Wenn

6. Februar 2010

die Bäckereifachverkäuferin ein Absperrhütchen auf dem Kopf trägt, dann ist dies als untrügliches Zeichen zu werten, dass die fünfte Jahreszeit, die liebste der Narren und Narrhalesen (Helau usw.), vor der Tür steht.

Wenn die Zeitung sich mit Bildern von Tanzgruppen in gar luschtigen Kostümen und Männern mit merkwürdigen zipfligen Kopfbedeckungen füllt, dann freuen sich darüber wahrscheinlich nur die Jecken.

Wenn im Supermarkt die Regale mit den bunten alkoholischen Spaßgetränken aufgefüllt werden, dann steht außer Frage, dass es auch in diesem Jahr ein wunderbar fröhliches Fest wird.

Wenn das jüngste Kind nächste Woche  Donnerstag in aller Frühe einen Schnurrbart wünscht und am Freitag einen Schlafanzug für die beiden Stunden Schwimmunterricht, dann ist das der Beweis, dass auch in der Schule munter gefeiert wird.

Wenn es nächste Woche Samstag in der Grünen Villa selbstgebackene Kreppel mit Himbeerkonfitürenfüllung für die Freundfamilien und uns gibt, dann ist das bestimmt reiner Zufall :)

Hier wird nicht gefeiert. Weder Fastnacht noch Karneval. Ich liebe es, mich zu verkleiden, doch ich kann weder der ausgelassenen Alkoholstimmung noch der ganz speziellen Musik etwas abgewinnen. Büttenreden sind sehr intelligente Anspielungen, doch der Inhalt entgeht mir meistens, weil ich dem Dialekt nicht folgen kann. Und die Umzüge locken mich auch nicht, nicht mal vor den Fernseher.

Uffdäää, uffdäää, uffdääää.

Wenn

27. Januar 2010

auf der Seite von Lufthansa unter unserem Flug “annulliert” steht, dann kann das nur ein Missverständnis sein.

Oder?

ODER?!

Daumen bitte. Alle!

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Einen (nein, drei) Anrufe(e) später sind Frau … äh … Mutti, die Mutter der allerbesten Tochterfreundin und die Freundin, die nie Zeit hat wieder sehr erleichtert. Und fliegen eine Stunde später in die große Stadt.
Jetzt dürfte es noch aufhören zu schneien und dann bin ich auch fast beruhigt.

Wenn

8. Januar 2010

mir jeder Besucher meines Blogs 0,50 Cent überweisen würde, hätte ich diesen Monat ein wunderbares, neues Dach für die Grüne Villa kaufen können.

Möchten Sie meine Kontonummer?

(Statistiken sind toll)

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Kein Schnee, kein Sturm. Es scheint wahrscheinlicher zu sein, Daisies zu sehen, als Auswirkungen von Daisy.

Wenn

18. Dezember 2009

der böse Mann bei der Krankengymnastik seine Finger in mein Knie bohrt und es dabei beugt, dann knackt es, knirscht es, blockiert, schmerzt es. Und tut damit genau das, was es ja nicht mehr tun sollte.

“Nicht schlimm”, sagt er. “Das muss heilen. Das ist alles wund und verletzt.”

Genau so fühle ich mich.

(mit Chips und Tee im Bett. Zum trösten.)

Wenn

7. Dezember 2009

Sie denken, dass das Anprobieren von T-Shirts und Jeans in mies ausgeleuchteten Umkleidekabinen ganz fürchterlich ist, dann nehmen Sie sich doch mal sechs BHs mit.

Seufz.

Wenn

3. Dezember 2009

der Orthopäde meines Vertrauens es schafft, das benötigte Equipment (komische Zuckernägel und so) rechtzeitig zu beschaffen, liege ich Mittwoch oder Donnerstag nächster Woche auf dem OP-Tisch, lasse mir den Innenmeniskus zusammennageln und -nähen und den Außenmeniskus glätten.

Das wäre überaus günstig, da der beste Vater meiner Kinder über die Feiertage und auch danach noch Urlaub hat und ich sechs Wochen Krückenlaufen vor mir habe. Krücken und Haushalt passen nicht zusammen.

Sollte das alles nicht klappen, steht der OP-Termin am 24. Januar im Kalender und das ist aus mehreren Gründen äußerst ungünstig, von den Schmerzen, diemich dann etwas länger begleiten noch begleiten mal ganz abgesehen.

Der Orthopäde meines Vetrauens plauderte übrigens aus dem Nähkästchen. Ihm habe man auch versucht den Meniskus zu flicken, doch habe das nicht funktioniert, weil er die “Schonzeit” nicht eingehalten habe. Vier Wochen nach seiner OP war der Riss wieder da. Sein Meniskus sei jetzt bis auf die Rissbasis entfernt.” … und Arthrose … naja. Vielleicht gibt es ja in zehn Jahren was, was man sich ins Knie spritzt und daraus wächst dann ein neuer Meniskus”, sprach er.

Das ist natürlich nicht wirklich ermutigend, aufbauend oder gar tröstend. Aber gerade weil er so offen spricht, mein Orthopäde, habe ich Vetrauen, dass er das so gut wie ihm möglich erledigt. Und in zwei Jahren oder so vertraue ich ihm dann mein linkes Knie an. Habe ich ihm vorhin versprochen :-)

Wenn

25. September 2009

ich meinen heutigen, gleich stattfindenden, Termin in der Donnerkuppel (=Krankengymnastik) heil und einigermaßen fit überstehe, werde ich mich für den Rest des Tages im Nähzimmer vergraben.

Weihnachten naht, wird behauptet. Und ich will dieses Jahr vorbereitet sein.

(Und ja, ich freue mich sehr, sehr auf mein Nähzimmer, in das ich dank abgeschwollenem Knie nun frisch und munter  hinabklettern kann. Endlich!

***** Grüße aus dem Nähzimmer :-) *****

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