nun denn.

9. Juli 2010

Draußen: 32°C

Drinnen: 26°C

Und im Lieblingsobstladen gab´s gerade Marmeladenerdbeeren, 500g/1,- Euro.

Der angenehmste Part wird sein, die fünf Kilo Erdbeeren in sehr kaltem Wasser zu waschen.

Auf in den Kampf. Der Lohn kommt im Winter, wenn es draußen suddelig kalt und grau ist, aber auf dem Brötchen ein Klecks roter, süßer  Sommer schimmert.

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Ein Liter Erdbeermarmelade später:

Wieviele Tücher/Topflappen brauchen Sie denn so beim Kochen?

Frau … äh … Mutti hat vier Topflappen und zwei Geschirrhandtücher mit heißer, klebriger Marmelade getränkt. Ausgewrungen gäbe das evtl. noch ein kleines Glas. (der hohe Verbauch an Tücher ist ein Folge eines nicht richtig verschlossenen Glases, das beim Umdrehen munter sprudelte und seinen Inhalt großflächig verteilte.

Heiße Marmelade ist besonders heiß, merke ich jedes Mal wieder.

Jetzt: Topf spülen und die nächste Fuhre.

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Draußen: 35°C

Drinnen: 29°C

15 Gläser Erdbeermarmelade

1 l Erdbeereis

1 l Erdbeerjoghurt

Feierabend. Zeit für das kühle Halbkellergeschoss.

Komm Liebste,

12. Juni 2010

wir gehen shoppen!

So sprach der beste Vater meiner Kinder heute morgen und freudig sprang ich in den Bus.

Zwölf Meter Regenrinne, ein Ablaufstück und drei Verbindungsteile. Und für mich zwei Portulakröschen in  orange und eine Verbene in lachs. Schwer in Versuchung brachte mich ein sehr großer, dunkelgrüner Glasbrocken, der wahrscheinlich wunderbar in meinem Gartenbadewannentümpel aussähe. An einem anderen Tag vielleicht.

Und warum ich mich so freue, wenn ich Regenrinnen shoppen darf?

Nun. Die Regenrinne der Grünen Villa ist ein Regensieb. Eigentlich ist sie nicht mal mehr das, sondern nur noch ein Stück Blech, das jemand mit gutem Willen ans Dach gebastelt hat. Seit neun Jahren soll eine neue Regenrinne ans Dach geschraubt werden, damit das Wasser vom Dach nicht auf die Terrasse platscht. Was lange währt, wird endlich gut und deshalb macht mich das so glücklich.

Noch ist natürlich offen, ob die neuen Regenrinnenstücke auch wirklich ans Dach passen und ob nicht doch irgendein wichtiges Teil fehl (dies wird aber erst nach Schließung des Regenrinnenfachhandels bemerkt). Wir sind aber deutlich über den Planungspunkt “Das Ding muss erneuert werden” und das jährliche, beinahe schon zeremonielle, Ausmessen hinaus. Das wird was. Heute.

Ich selbst werde mich nun meinen vielgeliebten hausfraulichen Pflichten widmen. Noch kann ich mich nicht entscheiden, ob ich zuerst mehr Spaß beim Badputzen haben will oder vorher die totale Ekstase bei der Küchenreinigung erfahren soll. Was auch immer, der Ausreden-Kaffee ist leer und ich lege los.

übrigens:

11. Juni 2010

Ein kleiner Kopf Weißkraut, zwei große Karotten und ein falsch aufgeschraubter Schredderaufsatz für die Küchenmaschine verwandeln eine Küche in etwas, das aussieht wie etwas, in dem ein sehr großer Kopf Weißkraut und ein Kilo Karotten explodiert sind.

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Nachtrag: kein Photo. Aber ich hab dann letzlich auch gelacht.

Was macht …

26. Mai 2010

denn die Eismaschine, werte Frau … äh … Mutti? Staubt sie schon ein, haben Sie schon das Interesse daran verloren?

Ach nein. Gerade im Moment rührt sie ein Zitroneneis. Das erste Eis, das ganz ohne Rezept einfach nur zusammengeschüttet wurde und das so herrlich sauer ist, dass es die Wangen so schlotzig nach innen zieht. Und morgen rühre ich das heute bereits vorbereitete Karamelleis. Eis gibt´s am Wochenende und besonders beim Karamelleis werde ich ein paar freundliche Gedanken zum Herrn Brüllen schicken. Weil dem hatte das so gut geschmeckt :)

Ich sage nach wie vor:  Eismaschinen sind toll.

(Stracciatella war auch lecker, nur die Schokostückchen waren zu groß.)

(evtl. sollten wir über die Anschaffung eines größeren Gefrierschrankes nachdenken)

(Holunderblüteneis!)

(Erdbeer-Rharbarbereis!)

(kann ja meine Röcke ganz einfach eine Nummer größer nähen)

lecker.

3. Mai 2010

Karamelleis, selbstgemacht.

Zucker, Butter, Sahne, Milch, vier Eigelb, Vanille ergeben etwa vierzigtausend lohnenswerte Kalorien pro Löffel.

Bisher beste Anschaffung des Jahres.

Beginnen wir den Tag

22. April 2010

einfach mal mit der Information, dass die Leitungen (welche Leitungen wurde noch nicht verraten) kaputt sind und deswegen im Zuge der Sanierung nun doch endlich die Straße runderneuert wird.

Was zuerst mal ganz nett klingt,” neue Leitungen, neuer Straßenbelag!”,  wird letztlich dazu führen, dass ohne die tolle Schlaglochlandschaft die Straße wieder zur Rennstrecke wird. Jedenfalls den Berg runter. Und dass uns dieser Spaß richtig viel Geld kosten wird. Anwohnerbeteiligung nennt sich das und die wird wohl fünfstellig. Wieviel fünfstellig wissen wir erst, wenn klar ist, ob sich die Beteiligung anhand der Grundstücksbreite, also dem Stück Straße vor unserem Haus = 12 Meter, berechnet oder, so wie es vor vielen Jahren schon mal beinahe passiert wäre, anhand der Quadratmeterzahl des Grundstücks. Das wäre nun ein echtes finanzielles Desaster.

Zum Thema Straßenerneuerung gabs letztes Jahr schon mal eine Bürgerversammlung bei der abgestimmt wurde. Eine ganz knappe Mehrheit gab´s für Ausbesserung und “das geht doch noch”. Tja. Jetzt nun doch.

Und ich frage mich, wie die Anwohner der Straße, die teilweise finanziell nicht ganz so sorglos sind, dieses Projekt wuppen werden. Die Gemeinde bietet großzügige Kredite, hieß es bei der letztjährigen Versammlung und ich möchte brechen. Ich will mich doch nicht verschulden, um einen neuen Straßenbelag zu bekommen. Mal hören, wir sind erneut zur Bürgerversammlung geladen. Vielleicht sind ja zufällig dreiEurofuffzich von Herrn Ramsauers zugesagten 100 Millionen für die Fäulingstraße vorgesehen. (Optimist bis zum bitteren Ende -> ich)

Abwarten. Kaffee trinken. Und immer lächeln.

Das perfekte Dinner

6. März 2010

bekommen der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib heute abend kredenzt.

“Wir kochen!”, sprachen die Kindelein gestern, wälzten Kochbücher und ließen beim Einkaufen einen halben Monatslohn im Supermarkt.

Das Menü liest sich gar köstlich:

Himbeer/Orangen-Mimosa als Aperitif

Crostini mit verschiedenen Köstlichkeiten

Garnelen-Ziegenkäse-Tarte

Vanilleeis mit Schokoladensauce

Ich bin bereits sehr hungrig. Und aus der Küche verbannt.

Also sitze ich im Wohnzimmer und lausche dem Geschehen, grinse ein bißchen, weil drei Kinder über 500g Zwiebeln schluchzen und eine angeregte Diskussion entstanden ist, ob das Olivenöl samt Salz und Zucker zum Karamellisieren der Zwiebeln zusammen MIT den Zwiebeln in die Pfanne soll oder zuerst erhitzt werden müsse. Und ich darf nix sagen.

Nur geräuschvoll mt dem Magen knurren.

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Ich habe ein Stückchen Ziegenkäse in den Mund gesteckt bekommen. Dabei wollte ich gar nicht schimpfen, als der Große die Himbeeren samt Kochlöffel pürierte.

Die Stimmung in der Küche ist beinahe gut.

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Bilder?

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