Das Gewitter
1. Mai 2009
kommt über den Rhein rüber, es kühlt schon merklich ab und die Luft reicht nach Regen. Und es donnert.
Ein bißchen Hochsommer, irgendwie.
Gut, dass wir das Feierabendbier hinten im Garten schon genossen haben, mit Blick auf die vielen Wanderer, die heute an der Drei-Türme-Wanderung teilnahmen. (selbst schuld, wenn die das an solch einem Tag machen, wenn alles voller Touristen ist)
Ich habe gerupft, gezupft, gehackt, gegraben, gepflanzt, gejätet und einmal volle Kanne in die Nesseln gegriffen. Meine Nase spannt ein bißchen von der Sonne, mein Rücken zwickt ein bißchen vom vielen Wuseln und mein Knie … vergessen wir das Knie, Dienstag geh ich in die Uniklinik.
Der Garten … ist hübsch geworden. Nicht perfekt. Für mich perfekt. Aber doch so, dass ich sogar morgen schon feiern könnte. Weil es halt nicht wichtig ist, ob Hahnenfuß im Beet wächst und der Sauerampfer schießt.
Vielleicht humpele ich während der Gartenparty an Krücken durch den Garten, weil ich will die OP noch vorher über die Bühne bringen. In den Sommerferien wollen wir nämlich wandern und dafür brauche ich dann doch ein gutes Knie.
Aber jetzt: duschen, ein bißchen Obst und mit Buch ins Bett.
Party-Schnippsel
24. April 2009
- nur noch ein (!) Monat
- viel zu wenige Wochenenden, um zu schuften
- ich überlege ernsthaft, mir per Kran ein Dixie-Häuschen in den Garten heben zu lassen.
- ich hasse Dixie-Häuschen
- letztes Jahr waren sehr lange Schlangen vor der Toilette. Angeblich. Ich glaube, ich war den ganzen Tag nicht auf Toilette, keine Zeit dafür.
- am Freutag, nach der Weinbergsrundfahrt, könnten ja evtl. die alten Party-Hasen und Nierstein-Kenner den Neulingen zeigen, wo sie sich ihr Fleisch erjagen können.
- am Freitag VOR der Weinbergsrundfahrt gebe ich, wie immer, meine Küche frei. Brutzele und köchele wer mag.
- ich habe bisher keinen einzigen neuen Kissenbezug genäht, obwohl ich die fertigen Bezüge ewig schon im Kopf habe und den Stoff dazu im Schrank. Wahrscheinlich ist das nicht wichtig, aber es kränkt halt die Perfektionistin in mir.
- im Garten sind tiefe Stolperlöcher. Teilweise stammen sie von der alten Schaukel, die morsch war und weg musste. Teilweise stammen sie von den hinreissenden Bestien, die “Fallen” gebaut haben.
- alle Löcher werden noch zugeschüttet, vielleicht schaffen wir es sogar, die neue Schaukel aufzubauen.
- vor der Gartenparty habe ich noch einen MRT-Termin. In einer Woche, um genau zu sein. Das ist einerseits gut.
- andererseits kann es aber bedeuten, dass ich vor der Gartenparty noch eine Knie-OP habe.
- Sie merken schon, liebe Gäste, ich bereite Sie ganz sanft auf einen sehr verwilderten Garten vor :-)
***** die Liste wird ergänzt, im Laufe des Tages. Je nach Hysterie-Pegel.
WOW!
- die Gästeliste ist lang, genauso wie der Anreiseweg mancher Gäste :-)
- Wissen Sie schon, was Sie für´s Buffet mitbringen? Schreiben Sie mir doch hier, oder auf der Gartenpartyseite oder per mail, dann kann ich sammeln und es gibt nicht vier Nudel- und fünf Kartoffelsalate.
- perfekt wird der Garten nie sein und englischer Rasen ist auch nix für mich. Aber die Brennnesseln, die müssen schon weg. Jedenfalls die an den meisten Stellen.
- Schade, dass der Flieder in vier Wochen verblüht ist. Das duftet da draußen … und die Farbe!
Am 22. Mai 2009
7. Februar 2009
wird es eine Weinbergsrundfahrt geben. Start ist irgendwann zwischen 15:00 und 16:00 Uhr, das Ende vorraussichtlich zwischen 18:00 und 19:00 Uhr
Heute morgen habe ich zwei Traktoren, zwei Hänger und bis jetzt einen Fahrer organisieren können. (der zweite Fahrer und Besitzer der Traktoren und Hänger meint aber, dass sein Sohn fahren wird und das ist auch in Ordnung.)
Traditionell wird bei Weinbergsrundfahrten “Weck, Worscht und Woi” gereicht. Sicherlich werden wir aber auch ein Stückchen Käse reichen. Brezeln und Wasser/Saft für die Kinder*.
Start ist wahrscheinlich im Weingut Schmitt (Julianenhof, liebe Tanja!), aber das erfahren wir noch. Und dann geht´s hoch in die Weinberge, an verschiedenen Weinlagen vorbei, manchmal abenteuerlich wackelnd und “am Abgrund” entlang. Spaß macht es auf jeden Fall!
Wer möchte mit? Bitte in den Kommentaren mit Personenanzahl angeben. Ich packe diesen Artikel dann demnächst mit auf die Gartenpartyseite, damit er nicht in den Tiefen des Archives verschwindet.
“22. Mai? Dess iss ja schunn übbermoje!”, sprach Herr Schmitt Senior und verursachte damit ein kleines lustiges Flattern in Frau … äh … Muttis Herzgegend. Es ist doch noch so viel zu tun!
* ist es dann ok, wenn pro erwachsener Nase fünf Euro und pro Kindernase drei Euro gezahlt werden? Weil dann fällt auch noch eine Kleinigkeit für die Fahrer ab.
Was ich noch sagen wollte
5. Januar 2009
und woran ich gerne immer wieder erinnert werde, damit ich nicht vergesse, daran zu erinnern:
zwei toootaaal wichtige Termine!
1. Am 23. Januar (das ist ein Freitag), findet in der Halle der Grünen Villa die allerletzte Tupperparty statt. (nie wieder Tupperpartys in der Grünen Villa!)
Der Beginn ist 19:30 Uhr, der Einlass gerne deutlich früher, falls Sie noch´nen Kaffee mit mir trinken wollen. Der Eintritt ist natürlich frei, es gibt ein Gastgeschenk von der freundlichen Tuppertante und bitte kaufen Sie nicht zuviel, denn sonst bekommt die Gastgeberin zu viele Sterne und muss sich weitere unnütze Tupperschüsseln in den Schrank quetschen.
(der VaterderMuttterderallerliebstenTochterfreundin regte eine Dessousparty an, doch darauf kann ich mich derzeit nicht festlegen)
2. Am 23. Mai findet in den weitläufigen Parkanlagen die berühmt-berüchtigte Gartenparty statt. Mittlerweile zum dritten Mal treffen sich Axtmörder mit ihresgleichen, Essen und Trinken bis der Arzt kommt und gucken ganz genau, ob das bei der Frau … äh … Mutti auch in echt alles so läuft, wie die das immer in ihrem Blog so schreibt.
Einlass ist an diesem Tag ab 10:00 Uhr, das Ende ist – wie immer – offen.
Der Eintritt beträgt Eigenbedarf an Fleisch und etwas für Alle. (etwas für Alle = Kuchen Salat, Getränk)
Da die Gartenparty mittlerweile sehr bekannt ist und viele Übernachtungsgäste anreisen, empfiehlt es sich, rechtzeitig in einem der Niersteiner Winzerhöfe zu buchen. Die Schlafplätze in der Grünen Villa sind begrenzt, allerdings könnten im Garten zwei Zelte aufgestellt werden.
Der Onkel des besten Vaters meiner Kinder und der Vater des Freundes meines großen Sohnes sind in der Lage, einen Traktor zu fahren, an dem eine sogenannte “Rolle” hängt. Eine Rolle ist ein überdachter Anhänger, auf dem Menschen sitzen, Wein trinken, lachen und lustige Lieder singen, während sie durch die Weinberge gezogen werden. Das nennt sich dann Weinbergsrundfahrt und ist eine sehr großartige Sache. Sollten sich für Freitag, den 22. Mai, ausreichend Menschen finden, um ein oder gar zwei Rollen zu besetzen, würden wir eine solche Weinbergsrundfahrt anleiern.
*****
Zu beiden – auf gut neudeutsch gesagt – Events werden gerne Anmeldungen genommen, das letzte Event wird sicherlich noch intensiver und detaillierter besprochen.
Vorschläge
22. August 2008
“Jeder zehnte Gast muss ein Toi-Häuschen mitbringen.”, schlägt der beste Vater meiner Kinder vor und spielt damit auf die Toilettenschlange der letzten Gartenparty an.
(die übrigens an mir völlig vorüber gegangen ist, da ich keine Zeit hatte, mal eben auf´s Klo zu gehen. Ich hab alles rausgeschwitzt, vor Angst.)
Ich hingegen erwäge Gartenpartyplätze bei ebay anzubieten:
“Zwei Plätze und drei Fäßchen Bier, sofort kaufen.
Der vorläufige Termin ist der entgültige, was nichts anderes bedeutet als: buchen Sie jetzt, tragen Sie Ihren Urlaub ein und merken Sie sich diesen Termin. Der Donnerstag vor der Party ist der Vatertag und ein traditonell genutzter Weinbergsrundfahrten-Tag. Ich tät mich dann, für Längerangereiste, um einen Hänger zum Mitmachen kümmern.
(ja, ich weiß. Es sind noch acht Monate bis dahin.)
abends, im Sonnenuntergang,
16. August 2008
draußen zu sitzen, wird einem ein bißchen durch diese Touristen verleidet. Die lassen sich nämlich auf von Traktoren gezogenen Hängern durch die Weinberge ziehen und machen dabei Weinprobe.
Weinprobe bedeutet in diesem Fall: “Mal schaun, obsch dieschmal beim Geschaukel dasch Glasch treffe. Proscht.”
Auf die Weinberge haben wir einen malerischen Blick, da hinten im Garten. Doch Hänger hinter Hänger schaukelt durch die Gegend, voll mit gröhlenden Menschen, die gar lustige Liedchen singen. Immer diese Touristen.
(Weinbergsrundfahrten sind eigentlich wundervoll. Man sitzt auf einer schrecklich harten Bank auf einem “Kernsche”, so der Fachbegriff für den Anhänger. Man sitzt sich gegenüber, getrennt von einem schmalen Tisch, in den vor jedem Platz ein Loch gesägt ist. In dieses Loch passt genau ein Weinprobiergläschen. Das Kernsche ist überdacht, oft mit buntem Plastikweinlaubgeschmückt, manchmal auch mit einer Lichterkette. Wenn man Glück hat, ist der Traktorfahrer der Onkel des besten Vaters meiner Kinder. Der fährt nämlich manchmal sehr abenteuerliche Schleifen und Schlenker und ziemlich nahe am Abgrund entlang. Ausserdem weiß er eine Menge über Weinlagen und -sorten zu erzählen und die dicke, rote Nase in seinem Gesicht zeugt von großer Fachkenntnis. Ich habe mittlerweile einige Weinbergsrundfahrten miterleben dürfen, bei jeder Witterung und mit verschiedenstem Publikum. Kinder finden es meist großartig, von einem Traktor durch die Gegend geschaukelt zu werden, ausserdem gibt es immer “Weck unn Worscht”, also Brötchen und Fleischwurst. Und das Fleischwurststück ist oft größer als das Brötchen. Manche Erwachsene denken zuerst: “Naja, das ist halt so ein Brauch bei den Einheimischen, spielen wir eben mit.” Die sind dann am Ende sturzbetrunken und begeistert. Die Einheimischen fahren immer wieder mit, weil es einfach toll ist, mit einem guten Tropfen durch die Gegend zu fahren und einen großartigen Blick über eine wirklich beeindruckende Gegend zu haben. Ich spiele mit dem Gedanken, nächstes Jahr, am Tag nach der Gartenparty, für die “Längerbleiber”, eine kleine Fahrt zu organisieren. Oder am Tag vorher.)
((somit habe ich eben quasi offiziell die nächste Gartenparty angekündigt. Wenn auch noch ohne Datum, Mitte Mai halt, dann, wenn es hier nicht regnet)
Aufräumarbeiten
19. Mai 2008
nach einer etwas größeren Party brauchen erstaunlich wenig Zeit. Ein guter Kubikmeter Gartenerde, verteilt im oberen Geschoss der Villa, verschwand im Staubsauger. Die Spülmaschine gurgelte und röchelte und wunderte sich wahrscheinlich sehr, weswegen sie plötzlich so viele Bierkrüge spülen muss, wo die doch letzte Woche noch Mangelware waren. Die Waschmaschine kümmert sich um Tischdecken und zwei Fußabstreiferteppiche.
Und das war´s auch beinahe schon.
Beinahe, weil meine geschätzten Besucher mir durchaus noch mehr Arbeit mitgebracht haben. Da wären ganze Hortensienhecken zu pflanzen. Dazu ein dubioses Gewächs, das “Henne mit Küken” heisst und angeblich unverwüstlich ist. Ha! Die Wette halte ich gegen. Meine selbst gesäte Cosmea wird vor Scham die ersten drei Spitzen wieder in die Erde ziehen, wenn sie die nahezu ausgewachsenen Büsche sieht, die es einzugraben gilt. Und die Schnecken wetzen schon die Raspelzähne, denn eine wunderbar altrosa Lupine will gepflanzt werden.
Apropos Schnecken: geschenkt bekam ich ein Büchlein mit dem aufschlussreichen Titel: “50 Tipps für Schneckenkiller”. Um meinen Ruf dann doch wieder zu verbessern, bot ich mich als Achatschneckenbaby-Vermittlerin an. (mit dem Erfolg, dass ich Mengen von Gurken, Bananen und Löwenzahnblätter herankarren muss, um die Brut satt zu kriegen.
Etliche Meter Stoff, Zackenband, Reissverschlüsse und bezaubernde Perlen warten im Nähzimmer auf kreative Verarbeitung. Im Nähzimmer, in dem es ausgesprochen köstlich duftet. In einer Pappkiste liegen dort viele bunte lecker riechende Klöße. Vom genießerischen Abschlecken wird allerdings abgeraten. Es handelt sich um selbst gebaute Badebomben. Manche Gäste reisten also nicht mit Axt, sondern mit Bombe an.
Die berauschenden Badebombendüfte sind allerdings nix gegen dieses ominöse Getränk namens “Rivella”, welches zu kontroversesten Diskussionen an meinem Küchentisch führte und auch zum Gegenstand einer Mutprobe der großen Jungs wurde: wer schafft die meisten Becher davon zu trinken. Angeblich waren sie nach dem sechsten Becher berauscht und fühlten eine leichte Übelkeit. Durchaus nachvollziehbar. Und sicherlich gibt es jemanden da draußen, der erklären kann, was GENAU der angepriesene Inhaltsstoff “LactoSerum” ist. SEHR verdächtig.
Heute scheint die Sonne übrigens auch, aber irgendwie ist mir das heute nicht so wichtig wie am Samstag.
Danke für die reizenden Mitbringsel und überhaupt für den Mut, beinahe wildfremde Menschen zu besuchen und mit ihnen zu feiern. (dass ich komplett aufgeregt und wahnsinnig verunsichert war, merkten wahrscheinlich nur diejenigen, die mich gut genug kennen, um zu wissen, dass ich selten Wortfindungsstörungen habe, gar nicht stottere und nur sehr selten lispele. ßehr, ßehr ßelten.) Danke für wundervolle Berichte und Bilder in den Blogs, Danke für rührende Dankesreden und ein Danke auch an die mitreisenden Väter, die manchmal ein bißchen verloren in der Gegend herumstanden, in der einen Hand ein Bier und mit der anderen Hand ein kleineres Kind auf dem Kletterweg nach oben stützend. Danke an den Zuständigen für´s Wetter und auch an die Nachbarn, die es sich nicht nehmen ließen, die wichtigsten Informationen über die Geschehnisse in der Grünen Villa im Ort zu verteilen. Danke an die ganzen Kinder, die die den meisten meiner Pflanzen mit Respekt begegneten und alle Gummibärchen so schnell aufaßen, dass sie mich erst gar nicht in Versuchung bringen konnten. Danke an alle fleissigen Helfer im Vorfeld, zwischendrin und hinterher. Als ich Samstag nachmittag in die Küche kam und zwischen den Geschirrbergen vier schwatzende, lachende, spülende, abtrocknende und aufräumende Frauen fand, habe ich ein kleines bißchen schlucken müssen.
Danke auch an den besten Vater meiner Kinder, der so bereitwillig die abenteuerlichen Ideen und Pläne seines Weibes unterstützt und natürlich auch ein Danke an die hinreissenden Bestien, die ihre Zimmer, ihr Spielzeug und IHREN Garten zur Verfügung stellten und sich obendrein an sämtliche vorher getroffenen Abmachung hielten. Diese Woche keinen Blumenkohl, meine Lieben.
Ein kleines bißchen auch: Danke, dass es rum ist.
Mein recht hoher Perfektionismus, der sich so gar nicht mit der Villa und der Wildnis vertragen will, war kräftezehrend. Diese verdammte Ungewissheit, wie das Wetter denn nun sein wird. Die Angst, dass solche laaangen, stillen Gesprächspausen entstehen. Die Sorge, dass der Garten womöglich zu klein ist. Reichen die Salate? Die Getränke? Das war alles auch anstrengend und zermürbend.
Nächstes Jahr werde ich viel gelassener und entspannter sein. (gelaßßener und entßpannter)
nur Stichworte
18. Mai 2008
48 Erwachsene, 35 Kinder, 15 Stunden Spaß.
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Heute große Verabschiedung von den letzten Gästen, die ihre Zelte in den örtlichen Gasthöfen abgeschlagen hatten und nochmal kurz reinschauten.
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Kleine Gasthof-Anekdoten gefällig?
1. Gegen Mittag klingelte das Telefon:
Frau … äh … Mutti: “Hallooo?”
Frau am Telefon: “Hallo, ich bin Frau Gastwirtin aus der Uttrichstrasse. Ich vermisse meine Gäste. Sind die zuerst zu ihnen gefahren?”
Frau … äh … Mutti: ” …? Äh?”
Frau am Telefon:” Ja, wenn die schon bei ihnen sind, dann können sie denen sagen, dass ich den ganzen Tag daheim bin und sie jederzeit einchecken können.”
Frau … äh … Mutti: “Oh. Sie meinen Familie Schäfer?! Ja, ich schicke die dann zu ihnen.”
Frau am Telefon: “Wissen, sie, ich hab mir halt Sorgen gemacht, ob da auf der Autobahn was passiert ist. Viel Spaß noch.”
Frau … äh … Mutti: “Danke. Äh.”
2. Die Gastwirtin des anderen Gasthofes begrüsste ihre Gäste mit der Frage: “Gehen sie auch auf dieses Fest?”
Zudem wusste sie ganz genau, dass da mindestens 80 Menschen eingeladen sind.
Ich kenne weder die Gastwirtin des eines noch die des anderen Hofes. Im nächsten Jahr wird wohl der Bürgermeister spontan vorbeischauen, solche Menschenansammlungen dürfen keinesfalls ohne ihn stattfinden.
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Zu Bruch gingen genau zwei Gläser. Bei beiden war ich schuld. Das erste zerbrach, weil ich einem Gast die Abkürzung zur Terrasse durch´s Fenster anpries, ohne das Sektglas von der Fensterbank zu nehmen. Das zweite zerbrach ich irgendwann gegen halb eins. Keine Ahnung wie. (der Bogen ist völlig in Ordnung, liebe Sabine!)
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Meine liebevoll bepflanzten eher aussergewöhnlichen Pflanztöpfe, die Suppenkelle und die Nussmühle, wurden ordentlich vom Unkraut befreit und gesäubert. Die Kelle zerbrach dabei leider und die Nussmühle ist nicht mehr dort angeschraubt, wo sie ursprünglich befestigt war. Beides keine irreparablen Schäden.
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Die Reste des Buffets sind: anderthalb Kokoskuchen und sieben Muffins.
Dazu ungefähr zwei Schweine in Form von Würstchen, Spießen und größeren Fleischbrocken.
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Die Einladung zum Restegrillen heute morgen führte dazu, dass nahezu alle “letzten” Gäste das Haus fluchtartig verließen. Das macht mich nachdenklich.
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Wir haben keine einzige Flasche Wein geöffnet, dafür aber einige Fässer und Kästen Bier geleert. Und dann dieses Likörzeugs, das auf gar keinen Fall mit Liquor verwechselt werden darf… (Insider, über den wirklich nur betrunkene Menschen mit sehr merkwürdigem Humor lachen können.)
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Holunder und Kirschbaum wurden etwas angekokelt, doch die Feuershow im Abschlussregen war das wert.
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Frau … äh … Mutti küsste einen Frosch, der sich daraufhin in ein Ampelmännchen verwandelte. In ein grünes. Ausserdem zerhackte sie einen ziemlich großen Seifeblock in ziemlich große Stücke. Das hatte zur Folge, dass nicht jeder Partygast ein Stück davon mit nach Hause nehmen konnte. So ungeschickt, die Frau.
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Frau … äh … Mutti lernte, warum man an manchen Kröten lecken kann und vielleicht auch möchte. Und dann adoptierte sie acht Baby-Achatschnecken. Die armen Kleinen, wie sie da so hilflos in ihrer Heimchen-Dose lagen …
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ungefähr sechs Kilo Bananen sind ebenfalls übrig.
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das “DeiDeiDei-Baby” wird evtl. sein “ente-watsch-dead”-Buch vermissen, ein Regenschirm, der nicht uns gehört, fand sich unter dem Sofa und einige hübsche Schüsseln stehen noch auf dem Schrank herum.
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Ich sprach sehr leichtsinnig folgenden Satz aus: “Wenn das Wetter nur einigermaßen gut wird, lade ich nächstes Jahr wieder ein.”
Mitte Mai dann. Hab gerade keinen Kalender griffbereit.
(Was Bilder und weitere, womögliche informativere Berichte anbelangt: klicken Sie sich doch einfach durch meine Gästeliste :-))
Feierabend!
18. Mai 2008
“Namensschildchen” :-)
selbst schuld, Sie da draußen
17. Mai 2008
“nur die Bloggerinnen”

