#12von12 im Februar

12. Februar 2017

Zwölf Bilder an jedem zwölften eines Monats, gesammelt von Caro Kännchen.

Februar! Es ist schon Februar!

Das beinahe schon traditionelle „dies ist mein erster Kaffee“-Bild habe ich prompt vergessen. Getrunken habe ich ihn um zwanzig vor sieben, als der gar nicht mehr so kleine Hund behauptete, wach und hungrig zu sein. Tatsächlich roch Lola nur verächtlich an ihrem Futter und rollte sich auf dem Sofa zum Weiterschlafen zusammen.


Mein Kaffeetassenbild entstand als ich den Frühstückstisch deckte, während der beste Vater meiner Kinder mit dem Hund unterwegs war.


Die Söhne schliefen lange und die Hunderunde dauerte ewig, ich war äußerst hungrig und beinahe ein bißchen schlecht gelaunt deswegen. Immerhin konnte ich noch rasch das Bad putzen.

 Aber dann, endlich!


Zuerst Käsebrötchen und Ei, danach Hefezopf mit Honig.

Nach dem Frühstück räumten wir ein bißchen im Haus herum und trafen uns dann im Wintergärtchen auf einen Kaffee. (und ein paar Salatreste vom vorgestrigen Wintergrillen bei Freunden)


Die Sonne schafft jetzt wieder die Runde ums Haus, so dass es sich ganz wunderbar im Wintergärtchen sitzen und Gartenpläne schmieden lässt. Ganz aufgewärmt von der Sonne beschloss ich, die Himbeeren zurückzuschneiden.


Der Kater leistete mir Gesellschaft. (der Kies muss teilweise quer durch den Garten zur Sauna und zum anderen Teil bis ganz nach hinten zum Rosa Gartenhüttchen geschleppt werden. Wenn die Söhne wieder Zeit haben.)


Leider pfiff ein wirklich kalter Wind, so dass ich doch schnell wieder ins Haus floh. Dort gab es genug zu tun, ich musste mich nicht langweilen. Der Schreinerfreund arbeitet manchmal in einer Strafvollzugsanstalt und sammelt für die Insassen Lesestoff.

Ich sortierte aus und füllte Kisten, zuerst unten in der Halle, danach auch noch im Wohnzimmer. Ziemlich befreiend. 


Es ist übrigens völlig ok, Krimis und Horrorgeschichten zum Lesen in den Knast zu geben.

Während ich Bücher ausmistete, räumte der beste Vater meiner Kinder in der Halle herum. 


Erstaunlich, wieviel Platz es doch darin gibt. Ich erwähnte es gestern bereits, wir bekommen zwei Hänger Knorzen. Knorzen sind die „Stämme“ von Rebstöcken. Im Zuge der Flurbereinigung sind viele Wingerte „ausgemacht“ worden, ein befreundeter Winzer kann uns somit allerbestes Brennholz liefern. Bevor wir aber gemütlich vor dem Ofen sitzen können, haben wir eine Menge Arbeit. Die Knorzen müssen von der Straße in die Halle geschleppt werden und danach in den Garten. Dort müssen Wurzeln und Triebe angeschnitten werden, die Knorzen auf Ofenlänge gesägt werden. Und zum Schluss müssen die Stücke zum Durchtrocknen gestapelt werden. Übernächsten Winter wirds dann kuschelig warm im Wohnzimmer.

Und schon wieder war Essenszeit. Zuerst für den Kater:

 

(nein, wir haben die Maus nicht gerettet, sie hat sich unter das Sofa geflüchtet. Der Kater wird sie vermutlich heute nacht fressen. Hoffentlich.)

Für uns gab es die restliche Hühnersuppe von gestern.


Für mich könnte es im Winter jeden Tag Suppe oder Eintopf geben! Geplant deshalb für die kommende Woche: Sellerie-Kokos-Suppe und Rosenkohleintopf.

Die Jungs verabschiedeten sich in ihre Zimmer und ich widmete mich der Pediküre.


Die Barfußsaison startet nämlich demnächst und bis dahin will ich diese Lackierei wieder beherrschen. Ich habe nur ein bißchen die Nagelhaut verkleckert, das sollte bis übermorgen ab sein, wenn ich zur Abschlusskontrolle zum Venenarzt marschiere.

Jetzt ist der Tag rum und demnächst verschwinde ich zum Lesen ins Bett. (kein Bild)

WMDEDGT im Februar

5. Februar 2017

Frau Brüllen fragt an jedem Fünften eines Monats „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“.

Heute hätte kein ereignisloserer Tag sein können. Sonntag eben.

Der gar nicht mehr so kleine Hund weckte mich um Viertel vor sieben aus einem höchst merkwürdigen Traum, in dem ich eine Frau interviewte, die von den Vorzügen ihrer Dachbegrünung schwärmte. Während ich mit ihr über den englischen Rasen auf ihrem Dach spazierte, erklärte sie mir, die Pflege des Rasen sei wie die eines Säuglinges, nur bräuchte man eben Pinzetten und Nagelscheren. Vermutlich weckte mich der Hund zum richtigen Zeitpunkt, bevor der Traum völlig abstrus wurde.

Ich weckte den besten Vater meiner Kinder kurz nach acht, die allerbeste Freundin kroch freiwillig aus dem Bett. Es gab einen Kaffee und ein klitzekleines Frühstück, bevor wir in wunderbarstem Sonnenschein zu einer längeren Hunderunde aufbrachen. Der Frühling kommt bald! Das Licht und die bereits wärmenden Sonnenstrahlen versprechen jedenfalls das Ende des Winters.

Lola rannte, wir marschierten und kurz vor elf kamen wir glücklich und sehr hungrig wieder daheim an. Der Hund musste unter die Dusche, und reichte eine Wäsche.

Wir weckten die Söhne und frühstückten (spätstückten) lange und gemütlich zusammen.

Nach dem Frühstück steckten wir Eintrittskarten in die bereits beschrifteten Umschläge und klebten Briefmarken auf. Demnächst mehr dazu.

Der beste Vater meiner Kinder zog sich zurück um Schlaf nachzuholen, die allerbeste Freundin und ich saßen schwätzend auf dem Sofa bevor sie sich verabschiedete. Bis bald, zur Geburtstagsfeier des Jüngsten und zum Kreppelessen.

Ich gönnte mir einen Mittagsschlaf und danach eine gemütliche Tasse Kaffee. Beim Kaffeetrinken plante ich die kommende Woche und die bald startende Gartensaison. Langsam juckt es in den grünen Daumen!

Der Jüngste übernahm die Abendrunde mit dem Hund, der Große brachte dem Opa das Auto zurück. Der beste Vater meiner Kinder brannte seiner Schwiegermutter eine DVD, ich putze Rosenkohl und schälte Kartoffeln für das Abendessen. Rosenkohleintopf auf besonderen Wunsch der Söhne.

Während der Eintopf schmurgelte räumte ich die Küche auf und deckte den Tisch, knipste ein rasches Bild und rief schließlich zum Essen.

Nach dem Essen verabschiedeten sich die Söhne nachdem sie das schmutzige Geschirr versorgt hatten: „Gute Nacht, bis morgen!“ 

Ich verzog mich wieder aufs Sofa, surfte ein Bißchen, schwätzte mit der Tochter und schrieb einen wahnsinnig spannenden Blogartikel. Und teilte mit dem besten Vater meiner Kinder ganz heimlich das letzte Stück Schokotorte.

Mehr war nicht. Sehr erholsam.

WMDEDGT 01/17

5. Januar 2017

Frau Brüllen fragt wie an jedem fünften eines Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Um zwanzig vor sieben trank ich den ersten Kaffee des Tages und meine Lust, das kuschelige Haus zu verlassen, ging gegen Null. Lola sah das nicht anders, sie rollte sich auf dem Sofa zusammen und stellte sich tot.

Viertel vor acht bastelte ich den Hund in Halsband und Geschirr und zerrte ihn vom Sofa. Sehr erfreut stellte ich fest, dass es zwar kalt war, doch es war schon hell, wolkenlos mit Versprechen auf Sonnenschein und einem klitzekleinen Bißchen Schnee von letzter Nacht.

Wir gingen, wie so oft, zuerst die große Steig hoch und dann hinten raus, Richtung Lörzweiler. Ich ließ Lola von der Leine und sie flitzte los, durch die Wingerte und über weiß gefrorene Felder. Als wir auf eine Herde Rehe trafen, änderten wir die Richtung, damit Lola erst gar nicht in Versuchung kam, die Tiere zu jagen. Das bedeutete zwar einen Umweg, doch die Sonne kam über die Weinberge geklettert und alles begann zu glitzern.

Knapp zwei Stunden stapfte ich durch Gegend und genoß diesen Wintermorgen. Obendrein brütete ich zwei zehn-Kilometer-Eier (Pinsir – hatte ich schon – und ein niedliches Magby, die Vorstufe zu Magmar) aus und mein Vulpix sammelte vier Eier, so dass ich es weiterentwickeln konnte. 

Daheim kochte ich mir einen Haferschleim und einen zweiten Kaffee, bevor ich mich einem Neujahrsvorsatz widmete: gesünder ernähren. Ich kann das theoretisch sehr gut und auch oft praktisch, aber nicht oft genug. Da gibt es nämlich dieses kleine Problem: von jetzt auf gleich fällt mich unglaublicher Hunger an (weil ich vorher nicht darauf achtete) und dieser unglaubliche Hunger will sofort gestillt werden. Keine Zeit zu kochen, keine Zeit ein Brot zu richten. Chipstüte auf. Oder Kekse. Oder Brezelchen. Schlimm, ich weiß. Aber seit heute bin ich für ein paar Tage vor diesen Attacken gefeit, denn:


Total hipstermäßig habe ich mir einige Gläser mit Salatzeugs gerichtet. Schon bei den Vorbereitungen fühlte ich mich wahnsinnig gesund und achtsam, beinahe hätte ich noch ein paar Yogaübungen gemacht oder wenigstens ein Mandala ausgemalt. 

Stattdessen habe ich die Küche geputzt, weil es mir gelungen ist, sie beim Schnippeln der Tomaten komplett einzusauen. Und wenn ich schon dabei war, putzte ich auch noch direkt den Kühlschrank und entfernte unter anderem einem Joghurt mit Pelz. Jedes Mal nehme ich mir vor, dass das nicht mehr vorkommt, dass ich besser auf unserer Lebensmittel achte – doch dann wandert ein angebrochener Becher wieder irgendwie nach hinten und wird vergessen. Doof.

Als nach der doofen Putzerei in der Küche wieder Ruhe einkehrte, sprang Franz auf die Küchenbank, um dort sein drittes Vormittagsschläfchen zu halten. Da er sehr niedlich aussah, beschloss ich, noch ein bißchen mit der neuen Knippse zu üben, doch:


Meine „Schau mal süß“- Lockrufe wurden eindeutig beantwortet. Geh weg, lass mich.


Hier lässt sich übrigens erahnen, warum wir den Kater im Winter „Breitarsch“ nennen. Das ist nicht nur Winterpelz, der an den Hüften aufträgt, das sind auch etliche Mäuse und Ratten. Im Sommer hat er gut zwei Kilo weniger und ich werde wieder von besorgten Tierliebhabern angesprochen, ob der arme Kater genug frisst. Tut er. Immer :)

Der Hund war wieder ausgeruht und wollte in den Garten. Ich ließ ihn raus und versorgte einen Korb Wäsche in der Zwischenzeit. Als ich die Wäsche verräumte, nutzte der blöde Köter die Gelegenheit, um auf dem niegelnagelneuen Küchenteppich das zu fressen, was er im Herbst im Kartoffelacker vergraben hatte. Bis ich dies bemerkte, trug der Teppich fiese Spuren und der arme Hund wurde sehr geschimpft. Vermoderte Sachen dürfen nicht im Haus gefressen werden, das weiß sie. Doch wer futtert schon gern allein im Kalten?

Ich saugte durch Flur, Küche und Wohnzimmer und beschloss, dass der Weihnachtsbaum morgen rausfliegt. Und vielleicht werden wir keinen mehr stellen. (warten Sie mal bis Dezember ab, wenn mir wieder ganz festlich und weihnachtlich zumute wird)

Es blieb gerade noch Zeit für einen Kaffee bevor ich erneut mit dem Hund zur Abendrunde loszog. Die Winzer haben begonnen die Reben zurückzuschneiden, deswegen liegen unzählige Gerten und Äste auf dem Boden. Ein Paradies für Lola, die geschäftig Dutzende Stöckchen hin und her trug. Zum Abschluss gingen wir eine Runde durchs Städtchen, Pokestops abgrasen.

Per whatsapp meldeten der Jüngste und der beste Vater meiner Kinder, dass sie später heimkommen, es blieb noch Zeit für ein Schwätzchen. Seit ich mit Lola unterwegs bin, kenne ich sehr viel mehr Menschen und halte sehr viele Schwätzchen.

Daheim wartete der große Sohn um noch rasch Hallo zu sagen, bevor er zum Opa ging. Der Jüngste kam heim, zog sich um und ging ebenfalls zum Opa.

Ich kochte nur für mich Abendessen (der beste Vater meiner Kinder isst donnerstags in der Kantine) und aß (und las). Kurz darauf kam auch der Gatte nach Hause und jetzt ist der wahnsinnig ereignisreiche Tag fast um. Das Ofenfeuer flackert, doch sehr lange wird mich das nicht auf dem Sofa halten. Seit drei Tagen schnupfe ich nämlich fies herum und will eigentlich nur im Bett liegen und jammern. (aber es ist ja keiner da der zuhört, dann kann ich es auch lassen)

Feierabend!

12 von 12 im Dezember

12. Dezember 2016

Zwölf Bilder an jedem Zwölften eines Monats, Caro Kännchen sammelt. (unfassbar, es ist Dezember!)

Heute habe ich tatsächlich vor dem ersten Kaffee an #12von12 gedacht und konnte deshalb ein „hübsches“, erstes (und typisches) Kaffeetassenbild knippsen.

 

img_5657

 

Die ersten Minuten des Tages „stehle“ ich mir immer, denn den ersten Kaffee des Tages trinke ich noch im Bett. Ganz wunderbar luxuriös und ich koste wirklich jede Minute aus. (wahrscheinlich entspricht dieses Verhalten dem des auf die Snooze-Taste-Hauens).

Lange blieb ich dann doch nicht im Bett sitzen, denn der gar nicht mehr so kleine Hund stupste mit der Nase. Das bedeutet nicht, dass sie nun dringend nach draußen müsste, das bedeutet eigentlich nur, dass sie sich im Wohnzimmer schrecklich einsam fühlt und ich ihr bitte Gesellschaft leisten möge. Das tat ich dann auch.

Normalerweise begleitet uns jeden Montag Oma Eis bei der Hunderunde, doch krankheitsbedingt hatte sie die Hunderunde abgesagt, ihr Kommen für danach angekündigt. Deshalb zerrte ich den armen Hund schon um halb acht (statt wie sonst montags erst halb neun) aus dem Haus. Es war noch dunkel und irgendwie sehr ungemütlich, kein „Hurra, ich darf raus!“-Wetter. Aber das gibt es sowieso höchstens fünfmal im Jahr und Jammern hilft nicht.

 

img_5674

Außerdem ist es tatsächlich so, dass ich mich ja nur jeden Tag vor dem gigantischen Aufstieg (ca. 80 Höhenmeter) grusele. Will heißen: ich steigere mich vor dem Losgehen in eine „Weia, aufwärts, anstrengend“-Unlust hinein, nur um jeden Tag aufs Neue festzustellen: es ist ja gar nicht schlimm. Und hinten raus, Richtung Lörzweiler, da schweift dann der Blick, der Hund rennt glücklich über die Felder und die Hunderunde ist ein Geschenk.

Kurz nach neun waren wir wieder daheim und ich weckte den Jüngsten. Der ist wegen seines verstauchten Fußes noch immer krankgeschrieben, doch wer was am Fuß hat, kann ja immer noch seinen Kopf trainieren. Nach dem Frühstück mit Oma Eis sollte er sich wieder an seine Berufsschulsachen setzen.

Während der Jüngste unten im Bad herumrumpelte, war ich kurz in Versuchung, mich zum Katertier zu kuscheln.

img_5694

Stattdessen deckte ich den Tisch, denn Oma Eis hatte sich für zehn Uhr angekündigt. Kurz vor zehn klingelte das Telefon und beinahe hätte ich sie erkannt. Vorsichtshalber nannte sie aber doch ihren Namen und es war dann klar, dass das krächzende, schniefende Wesen am anderen Ende der Leitung nicht zum Frühstück kommen würde. Gute Besserung nochmal!

Ohne Oma Eis keine Brötchen, deshalb schwang ich mich rasch auf´s Rad um Brötchen zu holen und schaltete in die zweite Zusatzpowerstufe, damit ich ganz rasch wieder daheim wäre. Ich hatte sehr großen Frühstückshunger.

img_5697

 

Nach dem Frühstück versprach der Jüngste hoch und heilig gewissenhaft zu lernen und ich schleppte meine Weihnachtsmarktreste in die Küche. Das ist eine ganze Menge Zeug!

img_5700

Sortieren, knippsen, ein bißchen über das schlechte Licht schimpfen, hoffen, dass man auf den Bildern trotzdem genug erkennt, wieder wegräumen, etwas Neues holen, dem Hund verbieten zu helfen und alles wieder von vorne.

img_5752

Nach dem Knippsen sichtete ich die Bilder, schnitt zu, hellte hier ein Bißchen auf, drehte dort ein bißchen an der Schärfe, schimpfte über das schlechte Fotografierlicht und hoffte erneut, dass man genug erkennen kann

img_6712

Vor lauter Aufhellen, Kontrastschrauben und Schärfedrehen, Schimpfen und Hoffen verging die Zeit sehr schnell und irgendwann traf mich der mahnende Blick des Hundes: „Hallo? Es wird dunkel. Ich müsste mal … äh … abführen. Außerdem ist mir langweilig.“

img_5795

Der Hund geht in diesem Fall vor und deshalb stapfte ich wieder los. Abends nur die kleinere Runde, das reicht. Motivierter oder gar freudiger gehe ich deshalb trotzdem nicht los, immerhin waren es draußen noch immer keine 25°C und im Wohnzimmer auf dem Sofa, mit dem warmen, brummenden Rechner auf dem Bauch, das war schon sehr gemütlich. Es hilft ja nix, das Tier will rennen und abführen.

img_5806

Lola rannte (und führte ab) und ein wunderschöner Abendhimmel entschädigte mich für sämtlich (eingebildeten und eingeredeten) Qualen. Auf dem Rückweg gingen wir noch ein Stück durchs Ort, Leinenführung trainieren. (außerdem ein paar Pokéstops abgrasen. Und hey! Ich hab jetzt endlich auch ein Ditto!)

Wieder daheim beendete ich noch rasch die Bildbearbeiterei …

img_5807

bevor die Familie hungrig nach Abendessen schrie. Menschen und Tiere wurden abgefüttert, der Große zum Sport verabschiedet, der Jüngste sehr nachdrücklich und jetzt aber ernst, sonst knallts an sein Lernzeug geschickt und ich …

img_5811

setzte mein Fluchen fort. Millionen von Bildern hochladen, mit Text versehen, ZWISCHENSPEICHERN, die Liste mit den Preisen suchen, Preise eintippen, ZWISCHENSPEICHERN, beinahe die Broschen vergessen, ein Bild aus unerfindlichen Gründen neuladen, neu bearbeiten, neu speichern und erneut einpflegen müssen, ZWISCHENSPEICHERN und nachdenken, wann ich das Schaufenster online stelle.

img_5814

 

Morgen früh also. Ich bin sehr gespannt, wieviel ich am Ende einlagern muss! Bis morgen!

 

WMDEDGT im Dezember

5. Dezember 2016

Frau Brüllen fragt, wir übrigens an jedem Fünften eines Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Heute fiel der Fünfte auf einen Montag und das bedeutet zuerst einmal: der Vormittag mit Oma Eis.

Oma Eis kommt immer gegen halb neun, somit habe ich genug Zeit, um ein paar Handgriffe im Haus zu tun. Heute waren das ein paar Handgriffe mehr, denn die gesamte Familie war am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt eingespannt. Die Jungs buken Waffeln, der beste Vater meiner Kinder lieferte im regelmäßigen Abständen heißen Tee/Kaffee und half beim Auf- und Abbau des Standes. Und obwohl wir alle unterwegs waren, wuchs Chaos. Mysteriös.

Nachdem ich es also geschafft hatte, mein kuscheliges Bett zu verlassen, wuselte ich herum. Nicht ganz fit, weil die Erkältung, die sich letzte Woche schon ankündigte, für die ich aber wegen Geburtstag und Weihnachtsmarkt keine Zeit hatte, ist nun in voller Pracht da. Egal. Oma Eis kam und wir zogen gemeinsam zur Hunderunde los.


Das derzeitige Wetter entschädigt durchaus für den eklatanten Schneemangel, unter dem ich beinahe jedes Jahr hier im milden Rheintal leide. Es glitzert und funkelt, wenn sich die Sonne herauswagt und ich kann mich gar nicht an den Eiskristallen satt sehen. Rauhreif ist toll!

Während unserer Runde kamen wir an Schafen vorbei.


Der gar nicht mehr so kleine Hund hat enormen Respekt vor Schafen. Zweimal hat sie sich im vergangenen Sommer die Nase am Elektrozaun verbitzelt und nun verknüpft sie mit Schafen nicht die angenehmsten Empfindungen. Aber es brauchte tatsächlich zwei Britzelerlebnisse, bevor sie es gelernt hatte. Doch nicht so schlau, die Tupfenlola. :)

Wir kauften noch rasch ein paar Zutaten für Schoko-Dattel-Creme ein und kamen ordentlich durchgekühlt und mit großem Frühstückshunger und Kaffeedurst wieder heim.

Nach dem Frühstück schafften wir es mit vereinten Kräften, jede Oberfläche, jede Schüssel und unzählige Löffel gründlich zu verkleben.


Schoko-Dattel-Creme schmeckt köstlich, aber mein Mixer von der Küchenmaschine kam an seine Grenzen und wir mussten mit dem Pürierstab nacharbeiten. 19 Gläser haben wir befüllt, die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Weltladens werden sich darüber hoffentlich freuen.

Oma Eis verabschiedete sich und ich entklebte die Küche. Danach beschloss ich, dass ein Schnupfen-kurier-Mittagsschläfchen angezeigt sei. Lola fand das auch und zusammenekuschelt hörten wir dem Kater zu, der im Flur die zweite Ratte des Tages wegknurpste. Sollten Ratten jemals auf die Liste bedrohter Tierarten rutschen, dann ist der Kater maßgeblich daran beteiligt.

Nach dem Mittagsschlaf fühlt ich mich ausgeruht und sehr viel gesünder. So arbeitete ich noch ein paar Punkte von der Nähzimmer-to-do-Liste ab, 


unter anderem ein Lätzchen für einen Niersteiner Neubürger. (nein, das Lätzchen ist nicht schief, ich halte es nur irgendwie komisch)

Die Söhne kamen heim, der beste Vater meiner Kinder kam heim. Letzterer zog mit dem Hund los, erstere gingen zum Sport. Ich beseitigte das Durcheinander, das ich im Nähzimmer gezauberte hatte, richtet Futter für die Tiere (die Menschen sorgen für sich selbst) und als der Gatte:“Wie wäre es mit Sauna?“, fragte, hatte ich keine Einwände.

Und das war es schon wieder. Noch zwei Saunagänge, dann ruft mein Bett nach mir.