Schleich dich.
15. Januar 2010
Hans Wolfshaut kriegt hier in der Grünen Villa keinen Fuß mehr auf den Boden. Spart ja auch Geld.
Weiteres Geld sparen wir jetzt, wenn wir keine hübschen, kleinen Plastiktiere, -saurier, -elfen und/oder Schlümpfe mehr kaufen. Und das ist wirklich schade, denn die gefielen uns richtig gut.
Tja, wer abmahnt, kann sich schleichen.
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Ich danke aufrichtig für den Hinweis in den Kommentaren, der mich sehr, sehr nachdenklich macht.
Dinge, die die Welt nicht braucht
9. Januar 2010
“Mama”, sprach das jüngste Kind vor zehn Minuten, “mein Kopf juckt so.”
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nächster Morgen: die Haare sind noch dran und das soll nach Möglichkeit auch so bleiben.
Irritierenderweise habe ich keine einzige Laus, aber einige Nissen gefunden. Und leere Hüllen. Das jüngste Kind war am Freitag mehrere Stunden im Chlorwasser unterwegs, ob das den Läusen den Garaus gemacht? Wie auch immer. Wir waschen mit Läusetod und ich zupfe die Nissen aus den vielen, vielen Haaren. Denn die vielen, vielen Haare sind leider allesamt viel zu dünn, als dass da ein Nissenkamm was nützen würde.
Oh, und mein Kopf juckt. Aber nur solidarisch. Oder hysterisch. Kann man jetzt frei interpretieren.
versteh ich nicht (mal wieder)
23. November 2009
Das große Kind hat zum Geburtstag einen Chemiebaukasten bekommen. (Sie wollten doch wissen, was in der großen Kiste war. Jetzt wissen Sie´s)
Die ersten Versuche sind mit Stoffen, die sich in jedem Haushalt finden. Gestern zum Beispiel wurde ich um etwas Rotkraut gebeten, für irgendeinen Auszug oder so. Ich bin ja eher unbedarft in Chemie, kann nur Haare färben.
Nun aber fehlen so elementare Dinge wie Silbernitrat und verdünnte Salzsäure und noch ein paar Sachen, die der Drogeriemarkt von nebenan nicht im Regal stehen hat. In der Apotheke konnte man zunächst nicht weiterhelfen, weil die Chefin nicht im Hause war. (um unser Einverständnis zu erklären, dass unser minderjähriger Sohn mit so ´nem Kram herumhantiert, war die Familie geschlossen in der Apotheke angetreten)
Mittlerweile hat mich die Chefin angerufen und mir leider mitteilen müssen, dass im Zuge der neuen Gefahrenabwehrverordnung gefährliche Stoffe nicht mehr abgegeben werden dürfen. “Wegen Bomben und so.”, erklärte sie.
Ok. Ich verstehe das nicht so ganz.
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, den Verkauf von scharfen Küchenmessern zu verbieten. Was da alles passieren kann!
Der Verkauf von haushaltsüblichem Essig und Backpulver sollte ebenfalls überdacht werden, denn damit lässt sich auch was Spannendes bauen.
Und Streichhölzer! Gasfeuerzeuge! Mentos und Colaflaschen.
Im Chemiebaukasten liegt eine Karte. Darauf kann man ankreuzen, was man braucht und das bekommt man dann zugeschickt. Wenn´s die Eltern genehmigen.
Es könnte alles so viel einfacher sein.
Jack, Du hast den Wolf gestohlen!
18. Oktober 2009
Kann ein Konzern tatsächlich damit durchkommen? Es sei eine Markenrechtsverletzung irgendwelche Pfoten-Designs zu verwenden, weil die stilisierte (Wolfs-)Pfote, das Logo, geschützt ist.
Die Abmahnwelle rollt an und hinterlässt Unverständnis.
Jack, das geht doch auf keine Wolfshaut. Wer kommt denn auf eine solche Idee? Besteht tatsächlich die Gefahr einer Geschäftsschädigung, wenn ich mir eine Katzenpfote auf meine neuen Unterhosen sticke oder eine Taschentüchertasche mit Pfotenapplikation bei dawanda kaufe? Eine Katzenpfote, wohlgemerkt.
Doch Pfote ist Pfote und deshalb nicht erlaubt.
Um mich nicht der Gefahr einer Abmahnung auszusetzen, zeige ich Ihnen in Zukunft Bilder in diesem Stil nicht mehr:

Zwar ist kein Wolfsrudel durch meine Badewanne gerannt, aber: Pfote ist Pfote.
Und auch bei diesem Bild war es nicht der große, böse Wolf, sondern der kleine, schwarze Kater Koks, damals im Winter 2004, als der Zitronenkuchen zufällig seinen Weg kreuzte.

Kein Risiko mehr gehe ich ein. Und die Winterjacke, die mir fehlt, muss auch nicht mit einer Tatze geschmückt sein.

(Button von Nordauktion-24)
So Fragen,
16. September 2009
die eigentlich nicht zu beantworten sind, aber trotzdem mal gestellt werden müssen. Oder so. (ich hab zuviel Zeit, dies als Warnung)
- Ich hab da ein Blog gefunden, schon vor längerer Zeit, in dem ich mit so einer Art “Abwehrhaltung” lese. Ich finde die Thematik stark irritierend und bin nicht in der Lage, mich darauf einzulassen und mich zu (hinter)fragen, ob da vielleicht nicht doch ein intelligenter Ansatz drinsteckt. Naja. Jedenfalls las ich dort heute wieder und je mehr ich las, desto wütender wurde ich. Und desto dringender wolte ich einen Kommentar schreiben, der meinen Widerspruch recht deutlich macht. Sachlich, ja. Aber energisch :-)
Ich habe es nicht getan. Denke aber immer noch an dem Thema herum und bin eigentlich immer noch wütend. Hätten Sie was geschrieben, auf die Gefahr hin in eine Diskussion zu rutschen, deren Ende sicherlich nicht in einer Einigung liegt?
(ok, das ist kryptisch, aber ich will weder das Blog verlinken, noch will ich, dass es erkannt wird, weil … weil halt.)
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Über Kommentare dort bin ich in einem anderen Blog gelandet, in dem ich dann ebenfalls hängenblieb. Ohne Gruseln oder Abwehr, sondern mit Interesse. Einzig die Aufmachung und der Schreibstil begannen mich zu stören und ich klickte weg.
Ein guter Schreibstil (jeder möge da auch bitte für sich definieren, was “gut” ist, wir sind hier ja nicht in der Schule) ist schon angenehm beim Lesen. Aber die Aufmachung des Blogs? Ist der wirklich eine so große Bedeutung zuzumessen? Weiß auf schwarz mit Flackerbildchen klicke ich weg, dort kann ich nicht lesen, sei der Schreibstil auch noch so ansprechend, originell und kreativ. Blogs, in denen jeder Buchstabe eine andere Farbe und Größe hat fallen ebenfalls in diese Kategorie. Tut mir leid, aber das ist mir zu anstrengend. Groß- und Kleinschreibung finde ich sehr, sehr wichtig und deshalb schmolle ich immer wieder mit der sehr geschätzten Frau Ami, wenn sie bei langen, lesenswerten Artikeln dann zusätzlich noch an Absätzen spart. (♥)
Warum schaffe ich es nicht, meine Gedanken nur auf den Inhalt eines Artikels zu konzentrieren (so er mich anspricht) und rutsche stattdessen auf Buchstabendrehern und Rechtschreibfehlern aus? Wohl wissend, dass ich mich ständig vertippe und selbst beim achten Durchlesen mindestens vier Dreher übersehe. Ist die Form also doch wichtig? Oder bin ich einfach nur ein perfektionistischer Korinthenkacker?
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Und zum Schluss eine Frage, die tatsächlich zu beantworten ist: Wenn Sie vor sechs, sieben Jahren eine Internetbekanntschaft trafen, drei-, viermal und sich der Kontakt dann verlor, reicht diese Geschichte aus, um zu sagen “Ich kenne die persönlich!” ? Ich sage “nein” und fühle mich unangenehm berührt, seit ich das vorhin beim Blo stöbern entdeckte (und dann obendrein eine Einschätzung meiner Lebenssituation lesen musste, die doch eher als spekulativ zu bezeichnen ist, einfach weil … wir wissen nichts [mehr] voneinander). Sehen Sie das anders?
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(Und wieder einmal, wie so oft in letzter Zeit, danke ich Ihnen, auch im Namen meiner Familie, für die tröstenden Worte. Man könnte fast vermuten, ich ließe mir nur deshalb in regelmäßigen Abständen irgendwelche Instrumente in Gelenke und Magen schieben, um den Kommentarrekord zu brechen. Glauben Sie mir, hierbei handelt es sich aber lediglich um ein böswilliges Gerücht.)
Heute
18. Juli 2009
dem großen Kind ein neues Badezelt (diese Badehosen in Knielänge und sehr weit) gekauft.
Daheim vor dem Waschen den angenähten (!!) Kronkorkenheber abgeschnitten.
Neulich am Baggersee gewundert, warum die ganzen Halbstarken beim Schwimmen und Sonnen literweise Bier trinken. Dann abends mal ganz bewusst Bier-Werbung geschaut und festgestellt: ohne Bier kann man es am Strand/am Baggersee/im Schwimmbad eigentlich nicht aushalten, sagen die da im Fernsehen. Nur mit Bier haste Spaß.
Meine Güte, ich find´s zum Kotzen.
Irgendwas ist ja immer.
6. Juli 2009
Meine Waschmaschine stinkt, als sei etwas reingekrochen und darin gestorben.
(kurzes Nachzählen der Kinder und Kater ergab, dass diese vollzählig sind.)
