Nochmal häkeln -

25. Januar 2015

und direkt voran gestellt: dies wird kein Häkelblog! Es ist nur leider so, dass die Diven-Nähmaschine noch immer zur Reparatur ist und meine Finger sehr kribbeln. Irgendetwas “Kreatives” muss ich tun.
Im Discounter meines Vertrauens gab es nun Häkelwolle im Angebot. Die Farben waren in Ordnung und deshalb dachte ich: “Och jo, zum Üben ist das ja in Ordnung.” Jetzt sitze ich da mit acht Knäuel Übungswolle in ganz netten “och jo”-Farben und frage mich, was ich denn häkeln könnte. Die allerbeste Freundin hat hier auf dem Sofa an einem sehr entzückenden Tuch herumgehäkelt, doch um ebenfalls solch ein Tuch zu häkeln, brauche ich flusigere Wolle, nicht so ein Baumwollgarn, wie ich es jetzt habe. Und außerdem sei das was für Fortgeschrittene, behauptet die Freundin, woraufhin ich gerne Barney Stinson zitierte: “Herausforderung angenommen!” Ich will unbedingt und sofort solch ein Tuch häkeln.
Aber gut. Baumwollgarn. Es wird wohl wieder eine Mütze, die Tochter wünscht sich sowieso eine. Vielleicht übe ich verschiedene Muster, vielleicht sieht das hübsch aus, vielleicht trägt sie sie auch. Danach brauchen wir wirklich keine Mützen mehr.
Häkeln gefällt mir gut, es macht großen Spaß, obwohl die erste Reihe nach den Luftmaschen eher unspaßig und nervig ist. Aber! Weil es gibt ja immer ein “Aber!”: mir mangelt es an Ideen, was ich häkeln könnte. Decken sind super, aber die nähe ich mir. Topflappen sind super, aber die könnte ich mir nähen. Oder bei IKEA kaufen. Häkelblümchen sind super, aber die, die mir in diesem tollen Buch so gut gefallen, sind gestrickt, das lerne ich erst demnächst. Was häkelt man denn so? Ist diese Frage jetzt merkwürdig und irgendwie falschrum? Müsste ich nicht irgendetwas toll finden und fragen, wie man es häkelt? Egal. Die Technik macht Spaß, ich will sie beherrschen, aber ich brauche keine Probeläppchen mehr. Vorschläge?

Die Grüne Villa ist kein so sehr altes Gemäuer, aber dafür ein sehr dilettantisch hochgezogenes Bauwerk. Schnell musste es damals gehen und billig musste es sein. Als wir die Grüne Villa kauften, empfahl man uns: “Reißt den Schuppen ab und baut ein gescheites Haus auf das Grundstück!” Wir beschlossen zu sanieren, zu renovieren, abzudichten und zu dämmen. Damit sind wir nun beinahe fertig, doch es gibt noch ein paar Eckchen, die “Sorgenkinder” sind. Der Flaschenkeller gehört dazu, ein Kellerraum, dessen Außenwände nicht abgedichtet im Erdreich steckt, weswegen dieser Raum sehr feucht ist. Da er aber nur Mülltonnen beherbergt, ist das nicht schlimm.

Und dann ist da noch mein Kleiderkämmerchen.

Unser Schlafzimmer haben wir in den winzigen Raum gequetscht, der ursprünglich als Küche konzipiert war. Angrenzend an diesen (Küchen)Raum gibt es ein winziges Kämmerchen, keine zwei Quadratmeter groß. Das sollte wohl ein Vorratsräumchen sein, jetzt habe ich darin ein Billy-Regal stehen, einen kleinen Schuhschrank und ein schmales Regalbrett über die breite Wandfläche. Die Innenausstattung für – ich nenne das gerne hochtrabend – meinen begehbaren Kleiderschrank. Abgetrennt vom Schlafzimmer ist das Ganze mit einem Vorhand, der gnädig das Chaos verdeckt, das manchmal in so einem Schrank entsteht. Irgendwie.

So weit, so perfekt.

Leider ist es so, dass das Kleiderkämmerchen zwei (unisolierte) Außenwände und kein Fenster hat. Deshalb kommt es immer häufiger vor, dass ich mir ein Kleidungsstück vom Regal nehme und es direkt wieder zum Waschen gebe, weil es muffig riecht. Und obendrein klamm anfühlt. Das Kämmerchen ist also feucht und die Belüftung über das Schlafzimmerfenster ist nicht ausreichend, obwohl ich den Vorhang nun oft offen lasse, außerdem ab und zu das Schlafzimmer heize. Heizen und Lüften gegen feuchte Räume, das klappt ja eigentlich prima.

Um diesen Vorgang jetzt zu beschleunigen, habe ich mich daran erinnert, dass ich einst gute Beziehungen zu einer Chemiefirma hatte und dass deshalb in unsere Halle ein großer Eimer steht, dessen Inhalt hilfreich sein könnte. Ich nähte also rasch drei Säckchen (und stellte dabei fest, dass die letzte Woche für 120,-€ reparierte Nähmaschien schon wieder oder immer noch kaputt ist!) und befüllte diese.

Silicagel heißt der Stoff, in den ich jetzt meine Hoffnung setze! Sie alle kennen Silicagel, es befindet sich in diesen kleinen “do not eat!”-Beutelchen, die Verpackungen von elektrischen Geräten beigelegt werden oder in Lederwaren liegen.

Meine drei Silicageläckchen liegen jetzt an strategisch günstigen Stellen im Kleiderkämmerchen und tun dort hoffentlich das, was sie sollen: überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen. Drücken Sie mir die Daumen!

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Warum ich einen ganzen Eimer Silicagel habe? Oma Eis und ich hatten in den 80ern bereits kreative Anwandlungen! Wir gestalteten entzückende Trockenblumenarrangements und verkauften diese dann auf irgendwelchen Märkten. Die Blüten für diese Gestecke trockneten wir in Silicagel, weil das a) sehr schnell ging und b) Farbe und Form prima erhalten blieben. Dieser Eimer ist ein Überbleibsel aus dieser Zeit und so ein typisches “mal sehen, ob ich das nicht mal wieder gebrauchen kann”-Ding. Was ja jetzt bewiesen wäre.

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fun fact zu Silicagel: Bei der Herstellung von Silicagel fällt ein Klärschlamm an, der nicht trocknet. In den 80ern gab es deshalb hinter der Firma, die Silicagel produziert, ein riesiges Klärschlammbecken, das immer weiter wuchs. Ich fand es unglaublich faszinierend, dass bei der Herstellung eines Produnkts, das Feuchtigkeit entzieht, etwas übrigbleibt, das nicht trocknet. Es schien mir wie ein Ausgleich.

Das Schlammbecken lag da halt so. An Rand wuchs Schilf, jede Menge Getier wuselte dort herum, aber es blieb – schlammig. Irgendwann entdeckte die Papierindustrie, dass man diesen Klärschlamm gebrauchen kann. Ende des Klärschlammbeckens.

Häkeln? Hurra!

11. Januar 2015

Diesen Blogartikel hätte ich schon im letzten Sommer schreiben sollen, denn ich hatte ja sehr laut getönt: Wenn das Rosa Gartenhüttchen steht, lerne ich häkeln!

Das Gartenhüttchen stand, aber zum Lernen fehlten Zeit und Lust. Heute aber! Heute suchte und fand ich Wolle im Nähzimmer, kramte die schon lange gekaufte Häkelnadel hervor und griff mir das Buch “Perfekt Stricken (mit Sonderteil Häkeln)” aus dem Regal.

Sämtliche kranke Menschen im Haus hatten sich in ihre Betten zurückgezogen, die Tochter buk Trostkuchen und ich … fing einfach an.

Häkeln habe ich schon einmal gelernt, damals in der Grundschule. Vage hatte ich irgendetwas mit Stäbchen im Hinterkopf, aber leider ist es beim Häkeln nicht so wie beim Radfahren: man das total verlernen. Wobei ich nicht ausschließen will, dass ich das verlernen wollte, weil das Häkeln in der Grundschule eine echte Qual war. Mühsam hatte ich einen roten Topflappen gehäkelt, nicht quadratisch, sondern eher trapezförmig, aber immerhin ein Lappen. Beim Umhäkeln mit Mausezähnchen hatte ich tatsächlich Spaß, das ging mir erstaunlich leicht von der Hand. Vielleicht mochte ich auch die gelbe Wolle sehr. Auf den Topflappen bekam ich einen Gnaden-Vier. Zum einen, weil ich nur einen Topflappen und kein Paar gehäkelte hatte und zum anderen, weil die Mausezähnchen sicher fremd-gehäkelt waren. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit, weil die Handarbeitslehrerin mir einfach nicht glauben wollte, kann ich noch immer spüren. Doofe Nuss, diese Lehrerin.

Luftmaschen sind wirklich, wirklich leicht. Nach etwa zwanzig Luftmaschen wurden sie beinahe regelmäßig und mein verkrampfter Zeigefinger, um den die Wolle gewickelt war, begann sich zu entspannen. Eigentlich muss ich jetzt nur noch den Trick lernen, wie der Faden zwischen Finger und Nadel immer die richtige Länge hat.

Nach den Luftmaschen wurde es spannend. Im Buch kam die Lektion “Kettmasche”. Der Anfang war leicht, was ich da machen sollte war wirklich nicht kompliziert. Einzig die Ausführung! Ständig stach ich durch den Wollfaden oder verhedderte sämtliche Fäden miteinander, verlor den Faden oder die Häkelnadel, aber nur einmal warf ich den Kram entnervt auf den Boden. Und was ich noch immer nicht weiß: die erste Luftmaschenschlinge: ist die dann die letzte Masche in der Rückreihe und häkelt man danach oder davor so eine zusätzliche Luftmasche?

Nach der Kettmasche kam die “Feste Masche” und was soll ich sagen: wenn man erstmal so ein Gefühl für Wolle und Häkelnadel hat, dann ist das, als würde ein Rädchen einrasten. Ich häkelte fleißig vor mich hin, Reihe hin, Reihe zurück und pfiff ein fröhliches Lied. Meiner Häkelkarriere steht nichts mehr im Weg!

Bevor ich das Kapitel “Stäbchen” lernen konnte, musste ich allerdings Himbeer- und Schokoladen-Muffins essen.

Danach betrachtete ich Stolz meine ersten Werke:

Kettmaschen und feste Maschen. Letztere sollen sich eventuell nicht so um sich selbst drehen und vielleicht habe ich da wirklich etwas falsch gemacht, aber das ist egal, denn es macht wirklich Spaß. Und ich kann mir ziemlich gut vorstellen, dass ich nicht gänzlich ungeschickt bin. Völlig größenwahnsinnig sehe ich jetzt schon jede Menge Häkelblümchen und ganze Häkeldecken, mit oder ohne Granny Squares vor mir. Im Buch gibt es das Kapitel “Irische Häkelei”. Wenn ich dieses Kapitel bewältigt habe, werde ich vielleicht so etwas:

häkeln können! Derzeit kann das die Klecksefrau, aber ich will das unbedingt auch lernen, damit ich nicht immer auf Weihnachten warten muss, bis ich neue Gemüsebroschen bekommen.

Ein Buch mit vielen solcher hübschen Häkelschnickeldis steht schon lange im Regal, allerdings auf niederländisch. Ich hoffe, dass dies kein allzu großes Hindernis sein wird.

Hach. Häkeln. Das wird was.

(und weil auf Instagram vorsichtig nachgefragt wurde: so ein Rosa-Gartenhüttchen-Häkel-Event … könnte stattfinden. Ich gebe den Termin dann rechtzeitig bekannt!)

Ich komme ja zu nix!

3. Juli 2014

Falls Sie mich vermissen: ich bin da, es geht mir prima, aber ich hab einfach keine Zeit. Das Gartenhüttchen soll nämlich dieses Wochenende schon stehen und bis dahin ist noch ein ziemlich langer Weg zu rennen.

Der große Sohn hat das Fundament fertig gepflastert und gerüttelt und ich denke, wenn ihm überhaupt nicht einfällt, was er nach seinem FÖJ tun könnte, kann er sich als Altstadtpflasterleger sein Butterbrot verdienen. Zwischen Gartenmauer und Hüttchenwand muss er noch so ein Wachstumsstoppvlies legen und Schotter draufschütten und dann hat er seinen Job, für den ich ihn angeheuert und bezahlt habe … erledigt. Hat er prima gemacht, ich bin stolz auf ihn.

Ich war auch nicht ganz faul, denn ich habe die Hüttchenteile mit Wetterschutzzeugs eingepinselt, manche sogar zweimal.

Und gestern ließ ich im Baumarkt das Gartenhüttchenrosa anmischen: Das war gar nicht mal so einfach, obwohl es ja diese praktischen Farbkärtchen gibt, auf der sich meistens genau der Wunschton findet, der einem vorschwebt. Ich fand meinen Wunschton ziemlich schnell und marschierte zielstrebig zum Oberfarbanmischermenschen: “Lack in dieser Farbe bitte, ich möchte 15 Quadratmeter streichen.” Der Oberfarbanmischermensch wollte mir aber keinen Lack anmischen, sondern lieber Holzschutzfarbe, denn die sei “elastischer” und würde unter Wind- und Wettereinfluss nicht abblättern. Das leuchtete mir ein und ich wiederholte: “Holzschutzfarbe in diesem Farbton bitte, ich möchte 15 Quadratmeter streichen.”

“Das macht der Kollege”, sprach der Oberfarbanmischermensch und entschwand in den Tiefen des Baumarktes. Mich ließ er mit dem Unterfarbanmischermenschen alleine, der ein bißchen zu alt für ein Schülerpraktikum aussah, aber wohl ähnliche Qualifikationen hatte: keine. “Also ich muss jetzt da die Dose mit weißer Farbe reinstellen, oder?”, fragte er mich oder den Geist den Baumarktes oder wen auch immer, ich zuckte jedenfalls unverbindlich mit den Achseln. Er stellte die Dose mit weißer Holzschutzfarbe in etwas, das wie ein Getränkeautomat aussah, tippte ein paar Zahlen in den Computer und drückte Start. Die Maschine brummte und spuckte ein Klümpchen irgendwas in die weiße Farbe.

“OOOH! Ob das jetzt richtig war? Ob das ausreicht? Oh wei, ich weiß ja nicht!”, der Unterfarbanmischermensch schien nahe eines Nervenzusammenbruchs. Ich empfahl, die Farbe zu mischen und einfach zu schauen, was rauskommt. Eine andere Lösung gäbe es sowieso nicht.

Der Unterfarbanmischermensch verschloss die Dose sorgsam und klemmte sie in die Farbmischmaschine, die sofort fröhlich zu rütteln begann. Knapp drei Minuten später endete das Rütteln und die Farbe war fertig. Theoretisch. Praktisch konnten wir das nicht überprüfen, da sich der Holschutzfarbdosenöffner nicht finden ließ. Auch ein zufällg vorbeilaufender Kollege hatte keinen und ein Schraubenzieher, den ich spontan gewählt hätte, ist nicht erlaubt, weil der den Holzschutzfarbdosendeckel zerdellen würde. Immerhin hatte der Kollege die Nummer des Oberfarbanmischermenschens und konnte diesen nach dem Verbleib des Holzschutzfarbdosenöffners befragen. Den hatte dieser gewissenhaft eingesteckt, damit er nicht verloren geht, doch er eilte sofort herbei und zückte das vermisste Gerät. Die Farbe war ganz genau richtig und auch das Antlitz des erleichterten Unterfarbanmischermenschen nahm wieder einige rosige Tönung an.

Wir zogen mit weißer und frisch angemischter Holzschutzfarbe zur Kasse und ließen uns dort belehren, dass es zwar so aussieht, als könne man sich Wachstumsstoppvlies selbst abschneiden, es aber tatsächlich überhaupt nicht so sei. Das muss nämlich ein Kollege mit doppeltem Durchschlag Meteranzahl und Artikelnummer direkt nach Abschnitt notieren. Wir nickten reumütig und verständig.

Der gemischte Farbton ist übrigens irgendetwas zwischen Kalbsleberwurst, Erdbeerjoghurt und geschmolzener Fürst-Pückler-Rolle. Ich liebe ihn.

Heute durfte ich aber erst weiß streichen. Alle Dachteille innen nämlich, damit die später nicht mühsam über Kopf gepinselt werden müssen. Dabei holte ich mir einen entzückenden Sonnenbrand, obwohl ich heute morgen noch prahlte, dass ich mich nie in der Sonne verbrenne. Tja. Hochmut.

Und weil ich vor lauter Holzteile und -bretter durch die Gegend wuchten und in orthopädisch zweifelhafter Haltung streichen ein bißchen sehr Rücken habe, hat sich der weltbeste Schreinerfreund bereit erklärt, beim Aufbau des Hüttchens zu helfen. Gerade eben schrauben sie da ganz hinten im Garten und ich geh da jetzt mal hin. Vorfreuen und kompetente Kommentare einstreuen.

Bilder gibt es bald. Wenn ich mal wieder zu was komme.

Vorfreude!

24. Juni 2014

Im Zuge der Aus-, Um- und Aufräumaktionen im Nähzimmer packte ich sämtliche angefangenen und wieder weggelegten Arbeiten auf einen Haufen und schrieb eine To-Do-Liste, um einen Überblick zu bekommen, womit ich mich in den letzten Wochen und Monaten verzettelt hatte. Sie merken: Frau Mutti versucht das Ding mit dem organisierten Leben.

Ich arbeite fleißig ab! Der Stapel mit den Kissen, die auf neue Bezüge warten, ist sehr viel kleiner geworden!

Da waren nämlich diese Nackenrollenkissen. Ca. zehn Jahre alt, aus dem blaugelben Möbelhaus. Der Bezug war nicht abnehmbar, deshalb fristeten sie ein eher schmuddeliges Beisein hinter den Schrank geklemmt. Mittlerweile sind sie sauber und haben einen hübschen Bezug bekommen:

(uralte Leinen-Bettwäsche. Manchmal ist “Du nähst doch und kannst das bestimmt gebrauchen!” goldrichtig.)

Außerdem endlich begonnen: Kissenbezüge für die Kissen, die in das Gartenhüttchen kommen:

Im Hintergrund die Quiltdecke, die ich an Silvester nähte, voller Vorfreude auf das Gartenhüttchen.

Die Kissenbezüge sind ganz schlicht. Stöffchen von Buttinette (dort gibt es manchmal echte Schätzchen!), ein kontrastfarbiges Paspelband drumherum.

Der Hingucker sind allerdings die wunderschönen Stickereien!

Sandra hat sie entworfen und wahrscheinlich kennt sie schon jeder außer mir. Ich musste erst ein Schwätzchen mit ihr im Nähzimmer der Klecksefrau halten, um zu erfahren, dass von ihr nicht nur mein Lieblings-Webband ist, sondern dass es obendrein eben auch eine passende Stickdatei dazu gibt.

“Spitzenwerk” heißt die Datei (und kaufen kann man sie hier) und das ist sie auch, ein echtes Spitzenwerk. (und das sieht nur so aus, als hätte ich nicht die Mitte der Bezüge getroffen. Ehrlich. Die Stickerei ist mittig. Fast.)

Noch drei Kissen warten auf Bezüge, dann kann ich einen Punkt auf der To-Do-Liste abhaken. (Das Gartenhüttchen wird auch bald fertig. Am Freitag werden die Pflastersteine für den Boden geliefert, vielleicht können wir schon nächste Woche aufbauen!)

Ein Punkt auf der Liste, den ich schon und schob und schob: neue Klammerbeutel nach dem Schnittmuster von Gretelies.

Die alten waren völlig zerschlissen und die Kleiderbügel blitzen durch. Jetzt setzte ich mich hin und nähte neue. Am Längsten dauerte das Auswählen der Stoffe, genäht waren sie in zwanzig Minuten. (und dann dauerte es noch mal zehn Minuten, bis der beste Vater einer Kinder die Kleiderbügel passend gesägt hatte, weil ich die Sache mit der Nahtzugabe sehr flexibel gehandhabt hatte.)

Die Stoffe sind übrigens aus dem blaugelben Möbelhaus. Die liegen hier nämlich immer ewig herum, weil ich im Laden denke, dass ich sie un-be-dingt brauche und daheim dann feststelle, dass sie irgendwie doch nicht so der Knaller sind. Dann nehme ich mir vor, künftig etwas zurückhaltender beim Kauf zu sein. Haha. Sie kennen das.

Den Schnitt vom Klammerbeutel gibt´s als Ebook hier.

Die nächsten Punkte auf der To-Do-Liste sind diverse Klamotten, die ich ändern will, weil sie mir so nicht mehr gefallen. Ändern statt wegschmeißen. Mal schauen. Verlieren kann ich jedenfalls nichts. Der schönste Punkt auf der Liste ist übrigens der: Schnitte für Babykleidung zusammen suchen. Hach <3