Waffenstillstand, annähernd.
27. Oktober 2011
Noch nicht nebeneinander, aber dafür in einem Raum, kaum vierzig Zentimeter voneinander entfernt. Das wird .


Und noch ein paar Bildchen zum “Hach!” und “Ach!” seufzen. Denn dieser Ringelfranz hat eindeutig zu viel rosa, um nicht dauernd angeschmachtet zu werden. Nach dem Klick!
Ich komm zu nix,
24. Oktober 2011
mir sind die Hände gebunden.

(kein bloggen, kein nähen, kein Haushalt. Muss man doch verstehen.)
Der tägliche Franz (zum Wochenende)
21. Oktober 2011
Liebe Franzfreunde,
heute nur ein paar Bildchen mit wenig Text, weil eigentlich hab ich keine Zeit. Denn da der harte Winter vor der Tür steht, muss Futter für den Ofen organisiert werden. Der Mann der bösen Frisöse (hier in den Kommentaren oft als Caligula spukend) hat Traktor, Hänger und vor allem jede Menge Holz zum Abtransport organisiert. In einer halben Stunde müssen wir los, nicht wissend was uns erwartet, aber mit Handschuhen und Säge gewappnet.
Jetzt aber Franz.
Elegant auf einer Stuhllehne balancierend, möglicherweise kurz vor einem Sprung auf dem Tisch. Der Focus liegt übrigens auf den knuffeligen Pfötchen.

Gestern kam ein großes Paket, dessen Inhalt leider ein anderer war, als der Paketaufdruck hoffen ließ (und über den ich morgen in aller Ausführlichkeit und werbeschlampend berichten werde). Der neue Inhalt ist aber sehr süß :)

Das dicke Ding und die dürre Ratte. Näher geht noch nicht, aber das ist doch was!

Vorhin auf dem Sofa: Knuffeleinheiten. Hat ganz schön spitze Zähnchen, der Ringelfranz. Kontrolliertes Knabbern am Zeigefinger ist gut auszuhalten. Überraschendes Knabbern an Zehen spielt da in einer ganz anderen Liga. Vor allem wenn es nachts passiert und der Mensch, der an den Zehen dranhängt ziemlich tief schlief. Bis dahin.

Der beste Vater meiner Kinder erliegt regelmäßig dem Franzcharme und knäult das Katertier über´s Sofa, statt zu homeofficen. (“Erst werden sie angeschafft …”, beginnt der beste Vater meiner Kinder seinen Satz “… und dann kümmert sich keiner!”, vollendet seine Familie.)

Vampirzähne an einem schwanzlosen, geringelten Etwas. Schnurrend. Entzückend.

(so viel Besuch wie in dieser Woche hatten wir schon lange nicht mehr)
Und weg.
Ringelfranz, wieder.
20. Oktober 2011
Katzenerziehung ist ja irgendwie schon möglich. Natürlich haben Katzen ein winzig kleines Hirn und nein, Sie müssen mich nicht wüst deswegen beschimpfen, das ist nun mal eine Tatsache. Kleine Katzen haben ein noch kleineres Hirn und so ist es völlig normal, dass es eine recht lange Zeit dauert, bis diese Erzieherei fruchtet.
Da ist die Sache mit dem Tresen und dem Tisch. Nachdem nun ein paar Liter Wasser mit Hilfe einer Sprühflasche quer durch die Küche auf ein ungehorsames Katerchen flogen, reicht nun ein strenges “Frahanz!” mit nur leicht erhobener Stimme und das aufmüpfige Ding hüpft vom Tisch. Oder sieht zumindest schuldbewusst aus. Leider muss ich Ringelfranz jeden Morgen auf´s Neue an die “nicht auf Tisch und Tresen”-Regel erinnern. Kleines Hirn eben.
Gestern mittag beim Essen. Nicht auf dem Tisch, aber mittendrin, statt nur dabei. Dass ihm das nicht ganz reicht, zeigt der click! auf´s Bild.
Mittlerweile kann das Katerchen auch schlafen, ohne dass ich ihn auf dem Arm halten muss. Das neue Schlafverhalten führt übrigens nicht dazu, dass ich mehr im Haus oder an einer der Maschinen arbeiten würde, denn ich muss ja ständig an das schlafende Kätzchen heranschleichen und “wiiiieeee süüüüüüß!” säuseln.

Schlafen tut er mittlerweile am Liebsten im Holz-hol-Korb, das erwähnte ich ja schon :)

Wenn ich aber doch etwas im Haushalt tue, staubsaugen zum Beispiel, dann springt das Katerchen ins Regal und schaut mich vorwurfsvoll an.

Ist es da nicht verständlich, dass es hier momentan ein bißchen staubiger ist? Natürlich nur auf dem Boden, denn die Regale wischt ja Franz.
Ich will es mal positiv ausdrücken: ein Katzenbaby im Haus zwingt zu größter Ordentlichkeit. Herumstehende Brotkörbe, offene Biomüllschüsseln oder abgegessene Teller, die nicht mehr in die Spülmaschine passten, versteht solch ein Katzending als direkte Aufforderung, sich hineinzulegen, abzulecken oder zum Spielen auf den Boden zu feuern. Krümel jeglicher Art werden umgehend inhaliert, so als gäbe es nicht ausreichend Futter. Das Ergebnis dieses “Ich fresse was ich kriegen kann” führt leider zu Durchfall. Selbstverständlich hat Franz von seiner großartigen Mutter die Benutzung einer Katzentoilette inklusive ordentlichen Zuscharrens beigebracht bekommen. Beim ordentlichen Zuscharren gelingt es ihm aber doch, mit mindestens einer Pfote in das flüssige, stinkende Kackhäufchen zu treten. Das ist ihm sehr unangenehm, weswegen er die betroffene Pfote angewidert schüttelt. Kackeklumpen und Katzenstreu verteilen sich deshalb im Umfeld von etwa drei Meter und sorgen für einen ganz besonderen Raumduft und ein merkwürdiges Gefühl unter der Schuhsohle. Um zu verhindern, dass kontaminierte Katzenpfoten auf dem Sofapolster landen, muss ich Franz schnappen, ins Bad tragen und seine Pfoten waschen. Das findet Franz nur mäßig schön. Viel schöner findet er es, mir dann die Hände zu zerkratzen, weil er lieber nicht ins Waschbecken möchte. “Katzen sind ja sooo saubere Tiere!”, sagt der beste Vater meiner Kinder dann mit solch einer eigenartigen Betonung, möglicherweise darauf anspielend, dass es sich dabei um eines meiner Argumente handelt, das ich vor knaoo sieben Jahren anbrachte, als es um die Anschaffung der ersten Katze ging. Hat ein Gedächtnis wie ein Elefant bei solchen Sachen, der Mann.
Und weil es da durchaus auch besorgte Nachfragen gibt: Martin geht es gut. Er bekommt seine täglichen Streicheleinheiten, darf weiterhin in seinem favorisierten Kräterkasten liegen und abends zur Tochter ins Bett. (für etwa ein Stündchen, dann geht er wieder) Wann immer er raus will wird ihm die Tür geöffnet und niemand kichert, wenn die kleine rote Ratte den dicken, großen Kater in die Flucht schlägt. Ist sehr entspannt mit den beiden.
cat-content, what else?
18. Oktober 2011
Franz.
Wir wurden gewarnt. Rote Katzen seien äusserst durchtrieben und wilde Watzen und besonders frech.
Hab ich natürlich nicht geglaubt, denn erstens glaub ich ja nie was, bevor ich es nicht selbst erlebt habe (außer wenn´s um Sachen geht wie “fass mal nicht in die Steckdose oder spring nicht von der Autobahnbrücke”, da bin ich dann doch belehrbar) und zweitens: wir hatten ja schon einen roten Kater, den Herrn von Sauerstein. Beinahe rot. Rote Flecken immerhin.
Franz. Ringelfranz, weil Beine und Schwanz geringelt sind.
Er hat eine sehr laute Stimme und kann schon ganz toll ”Miau!” sagen. Richtig Mi-au, so wie Sie es lesen. Miau sagt er, wenn er Hunger hat, Durst hat, müde ist, Bauchweh hat, sich langweilt oder einfach, weil er´s kann. Miau. Dauernd. Laut. Und meistens weiß ich eben nicht, warum er es sagt oder eher schreit und fahre deshalb das gesamte Betreuungsprogramm. Ein bißchen so wie beim ersten Kind damals. Dabei ist es nicht mal das erste Katzenbaby hier im Haus. Aber mit Abstand das wildeste. Ständig pflücke ich ihn von Tisch oder Tresen, denn höher als Stuhl- oder Bank dürfen sie nicht, die Katzenviecher. (wenn wir im Raum sind) Das Frühstück mit Oma Eis war deshalb eher sportlich :)
Oma Eis hat heute die Plätzchenproduktion für den Weihnachtsmarkt hier voran getrieben. Franz fand zwar das Rührgerät eher gruselig, dafür den Teig umso spannender. Eine unaufmerksame Sekunde reichte und zwei ausgestochene Plätzchen wurden vom Blech auf den Boden gefegt. Und bevor ich “böse Katze!” sagen konnte, war das eine Plätzchen halb verschlungen. Die darin enthaltene Menge an Fett scheint allerdings den unstillbaren Hunger für´s erste gestillt zu haben, denn nun schläft sie, die rote Ratte.
Ansonsten ist Franz natürlich die zauberhafteste Babykatze, die man sich nur vorstellen kann und ich wünschte, ich hätte ständig die Kamera im Anschlag. Heute morgen zum Beispiel, als er auf der Stuhllehne ganz oben balancierte, höchst akrobatisch, nichtsdestotrotz: verboten. Oder vorhin, als er mit den Krallen der Vorderpfoten am Wäscheständer hing, malerisch zwischen den Socken.
Wenn ich die Kamera griffbereit habe, dann ist er zu schnell. Oder das Licht zu schlecht.
Hier zum Beispiel der erste Kontakt. Oder der zweite, dritte, vierte. Weiß nicht mehr genau. Martin schaut streng durch die ungeputzte Glastür und die rote Ratte möchte der dicken, großen Katze gerne ins Ohr beissen. Es wird. Sie nähern sich an. Und das Haus ist groß genug, so dass sie sich nicht ständig begegnen müssen.

Franz hat ein etwas eigenwilliges Schlafverhalten. Irgendwo hinlegen und einschlafen mag er nicht. Er will Körperkontakt.

Wenn das Licht gestimmt hätte und die Kameraeinstellung, dann wäre dies womöglich ein grandioser Schnappschuss geworden. So bleibt mir nur, Ihnen zu erzählen, dass Franz etwa eine halbe Stunde dem an einer Schnur festgebundenen Korken, links im Bild, hinterher jagte. Und danach endlich ein bißchen müde war :)

Natürlich hat Franz auch ein eigenes hübsches Körbchen mit kuscheliger Decke darin. Dort hält er sich aber eher selten auf, denn am Liebsten liegt er im Holzkorb, zusammen mit den Wingertsknorzen

Ist schon schwer manchmal, so richtig streng zu sein.

Franz von Rahn
17. Oktober 2011
zog gestern in die Grüne Villa.
Höchst eindrucksvoll, wie nicht mal ein Kilo Kater buckeln und fauchen kann, wenn ein dicker Martin um die Ecke trudelt. Letzterer war interessiert und lässig, verzog sich dann aber doch lieber. Das junge Gemüse muss erst noch aufhören, so hysterisch herumzufauchen.
Franz erkor sich ausgerechnet den Menschen der Familie als ersten Rückzugs- und Schmusepartner, der den Katzenviechern eher neutral gegenübersteht: den besten Vater meiner Kinder.


Zwischen der Tochter- und der Mutterhüfte ließ es sich vortrefflich schlummern. Und ja, natürlich …

… wir sind alle sehr verliebt.
Die Nacht verbrachte Ringelfranz in elterlichen Schlafzimmer, genauer gesagt in meinem Bett, genauer gesagt unter meinem Deckbett, genauer gesagt in meiner Armbeuge. Sowie ich mich wegbewegte, robbte er nach. Ist es eben nicht gewöhnt, alleine irgendwo zu schlafen. Die nächsten drei Wochen wird er noch im Schlafzimmer schlafen, tagsüber kann er sich im Haus frei bewegen, dann ist die Katzenklappe nach draußen zu. Aber nachts öffnen wir sie, damit Martin und Diego (unser halbwilder Kater) ungehindert rein oder raus können. (tagsüber steht die Klapppe nur auf “reinkommen”, die großen Kater werden, sofern sie das möchten, durch die Terrassentüren rausgelassen. Zur Eingewöhnung haben wir ds schon ein paarmal gemacht, das klappt gut.
Franz und der Herr des Hauses halten gerade ein Vormittagsschläfchen, die Kindelein sind in der Schule und der dicke Martin hat seine erste Extra-Streicheleinheit über sich ergehen lassen. Äusserst misstrauisch, denn normalerweise darf er morgens ungestört im Wintergärtchen rumliegen. Warum er ausgerechnet heute mit soviel Liebe bedacht wird, ist im suspekt. Also lasse ich ihn in Ruhe und hoffe später, wenn beide Kater wieder aufeinandertreffen, die Kamera parat zu haben.
Hach. So ein hinreissendes, dürres, staksiges Katerbaby!
Falsche, fiese, flusige Viecher,
12. September 2011
diese Katzen.
Verlieren ständig Haare und angenagte Mäuse, verteilen ihren Mageninhalt auf Teppichböden und unter nackten Füßen, sind beleidigt, wenn man sie nicht beachtet und und genervt, wenn man es tut.
Katzen. Braucht kein Mensch.
Aber manchmal schmilzt man einfach dahin.
Nach dem klick! erwarten Sie Bilder von Katzen. Von sehr kleinen Katzen. Müssen Sie sich nicht ansehen. (wollen Sie aber, weiß ich)
heavy cat content. (beware of)
23. August 2011

“Hä? Was soll das denn?”, denken Sie jetzt vielleicht. “Warum zeigt die Mutti einen ollen Blumenkasten mit verdörrtem Steinbrech drin?”
Ich will es Ihnen natürlich verraten.
Dieser Blumenkasten steht, mit vielen anderen auf der Terrasse und erfreute im Frühjahr üppig blühend das Herz. Auch das Herz des dicken Katers, denn:
“Warum nur,”
5. Mai 2011
Frau … äh … Mutti, “Warum tun Sie nicht endlich mal was gegen den Giersch im Garten?”
Na! Deshalb:

Soll ich die etwa verjagen?
Der dicke Martin war übrigens höchst interessiert am grünen Gartenbewohner und fand es gar nicht witzig, dass wir ihn ständig wegscheuchten. Wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn das Objekt seiner Begierde wehrte sich mit fiesem Gestank :)
Im Wintergärtchen
22. März 2011
lässt es sich derzeit ganz wunderbar aushalten. Das Korbsofa, das ich vor über zwanzig Jahren kaufte und das seit Jahren bei Oma Eis rumstand, kommt hier zu neuen Ehren.
Und ist nicht nur mein Lieblingsplatz.

Während ich ein ausgiebiges Mittagspäuschen genoss, schufteten die Söhne. Die Hauswand muss freigegraben werden, runter bis auf´s Fundament, damit wir isolieren können. Unsere schwere, lehmige Erde macht aus dieser Arbeit einen echten Knochenjob.

Ich genoss lieber mit dem dicken Martin die Sonne …

bis das Katertier die Faxen dicke vom ewigen Geknippstwerden hatte:

Ich vergesse immer, dass das niedliche, dicke Puffelchen eben doch ein Raubtier ist. Manchmal jedenfalls :)
Die gemütlichen Stunde im Wintergärtchen sind aber gezählt. Nicht weil ich keine Zeit dafür hätte. Es wird einfach zu warm darin. Spätestens wenn die Temperaturen auch morgens über die 20°C-Marke klettern, kann man es mittags darin nicht mehr aushalten. Das Wintergärtchen ist nämlich eigentlich kein Wintergarten, sondern ein kleiner Vorraum. Als wir die Räume unter der Terrasse als Wohnräume ausbauten, mussten wir einen neuen Zugang zu diesen bauen. Der einzige Weg dahin war nämlich der durch die Halle und das wäre eher umständlich. Vom Wohnzimmer aus gelangte man direkt auf die Terrasse, es gab nur ein kleines Vordach. Den schmalen Bereich unter dem Vordach verglasten wir und ließen in die eine Ecke ein Loch nach unten bohren, damit wir Platz für eine minikleine Wendeltreppe hatten. Das Wintergärtchen ist also nur knapp 1,50m tief und dient im Winter zum Wäschetrocknen. Wollte ich nur nal mal erzählen, damit Sie sich da nicht einen gigantischen Wintergarten mit Palmen und Rattanmöbeln vorstellen. (den hätte ich gerne)
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Der Jüngste ist ein bißchen traurig, dass Knut gestorben ist. Deshalb wühle ich in den alten Bildern, um für ihn ein paar hübsche zu finden.

Als wir damals in Berlin waren und Knut besuchten, kamen wir in den Genuss einer außerplanmäßigen “Show” mit Thomas Dörflein und Knut. Kurz vor unserem Berlinbesuch waren diese Shows nämlich eingestellt worden und der Jüngste fand das ausgesprochen schade. Da aber irgendein amerikanischer Sender eine Reportage über Knut drehte, gab es diese Sonder-”Show”. Wir standen zufällig am Gehege und ich wurde interviewed, ob ich Knut niedlich fände. Ich hätte gerne geantwortet, dass ich das kleine Flußpferdbaby aus dem Gehege viel niedlicher fand, aber mir fiel nicht ein, was Flußpferd auf Englisch heisst. Wie auch immer – der Jüngste strahlte und ich hatte die Gelegenheit, unzählige Bilder zu knippsen.

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Mein Berlin-Wochenende ist noch ohne Termin, das Hamburg-Wochenende wird im August liegen. Es ist ganz schön schwierig, drei Terminkalender zu koordinieren.


