Pirates of the garden –
19. Juni 2009
I survived the Klassenfest.
Wieviele Menschen es letztendlich waren – ich habe keine Ahnung. Aber alle waren glücklich. (ich muss endlich lernen, wie man ein “Danke!” annimmt. Finde ich wirklich schwer!)
Es gab eine kleine Vorführung mit Gesang, Tanz, Trompetenspiel und Akrobatik.

Danach jede Menge Fleisch auf dem Grill und Kindergelächter im unteren Gartenteil. Bevor das Gemüse keines mehr werden kann, schob der beste Vater meiner Kinder wieder den Zaun zu. Der hintere Teil des Gartens ist … strapaziert, aber nicht zerstört :-)
Schön war´s.
“Bis zum nächsten Mal”, sprach eine Mutter beim Abschied und ich denke mal, das geht in Ordnung.
Jetzt sitze ich mit dem besten Vater meiner Kinder am Feuer, trinke ein Sektchen und probiere aus, wie lange der Akku des neuen Laptops hält.

Und eben fiel mir dieses Tierchen auf den Arm. Wissen Sie was das ist? Ohrenkneifer to be?

Nochmals: Ein schönes Wochenende!
Bildchen
25. Mai 2009
Der beste Vater meiner Kinder hat heimlich nebenbei ein paar Bilder gemacht und die zeige ich Ihnen mal. Zwei, drei von mir, von heute sind auch dabei. Nach dem Klick.
I wanna stay!
24. Mai 2009
schimpfte der Sohn der Frau aus dem I(r)renland, doch der Bus zum Flieger wartet nicht und der Papa daheim war dann letztlich doch wichtiger, als das Buddeln in der Mutti´schen Wildnis.
Die letzten Gäste haben die Villa verlassen und Ruhe kehrt ein. Zurück bleibt eine einzelne Socke mit MickyMausMotiv und sehr großem Loch an der Ferse und ein Paar orangefarbener Sneakers in Größe 40. Ausserdem ein bißchen Staub und Dreck auf dem Küchenboden, aber um den kümmere ich mich später.
Die Gartyparty war … voll. Überwältigend. Ich habe gelacht und gekichert, mich prächtig amüsiert, köstlich gespeist, viel zu viel Sekt getrunken, großartige Mitbringsel ausgepackt und später auch drei Tränchen vergossen, wegen der Hormone und auch aus Erschöpfung, denke ich. Drei Tage Gartypartyfestival sind für mich, die ich eigentlich größere Menschenansammlungen meide, doch etwas zuviel Desensibilisierungstherapie – ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste :-)
Ich nehme deshalb Abschied von den ganz großen Feiern und sage Hallo! zu den kleinen, intimen, gemütlichen Feiern, bei denen Zeit für längere Gespräche bleibt. Die Musematschka samt Mann lächelte ich im Vorbeirennen immer mal wieder freundlich an, der Kontakt mit der Garnprinzessin bestand immerhin so lange, dass ich registrieren konnte, dass sie keinen türkisfarbenen Lidstich trug und den Mann der Quartalsstrickerin nahm ich erst heute, bei der Verabschiedung, so recht wahr.
Der Vorteil der großen Masse ist natürlich, dass es leichter fällt, sich zu trauen. Man kann sich verstecken und beobachten. Der Nachteil der großen Masse ist, dass die Eindrücke sich überschlagen, dass Lautstärke und Aktion schnell überfordern können und dass der regelnde Überblick schnell verloren geht. Ich finde die Idee des großen Gartenfestes nach wie vor sehr toll, doch ich kann keine Gartyparty 2010 feiern, denn der Bekanntheitsgrad der Veranstaltung schiebt ihr selbst den Riegel vor. Ich müsste Absagen erteilen, müsste sozusagen Aufnehmekriterien erstellen (wie? Du hast nur achttausend Zugriffe am Tag und bist nur ein C-Blogger? Tja …).
Man soll aufhören, wenn´s am Schönsten ist und das tue ich.
Ich freue mich aber sehr, meine Gartypartybesucher wieder zu sehen, nur eben nicht alle auf einmal.
(kleiner Insider am Rande: die Seerose hat einen Trieb und ein echter Experte *wink zu Manfred* sprach von – kann das sein – Wachstumsknoten, die erst zertsört werden müssten, um die Pflanze zu töten. Und die Dämmung unserer Aussenwand musste sowieso irgendwann runter. Wenn auch geordneter, direkt in Müllsäcke, ohne den Umweg durch den Garten. Ansonsten: nur drei geköpfte Sonnenblumen, einige Erdbeerverluste und ein gefledderter Farn. Maximal vier Gläser und ein Gartenstuhl. Aber letzterer war auch schon alt.)
Ich würde Ihnen da draußen allzu gerne Bilder der Weinbergsrundfahrt zeigen und natürlich auch Bilder des munteren Treibens im Garten. Oder Impressionen vom Abend auf der Terrasse, als die Gelkerzen brannten und zu Gitarrenklängen von vertrockneten Kröten gesungen wurde. Doch ach! Kein einziges Bild habe ich gemacht, wohlwissend allerdings, dass das andere gerne und vielleicht auch besser tun werden. Klicken Sie sich also bitte durch die Blogs der Gartypartygäste und ärgern Sie sich halt ein bißchen, dass es jetzt zu spät ist, um nochmal dabei gewesen zu sein :-)
(was ich mir ja übrigens sehr, sehr gut und selbstverständlich total gemein und diskriminierend, liebe Männer, vorstellen könnte, wäre eine Nur-Bloggerinnenparty (einzige Ausnahme: hinreissende Stillbabys) quasi so was wie der Bloggerfrauenwagen bei der Weinbergsrundfahrt zwischen Brudersberg und Rabenturm. Nur halt länger, ohne Geholpere und mit besserem Wein :-) Wir werden sehen.)
übrigens
23. Mai 2009
gilt hier weder die Ausrede “zu weit weg” noch “Bundesligadingens”.
Boah. Es ist voll. UND toll!
Morgens um sechs
23. Mai 2009
ist die Welt sehr in Ordnung.
Vor allem dann, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Rolladenritzen drängen und der viele Wein auf der Weinbergsrundfahrt, getoppt von links-zwo-drei-vier Trinkjoghurts keinen größeren Schaden, als einen leicht zu beseitigenden Teppich im Mund verursacht hat.
Frau … äh … Mutti sitzt somit frisch geduscht am Küchentisch beim allerersten Kaffee und vermutet, dass das alles ganz nett wird, heute.
Ob das mit der Liverbloggerei so klappt, wie SIE sich das vorstellen, das mag ich nicht versprechen. Bilder gibt´s bestimmt noch nicht, weil das einfach zuviel Zeit frisst, ein Bild auszuwählen, zu bearbeiten, sämtliche ungeliebten Kinne, Bäuche und Hintern rauszuschneiden und das perfekte Ergebnis dann hochzuladen.
Kleben Sie mal nicht am Rechner und warten Sie nicht auf senstionelle Neuigkeiten aus der Wildnis der Grünen Villa. Die können Sie auch immer noch Montag oder Dienstag in verschiedensten Blogs lesen. (sofern wir nicht wirklich so gemein wie angedacht sind und einfach garnix schreiben :-) )
Ihnen einen schönen Tag, Minikleinbloggersdorf in meinem Garten und mir ebenfalls.
Gelandet
22. Mai 2009
und wahrscheinlich gerade gebührend empfangen worden ist die Frau aus dem I(r)renland, geklingelt hat Familie Antonmann (sich umgehend auf Kaffee und Fingernagelherztattoos gestürzt) und am Himmel ziehen bedrohliche Gewitterwolken auf, die aber die Stimmung nicht dämpfen.
Gleich gibt´s Nudeln mit Tomatensoße, so als Basis für den Wein während der Weinbergsrundfahrt. Aber zuerst muss ich mich andächtig vor das neue Grab im Garten stellen, in dem eine Hummel ruht.
(macht übrigens immer noch Spaß, mit den Gästen)
Was am Morgen geschah,
22. Mai 2009
in der Wildnis der Grünen Villa, interessiert Sie vielleicht?
Völlig unspektakulär, Käsekuchen in oberen Gartenteil zusammen mit der allerliebsten Freundin, Frau Jette und Tochter, später einige Leibesübungen an der Reckstange unter den wohlwollenden Blicken des Nachbars. (Frau … äh … Mutti turnt im rosafarbenen Snoopie-Nachthemd, Bilder gibt es eher nicht)
Mittlerweile ist Familie Traumberg eingetroffen, um Trinkjoghurt anzusetzen. Die Familie hat sich aufgeteilt, um verschiedene Spezereien einzukaufen und vielleicht landet gerade die Frau aus dem I(r)renland n Frankfurt/Hahn.
Ich muss jetzt noch dreissig Gläser spülen, den Dreck, den neun Kinder gestern abend im Wohnzimmer verteilt haben, wegsaugen und keine Zeit haben, um panisch zu werden.
(strahlender Sonnenschein!)
Liveberichterstattung
21. Mai 2009
Liebe Zurück Hinter Daheimgebliebene,
sicherlich wird es zwischendurch einen kleinen Bericht geben. Sie wissen ja, wie schwatzhaft ich bin. Und wie gerne ich mit tollen Sachen protze.
Den Rechner gebe ich frei, damit auch die Gäste ihrer Schwatzhaftigkeit frönen können.
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In drei Stunden ist Frau Jette da und ich freue mir darüber ein Loch in den Bauch. Ob sie es verkraften kann, in rosa Bettwäsche zu schlafen? (rosa muss aber sein, wegen dem Näh-, Arbeits- Gästezimmer-Farbkonzept, da bin ich pingelig. :-) )
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Ist es verwunderlich, dass ich mir gestern abend noch rasch ein angemessenes Bekleidungsstück für die Gartyparty genäht habe? Nein? Dachte ich mir.
Für Töchterlein habe ich heute morgen schon genäht.
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Heute morgen war es grau und trüb, mittlerweile scheint die Sonne. Das gibt Gewitter heute.
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Ich habe die Gartyparty-Gästeliste nicht mehr aktualisiert, deswegen kurz hier: Gise kommt nicht und Herr Smokediver fährt lieber ins Mittelalter. Dafür kommt Frau KKK (Küche, Kinder, Kamikaze), dieses Jahr zum ersten Mal mit Kindern, dafür nicht über Nacht. Und Frau Musematschka, von der ich bisher noch genau NIX weiß, aber das ist nicht schlimm.
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Ich sitze nur hier am Rechner, um mich davor zu drücken, das untere Bad zu putzen.
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Ich habe völlig den Überblick verloren, was noch fehlt. Aber Samtags haben die Geschäfte offen, sogar bis 22:00 Uhr. Alles ist gut.
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Bis dann.
Kleine Freuden des Alltags
18. Mai 2009
Die Polsterbezüge sind beim Waschen eingegangen. Ja, ich habe den Stoff vor dem Nähen gewaschen.
Die Plastikbox, in der die Kissen liegen, ist nicht mehr wasserdicht.
Der sonnige Nachmittag hat fünfzehn nassgeregnete Kissen gerettet.
Der Holunder ist komplett verlaust. Laus an Laus an Laus. Schwarze, braune und grüne Läuse. Tropfende Läuse.
Im Gras sind drei Ameisenbauten. Einer davon beherbergt diese kleinen, goldenen Ameisen, die besonders aggressiv sind.
Der Erdaushub von der Schaukel ist von den Katerlingen als neues, tolles Katzenklo entdeckt worden.
Irgendjemand hat meine Glockenblumen umkippen lassen.
Eventuell ist es mir tatsächlich gelungen, den Sauerampfer durch allzu beherztes Zurückschneiden aus meinem Garten zu verbannen.
Im Kompost kriecht wieder diese fette Tigerschnegel rum. (das ist schön)
Und im Schuppen lebt die Mutter aller Spinnen; sie ist so groß, dass ich mir überlege, ob ich sie vielleicht dressieren kann. Und ihr ein hübsches Kleidchen nähe. (niemand wird gezwungen, den Schuppen zu besichtigen)
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Der beste Vater hat ausgerechnet, dass es bei der aktuellen Anzahl der Besucher nur vier Stunden dauern wird, bis eine Toilette frei wird. Sicherlich hat er übertrieben oder einen gravierenden Rechenfehler begangen. (Schminken und Lippenstift nachziehen während der Gartyparty im Bad ist somit verboten)
Guten Morgen.
14. Mai 2009
Mein Tag hat vor zwanzig Minuten begonnen, ich sitze noch beim ersten Kaffee.
“Hat die´s gut!”, werden Sie neidisch denken, doch Sie haben ja auch heute nacht nicht beobachtet, wie das Haus Ihrer Nachbarn ausgeraubt wurde (und dann wurden Sie vom Täter entdeckt und mit einer SEHR spitzen Regenschirmspitze bedroht), haben nicht kiloweise Hagelkörner von einem Zeltdach geschippt und mit dem Bürgermeister über den Sinn und Unsinn von Mülltüten in Drahtpapierkörben diskutiert. Oder sich die Haare, die urplötzlich überschulterlang waren, kurz geschnitten.
Es war eine turbulente Nacht und ich fühle mich wie gerädert. schade, dass die nächste Nacht erst in zwölf Stunden beginnen kann.
Diese zwölf Stunden gilt es nun zu füllen und ich beginne damit, dass ich den Teilnehmern der Weinbergsrundfahrt Folgendes mitteile:
Die Fahrt beginnt um ca. 15:00 Uhr am Julianenhof. Der ist in der Uttrichstraße. Sollten Sie Einheimische nach dem Wag fragen müssen, fragen Sie nach der “Kääsgass”, Uttrichstraße will sich nicht so recht durchsetzen.
Ich wäre froh und dankbar, wenn Sie hier noch mal rasch angeben würden, mit wieviel Menschen Sie den Hänger beladen wollen. (weil dann muss ich nicht im Archiv kramen)
Für die Gartenparty und die Rundfahrt, überhaupt für das ganze verlängerte Wochenende, habe ich bestes Wetter bestellt. Vorsichtshalber werden aber dennoch Biertischgarnituren in die Halle gequetscht.
Ich bin übrigens sehr … wie soll ich sagen … überwältigt vielleicht, dass dieses Gartenpartydingsbumsding mittlerweile dazu führt, dass Familien regelrechte Kurzurlaube machen. Das ist so ein Festival-Feeling, irgendwie und zum allerersten Mal im Leben kann ich verstehen, weswegen Festivalbetreiber immer ein bißchen angespant aussehen :-)
Eine bessere Toilettenlösung als letztes Jahr gibt es immer noch nicht, doch immerhin verrate ich Ihnen jetzt schon mal, dass es unten (wo unten ist, werden Ihnen meine freundlichen Assistenten zeigen) ebenfalls eine Toilette gibt, die benutzt werden darf. Ich fürchte, das war letztes Jahr nicht klar.
Das Buffet hat sich ganz erfreulich gefüllt (btw. Herr Smokediver, Kirschzupfrupfdingskuchen ist prima), was noch fehlt … darum kümmere ich mich mit meinen Übenrachtungsgästen, bzw. denen von weitweg, die nix mitbringen können.
Der Garten sieht immer noch aus wie Hulle, aber es ist ja noch sooo lange Zeit bis zur Paaadi, kann ich alles noch richten. Ähem. Nur die neuen Kissenbezüge, die gibt´s nicht, da nähe ich mir lieber einen neuen Paaadi-Rock.
Eine Lösung für das Klingelproblem habe ich auch noch nicht gefunden.
Alles egal, denn ich freue mich einfach sehr und finde es ausgesprochen spannend, weil es da in den verschiedenen Blogs viel Kryptik gibt, wer was nie wieder tun wollte und nun trotzdem tut und da werden platte, grüne Dinger gemacht und diese Vorfreude, die ist Gold wert!
Ihnen einen schönen Tag!
Nachtrag: Frau Brüllen, falls ich´s noch nicht erwähnt hatte: wir haben noch einen Feuerwehrhelm!
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NachtragNachtrag:
Oma Eis ist da und wir machen die logistische Feinplanung.
Wir haben derzeit etwa elf Salate (wenn Oma Eis noch zwei zaubert, meine Schwiegermutter so freundlich ist und ich zwischendurch mal rasch …) Elf Salat, das ist gut. (machen Sie bitte VIEL Salat :-) )
Der süße Zahn allerdings, der wird nicht so recht befriedigt. Wir haben Schokobananenmuffins und solch einen Kirschzupfdongskuchen und einen Eierlikör-Nutellakuchen. Wer also Zeit und Lust hat, darf gerne den Backofen anwerfen, Süßes geht immer :-)
Überlegt jemand noch verzweifelt, weil er/sie völlig koch/backuntalentiert ist? Es darf auch gerne ein bißchen Bier sein. Oder Sekt.
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