und obendrein neue Erlebnisse mit verschiedenen Bahnen.</p>
<p>Auf der Hinfahrt nach Berlin lief alles glatt Ich stieg in Frankfurt aus der S-Bahn, erstand einen Pappbecher Kaffee zum Mitnehmen und merkte lässige zehn Minuten vor der Abfahrt, dass ich am falschen Gleis stand. Der ICE fuhr ohne Verspätung oder Ausfälle ein paar Stunden später im Berliner Hauptbahnhof ein, in dem ich mich dann auch prompt verirrte. Ein halbe Stunde irrte ich Rolltreppen hoch und runter, bis ich dann endlich die S-Bahnen ganz oben entdeckte. Solch einen schlecht ausgeschilderten, verwirrenden Bahnhof habe ich bisher noch nie gesehen.</p>
<p>Während meines Aufenthaltes in Berlin traf ich einige skurile Gestalten in S- und U-Bahnen. Da war zum Beispiel die Frau, die eine Art Schaffell auf dem Kopf trug: eine etwa hüftlange, wasserstoffblonde, zu dreadlocks verfilzte Matte, aus deren Ende sie gewissenhaft <em>Dinge</em> zupfte. Dazu trug sie viel Pink und etwas Hello Kitty.<br />
Am Bahnsteig war es ein gruseliger Typ, der <a title="gut gebrüllt" href="http://bruellen.blogspot.de/" target="_blank">Frau Brüllen</a> und mich immer enger umkreiste und uns diverse Fetische andichtete.<br />
Ebenfalls am Bahnsteig ein Horde jugendlicher bis mittelalter Fußballfans, die uns erst dann unheimlich wurden, als sie begannen, Böller zu zünden. Meine Ohren fiepen, wenn ich daran denke.</p>
<p>Auf meiner Fahrt von Berlin nach Jever wurde es dann richtig spannend. In Hannover musste die Lok ausgetauscht werden, weswegen der IC eine Stunde im Bahnhof stand. Langsam machte sich bei den Mitreisenden eine leichte Panik breit, denn viele wollen in Oldenburg Fähren auf die Inseln erreichen. Die Durchsage &#8220;Fahrgäste, die das Fährschiff erreichen wollen, melden sich bitte beim nächsten sehenden Zugbegleiter!&#8221; trug nicht zur Beruhigung, aber immer zur Erheiterung bei.<br />
Die Verspätung führte dazu, dass ich in Oldenburg knapp eine Stunde auf meine Regionalbahn warten musste. Zusammen mit einem Trupp sehr alkoholisierter Männer auf Männertag-Tour, die mir gerne mitteilten, was Rothaarige besonders gut können. Ich wiederhole dies hier nicht.<br />
In Sande stieg ich in die nächste Regionalbahn nach Jever. Leider sollte diese Bahn wegen eines Gleisschadens nicht in Jever ankommen, eine Station vorher mussten alle aussteigen und auf dem Bahnhofsvorplatz in den Schienenersatzverkehr einsteigen. Dieser entpuppte sich als Transporter, der knapp fünfzehn Menschen einlud und verschwand. Ungefähr vierzig blieben zurück und warteten.<br />
Kurze Abwechslung bot der herbeigerufene Krankenwagen, der einen stark betrunkenen Mann einsammelte. Und der Punk, der deftig und saftig die Bahn, das Land, das Wetter und &#8220;all den Schiet hier&#8221; verfluchte, er wäre lieber auf´s Hamburger Hafenfest gegangen, statt Mama und Papa zu besuchen, teilte er lautstark mit.<br />
Gerade als ich ein bißchen verzweifeln wollte, fuhr ein Taxi vor. &#8220;Wer will nach Jever?&#8221;, fragte der Taxifahrer und außer mir meldeten sich nur noch drei weitere Mitreisende. Wir nahmen im Taxi Platz und nach Rücksprache mit der Zentrale wusste der ahrer dann auch, wo das Ferienhaus Hannelore zu finden sei und ich wurde direkt vor der Haustür abgesetzt. Ein wenig erschöpft.</p>
<p>Auf dem Heimweg stieg ich erst in Ürdingen wieder in den Zug Richtung Duisburg. Eine sehr volle Regionalbahn, ich stand direkt an der Tür. Eine Frau schmiegte sich an mich und flüsterte mir &#8220;Entschuldigung, dass ich nicht angerufen habe.&#8221; ins Ohr. &#8220;ist ok&#8221;, sagte ich und sie zog beruhigt weiter zum nächsten.<br />
In Duisburg wartete ich auf meinen IC Richtung Mainz. Eine Durchsage informierte, dass der Zug sehr überfüllt sei, man möge sich bitte alternative Züge suchen. Das wollte ich nicht und deshalb stand ich bis Bonn, ab dort hatte ich einen Sitzplatz. Einen mit direkten Blick auf den Mann, der sich plötzlich den Gürtel aufschnallte, um sich besser am Hintern kratzen zu können. Aber sonst passierte nix. Wir kamen an, ich stieg aus, begrüßte den besten Vater meiner Kinder, ließ mich heimfahren, duschte, aß und schlief die oben erwähnten zwei Tage lang.</p>
<p>Was ich zwischen den ganzen Fahrten tat berichte ich dann morgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Käffchen in Berlin?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 20:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Blogzwitschern]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, den 6. Mai 2013, sitzen Frau Brüllen und Frau Mutti ab 16:00 Uhr bei Frau Barcomi in der Bergmannstraße im Café, teilen sich einen Teller mit den vier unverschämt köstlichen Probierstückchen und warten, ob sich jemand mit an den reservierten Tisch setzt. Na? Wer kommt? ***** Die ausstehende Rechnung wurde mittlerweile beglichen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den <strong><span style="color: #ff00ff;">6. Mai 2013</span></strong>, sitzen <a title="gut gebrüllt" href="http://bruellen.blogspot.de/" target="_blank">Frau Brüllen</a> und Frau Mutti ab <strong><span style="color: #ff00ff;">16:00 Uhr</span></strong> bei Frau Barcomi in der Bergmannstraße im Café, teilen sich einen Teller mit den vier unverschämt köstlichen Probierstückchen und warten, ob sich jemand mit an den reservierten Tisch setzt.</p>
<p>Na? Wer kommt?</p>
<p>*****</p>
<p>Die <a title="Keksdosenhals" href="http://www.frau-mutti.de/eintrag/17611.html" target="_blank">ausstehende Rechnung </a>wurde mittlerweile beglichen. Das freut mich, denn mit dem Geld will ich einen Teil meiner Reise nächste Woche finanzieren. Und trotzdem ärgert es mich, dass ich so nachdrücklich einfordern musste.<br />
In den Kommentaren zu verlinktem Blogartikel wurde Besorgnis geäußert, dass in diesem, meinem Blog unterschwellig Werbung gemacht wird. Dem ist nicht so. Wenn ich Werbung mache, ob für Stickdateien, Stoffe, Schnittmuster oder eben irgendwelche Produkte, so sind diese Artikel immer in der Rubrik &#8220;Werbeschlampe&#8221; abgelegt. Ausserdem weise ich meistens schon in der Überschrift, spätestens aber im Artikel darauf hin, dass ich Werbung mache. Ganz sicher werden Sie hier keine (Werbe)Texte lesen, die nicht aus meiner Feder stammen.</p>
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		<title>Technik, tückische.</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 10:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt da ja Gerüchte: Geräte seien so manipuliert, dass sie mit Ablauf der Garantie kaputt gingen. Oder dass immer drei Geräte &#8211; gerne große, wichtige Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Staubsauger &#8211; gleichzeitig den Geist aufgäben. Gerade Letzteres hat fast jeder schon erlebt, denn der Zeitrahmen innerhalb dem die drei Geräte kaputtgehen, ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt da ja Gerüchte: Geräte seien so manipuliert, dass sie mit Ablauf der Garantie kaputt gingen.<br />
Oder dass immer drei Geräte &#8211; gerne große, wichtige Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Staubsauger &#8211; gleichzeitig den Geist aufgäben. Gerade Letzteres hat fast jeder schon erlebt, denn der Zeitrahmen innerhalb dem die drei Geräte kaputtgehen, ist nicht genauer definiert.</p>
<p>Darf ich Ihnen von meinem neuen, faszinierenden Gerätephänomen erzählen?<br />
Ich besitze ein (nahezu antikes) iPad. Eines, das nicht mal photographieren kann. Und nur im heimischen WLAN ins www geht. Hab ich mir damals gekauft, weil ich es schick und praktisch fand und weil ich mir noch nie einen niegelnagelneuen Computer selbst gekauft habe, immer nur &#8220;abgetragene&#8221; Laptops vom Gatten erbte.</p>
<p>Schick finde ich es immer noch, zufrieden bin ich auch und wenn ich regelmäßig lösche, was ich nun doch nicht mehr spielen/schauen/lesen/wissen will, reicht sogar der Speicherplatz. Mein iPad, oder wie ich es nenne &#8220;Päddiii&#8221; (mit sehr langem i) entwickelt aber seit Neuestem Marotten, die mir die Handhabung etwas erschweren. Saß ich früher zum Beispiel abends auf dem Sofa und daddelte ein bißchen, hing Päddiii am Ladekabel. Wenn ich jetzt auf dem Sofa sitze und Päddiii ans Ladekabel hänge, erfahre ich, dass das Aufladen mit diesem Gerät nicht unterstützt wird. Nehme ich aber eben jenes Ladekabel und stecke es in die Küchensteckdose, ist Päddiii glücklich und wird satt. Gleiches Ladekabel im Wohnzimmer füttert aber auch mein Phone ohne dass dieses murrt. Faszinierend.<br />
Lade ich eben Päddiii immer in der Küche, dachte ich mir. Ist ja kein großes Problem.<br />
Bis die Küchensteckdose oder der Strom aus der Küchensteckdose plötzlich nicht mehr genehm waren. Vielleicht ist Küchenstrom zu hochkalorisch? Zu fettig?<br />
Päddiii lädt nun im Nähzimmer. Manchmal auch im Schlafzimmer. Dort scheint es guten Strom zu geben.</p>
<p>Wahrscheinlich zuckt Ihnen schon der Kommentarfinger und sie wollen etwas wie &#8220;mal das Ladekabel überprüfen?&#8221; oder &#8220;Wackelkontakt!&#8221; oder &#8220;da stimmt was mit der Anschlussbuxe nicht!&#8221; schreiben, doch da komme ich Ihnen zuvor! Verschmähte Ladekabel funktionieren in Näh- und Schlafzimmer, egal ob originale Apfelkabel oder die nachgebauten aus dem Discounter. Alle Kabel funktionieren mit meinem Phone und den Gastphones, die ab und an hier laden. Einzig Päddiii will weder Wohnzimmer- noch Küchenstrom, egal mit welchem Kabel, egal ob der Stecker links- oder rechtsrum in der Steckdose steckt oder ob beim Einstecken Beschwörungsformeln gemurmelt werden. Selbst der Vollmond oder die Staubratten unter dem Sofa nahe der Steckdose sind ohne Einfluss.</p>
<p>Ob dieses Phänomen nun ein genialer, quasi posthumer Streich von Mister Jobs ist, der mich zum Kauf eines neueren Produkts bewegen will oder ob möglicherweise ein von uns verschmähter Stromlieferant dahintersteckt, eventuell die Illuminaten oder gar Außerirdische &#8211; ich werde berichten.<br />
Bis dahin sehe ich die Sache pädagogisch: gehe eben früher ins Bett oder halte mich mehr im Nähzimmer auf. Beides gut.</p>
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		<title>Keksdosenhals</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 07:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeschlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie den Ausspruch &#8220;Ich hab nen Hals wie eine Keksdose?&#8221; Er bedeutet nichts anderes, als dass man ziemlich wütend ist. Jetzt wissen Sie es. Und mein Hals hat Keksdosenformat. Dies vorangestellt. Nach wie vor trudeln täglich Anfragen von potentiellen Kooperationspartnern, Agenturen, Versandhandel in mein Postfach. Ihnen gefällt mein Blog und sie sind sich total [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie den Ausspruch &#8220;Ich hab nen Hals wie eine Keksdose?&#8221; Er bedeutet nichts anderes, als dass man ziemlich wütend ist. Jetzt wissen Sie es. Und mein Hals hat Keksdosenformat. Dies vorangestellt.</p>
<p>Nach wie vor trudeln täglich Anfragen von potentiellen Kooperationspartnern, Agenturen, Versandhandel in mein Postfach. Ihnen gefällt mein Blog und sie sind sich total sicher, dass genau ihr Produkt oder das ihres Kunden supergut in mein Blogkonzept passt und das die Aufmachung und der Inhalt meines Blogs sowieso grandios sind und begeistern. Ich lächele dann müde, lese kurz quer und denke jedes Mal &#8220;Recherche rulez!&#8221;, wenn mir Stillkissen, personalisierte Babyshirts oder Spielekisten angeboten werden. Und versenke die Mail unbeantwortet im Papierkorb, wissend, dass sie an viele, viele Blogs ging. Vielleicht freut sich wirklich jemand über das Angebot und nimmt es wahr.</p>
<p>Neulich fischte ich eine echte Karte aus Papier aus meinem echten Briefkasten aus Metall an meiner echten, grünen Hauswand: super Blog und ob man mir Fimmaterial zusenden dürfe. Über Geburten. Das war dann beinahe noch witzig.</p>
<p>Aber wie es halt so ist, manchmal werde ich schwach. Vor allem dann, wenn es nicht um blöde Gutscheine oder Krimskram geht, sondern Bares lacht. Und ist der gebotene Betrag dann noch so, dass ich denke: &#8220;och jo, schnell verdientes Geld!&#8221; und die geforderte Leistung im Rahmen, heisst keine Werbung für völlige Absurditäten, dann sage ich zu. Schreibe einen hübschen, kleinen Artikel, packe brav den verabredeten Link hinein, schicke den Artikel zum Abnicken, veröffentliche, schicke eine Rechnung und sage artig &#8220;Danke für die schöne Zusammenarbeit, gerne wieder!&#8221; und warte auf mein Geld. Schaue nach drei Tagen auf mein Konto, nach einer Woche und danach täglich. Nach zweieinhalb Wochen frage ich freundlich nach, nach drei Wochen angesäuert. Kein Geld, keine Rückmeldung auf die letzte Mail.</p>
<p>Und dann sitze ich mit Keksdosenhals am Rechner und könnte platzen, weil mir da so langsam die Mittel ausgehen. Den Link nehme ich aus dem Artikel, aber der Artikel ist längst im Archiv, kein Hahn kräht mehr danach. Was bleibt da noch? Ich könnte natürlich schreiben, wer mir da Geld schuldet, doch ich weiß, dass es viele Leser gibt, die nur querlesen, den Namen aufschnappen würden und in den Kommentaren meckern würden, dass sie dort auch bestellt haben und enttäuscht waren. Und dann müsste ich wiederum sofort klarstellen, dass ich nicht sauer über eine Fehllieferung oder sonsstige Serviceleistungen bin, sondern &#8220;lediglich&#8221; darüber, dass man mir Werbung nicht bezahlt hat.</p>
<p>Tja. Und nun?</p>
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		<title>Elterntanzstunde</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 08:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Termin rückte unaufhaltbar näher: die Elterntanzstunde. Gedacht, um das Tanzkönnen der Eltern der Abschlussballkinder aufzufrischen, damit sie elegant neben ihren Sprösslingen über die Tanzfläche wirbeln können. Insbesondere wichtig für den besten Vater meiner Kinder, wenn nämlich der große Moment kommt, da der Vater mit der Tochter Hacke-Spitze-Polka tanzen muss. Einschub: ich bin ein Meister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Termin rückte unaufhaltbar näher: die Elterntanzstunde. Gedacht, um das Tanzkönnen der Eltern der Abschlussballkinder aufzufrischen, damit sie elegant neben ihren Sprösslingen über die Tanzfläche wirbeln können. Insbesondere wichtig für den besten Vater meiner Kinder, wenn nämlich der große Moment kommt, da der Vater mit der Tochter Hacke-Spitze-Polka tanzen muss.</p>
<p>Einschub: ich bin ein Meister im Reinsteigern. Ich mag keine Menschenansammlungen in sehr kleinen Räumen. Ich habe Probleme mit bestimmtem Licht.</p>
<p>Gestern abend war es also soweit. Die Kleidungsfrage stand nicht aufdringlich im Vordergrund, aufbrezeln müssen wir uns erst nächste Woche Samstag. Ich wählte also Rock und Chucks, der beste Vater Jeans und Hemd, dazu allerdings die &#8220;feinen&#8221; Schuhe, um das &#8220;Tanzgefühl dafür zu bekommen&#8221;. Seine Füße sahen äußerst fremd aus. Und ich hatte kalte Hände, allerdings nicht wegen unbändiger Vorfreude.</p>
<p>Einschub: ich will nichts lernen, ich will es können. Wenn ich etwas nicht kann, habe ich das Gefühl, dass alle gucken und kichern. Ich weiß natürlich, dass das völliger Quatsch ist, werde das mulmige Gefühl trotzdem nicht los.</p>
<p>Auf dem Weg zur Tanzschule trafen wir bereits auf einige Elternpaare. Eigentlich waren es die Männer, die missmutig dreinschauten, die Frauen waren schick gekleidet, mit stöckeligen Schuhen und erwartungsvoll geröteten Wangen. Ich fühlte mich underdressed und unwohl deswegen.</p>
<p>Im Foyer der Tanzschule warteten der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib zusammen mit ca. 25 anderen Elternpaaren auf den Beginn des Kurses. Ein enges Foyer, für weitaus weniger Menschen gedacht mit freiem Blick durch eine Glaswand auf eine ziemlich kleine Tanzfläche. Dort tanzten zu lustiger Discokugelbeleuchtung etwa zehn Paare. Angefeuert von einem Tanzlehrer und nein, Begeisterung schwappte nicht rüber. Das war alles irgendwie piefig und miefig. Ich stand in meine Ecke gedrückt, konnte, nein &#8211; wollte die Jacke nicht ausziehen und bekam langsam Atemnot. Der beste Vater meiner Kinder schaute ein kleines bißchen besorgt, weiß er doch um meine Macken. Doch noch war ich voll des guten Willens, diese Sache durchzuziehen.</p>
<p>Zehn Minuten später gingen wir. Ich hatte es nicht geschafft, niemand hätte mich auf diese oder eine andere Tanzfläche gekriegt.</p>
<p>Das war nun nicht der gewünschte Abschluss des Abends und als uns die Tochter mit einem fröhlichen &#8220;na ihr Tänzer!&#8221; begrüßte, fühlte ich mich wie ein echter Versager. Zum Glück weiß auch meine Tochter um meine Macken und obendrein ist sie ein ungemein positiver, zupackender Mensch. &#8220;Dann bringe ich euch das eben bei!&#8221;, erklärte sie und schnappte sich ihren großen Bruder als Vorführobjekt. Der zeigte sich zwar willig doch tappsig und so endete dieser Abend noch ganz grandios und fröhlich in unserem Wohnzimmer. Cha-Cha-Cha kann ich jetzt und den langsamen Walzer. Die Tochter erzählte irgendwas vom Bierkastentanz und behauptete, dass Samba wirklich ganz leicht ist.</p>
<p>Nun ja. Wir haben ja noch anderthalb Wochen und eigentlich muss ja nur der beste Vater meiner Kinder zeigen was er kann. Ich könnte ja bei der Elterntanzrunde mal dringend auf´s Klo müssen.</p>
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		<title>Taschen, Monster und magische Kreise</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 16:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[Blognachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Handgemachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeschlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich die Taschenschnittmuster-CD &#8220;Taschenspieler&#8221; von Farbenmix in Händen hielt (und erfolgreich in den Computer gesteckt hatte), war mir sofort klar, welche Tasche ich nähen würde. Leicht größenwahnsinnig angehaucht entschied ich mich direkt für den König. Eine Reisetasche. Durchaus aufwändig zu nähen, aber warum sich nicht hohe Ziele setzen? Ein Blick in meinen Stoffschrank zeigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich die <a title="Farbenmix" href="http://www.farbenmix.de/shop/Besonderes/Taschenspieler-CD-mit-11-Schnittmustern::11574.html" target="_blank">Taschenschnittmuster-CD &#8220;Taschenspieler&#8221; von Farbenmix</a>  in Händen hielt (und erfolgreich in den Computer gesteckt hatte), war mir sofort klar, welche Tasche ich nähen würde. Leicht größenwahnsinnig angehaucht entschied ich mich direkt für den König. Eine Reisetasche. Durchaus aufwändig zu nähen, aber warum sich nicht hohe Ziele setzen?</p>
<p>Ein Blick in meinen Stoffschrank zeigt, dass ich keine Reisetaschenstoffe habe. Die sollten nämlich mindestens &#8220;jeansfest&#8221; sein, damit das keine Reiselabbertasche würde. (Labertasche, hihi)</p>
<p>Ich begann die einschlägigen Stoffhändlerseiten zu durchsuchen, ob sich da nicht ein passender Stoff fände, liebäugelte kurz mit dem Angebot der <a title="Klasse Kleckse" href="http://klasse-kleckse.blogspot.de/" target="_blank">Klecksefrau</a>, mir Stoff aus Holland mitzubringen (der Postsackstoff!) und hatte dann tausend andere Sachen zu tun, der König blieb ungenäht.</p>
<p>Als nacheinander die Reissverschlüsse zweier meiner Taschen kaputt gingen und ich somit einen echten Grund hatte, mir selbst wieder eine Tasche zu nähen, warf ich die CD erneut in den Rechner und entschied mich diesmal für den &#8220;Bube&#8221;, eine Messengerbag. Schön geräumig und dabei sehr schick. Passend dazu entdeckte ich schwarzes Kunstleder in der Tiefe meines Schrankes, schnitt zu, stickte, suchte und fand passende Bändchen und musste kein einziges Mal schimpfen oder fluchen. (die Freitagsfreundin, die mir Gesellschaft leistete, war äußerst verwundert über meine große Gelassenheit, das kennt sie so gar nicht.)</p>
<p>Wenige Stunden später hielt ich eine wunderschöne Messengerbag in Händen:</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/werbe/circle3.jpg" alt="" /></p>
<p>Ein paar Kleinigkeiten waren nicht perfekt. Zum Beispiel trafen sich die Klettstreifen zuerst nicht, doch das konnte ich verbessern. Oder der Griff sitzt nicht ganz in der Mitte. Der Träger ist nicht gleichmäßig hoch angebracht und noch ein paar Sachen. Kleinigkeiten eben, die meine neue Tasche noch charmanter machen :)</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/werbe/circle4.jpg" alt="" /></p>
<p>Als zusätzliche Zierde baumelt ein weiteres <a title="Kunterbuntdesign" href="http://www.kunterbuntdesign.de/index.php?page=shop.product_details&amp;flypage=shop.flypage&amp;product_id=833&amp;category_id=11&amp;manufacturer_id=0&amp;option=com_virtuemart&amp;Itemid=32&amp;vmcchk=1&amp;Itemid=32" target="_blank">Monsta</a> aus <a title="Skizzenblog" href="http://skizzenblog.clausast.de/" target="_blank">Herrn Skizzenblogs</a> Feder am Taschenträger.</p>
<p>*****</p>
<p>Ein paar Tage später fiel mir im Stoffoutlet in Mainz-Kastell weiches, orangefarbenes Kunstleder in die Hände. Zu einem echten Schnäppchenpreis, ich konnte nicht widerstehen.</p>
<p>Kaum daheim angekommen schnitt ich wieder zu, erneut den &#8220;Bube&#8221;. Am Längsten dauerte es diesmal, einen passenden Innenstoff zu finden, ich konnte mich nicht entscheiden. Die Klappe bestickte ich mit der Datei <a title="Anja Rieger" href="http://www.anjariegerdesign.com/embroidery-designs/flowers.html" target="_blank">&#8220;Magische Kreise&#8221; von Anja Rieger</a></p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/werbe/circle.jpg" alt="" /></p>
<p>und bei <a title="Kunterbuntdesign" href="http://www.kunterbuntdesign.de/" target="_blank">Kunterbuntdesign</a> fand ich die wunderbar altmodischen Steckschnallen.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/werbe/circle2.jpg" alt="" /></p>
<p>Auch diese Tasche hat ein paar Mängel, weil meine Nähmaschine an der einen Stelle überrascht keuchte, als es plötzlich acht Lagen Kunstleder zu nähen gab. Danach nähte sie nicht mehr sauber, doch ein paar Tropfen Öl versöhnten sie. Der Handgriff auf der Klappe ist nachträglich angebracht, zuerst wollte ich keinen, fand die Tasche dann aber unvollständig. Und weil ich die eine Seite des Griffs zu weit links angesetzt hatte und man bei Kunstleder gar nichts mehr auf/abtrennen kann, verlängerte ich den Griff, der Symmetrie wegen. Das Ganze ist nun &#8230; äh &#8230; individuell, doch ich liebe auch diese Tasche.</p>
<p>*****</p>
<p>Die magischen Kreise landeten schließlich auch auf einem ganz unmagischen, langweiligen schwarzen Langarmshirt und zwar in knalligem Neon. Noch vor etwa vier Wochen hätte ich laut gelacht, hätte man mir gesagt, ich würde neonfarbenes Stickgarn verwenden. Aber so ist das eben: irgendwann packt es einen.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/werbe/circle5.jpg" alt="" /></p>
<p>Hier mal näher dran: neon auf schwarz: BING!</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/werbe/circle6.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Kreise auf dem Shirt gefallen mir so gut, dass ich noch weitere daraufsticken will, derzeit ziehen sich nur die gezeigten auf der Hüfte entlang.</p>
<p>*****</p>
<p>Für die Reisetasche &#8220;König&#8221; habe ich übrigens noch immer keinen Stoff. Ich kann mich einfach nicht entscheiden.</p>
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		<item>
		<title>Frau Mutti und der Sport. (viele Bilder)</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/17597.html</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 20:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[Mutti goes fit & slim]]></category>
		<category><![CDATA[wer schön sein will]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich heute von meinen großartigen Sporterfolgen geschrieben hatte, kribbelte es in den Füßen. Und so steckte ich die Kribbeldinger in die Laufschuhe und machte mich auf den Weg. Unterwegs knippste ich eine Menge Bilder aus der Hüfte und die zeige ich Ihnen jetzt, damit Sie mit mir Laufen können. Oder verstehen können, warum mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich heute von meinen großartigen Sporterfolgen geschrieben hatte, kribbelte es in den Füßen. Und so steckte ich die Kribbeldinger in die Laufschuhe und machte mich auf den Weg. Unterwegs knippste ich eine Menge Bilder aus der Hüfte und die zeige ich Ihnen jetzt, damit Sie mit mir Laufen können. Oder verstehen können, warum mir das so Spaß macht.</p>
<p>Von der Grünen Villa gehe ich ein Stückchen bis an den Beginn dieses Weges. Laufen mag ich noch nicht, die Gehwege sind schmal und ich finde es doof, innerhalb der Ortschaft herumzurennen. (und peinlich, wenn ich mit roter Birne und nach Luft jappsend den Nachbarn im Vorbeirennen winke und versuche, total cool und trainiert auszusehen.)</p>
<p>Ganz nach oben will ich.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run.JPG" alt="" /></p>
<p>viel mehr nach dem click!</p>
<p><span id="more-17597"></span></p>
<p>Der Weg führt stetig ansteigend um ein paar Kurven und schließlich stehe ich vor diesem Schild:</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run2.JPG" alt="" /></p>
<p>Und die Himmelstreppscher erklimme ich dann auch. Ich habe schon mehrmals versucht, die Stufen zu zählen, aber da diese so unregelmäßig sind, mal länger, mal kürzer, mal steil, mal flach, finde ich keinen Rhythmus und vergesse sofort wieder, was ich gezählt habe.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run3.JPG" alt="" /></p>
<p>Nach dem ersten Drittel quert man einen Weg, kurz danach bietet es sich an, mal kurz die Landschaft zu bewundern. Und ein bißchen zu schnaufen. Schon ganz schön weit oben, aber noch lange nicht geschafft.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run4.JPG" alt="" /></p>
<p>Sehen Sie das Tor ganz oben? Da will ich hin.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run5.JPG" alt="" /></p>
<p>Durch das Tor nach unten geblickt, bei den Häusern bin ich gestartet.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run6.JPG" alt="" /></p>
<p>Es geht noch ein kleines Stückchen weiter hoch, eine gemächliche Steigung bis zum Wartturm, den man im Hintergrund schon sieht.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run7.JPG" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run8.JPG" alt="" /></p>
<p>Der Wartturm bleibt links liegen, ich mag den Blick nach rechts. Der Rhein und Nierstein. &#8220;Wo andere Urlaub machen, dürfen wir wohnen.&#8221; Fällt mir an dieser Stelle immer ein, dieser Satz.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run9.JPG" alt="" /></p>
<p>Es geht geradeaus. Am Himmel Flugzeuge, auf dem Weg sehr große Traktoren.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run10.JPG" alt="" /></p>
<p>In den Wingerten wird gearbeitet. (click auf´s Bild macht groß!)</p>
<p><a title="Maschinen" href="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run11.JPG" target="_blank"><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run11a.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Rechts der Rhein, links Linien und Himmel.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run12.JPG" alt="" /></p>
<p>Es geht immer geradeaus bis zu diesem Schild. &#8220;Schau ins Land&#8221; und &#8220;Schöne Aussicht&#8221; Schöne Aussicht auf die Kläranlage :)</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run13.JPG" alt="" /></p>
<p>Wäre ich müde, könnte ich jetzt den Weg nach rechts, an der Fockenberghütte vorbei, wählen. Der führt direkt wieder nach unten. Ich laufe aber den Weg weiter. (Click auf´s Bild!)</p>
<p><a title="Lieblingsweg" href="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run13a.JPG" target="_blank"><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run14.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Immer weiter, immer weiter, fast bis zum Brudersberg.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run15.JPG" alt="" /></p>
<p>Bis zum Brudersberg schaffe ich es noch nicht, ich laufe vorher eine Kehre und befinde mich damit auf dem Rückweg. Unterhalb der Fockenberghütte entlang.</p>
<p><a title="Heimweg" href="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run15a.JPG" target="_blank"><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run16.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Immer weiter nach unten</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run17.JPG" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run18.JPG" alt="" /></p>
<p>Das letzte Stück, rechts oben sieht man nachts den angeleuchteten Wartturm leuchten. Wenn ich größenwahnsinnig wäre, könnte ich jetzt rechts abbiegen und die Strecke von vorne laufen :) (click auf´s Bild!)</p>
<p><a title="von vorne?" href="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run19a.JPG" target="_blank"><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run19.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Ich laufe nach links, Richtung Grüne Villa.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run20.JPG" alt="" /></p>
<p>Bevor die Häuser wieder beginnen: meine Ziellinie.</p>
<p><img src="http://www.frau-mutti.de/urlaub/run21.JPG" alt="" /></p>
<p>Und wenn ich mal ganz dolle trainiert bin, hänge ich noch die Runde durch´s Ried an, die der beste Vater meiner Kinder noch zusätzlich läuft.</p>
<p>Schön, dass Sie mitgekommen sind!</p>
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		<title>Frau Mutti und der Sport</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 13:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mutti goes fit & slim]]></category>
		<category><![CDATA[wer schön sein will]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Frühjahr begann ich mit der Joggerei. Ohne große Ambitionen, einfach nur, um mich zu bewegen. Den Sommer über pendelte sich eine schöne Regelmäßigkeit ein, zweimal die Woche hechelte ich in Begleitung des besten Vaters meiner Kinder durch die Weinberge, kaufte mir sogar teure Laufschuhe. Im Herbst nutze ich das Angebot eines Discounters und deckte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Frühjahr begann ich mit der Joggerei. Ohne große Ambitionen, einfach nur, um mich zu bewegen. Den Sommer über pendelte sich eine schöne Regelmäßigkeit ein, zweimal die Woche hechelte ich in Begleitung des besten Vaters meiner Kinder durch die Weinberge, kaufte mir sogar teure Laufschuhe. Im Herbst nutze ich das Angebot eines Discounters und deckte mich mit Winterlaufklamotten ein, sah mich also dynamisch durch verschneite Weinberge rennen. Der Herbst brachte irgendwann Regen und Kälte, brachte Husten, Schnupfen und unstillbares Einkuschelbedürfnis. Immer seltener lief ich durch die Weinberge, im Dezember dann kein einziges Mal.<br />
Vor lauter Einkuscheln und gemütlich machen schmerzten Hüften und Knie, Bauch und Hintern rundeten sich wegen der vielen Köstlichkeiten und Leckereien, die man sich vor, an und nach Weihnachten gönnt. Und dann kam der Januar, dieser eine laue Tag, an dem wir die Laufschuhe schnürten. Ziemlich entsetzt stellte ich fest, dass schon der Weg zu den Himmelstreppchen mich schnaufen ließ, das Erklimmen derselben ließ mich nach Luft ringen, trotz dreier &#8220;ich muss die Aussicht genießen&#8221;-Pausen. Oben angekommen und irgendwann wieder gleichmäßig atmend, stellte ich fest, dass ich den Laufrhythmus nicht verlernt hatte, meine Muskeln aber lautstark protestierten: &#8220;Was soll der Quatsch, wir wollen auf&#8217;s Sofa, lass uns in Ruhe!&#8221; Drei Gehpausen musste ich in unsere Fünf-Kilometer-Runde einbauen, doch wieder daheim angekommmen war mir klar, dass ich bald wieder loslaufen will, dass mir die Lauferei ungemein gut tut und den Kopf freimacht.<br />
Dann begann es zu schneien und hörte bis ungefähr vorgestern nicht mehr auf. In den Weinbergen kann man bei Schnee nicht laufen, nur spazieren. Und selbst beim gemütlichen Spazieren hatte ich Probleme mit der kalten Luft, sowie ich bei Steigungen etwas außer Atem kam. Die Bronchien schmerzten. Ausserdem war es ständig trüb und grau, feucht, kalt und windig bis stürmisch, meine sowieso schon geringe Motivation ließ sich nur allzu gern vom Schweinehund in die Ecke treten. Mein Knie und meine Hüften schmerzten immer mehr und die ersten Röcke begannen zu kneifen.<br />
Gestern abend liefen wir wieder los. So spontan, dass der Schweinehund erst gar nicht seine Nase aus seinem Loch strecken konnte.<br />
Ich brauchte keine Pause auf den Himmelstreppchen, aber drei Gehstrecken unterwegs. Und ich lief. Mit Blick über den Rhein, auf Dramawolken und aufblühende Büsche zwischen den Wingerten.<br />
Heute kann ich kaum kriechen, da mich gestern schon vor dem Laufen der Gartenarbeits-Muskelkater quälte und heute ist er doppelt so groß. Doch die Freude an der Bewegung ist noch immer abrufbar und dies hoffentlich auch so lange, bis die Muskeln wieder können.</p>
<p>(und bis zum nächsten Winter muss ich mir dann überlegt haben, was ich ersatzweise tue.)</p>
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		<title>ruinöse Erziehungsmethoden</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 17:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haus halt]]></category>
		<category><![CDATA[hinreissende Bestien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Weißt du, Mama&#8221;, sprach der große Sohn heute morgen, &#8220;dass ihr damals mit uns in diese Ruine* gezogen seid, war ein ganz großes pädagogisches Element eurer Erziehung. So sind wir nämlich von klein auf an sämtliche handwerklichen Tätigkeiten und Werkzeuge herangeführt worden.&#8221; Zwinkerte und verschwand in die Schule. Den ganzen Tag denke ich schon darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Weißt du, Mama&#8221;, sprach der große Sohn heute morgen, &#8220;dass ihr damals mit uns in diese Ruine* gezogen seid, war ein ganz großes pädagogisches Element eurer Erziehung. So sind wir nämlich von klein auf an sämtliche handwerklichen Tätigkeiten und Werkzeuge herangeführt worden.&#8221; Zwinkerte und verschwand in die Schule.</p>
<p>Den ganzen Tag denke ich schon darüber nach, denn unsere Ruine* hat uns neben Geld auch viel Zeit und Nerven gekostet. Zeit und Nerven zu Lasten der Kinder, die mit müden, angestrengten Eltern zurechtkommen oder im totalen Renovierungschaos leben mussten. Ich schrieb irgendwann bereits darüber, wiederhole es aber, weil es hier so schön reinpasst, noch einmal: als wir vor ziemlich genau vierzehn Jahren in die Ruine* zogen, war das Kinderzimmer der einzige, fertige Raum. Nach und nach, im Laufe dieser vierzehn Jahre, eroberten wir die Ruine und zogen von Zimmer zu Zimmer, wieder zurück und kreuz und quer, Sie lasen ja bisweilen über unsere Hau-Ruck-Zimmertausch-Aktionen. Jede einzelne, so spontan sie auch war, führte letztlich zu einer Verbesserung unserer Wohnsituation, weil neue  Bedürfnisse damit gestillt wurden. Aber jede Renovierung brachte auch Chaos, Frustration und Erschöpfung mit sich. Offensichtlich haben die Kindelein das aber ganz gut weggesteckt oder der große Sohn hat mein Talent geerbt, Dinge schönzureden.</p>
<p>Eine neue Renovierung steht an. Eigentlich sollte es nun endlich das Dach sein, doch als der beste Vater meiner Kinder neulich das Kartoffelfeld umgrub, tat sich vor ihm im wahrsten Sinne des Wortes der Boden auf. Unser Kartoffelfeld ist über einem Gewöbelkeller, der von der Straße aus einen Zugang hat. Im Zugang der Straßensanierung vor ein paar Jahren haben sich im Eingang zum Kellergewölbe einige Steine gelockert. Mal abgesehen vom Glück im Unglück, hätte der beste Vater meiner Kinder ja auch einfach in das entstandene Loch fallen können, ist die ganze Sache ziemlich blöd. Und mit blöd meine ich Scheiße. Wir wissen zwar noch nicht, in welchem Umfang die Sanierungsarbeiten laufen müssen oder was sie kosten, sie bringen aber meine/unsere gesamte Hausplanung durcheinander. Angefangen damit, dass ich vielleicht keine Kartoffeln setzen kann und endend hoffentlich nicht mit der Hiobsbotschaft, dass das tragende Gewölbe des Kellers in Mitleidenschaft gezogen ist.</p>
<p>Kurze Beschreibung?</p>
<p>Wir haben zwei Gewölbekeller. Über den größten Teil des einen Kellers wurde die Grüne Villa gebaut, er führt bis zur Mitte des oberen Gartenstückes. Wir nutzen ihn nur zur Lagerung von Sommer- bzw. Winterreifen, denn &#8211; wie es sich für einen echten Weinkeller gehört &#8211; er ist kühl und feucht. Bei langanhaltendem Regen fließt ein Bach hindurch.</p>
<p>Der zweite Gewölbekeller liegt neben unserem Haus. Er ist nur von der Straße aus zugänglich, durch ein Tor mit zwei Flügeln. Neben dem Eingang zum Gewölbekeller gibt es ein sehr schmales Gartentürchen, das über/auf den Keller führt. Über dem Keller, der nicht ganz unterirdisch ist (ein Halbgeschosskeller quasi, falls Ihnen das bei der Vorstellung hilft) liegen knapp zwei, drei Meter hoch Erde. Mein Kartoffelfeld. Zur Straße hin ist dieses Gartenstück mit einem lächerlichen Mäuerchen abgegrenzt, also gut drei Meter über Straßenniveau. Zwischen Mäuerchen und Eingang zum Keller klafft das Loch. Es besteht somit die Gefahr, dass das Mäuerchen zusammen mit ein bißchen viel Erde auf die Straße rutscht. Hoffentlich nicht auf einen Fußgänger, der gerade vorbeigeht und sowieso schon Kopfschmerzen hatte.</p>
<p>Den Keller selbst nutzen wir nicht. Uralte Autoreifen vom Vorbesitzer liegen noch darin und ein bißchen Winzermüll, angefangen von alten Stickeln bis hin zu großen Glasballons, in denen hoffentlich nur sehr alte Hefe schwappt. Ich war noch nie ganz drin, doch der beste Vater meiner Kinder behauptet, dass das Gewölbe stabil sei. Und der Keller eigentlich hübsch ist. Nun ja.</p>
<p>Vor Jahren hatten wir die Idee, den Keller einstürzen zu lassen. Also das Gewölbe irgendwie zu zerstören und mitsamt der darüberliegenden Erde in den Keller rauschen zu lassen. Wahrscheinlich wäre das ungefähr auf Straßenniveau herausgekommen und wir hätten endlich einen gescheiten Zugang zu unserem Garten bekommen. Und vielleicht einen Stellplatz für unser Auto. Da wir aber am Hang leben und das Nachbarhaus unter uns liegt und sich obendrein äußerst vertrauensvoll an den Keller schmiegt (und zudem nur ein halbes Haus ist. Wirklich, ein halbes Haus. Malen Sie ein Haus auf ein Papier und falten sie es längs in der Mitte. So sieht das Nachbarhaus von vorne aus.), besteht die Gefahr, dass das Haus gleich mit in den Keller fällt. Mit Rücksicht auf die Nachbarn und deren drohende Obdachlosigkeit verwarfen wir den Plan. (noch bevor wir überhaupt Erkundigungen über das Finanzielle eingeholt hatten.)</p>
<p>Nun, da der Keller oder zumindest der Eingang, schwächelt, treten diese Überlegungen wieder in den Vordergrund. Und wütend bin ich auch, weil diese beknackte Straßensanierung mir erneut die Pläne durchkreuzt. Damals legten wir die Dachsanierung als Eigenbeteiligung auf die Straße, jetzt beseitigen wir, mit neu Angespartem, damit aus der Sanierung entstandene Schäden, die sich leider nicht als solche nachweisen lassen. Mist, blöder.</p>
<p>Und da ich es nicht ändern kann, werde ich es wohl mit Humor nehmen müssen. Mich auf künftigen Blogcontent freuen und mich damit trösten, dass offenbar sämtliche Renovierungen/Sanierungen an und rund um die Grüne Villa dazu beigetragen haben, dass ich meine Kinder als ziemlich gut gelungen bezeichnen kann. Wenn das mal kein Trost ist.</p>
<p>(falls irgendwelche PR-Menschen einer Dachsanierungsfirma hier mitlesen: wir sind sehr gerne bereit, einen Langzeittest zu wagen. Derzeit liegen fiese Eternitplatten auf einem schmächtigen Dachstuhl. Angeblich soll es Platten geben, die kein Asbest spucken, wenn sie löchrig werden und die man toll ersatzweise auf den vorhandenen Dachstuhl legen kann. Melden Sie sich, nur keine Hemmungen.)</p>
<p>*Ruine ist nur eine andere, womögliche realistischere Bezeichnung der Grünen Villa</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>kurz.</title>
		<link>http://www.frau-mutti.de/eintrag/17584.html</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 16:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Mutti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaffeesätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sitze ich am Rechner, weil diese Kolumne da geschrieben werden will. Klappt aber nicht, weil es eine schreckliche Vorgabe gibt: 2500 Zeichen. Heute morgen schrieb ich munter drauf los, schwafelte, beschrieb und benutzte heißgeliebte Füllwörter. Irgendwann kurz vor der Pointe stellte ich fest, dass ich bereits über 3000 Zeichen getippt hatte. Mist. Ich begann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sitze ich am Rechner, weil diese Kolumne da geschrieben werden will. Klappt aber nicht, weil es eine schreckliche Vorgabe gibt: 2500 Zeichen. Heute morgen schrieb ich munter drauf los, schwafelte, beschrieb und benutzte heißgeliebte Füllwörter. Irgendwann kurz vor der Pointe stellte ich fest, dass ich bereits über 3000 Zeichen getippt hatte. Mist. Ich begann zu löschen, umzuformulieren, neue Sätze zu bilden, Passagen wegzulassen und speicherte schließlich entnervt unter &#8220;später überarbeiten&#8221;.</p>
<p>Beim nächsten Versuch war ich gehemmt. Hatte die magischen 2500 Zeichen im Hinterkopf. Und endete unter 2000 mit einer Geschichte, die mir nicht gefiel, die nicht rund war und völlig unlustig. Ich speicherte unter &#8220;später überarbeiten&#8221; und ging das Wunschessen des jüngsten Sohnes kochen: eine Tomatensuppe mit Kokos und Ingwer, dazu frisches Naanbrot. Das klappte gut, die Suppe kochte nicht über, der Teig für´s Brot ging wunderbar auf und der Jüngste aß begeistert.</p>
<p>Nach dem Mittagessen grübelte ich über ein neues Thema oder wenigstens über Variationen zum bereits geschriebenen und schlief darüber auf dem Sofa ein. Alte Menschen brauchen eben ein Nickerchen. Die Inspiration kam nicht im Schlaf, weswegen ich Aufschieberitis entwickelte und mich quer durch meine Lieblingsblogs las.</p>
<p>Besonders gefallen hat mir, was Frau Bogdan schreibt: &#8220;Besser ist das&#8221; heißen die Artikel, die eine ganze Serie werden.</p>
<p>erster Teil: <a title="Besser ist das" href="http://isabelbogdan.de/2013/04/05/besser-ist-das/" target="_blank">Einleitung</a></p>
<p>zweiter Teil: <a title="besser ist das: Fleisch" href="http://isabelbogdan.de/2013/04/07/besser-ist-das-fleisch/" target="_blank">Fleisch</a></p>
<p>dritter Teil : <a title="besser ist das: Gemüse" href="http://isabelbogdan.de/2013/04/10/besser-ist-das-gemuse/" target="_blank">Gemüse</a></p>
<p>Sie schreibt ziemlich genau das, was mir seit Tagen/Wochen/Monaten zum Thema Ernährung im Kopf herumschwirrt. Seit ich relativ plötzlich eine Lactose-Unverträglichkeit entwickelt habe und ein bißchen genauer darauf achten muss, wie ich koche und was ich esse. Vielen Dank, Frau Bogdan, ich freue mich auf die Fortsetzung(en).</p>
<p>*****</p>
<p>Und weil ich manchmal ein bißchen böse bin, prophezeie ich hiermit, das HSP das neue ADHS ist, dass das neue Indigokind, dass das höchstbegabte Kind war. Ich las einen sehr eindringlichen, aufrüttelnden Blogartikel einer Mutter eines betroffenen Kindes und amüsierte mich, nachdem ich kräftig geschluckt hatte,  folgend über die Reaktionen. Offenbar gibt es rasend viele HSP-Kinder und -Mütter.</p>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie diese &#8220;Wellen&#8221; durch das Netz schwappen und es direktpassende &#8220;Bin ich selbst/ist mein Kind &#8230;&#8221;-Tests dafür gibt.</p>
<p>(Bitte befragen Sie Herrn Google, wenn Sie oben genannte Begriffe nicht kennen.)</p>
<p>Liebe Mutter des betroffenen Kindes, die Du hier vielleicht liest und nun sauer bist: ich mache mich nicht über Dich lustig, das könnte ich mir nie erlauben, denn ich war heilfroh, als mein anderes Kind, damals eine Art Diagnose bekam. So konnte wenigstens mir und anderen Vieles erklärt werden. Geändert hat die Diagnose natürlich nichts, denn zu wissen was es ist, ist keine Lösung von Problemen. Euch alles Gute!</p>
<p>*****</p>
<p>Mittlerweile habe ich meinen Schreib-Motivations-Tee fast ausgetrunken und aus dem &#8220;kurz.&#8221; ist eine &#8220;eher lang&#8221; geworden, im Aufschieben bin ich heute wirklich spitze.</p>
<p>*****</p>
<p>Ich wollte es ja lassen. Nein, besser: ich SOLLTE es ja lassen, doch ich werde trotzdem nochmal über den dicken Martin schreiben, denn obwohl ich längst weiß und oft erfahren habe, dass Trolle nicht gefüttert und polarisierende Themen nicht bedient werden dürfen, es ist mir ein Bedürfnis. Auch die Menschen, die hier wirklich freundliche Dinge schreiben, mit denen sie mich vor lästernden Pralinen (siehe Kommentare letzter Artikel) verteidigen wollen, kennen mich nicht. Und deshalb danke ich freundlich, bitte aber darum, mich nicht zu verteidigen.</p>
<p>Wir haben uns entschieden, dass ein kranker Kater bei uns nicht gut leben kann. Er sollte kein Freigänger sein, damit man seine Urinmengen kontrollieren kann. Und kontrollieren kann, was er frisst. Hier gibt es eine Katzenklappe, durch die einige Katzen ein- und ausgehen, die darf nicht geschlossen werden. Martin hat sein spezielles Diätfutter hier gefressen, doch ich bin mir sicher, dass er sich bei den Nachbarn am Napf mit für ihm &#8220;bösem&#8221; Futter vollgestopft hat, denn er fraß eher wenig. (was gutes und böses Futter ist, ist schon wieder ein Diskussionsthema. Mist.) Obendrein hatte er ziemlich Stress, weil er die defensivste Katze der Welt ist und alle anderen hier bei uns und in der Gegend lebenden Katzen das wussten und scheinbar toll fanden. Auch der süße Franz. Hätte ich Franz weggeben, weil er den Martin kloppte, wie hätten Sie dann reagiert? Mir homöopathische Tropfen angeboten? Harmonisierende Massagen oder Bioresonanzschlafkörbchen empfohlen? Wir haben beinahe alles ausprobiert, nebenbei bemerkt.</p>
<p>Diese junge Tierärztin, bei der er jetzt lebt, wird keine Versuche mit ihm veranstalten. Und sie wird ihn auch nicht über Gebühr quälen. Und ich vetraue darauf, dass sie weiß, wann es genug ist. Ich persönlich halte sie sogar für ein bißchen zu idealistisch, denn sie wird wohl noch lernen müssen, dass sie nicht jedes kranke Tier retten kann.</p>
<p>Was Informationen über Martin anbelangt: in einem Jahr muss Franz zur Auffrisch-Impfung. Vorher &#8230; erfahren wir nichts. WOLLEN wir auch nichts erfahren. Das Kapitel Martin ist beendet. Er fehlt uns, wir vermissen seinen Eulenblick und sein wimmerndes &#8220;MiiiIIIiii&#8221;, wenn er schier am Verhungern war. Wir wünschten, wir könnten sein unglaublich zartes, dichtes Fell kraulen und an der Kehle fühlen, ob er schnurrt. Wir haben einige Katzen verloren, seit wir unter die Haustierbesitzer gegangen sind und jedes Mal war es schlimm. Und jedes Mal ging das Leben weiter, denn jedes Mal war es eben &#8230; nur ein Tier. Ein geliebtes zwar, aber nicht unser einziger Lebensinhalt. So sind wir. Das ändern Sie nicht. Und Sie auch nicht.</p>
<p>*****</p>
<p>Es fehlt noch ein munterer, humoristischer Satz, der das &#8220;kurz.&#8221; abrundet, doch mir will nichts einfallen. Außer vielleicht: ich lerne jetzt häkeln. (kein verspäteter Aprilscherz.)</p>
<p>*****</p>
<p>Und weil es so schön ist und so wahr. Der<a title="Übers Twittern." href="http://kinderdoc.wordpress.com/2013/04/10/ubers-twittern-o-t/" target="_blank"> Herr Kinderdok zum Thema Twitter</a>. Fühlen Sie sich gefavt.</p>
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