Ist das Lola?

10. Februar 2017

fragte die Frau und rannte über die Straße. 

„Äh, ja.“, antwortete ich und überlegte fieberhaft, was der gar nicht mehr so kleine Hund angestellt haben könnte, wann und wo und vor allem: was würde es uns kosten?

Doch letztlich blieb es harmlos, denn: „Ich habe eine Freundin in Limburg, die liest ihr Blog und die hat mich gefragt, ob ich Lola in Nierstein schon mal gesehen habe. Jetzt kann ich ihr rückmelden, dass es Lola wirklich gibt.“

Liebe Leserin aus Limburg, dank Ihnen weiß ich jetzt, dass mir mein Hund den Bekanntheitsrang abgelaufen hat. Liebe Grüße auch an Ihre Lola, ich hörte, wir sind da Trendsetter bei der Hundenamensgebung.

Die Hunderunde heute morgen war nicht sehr spaßig. Für den Hund schon, weil der flitzte rutschsicher auf seinen vier Pfoten durch die Zeilen, während Oma Eis und ich uns nur mit sachten Trippelschrittchen vorwärts bewegen konnten. Die Wege waren stellenweise mit dickem Eis überzogen, so dass wir irgendwann aufgaben und quer durch den Wingert schlitterten, um auf einen Feldweg zu gelangen. Dort ließ es sich leichter laufen. Ich habe heute abend richtiggehend Muskelkater vom verkrampften Laufen. Diese Angst auszurutschen und hinzufallen ist ein neues Feature, freigeschaltet um meinen vierzigsten Geburtstag herum. Angst vor gebrochenen Knochen oder aufgeschürften Knien und Ellenbogen, die Unbefangenheit der Kindheit hat mich schon sehr lange verlassen. Leider.

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Heute mittag habe ich dann den Mogelquilt fertiggestellt, ihn gewaschen und getrocknet. Jetzt wärmt er mir sehr angenehm die Füße und ich habe direkt Lust, den nächsten zu nähen. (Decken hat man mit Viehzeug ja nie genug!)


Das Binding bastele ich immer mit meinem elektrischen Schrägbandformer aus dem, was ich ringsrum vom Quilt abschneide. Und ja, das ist so nicht richtig, aber ich nähe ja auch Mogelquilts :) (bei diesem hier sind die Ecken abgerundet, da flutscht das prima mit dem Schrägband, für spitze Ecken gibt es bei Farbenmix eine schöne Anleitung.

Das gewünschte „Franz und Lola auf dem Mogelquilt“-Bild reiche ich nach, irgendwann wird es sich wohl ergeben. :)

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Zur Abendrunde waren die Wege eisfrei, ich begrüßte das sehr. Noch mehr begrüße ich allerdings, dass meine Wetterapp von ganz viel Schnee für morgen spricht! Ich bin ganz aufgeregt!

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Und weil ich gestern noch mein Nähzimmer hübsch gemacht habe, hatte ich heute gleich Lust, es wieder unordentlich zu machen. Ich zog verschiedenste Stoffe aus dem Regal, kippte die Filzrestekiste aus, kramte Stickgarn hervor und …


… es ist ja bald Ostern. Ein Schwein will ich auch noch nähen. Und jede Menge Viehzeug mit Fell. Spannend, wie inspirierend ein aufgeräumtes Nähzimmer auf mich wirkt.

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Morgen dann hoffentlich die Hunderunde im Schnee, danach neuer Gläsersalat (und dann schreibe ich auch Rezepte auf), drei neue Schaufenster für den Weltladen und was sonst noch so anfällt.

Ab und zu hat mir dieser Hase ja schon über die Schulter geschaut und einige von Ihnen fragten, wann es denn ein Schnittmuster geben wird. Ein richtiges Schnittmuster habe ich nicht, aber ich habe Ihnen hier ein Tutorial geschrieben, das Sie sehr leicht nacharbeiten können. Keine Sorge, dass Sie keine Schablone von Körper oder Ohren haben, das Nähen wird Ihnen trotzdem gelingen und so wird jeder Osterhase individuell.

Um dieses Blog jetzt nicht mit Bildern zu fluten … die Anleitung kommt nach dem klick!

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hüpfen jetzt gleich ins Schaufenster. Dabei ist auch er:

Sie werden ganz sicher fragen und deswegen antworte ich gleich: kommt Zeit, kommt Ostern, kommt Hase!

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Das Rezept für die fluffig-leichte Regenbogentorte war gewünscht – bitte sehr:

eine Springform

Lebensmittelfarben (ich habe die Gelfarben von Wilton benutzt)

sechs Schüsseln zum Teigfärben

jede Menge Zeit und Geduld

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12 Eier

10 EL heißes Wasser

450g Zucker

schaumig rühren

300g Mehl

300g Stärkemehl

10 gestrichene TL Backpulver

vermischen. Nach und nach unter die schaumige EierZuckerMasse geben.

Den fertigen Teig auf die sechs Schüsseln verteilen, ca 250g Teig pro Schüssel. Jede Portion färben, orange erhält man durch das Mischen von gelb und rot. Die Gelfarben sind sehr ergiebig, eine Löffelspitze ergibt eine ziemlich intensive Tönung.

Die Springform mit Backpapier auslegen und jede einzelne Farbe bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 12 Minuten backen. Zum Auskühlen auf Tellern lagern, ab und zu die Böden wenden, damit sie sich nicht wölben. (wer weniger Zeit hat, leiht sich eine weitere Springform!)

Nun kommt der üppige Teil.

1 kg weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit

2 kg Frischkäse vermischen.

(weiße Lebensmittel haben keine Kalorien, das hat uns die Fernsehwerbung beigebracht.)

Das Schichten der Torte:

Der rote Boden wird auf eine Tortenplatte gelegt und gleichmäßig mit dem Frischkäse-Gemisch (=Frosting) beschmiert.

Der orangefarbene Boden wird mit Johannisbeergelee bestrichen und mit der bestrichenen Seite auf das Frosting geklebt. Danach wird die Oberseite mit Frosting bestrichen.

Der gelbe Boden wird mit Johannisbeergelee bestrichen, mit der Geleeseite auf das Frosting des orangefarbenen Bodens gelegt.

Weiter genauso verfahren mit grün, blau und violett.

Zum Schluss wird die Torte komplett mit dem Frosting bestrichen, Smarties zur Zier sollten kurz vor dem Servieren aufgeklebt werden, weil sie sonst die Farbe verlieren.

(das Johannisbeergelee verhindert, dass der Kuchen einfach nur bappig-süß schmeckt, ich habe anderthalb Gläser auf den Böden verteilt.)

Ein Stück der Torte sättigt etwa fünf Stunden lang. Direkt danach will man ein Leberwurstbrot essen, aber es passt nur noch eine saure Gurke rein.

Viel Spaß beim Backen und lassen Sie sich die Torte schmecken!

 

Wenn man ein wirklich vollgepacktes Nähzimmer hat, das über Weihnachten ein Gästezimmer werden soll …

Wenn jeden Tag zwei oder sogar vier Mails kommen, ob und wann es die Toffee Nosed Friends denn auch endlich für nicht nähende Menschen gibt …

Wenn der beste Vater meiner Kinder sagt: „Willst du dich nicht endlich trennen?“ …

 

… dann habe ich sofort einen Ohrwurm im Kopf und setze mich halt an den Rechner.

Sechs Vier Zwei Toffee Nosed Friends suchen ein neues Heim.

Sie sind alle ca. 30 cm hoch, aus vorgewaschenem Frottee genäht und bei 40°C waschbar.

Ein Huhn, violett und gelb. verkauft!

Ein Hund, grau und türkis.

Ein Bär, grün.

Eine Katze, orange. verkauft!

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt hatte: toffee nosed bedeutet soviel wie „eingebildet“ oder „hochnäsig“, weswegen die Tierchen auch allesamt so mürrisch dreinschauen. Bis auf den Hund, der schaut irgendwie treudoof.

Jeder Toffee Nosed Friend kostet 35,- €, dazu kommen 4,50 € Versand. Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bei mir, die Mail-Adresse finden Sie im Impressum.

Ab Januar wird es regelmäßig Toffee Noses geben, in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichen Materialien. Bestellungen kann ich allerdings keine entgegennehmen. Das Ebook „Toffee Nosed Friends“ ist übrigens für Nähanfänger und Kinder sehr gut geeignet. Mut zum Selbermachen!