Ein kleiner Tipp am Rande:
20. September 2011
Sollten Sie, genau wie Frau … äh … Mutti, ab und an unter der Dusche stehen, traurig am welken Fleisch Ihrer Schenkel und Oberarme zupfen, dabei möglicherweise “peelings, nothing more but peelings …” (nach dieser Melodie) singen … dann denken Sie beim nächsten Einkauf im Drogeriemarkt an folgende Frage: Will ich mich wirklich mit einer Kokosmakrone waschen?
Sollten Sie diese Frage mit einem freudigen JA! beantworten, dann kann ich Ihnen dieses Duschpeeling auf die Haut schmieren ans Herz legen. Einmal schmieren, danach an spannenden Stellen Kokosflöckchen wiederfinden.
(Mein welkes Fleisch, das ja nun gar nicht mehr welk, sondern total sportgestählt ist und das nur von einer manchmal etwas rubbeligen Haut bedeckt ist, reibe ich jetzt mit solch einer lustigen Luffagurke ab, weil die Haut davon angeblich samtzart oder so werden soll. Bisheriger Effekt ist allerdings nur, dass ich nach dem Duschen das große Jucken bekomme, weil ich mir scheinbar mit der Gurke das letzte Hautfett aus den Poren kratze. Am Duschgel kanns nicht liegen, von dem krieg ich das nie und ich bin da auch eher sparsam. Also schmiere ich nach dem Rumgurken Körperlotion und fühle mich dann eher klebrig als samten. Es ist ein Kreuz mit der Schönheit. Möglicherweise versuche ich es demnächst einfach mit: in Würde altern.)
Mal wieder in der großen Stadt,
11. August 2011
diesmal mit Mme Ouvrage in der hessischen Landeshauptstadt. Aber nicht etwa um fröhlich zu bummeln, sondern mit dem großen Ziel, den perfekten Stoff für künftige Kleidungsstücke zu finden.
Mme Ouvrage und Frau … äh … Mutti haben nämlich beschlossen, künftig weniger Kinder für sich nähen zu lassen und deshalb haben sie sich in einen echten Nähkurs eingebucht. “Kann ja nicht so schwer sein, dieses Klamotten nähen, das machen so viele Menschen.”, war der Gedanke hintendran.
Das Problem allerdings ist die Entscheidungsfindung. Was will ich mir denn nähen? Röcke kann ich schon, das gilt nicht. Shirts kann ich theoretisch auch, fehlt nur praktische Übung (und endlich ein Packen hübscher Jerseys). Hosen kann ich nicht, aber der beste Vater meiner Kinder zieht ein langes, enttäuschtes Gesicht, wenn ich Hosen anziehe, muss ich erst gar nicht anfangen, mir welche zu nähen ;) Ein Kleid habe ich auch schon mal genäht und dann zwei mal angezogen, bevor es zur Schrankleiche wurde. Irgendwas schwebt mir vor, originell, gemütlich, kaschierend und die Vorzüge betonend. Also nähe ich mir jetzt einen Mantel, da im Nähkurs. Ich habe eine Menge orangefarbenen Samt daheim und tatsächlich habe ich heute wundervoll roten Satinfutterstoff gefunden. Ausserdem mussten zwei Meter petrolfarbenes Leinen mit, noch gänzlich ohne Plan, was daraus werden soll. Vielleicht ein Rock?
Ob das mit dem Mantel nicht vielleicht doch ein zu ehrgeiziges Projekt ist, wird sich dann zeigen. Im Café vorhin warf ich zum ersten mal einen Blick auf die Nähanleitung. Die habe ich bisher stets ignoriert und nur auf die Anzahl der Schnittteile geachtet. (die Anzahl schien mir überschaubar) Stülpen, steppen, verstürzen und die Armkugel messen. Echtes Fachchinesisch und ich bin geneigt, den Rückzieher zu machen und stattdessen … ein Röckchen zu nähen?
Mme Ouvrage ist ähnlich unentschlossen, schwankt zwischen Kleid, Tunika und Rock, Leinen, Cord oder doch was anderes? Um uns inspirieren zu lassen, schauten wir in Schaufenster und stöberten in einem Laden voll dänischer Schätze. Was uns gefiel, gehört leider nicht in die Kategorie “schnell mal genäht” und schon gar nicht in die Kategorie “schnell gekauft”, knapp 280,- Euro für ein Oberteil übersteigen jedes Limit. Sind aber doch auch ein Ansporn, das mit dem Klamotten nähen endlich zu schaffen.
Ende August geht der Kurs los. Ich habe beinhae so etwas wie Lampenfieber. Und Angst mich zu blamieren.
Ach, ach. Kopf aus.
Alles für die Füße.
14. Juni 2011
Als ich noch jung und knackig war, brauchte ich für die Körperpflege Wasser, Duschgel, Schampoo, Deo und Creme für hinterher. Und weil ich damals schon ein bißchen leicht durch die Werbung beeinflussbar war, musste es eine bestimmte Sorte sein, weil an meine Haut lasse ich nur Wasser und …?! Na? Hätten Sie´s gewusst? Aha. Ich in also nicht die Einzige, die werbeanfällig ist. Übrigens hatte ich auch mal einen Freund aus der Schweiz, der hieß Roger und deshalb hieß es “an meine Haut lasse ich nur Wasser und Roschäää”. Aber nur für sehr kurze Zeit, denn das war das ein Urlaubsflirt und eigentllich ich will Ihnen ja von dem Bohei berichten, den ich seit Neuestem um meine Schönheit betreibe und nicht von verflossenen Liebschaften.
Trotz Werbeanfälligkeit glaube ich nicht an wiederauffüllende, glättende oder straffende Cremes und schmiere mir weiterhin großzügig die Hausmarke unseres Drogeriemarktes ins Gesicht. Hopfen und Malz verloren, ich tausche den jugendlichen Pfirsich gegen mittelalten Charakter, nur leise wehmütig.
Da mir die Lust auf knallige Harfarben derzeit ebenfalls abhanden gekommen ist und im Gegenzug die Neugier auf “Sind sie schon grau, die Borsten? Nein!” hochkam, bleibt als einzige Möglichkeit, um jugendliche Frische und Fröhlichkeit zu beweisen, das Lackieren der Nägel. Natürlich nicht der Fingernägel, denn aufgrund einer angeborenen grobmotorischen Unausgegliechenheit (“die iss ungeschickt”, lästert der Volksmund), hält Nagellack nach dem Auftragen etwa fünf Minuten, bevor der erste Lackratscher den Daumennagel ziert. Aber die Zehennägel dürfen bunt werden, denn die haben auch nicht das Gefühl zu ersticken unter der Lackschicht.
Das Ganze begann sehr harmlos und schleichend vorletzten Sommer, als ich im Drogeriemarkt sehr übermütig ein Fläschchen mit türkisfarbenem Nagellack in mein Körbchen warf. “Knapp zwei Euro, da kann man ja nix falsch maschen und zur Not schenke ich ihn der Tochter.”, so der Gedanke hintendran. Türkis war deshalb beinahe revolutionär, weil bisher höchstens ein Hauch von rosa auf den Zehennägeln glänzte.
“Sieht gar nicht mal so hässlich aus”, sprach der beste Vater meiner Kinder.
Nach diesem hinreissenden Kompliment wagte ich weitere Farbexperimente in dunkelrot, schwarz mit Glitzer und lila, matt und glänzend. Letzten Sommer ergänzten grün, knallrot und petrol das Sortiment und ich fragte hier im Blog, wie man Nägel lackiert, ohne die Haut drumherum mitzufärben. Danke nochmals für die vielen Ratschläge, ich schillere nach wie vor zwei Tage bunt um die Nägel herum. Kann aber damit leben :)
Diesen Sommer gibt´s neu grau, gold, orange und sehr pink für die Nägel und ich erfreue mich immer wieder an diesem Regenbogen da im Badezimmerregal. Ausserdem stehen im Regal Nagellackentferner und Wattestäbchen, denn mittlerweile habe ich sogar rausgekriegt, wie man den alten Lack auch aus der Ritze zwischen Nagel und Haut bekommt. Eben. Mit Wattestäbchen. Ebenfalls im Regal Nagelhautlöser und Überlack und irgendwas, was die Tochter anschleppte, das man über den Lack schmiert und das sich dann zusammenschrumpelt und einen wahnsinnig tollen Effekt macht. Ich hab´s noch nicht probiert, nicht mal auf Tochters Nägeln.
Viele Jahre war ich sehr zufrieden mit Nagelknippser und Feile, doch seit etwa zwei Monaten behauptete die innere Beautyqueen, zur perfekten Nagelpflege bräuchte es ein ordentliches Maniküre/Pediküre-Set. Ohne könne sie nicht leben und wer bin ich, dass ich sie, die neuzugezogene, direkt vergraulen werde? Ich stöberte also im Drogeriemarkt nach dem Ersehnten, fand aber nur etwas Schäbiges aus Plastik und das kommt mir nicht an die Nägel.
Letzten Samstag war ich mit dem besten Vater meiner Kinder in der Landeshauptstadt und fand tatsächlich dort ein Maniküre/Pediküreset, das meinen hohen Erwartungen entspricht. Silbrig glänzende Instrumente, mit denen sich notfalls auch ein Blinddarm entfernen ließe. Geschmackvoll in einem schwarzen Lederetui für lächerliche 60,- Euro. Hat man ja ein ganzes Leben von und ich kann´s auch vererben, argumentierte ich die sparsame Hausfrau in mir tot und kaufte. Ich hätte übrigens auch deutlich mehr oder sogar doppelt soviel ausgeben können, deshalb war das beinahe ein Schnäppchen.
Heute habe ich das schicke Teil eingeweiht. Nach gründlichem Fußbad habe ich sämtliche Instrumente an meinen zarten Füßen ausprobiert und mich nur ein bißchen dabei verletzt, aber da fehlt wohl die Übung. Jetzt warten perfekt pedikürte Zehennägel darauf, dass die reichhaltige Fußcreme eingezogen ist, bevor dunkelroter Lack aufgetragen wird.
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Hätte man mir das mal vorhergesagt, dass ich im hohen Alter von vierzig Jahren plötzlich damit beginne, Aufwände um irgendeins meiner Körperteile zu betreiben, ich hätte schallend gelacht.
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Aber so ein Blick nach unten, auf fröhlich-bunte, gut gepflegte Füße, das hat schon was.
Da vergesse ich dann fast den sehr traurigen Moment in der Umkleidekabine beim Anprobieren verschiedener BHs. (Wer will sich denn von hinten sehen?)
Und wenn ich schon beim Gedankenspringen bin: ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass es nur noch diese fiesen Vollschalen-BHs gibt? Warum? Was kann mit denen machen, außer sie nach innen zu dellen, wenn sie auf dem Bügel hängen? Sollen die pushen, minimizen oder nur Vorspielen, dass da mehr ist? Oder vor neugierigen Blicken verbergen, dass frau friert? Fragen über Fragen und mir bleibt, wie immer, nur die laaange Suche. Grmpf.
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Ja, es ist mir aufgefallen, dass in meinem Inneren offensichtlich eine Menge Menschen leben ;)
Dann ist ja gut.
8. Oktober 2010
Das Haupthaar der Frau … äh … Mutti wuchert. Noch ist das auch in Ordnung, zumal die böse Frisöse ganz tolle “ich-schneid-das mal eben wieder ordentlich”-Arbeit leistet, ganz ohne Neuigkeiten aus englischen Königshäusern oder ekstatische Verzückung ob dicker Haare.
Manchmal steht Frau … äh … Mutti allerdings morgens auf, wirft einen Blick in den Spiegel und erkennt auf den ersten Blick: da ist heute nix zu machen. Und wenn es zu warm für eine kaschierende Mütze ist, bleiben nur zwei Haargummis und zwei Haarklämmerchen. Die Frisur die dann entsteht, hält Gebammsel aus der Stirn und sieht bei achtjährigen Mädchen niedlich aus. Aber auch der Nachbarin gefällt´s, denn als ich vorhin mit den Wochenendeinkäufen an ihr vorbeischlurfte, rief sie entzückt: “Frau … äh … Mutti! Lassen sie sich Schwänzchen wachsen? Das gefällt mir!”
Um das mal klarzustellen, da wachsen keine Schwänzchen, weder hinten noch vorne und auch nicht auf dem Kopf. Das ist eine Rettungsfrisur, Manno.

Luxus:
10. Mai 2010
die Frisörin, die in die Grüne Villa zum Haareschneiden kommt.
Und damit es sich richtig lohnt, kam Oma Eis dazu und ließ ebenfalls schneiden. Jetzt schwebt mir so eine Art Frisörabend vor, so wie diese Plastikdosenabende: “Und heute im Angebot ein halblanger Bob in kupferrot, tragbar bei der Arbeit, während der Freizeit oder auch mal ganz verführerisch aufgesteckt. Aus der letzten Kollektion im Ausverkauf ein fescher Kurzhaarschnitt, wahlweise mit oder ohne Koteletten. Dazu eine wunderbare Haarspülung und dieses Schampo.” Ein paar Frauen sitzen zusammen, trinken Sekt oder Kaffee oder beides, schwatzen und lachen und reihum werden die Haare geschnitten. Könnte lustig sein.
Mein Kopf jedenfalls sieht jetzt wieder ordentlich aus und ich habe gelernt, dass Haare ausdünnen des Teufels ist. “Renn weg, wenn die Frisörin mit diesem Messerchen oder dieser Schere kommt”, empfahl man mir. Denn das Ausdünnen der Haare bewirkt zwar, dass die neue Frisur ganz hübsch ist, aber nach drei, vier Wochen komische Zipfel vom Kopf abstehen. Verzichtet man auf´s Ausdünnen und schneidet einfach nur ordentlich, kann es auch mal ein halbes Jahr ohne Frisör gehen.
“Das ist der Unterschied zwischen positiver und negativer Kundenbindung”, wurde mir erklärt. Und das klingt ungemein einleuchtend.
Nicht vermisst habe ich Gespräche über diverse Königshäuser. Oder einige erstaunte Ausrufe wegen meiner dicken Haare. Danke Karen.
haarige Wucherungen
15. April 2010
Sehr erstaunt entdeckte ich neulich, dass ich ein paar dunkle Haare an den Beinen habe.
Hatte ich noch nie. Ich bin ja blond, an den Beinen. Und kurzflaumig. Jedenfalls hatte ich noch nie diese Last, mir die Beine rasieren zu müssen.
(und hier jetzt bitte keine Diskussion darüber, ob es frauenfeindlich oder -verachtend ist und die Werbung uns da komische Schönheitsideale vorsetzt und dass früher nie jemand sich die Beine rasiert hat)
Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe mir die Beine rasiert. Das ist ja lästig! Und obwohl ich mir eingebildet habe, sehr sorgfältig gearbeitet zu haben: verschieden lange Härchen stehen senkrecht von meinem Bein ab. Das allerdings sieht sehr witzig aus. Punk-Beine. Meine Haut findet gar nix lustig, sie schuppt sich und ich kann gar nicht genug cremen.
Ich werde es lassen. Habe ich halt dunkle Haare an den Beinen. Die bleichen im Sommer bestimmt aus.
Vor ein paar Jahren habe ich mal mit Heißwachs experimentiert. Sie kennen das vielleicht, das Bikinizonenproblem. Eine Freundin hatte ein Töpfchen Heißwachs übrig und ich war gar nicht erst auf die Idee gekommen, weswegen sie welches übrig haben könnte, wenn das doch so toll ist. Klugerweise startete ich den Heißwachstest nicht in der empfindlichen Bikinizone, sondern am Schienbein. Großzügig schmierte ich das in der Mikrowelle erhitzte Wachs auf zwei verschiedene Stellen (HEISS!), klebte das “mit einem Ruck abziehen”-Papier darüber und zog mit einem Ruck ab. Mein Schmerzensschrei ließ einige Spiegel im Haus springen. Den zweiten Streifen wusch ich mit sehr viel Wasser und noch mehr Seife und dann nochmal Wasser und ein wenig Nagellackentferner, ein bißchen Schmiergelpapier und 30%er Salzsäure ab. Haarfrei waren beide Streifen, aber die Bikinizone wurde weiterhin mit der Schere eingekürzt.
Ein Epiliergerät liegt hier auch. Warum ich mir einbildete, das Epilieren weniger schmerzhaft als heißes Wachs sein sollte, diesem Geheimnis gehe ich erst gar nicht auf den Grund.
Apropos schmerzhaft: Augenbrauen zupfen. Damit stehe ich schon seit einigen Jahren auf dem Kriegsfuß.
Belangloses zum Wochenende:
15. Januar 2010
Frau … äh … Mutti trägt wieder zwei Zöpfe.
(Zöpfchen.)
(aber immerhin)
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Auf der anderen Seite ist noch einer. Und morgen gehe ich zum Frisör.
Weichzeichner
23. Oktober 2009
Sanft verschwommen ist heute mein Blickfeld. Seit gestern abend. Weil:
Wenn ich mein Gesicht eincreme, dann nehme ich einen Batzen Creme auf die Hand, verteile ihn auf den Handflächen beider Hände und reibe mir dann mit beiden Händen über´s Gesicht. Normalerweise schließe ich dabei die Augen. Gestern abend tat ich dies aus unerklärlichen Gründen nicht, weswegen eine gute Portion Antifalten-Creme auf den Augäpfeln landete. Es brannte nicht, es kratzte nicht, doch seitdem versuche ich meine Welt durch eine Schliere zu betrachten.
Das ist lästig, vor allem beim Lesen oder Schreiben. Nähen geht gar nicht.
Troztdem erkennen kann ich das Chaos in Küche und Flur, das der beste Vater meiner Kinder und der Große verursachen. Die klettern nämlich auf dem Dachboden herum und legen neue Stromleitungen.
Ebenfalls erkennen kann ich die neue Frisur der Tochter, die heute morgen zwanzig (!) Zentimeter Haare abschneiden ließ.
Nicht erkennen kann ich irgendwelche Falten um die Augen herum und das ist ja dann irgendwie der Verdienst der tollen Creme. So um drei Ecken herum.
Cassis
17. August 2009
heisst die Farbe des Tages.
Sie befindet sich einwirkend zum größten Teil in Frau … äh … Muttis Haupthaar, aber leider auch verteilt auf Ohren, Nacken und Schultern. Ausserdem auf den hellen Fliesen und der Holzabschlussleiste (= Lamperie) zwischen Fliesen und Wand.
Hoffentlich ist die Farbe wenigstens schön, damit sich die kleckerige Sache vorher lohnt.
(für die persönliche Chemie-Statistik: Movida, Tönung, Farbton “Cassis”, viel zu flüssig und nicht gut in der Handhabung)
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Ihre Anmerkungen zum Thema Blogroll haben mir zu Denken gegeben. Danke für die Anstöße.
Es gibt nun wieder so eine Art Blogroll, die aber noch nicht so ist, wie ich mir das vorstelle. Lesen Sie bitte gerne auch die Gedanken der Fau Ami zum Thema.
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Gestern war Besuchstag bei den Jungs im Zeltlager und ich konnte mich davon überzeugen, dass es meinen Söhnen gut geht. Der Jüngste schwächelt gegen abend wohl stets etwas und verlangt elterliche Zuwendung, doch das große Kind vermisst nichts. Ausser seinem Bett, denn er schläft am Hang.
Der Platz ist wunderbar gelegen, am Waldrand. Die Lagerglocke wurde bereits einmal entführt, irritierenderweise von den mitgereisten Trappern, die ja eigentlich zur eigenen Mannschaft gehören und deshalb wegen Hochverrats angeklagt wurden. Nun ja, ich muss das nicht verstehen, mir reicht es, dass ich dort viel Freude gespürt und gesehen habe. Und Testosteron gerochen habe :-)
Noch viermal schlafen, dann hab ich sie wieder, meine Jungs.
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Die letzte Ferienwoche hat begonnen. Töchterlein fährt jeden Morgen zu den Proben der Kinderoper und ich habe somit eine leise Einstimmung auf die kommende Woche, wenn die Vormittage wieder ganz und gar mir gehören. Seltsamerweise sehne ich diese Vormittage nicht so herbei, wie letztes Jahr. Wegen mir dürften die Ferien noch zwei Wochen länger sein. Aber mich fragt ja keiner.
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Kaffee leer, Haare ausspülen.
Frau … äh … Methusalem
30. Juli 2009
Heute im coolen Unisex-Frisörladen:
Die Frisörin in der engen Latexhose mit dem schwarzen Trägerhemdchen über dem Leopardenprint-BH, die mit den teilweise langen, schwarzen und blauen Haaren, die in vielen (sichtbaren) Körperteilen Metall trägt, die etwa halb so alt wie ich ist und unglaublich bezaubernd und hübsch in ihrer “Montur” ist, die schnippselt an Frau … äh … Muttis Haaren herum.
Völlig uncool erwähnt sie die Dichte des Haares und lässt dabei die Schere wie einen Colt im Cowboyfilm von früher um den Zeigefinger wirbeln. Meine Haare werden quasi abgesäbelt, doch das, was da auf meinem Kopf entsteht, gefällt mir.
Die Haare werden geföhnt und und gekämmt und irgendwie rutscht es mir heraus: “Weia, jetzt sehe ich ja aus wie Paul McCartney!” (genau so!)
“Haha!”, sagt die Frisörin, “Paul … wer?”
seufz.

