unten im Nähzimmer:

24. August 2010

Die Stickmaschine rattert, die Nähmaschine läuft heiß. Schnickeldi für den Weihnachtsmarkt und ein paar der Taschen, die noch in der Warteschleife sind.

Die Zwangspause ist beendet und die Lust am Tun riesengroß.

***** NACHTRAG *****

Die Stickdatei der Sterne heisst Xmas Sweeties, gibt´s bei Huups.
Die Monsterchen sind die Mini Monstas, erhältich bei Smilas World.

Die Applikationen mit Herzen und Engeln sind aus der Serie Himmelsboten, gibt´s bei Kunterbuntdesign.

Hallo,

1. Juli 2010

ich werde eine Tasche.

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29. Juni 2010

Oma Eis kann es. Die allerbeste Freundin auch. Und ich kann nur Fingerhüte.

Ich kann aber einen Teil davon

verschicken und am anderen Teil weiterarbeiten. Immerhin.

Schnickeldi-Versteckeldi

25. Juni 2010

(oh wei, das liest sich jetzt eher zweideutig)

Ich schrieb ja neulich schon, dass so manches Schnickeldi an meinen Taschen ein Murx-Versteckeldi ist. Hier mal ein paar Beispielbilder.

Eine “alles-dabei-Tasche“, ein theoretisch simpler Schnitt, leicht zu nähen und sehr verständlich erklärt, wenn … ja wenn man eben ordentlich zuschneidet, sich an Maße hält und nicht “Pia mal Daumen” und “das passt schon” denkt.

Das erste Versteckeldi-Schnickeldi: die Außentasche, genau richtig groß für ein Handy und wenn sich der Knoten im Hirn erst gelöst hat, schnell genäht.

“Schöner Platz für ein pompadura-Schildchen”, dachte ich und applizierte. Schief. Grässlich schief. Aber so akurat genäht, dass ich´s nicht mehr abtrennen wollte.

So bekam die Taschenklappe eine grüne Samtverlängerung samt Tüllborte und das schiefe Label ist nicht mehr sichtbar.

Das türkisfarbene Pünktchenband muss da sein, weil …

… es auf der anderen Seite eine grottenschlechte schiefe Naht kaschieren musste. Da ich großer Fan von kontrastfarbenen Ziernähten, aber ungünstigerweise kein Könner im Geradeausnähen bin, muss ich bisweilen entweder mehrere Augen zudrücken oder kaschieren.

Das Innere der Tasche. Ich weiß, dass es im www eine tolle Anleitung gibt, wie mal die Tasche so nähen kann, dass keine Nähte offen liegen. Ich erinnere mich, dass ich diese Anleitung sorgfältig gelesen habe und daraufhin direkt einen mittelschweren Panikanfall bekam. “Hä? Was? Wieso? Kann ich nicht.” Da offenliegende Nähte selten hübsch sind, müssen sie mit Schrägband versteckt werden. Das sieht dann sehr ordentlich aus.

Der Boden der Tasche ist … unschön. Das etwas lässige Zuschneiden der Teile führte zu Verunsicherung meinerseits, ob denn alles zusammenpassen würde. Und da ich fürchtete, es gäbe zu wenig Stoff für die Seitenteile der Tasche, stückelte ich etwas Stoff an. (die Naht unter dem Pünktchenband, siehe oben)

Das zugegebene Stück Stoff war dann zuviel, weswegen ich es mit etwas schiefen Nähten vom Taschenboden wieder wegnahm.  Denn das Versteckeldi-Schnickeldi war viel zu hübsch, um es wegzuschneiden.

Ausserdem entstanden beim Zusammennähen zwei weniger adrette Falten, aber die sind ja unten auf dem Taschenboden, die sieht ja beinahe keiner, der gerade nicht genauer hinsieht. :)

Die Stickerei allerdings ist wirklich gut gelungen, Frau Riegers Hase ist einer meiner Lieblinge. Auch das Band könnte ich meterweise vernähen, wenn ich nicht so ein Geizknochen so sparsam wäre.

Und ein dunkelgrüner Reissverschluss wäre die Krönung gewesen, doch man hat ja nie die richtigen Farben im Haus. Nie.

Die Freundin, die nie Zeit hat, hat sich sehr über ihre Geburtstagstasche gefreut. Trotz Macken und Falten. Weil perfekt sind wir ja auch nicht :)

Schnickeldi-Geheimnisse:

23. Juni 2010

Eigentlich müssten Schnickeldis Versteckeldis heißen, jedenfalls bei der Tasche, die ich gerade zusammenmurxe.

Die “alles-dabei”-Tasche bringt mich an den Rande des Nervenzusammenbruches. Beinahe möchte ich behaupten, sie heisst “alles dabei”, weil einfach JEDER mögliche Fehler dabei ist. Bei mir jedenfalls.

Und so kommt es, dass aus der ursprünglich schlichten Tasche in türkis ein deutlich bunteres Exemplar wächst, wenn … ja WENN ich es schaffe, die Taschenseiten in diesen blöden Ring aus Taschenboden und Reissverschluss zu friemeln. Der Ring ist nämlich zu groß, weil ich dachte, er sei zu klein und deshalb noch Schnickelversteckeldi angenäht habe. Jetzt muss ich entweder total geschickt schneiden und nähen oder noch geschickter abnähen oder ganz raffiniert auftrennen.

Morgen sollte sie fertig sein, die Tasche. Gestern habe ich sie angefangen. Ich kann sie jetzt schon nicht mehr leiden, die Zeitfresserin.

(Bilder, wenn das Dingens fertig ist)

Alle Jahre wieder:

14. Juni 2010

Frau … äh … Mutti versucht sich mal mit Wolle. Diesmal mit Wolle und Häkelnadel.

Ich kann häkeln. Und ich kann sogar Fingerhüte oder Nasenwärmer häkeln. Nicht beabsichtigt, versteht sich, denn eigentlich möchte ich einen Kreis von fünf Zentimetern Durchmessern häkeln. Trotz Luftmaschenzugabe  … das geeeeht nicht.

Ich hab´s schon fünfmal nach der vierten Umrundung aufgezogen und bin kurz vor knapp davor, Wolle und Häkelnadeln in der hintersten Gartenecke zu begraben, da wo die Brennnesseln wachsen. Grmpf.

(ich geb nicht auf, ich geb nicht auf, ich geb nicht auf, ich bin nämlich stur.)

((noch nix vom Großen, doch das ist die beste Nachricht, die es geben kann))

und lass mich doch in Ruhe.

Ich will nicht Lena sein, mich nervt das Lied und die exzessive Berichterstattung drumherum. Als gäb´s nichts Wichtigeres. Die Sache mit dem beleidigten Ex-Bundespräsidenten zum Beispiel. Hätte ich allerdings einen Wunsch frei, wünschte ich mir ein Stückchen von Herrn Raabs Näschen für Erfolgsgeschichten. Kann er echt gut, der Herr Raab.

Und was die WM anbelangt: wir haben´s hier so gar nicht mit Fußball. Ich kann zwar ein Abseits erkennen, aber ich bin viel zu ungeduldig, um mich 90 Minuten (oder länger) vor den Fernseher zu kleben und anderen beim Ball spielen zuzusehen. Was kann ich alles machen, in 90 Minuten! Ich kann zum Beispiel die Stickmaschine starten. Mit einem Fußballthema :) Aber es sind ja Kickermännchen und Kicker spielen finde ich großartig.
Nach dem Sticken noch ein bißchen nähen und heraus kommt dann eine hübsche pompadura.

(click!)

Susanne hat tolle Vorlagen gezeichnet und Sonja hat Stickdateien daraus gezaubert. Erhältlich ist die Stickdatei ab Donnerstagabend, 03.06.2010, im kunterbunten Shop.

Und die pompadura gibt´s irgendwann im Laufe der nächsten Woche.

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radikaler Themenwechsel

Haben Sie oder wissen Sie wo ich suchen kann: einen Schnitt für eine Art Lätzchen für Erwachsene. Soll nicht wie ein Lätzchen aussehen, denn das Thema Würde bleibt sehr großgeschrieben.

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Das jüngste Kind schreibt heute eine Mathearbeit. Für die letzte Mathearbeit haben wir intensiv gelernt. Ausreichend, vier plus. Diesmal haben wir nicht gemeinsam gelernt, ich bin nicht sehr entspannt, muss aber herausfinden, was das Kind alleine kann und ob er meine Nachhilfe annimmt. Mal wieder die Sache mit den Wurzeln und den Flügeln. Und auch beim dritten Kind verlangen mir diese Entscheidungen viel mehr ab, als ich vor mir zugeben will.

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übrigens: hier scheint die Sonne und es ist beinahe schon warm!