Kerstin wirft mit einem Stöckchen und weil´s dabei ums Geocachen geht, fange ich :-)

1. Durch wen oder was bist du auf´s Cachen aufmerksam geworden?

Der beste Vater meiner Kinder sprach:  ”Weib, ich hab da was gelesen, das probieren wir mal aus.”

2. Welcher war dein erster Cache, die Nummer 1?

“Schutz und Trutz”

(…it makes it easier when you are not alone, but more tricky when you are alone.)

3. Wann hast du ihn gehoben und warst du alleine?

Gehoben am 21.06.2008 mit Unterstützung der Familie.

4. Hast du ein GPS benutzt? Wenn “ja”, welchen?

Nein, damals hatten wir noch kein GPS. Wir haben haarscharf kombiniert, was “Schutz und Trutz” sein könnte, haben mit Google Earth gesucht und sind dann mit topographischer Karte losgeradelt.

5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum Finden gebraucht?

jepp, war der erste und wir hatten ihn ziemlich schnell gefunden. (angeborener Cacher-Instinkt)

6. Was verbindest du im Nachhinein mit deinem ersten Cache? War es eine “gute Wahl”?

Es war eine gute Wahl, mit schnellem Erfolgserlebnis. Auch wenn´s nur ein Filmdöschen war. Naja, wir waren dann angefixt :-)

7. Zu guter Letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als Nächstes zu?

Fangen Sie, liebe Lakritzefrau?

Und Sie, Frau Antonmann?

Und wer ist denn über dieses Blog zum Cachen inspiriert worden? Zeit zum Outen, am Besten mit Hilfe dieses Stöckchens, hier als Kommentar oder im eigenen Blog!

Samstag morgen,

2. Mai 2009

kurz vor neun.

Sonnenschein und mich zieht´s jetzt hoch auf den (Wein)Berg, unter anderem zur Cache-Kontrolle. Der Haushalt kann warten, einkaufen kann man bis 22:00 Uhr, der Garten hat nach dem gestrigen Regen einen Wachstumsschub und die vier anwesenenden Kindelein können schon alleine frühstücken. (und finden das sowieso viel besser, so “out of Tischmanieren”)

Ihnen einen schöen Tag!

Hurra!

25. April 2009

Der Cache ist wieder da!

Stairway to Reben kann wieder erklommen werden!

(guter Tag, bisher.)

unterwegs

4. Januar 2009

Mit der allerliebsten Freundin und der Familie auf der Jagd nach verborgenen Schätzen durch Wiesbaden. Durch einen sehr kleinen Teil von Wiesbaden :-)

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kalt

2. Januar 2009

Zwei Paar Strumpfhosen, Overknees, Stulpen, Pulli, Strickjacke, Jacke, Schal, Mütze und drunter irgendwo die olle Mutti. Froh, doch noch rausgegangen zu sein, weil die Sonne kam auch. (und ein Fleck auf der Linse)

(im “Stairway to Reben” - Logbuch einen wunderbarer Eintrag gefunden und die drei allerschönsten Murmeln. Danke!)

((Stairway to Reben: GC1H28W))

Prima.

Sind nämlich kaum Muggels unterwegs und wir können ungestört Dexheim/Oppenheim abgrasen.

(stimmt an: Das Cachen ist der Pia Lust …)

Ich will ihnen eins sagen!

25. Oktober 2008

Die Sonne wagte sich durch die dicken Nebelschwaden und es zog uns nach draußen. Ausserdem musste kontrolliert werden, ob der Cache noch ordnungsgemäß an Ort und Stelle liegt und was die Finder ins Logbuch geschrieben haben.
Etwa auf halber Höhe ließen wir den Nebel unter uns zurück.

Frau … äh … Mutti betrachtet interessiert die Landschaft um zu überspielen, dass sie prustet und schnauft wie eine olle Dampflok. (Frau Jette, Sie wissen schon wo)

Der Cache liegt wohl geborgen dort wo er hingehört, im Logbuch stehen freundliche Worte und keiner traut sich, Trades zu entnehmen.

Auf dem Rückweg liefen wir eine kleine Schleife oben am “Berg”. In strahlendem Sonnenschein.

Und während wir da so standen, der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib, die Nase in die Sonne hielten und uns verliebt ansahen, gesellte sich ein alter Mann zu uns. Er kontrolliere die Mülleimer, das sei sein Job. Schließlich wolle man noch etwas zu tun haben, wenn man schon zum alten Eisen gehöre. Nächste Woche sei sein 87. Geburtstag. “Ich will ihnen eins sagen”, sagte er, “man will wenigstens nützliches altes Eisen sein.”
Eine Stunde später gingen wir weiter. Wir hatten erfahren, warum die Uttrichstraße, ehemals Käsgass, überhaupt Käsgass hieß und dass dieser eine Winzer, der da so riesig neu baut zwei Millionen investieren muss. “Ich will ihnen eins sagen”, sagte er, “der muss gesundbleiben, damit er das schafft.” Im Krieg sei er gewesen, als Fahrer. Keinen einzigen Schuß habe er abgegeben, dafür aber den Oberst durch die Gegend gefahren. “Ich will ihnen eins sagen”, sagte er, “die sollten Vorbilder sein. Aber das waren sie nicht.” Wenn er Schriftsteller wäre, er hätte viel zu erzählen, sagte er. Und es wolle niemand zuhören, denn niemand hat Zeit. Und im Altersheim, da würden sich die Leute aufgeben. “Ich will ihnen eins sagen”, sagte er, “die haben keinen Kontakt und bemühen sich nicht.”

Er hatte uns noch viel zu sagen und wir hörten ihm gerne zu. Ich dachte zwischendurch, dass es schön wäre, wenn es ein bißchen wärmer wäre. Und wir uns auf´s Bänkchen setzen könnten, vielleicht mit einem Kaffee. Ich hätte gerne noch ein paar Geschichten aus einem Nierstein gehört, in dem noch Pferdefuhrwerke unterwegs waren und im Haus gegenüber dem unseren Handkäs hergestellt wurde.