FF, Nummer 6

14. Mai 2010

Den freitäglichen Fisch gibt´s heute aus dem Fotoarchiv. Und nicht mal ein selbstgeknippstes Bild ist es, das ich Ihnen zeigen kann.

Es war nämlich Töchterlein, die sehr aufgeregt ins Haus stürmte und von einem wirklich großen Fisch im Flügelsbach schwärmte. “Den muss ich SOFORT fotografieren!”, rief sie und rannte wieder weg, bevor ich nachfragen konnte.

Wenige Minuten später kam sie zurück und brachte folgendes Bild mit:

Ein Ex-Fisch.
Nun.

Töchterlein hat einen ähnlich morbiden Geschmack wie die von uns hochgeschätzte Frau Jette.

Bleibt die Frage, was ein Fisch dieser Größe (ich musste nach dem Blick auf das Bild auch rasch mal nach dem Original sehen und sah einen keine-Ahnung-welche-Sorte-Fisch von etwa 50cm Länge) im Niersteiner Flügelsbach  tut? Einen knappen Kilometer bachabwärts ist der Rhein, dazwischen einige dieser Grobdreck-Rausfisch-Gitter und ein Wasserstand von zu dieser Zeit etwa vierzig Zentimeter. Ein Lachs ist es nicht, behaupte ich jetzt mal, mich ganz kühn weit aus dem Fischexperten-Fenster lehnend.

Mysteriös.

Doch bevor ich prosieben und galileomystery informieren konnte (und die hätten da garantiert ein Special draus gemacht), war der Fisch auch schon wieder verschwunden.

NOCH mysteriöser.

Am Allerallermysteriösesten allerdings ist, warum der Ur- Nierstein stets “die Bach” statt “der Bach” sagt.

Mehr Fische wie jeden Freitag bei Frau Rieger.

12 von 12

12. Mai 2010

Der Tag beginnt, wie bereits beschrieben, mit Nasenspray und Kräutern aus der Schweiz.

Leider nicht deutlich auf dem Bild zu erkennen: die leuchtend rote Nase, mit der ich um die Weihnachtszeit wahrscheinlich eine große Karriere als Rudolph machen könnte.

Das jüngste Kind bei den Mathehausaufgaben. Die verfilzten Strähnen sind mittlerweile gereinigt, doch die Müdigkeit ist nach einem halbstündigen Vollbad nicht verschwunden. Trotzdem: Übernachtungen in der Schule sind toll. (sagt auch das Kind)

Freuden, die Fliederbesitzern vertraut sind. Zwei Wochen im Jahr ist der Busch eine helle Freude, danach ist er langweilig grün. Kurz vor der Langeweile macht er aber noch mal ziemlich viel Arbeit.

Der Blick von den vertrockneten Fliederblüten auf dem Boden hoch zum Himmel macht aber auch nicht glücklich. Kalt isses, grau isses und ja, heute ist Pankratius. (der zweite der Eisheiligen, keine Krankheit der Bauchspeicheldrüse)  Ich hab´s ja verstanden.

Hausfrauenfreuden: Wäsche waschen. Auf der Waschmaschine das, was Kinder so in ihren Hosentaschen mit sich herumtragen. Und was sie niemals vor dem Waschen der Hosen aus den Taschen entfernen. Und dann auch nicht vermissen. Mysteriös.

Was die Bioqualität anbelangt, so vermute ich, dass die Steine deutlich älter sind und der Flummi wahrscheinlich aus bösen chinesischen Weichmachern besteht.

Schönere Hausfrauenfreuden: sehr orangefarbene Biodotter mit Zucker verrühren und Milch mit Kakao und Bitterschokolade erhitzen. Künftiges Schokoladeneis.

Und dann noch das Karamellige für ins Schokoladige. Für´s Hüftige :)

Zwischendurch mal Narbenpflege = gründlich eincremen für mehr Geschmeidigkeit und ich vermelde: alles wunderbar verheilt und bereit für einen erneuten Schnitt nächsten Mittwoch.

Listen. Immer wieder. Lebensnotwendig, denn das Hirn liegt ja trocken und ist deshalb nur eingeschränkt betriebsbereit.

Pakete, die nicht für mich sind, sondern morgen weitergegeben werden. Auf der alten Nähmaschine, vor der hellhellhellrosa Wand an der viele Bilder verstörend schief hängen.

“Und du räumst heute ganz dringend noch dein Zimmer auf, ok?”

“naaa guuuut.”

Und du auch, Frau … äh … Mutti.

Danke Frau Kännchen für´s Erinnern und danke auch an den reizenden Assistenten.

FF, fünftens

7. Mai 2010

Freitags Fisch!

Von der Terrasse runter in die alte Wanne geschaut:

Seitenschwimmender Kugelfisch an erwachender Seerose und Birkenblatt.

(viel mehr Fische bei Frau Rieger)

FF, die vierte Runde

30. April 2010

Freitags Fisch, erneut.

Ulkige Sachen gibt´s:

Ein Zahnseidespenderfisch bei der Mutter der allerbesten Tochterfreundin im Bad.

Mehr Fische bei Frau Rieger.

FF, die dritte

23. April 2010

freitags fisch, sagt frau rieger und ich mache es mir heute leicht.

antje und der fisch am ufer

eines meiner lieblingslieder auf frau jettes kleiner schwarzer. weil das damals so ein wunderbarer tag war und mich das lied immer wieder daran erinnert.

FF

16. April 2010

Freitags Fisch!

Frau Rieger regt an, Frau … äh … Mutti macht mit.

Klammer(hai)fische. Weil freitags wird brav der Haushalt gewuppt.

Und Sie?

Machen Sie mit?

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100 Filme

2. März 2010

Nach den hundert angeblich beliebtesten Büchern kursiert nun das Filmstöckchen. Die angeblich erfolgreichsten Filme. Hier hab ich´s mitgenommen, das Zeitfresserchen :)

hundert Filme mit Kommentaren

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zwölf von zwölf

12. Februar 2010

Ein Blick aus dem Fenster zeigt nix Neues. Grauer Himmel und jede Menge Schneeflocken.
Jaja, es ist Winter. Ich hab´s verstanden.

Auf sehr spitzen Pfoten dreht der dicke Martin eine Runde auf der Terrasse, bevor er sich äusserst griesgrämig wieder nach drinnen flüchtet.

Ein Blick in die aktuelle Gemüsekiste heitert auch nicht so sehr auf. Zweimal Rotkraut, das nur von zwei Dritteln der Familie wirklich gerne gegessen wird und jede Menge Chicoree, dessen schmackhafte Zubereitung mir weiterhin ein Rätsel bleibt. Ich kenne ihn nur als “Schiffchen”, befüllt mit mayonnaiselastigen Krabbensalaten. Der beste Vater meiner Kinder schlägt vor, morgen  Chicoreeschiffchen mit Kreppeln zu befüllen, weil die auch sehr fettig sind, kann damit aber weder bei der Mutter der allerbesten Tochterfreundin noch bei mir punkten.

Auf der Suche nach Nelken das Grauen gefunden. Seien Sie dankbar, dass das Bild so wenig davon zeigt.

Buntes im Topf, das heute abend für lange Gesichter sorgen wird. (“Immer müssen wir Rotkraut essen.”)

Mittagspause mit Tee und Ofenfeuer. Und wenig Motivation, diesen Platz jemals wieder zu verlassen.

Die Jungs bringen das Zimmer der Tochter wieder in Ordnung, nachdem sie eine Woche ungestört darin gespielt haben. Sie wischen Staub und saugen. Und ich freue mich darauf der Tochter erzählen zu können, dass Romeo, das Calcaratamännchen nur deshalb so schlapp und grau war, weil er sich häuten wollte. Er ist nun ausgewachsen und wir können auf Nachwuchs warten.

(von der Haut ist nicht mehr viel übrig, häuten macht hungrig)

Die Jungs warten auf das Mädchen der Familie.

Ich auch. Und zeige deshalb stolz einen aufgeräumten Schrank und einen Teil des erweiterten Gewürzregals. (das aber noch nicht mit den mir vorschwebenden optimalen Behältnissen bestückt ist)

Zufällig das allerletzte Weihnachtsüberbleibsel entdeckt und beschlossen, dass es hängen bleiben darf.

Ein banger Blick nach draußen, denn schließlich is das Mädchen irgendwo unterwegs. Es schneit. Hier taut es, doch ich fürchte, Stau gibt es trotzdem.

“Komm zu uns!”, rufen die neuen Stickgarnrollen im Nähzimmer, “Wir lenken Dich ab!”

“Ich würd ja gerne …”, denke ich, doch der beste Vater meiner Kinder blockiert den Raum, ein call, da darf man nicht stören.

In ca. einer Stunde ist die planmäßige Rückkehr der Kinder aus der Skifreizeit. Ich bin mächtig hibbelig!

Und mit Tippen des letzten Satzes klingelt das Telefon und ich setze die Telefonkette in Gang: um sechs sind die Kinder da. Erleichterung!

*****

Danke wie immer an: Frau Kännchen

Bücherstöckchen

2. Februar 2010

Unter anderem bei Frau Smila entdeckt (und die hat´s von da) und dem Herdentrieb gefolgt:

Die hundert beliebtesten Bücher. Die, die ich irgendwann mal las, sind fett markiert.

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