Schaufenster, Teil I

5. Dezember 2011

Die allerbeste Freundin hat am Niersteiner Weihnachtsmarkt solidarisch mitgebibbert und den Regen verflucht. Und da sie ganz zauberhafte Kalender/Notizbücherhüllen genäht hat und ein paar wieder mit heim genommen hat … habe ich ihr ein kleines Schaufenster eingerichtet.

 

Augen nach links, unter “Seiten” finden Sie “Allerbeste Freundin“. Draufklicken, anschauen und was gefällt bei der ganz unten auf der Seite angegebenen mail-Adresse bestellen.

Das Schaufenster von Oma Eis und Frau … äh … Mutti kommt dann übermorgen, morgen schaffe ich nicht mehr.

Linktauschereien, etc.

15. November 2011

aus gegebenem Anlass und vielleicht können Sie das ja gebrauchen, weil Sie die Anfragen nach Linktausch möglicherweise genauso nerven wie mich und manchmal nicht reagieren nicht hilft:

 

Hallo Herr Xxxxxx,

meine Güte, Sie sind ja hartnäckig!

Da Aussitzen ja nix bringt, hier in aller Deutlichkeit: Ich habe kein Interesse an irgendwelchen Linktauschereien. Für Sie begründe ich das sogar noch: 1. bringt mir das mal rein gar nix, 2. bringt das nur Ihnen was. Dass ich das auch noch kostenlos tun kann, nämlich für Sie Werbung zu basteln, bringt mir dann aber doch eins, nämlich schallendes Gelächter.

Immer die Ihre und ja, schmeissen sie die renitente Bloggerin aus dem Verteiler,

Frau … äh … Mutti

******

nerv, nerv, nerv.

Auch imer hübsch, weil wir gerade beim Thema sind, sind diese ellenlangen mails, in denen großartige neue Produkte angepriesen werden. Und im Anhang “Presseinformation und webfähiges Bildmaterial”. Was soll das? Was wollen die? Und warum?

Sehr geehrte Frau Xxxxxxx,

was genau soll ich denn mit dieser, Ihrer Mail anfangen? Was erwarten Sie von mir? Soll ich 1. mit dem angehängten Material Werbung machen? Oder soll ich 2. die Sachen kaufen, über die Sie berichten?

Ersteres: umsonst ist der Tod. Ich kann Ihnen gerne einen Kostenvorschlag unterbreiten, Werbefläche auf meiner Webseite ist tatsächlich unter Umständen käuflich. Ausserdem kann ich nur bewerben, was ich kenne. Produktproben werden also gerne genommen.

Zweiteres: ich möchte diese Art der Werbung nicht, streichen Sie mich bitte umgehend aus Ihrem Verteiler.

So oder so,

freundliche Grüße,

Frau … äh … Mutti

*****

nerv, nerv, nerv

Es weihnachtet sehr.

9. November 2011

SUSAlabim schwingt nämlich äusserst eifrig die Feder und hat nach “BAUMelig“, welches ich Ihnen glatt unterschlagen habe, das Ihnen aber sicher an anderer Stelle begegnete, nun gleich ZWEI weitere Serien auf den Markt gebracht.

Wie immer ausgesprochen liebvoll von Frau Kunterbunt digitalisiert gibt es ab morgen abend (10.11.11) im kunterbunten Shop ” boys and friends” und “baumeliges Krippenspiel”. Ich hab zwar “boys” daheim und die haben auch “friends”, doch die Datei spricht eher die etwas jüngeren Knaben an, meine pubertierenden Riesen lächeln müde, wenn ich ihnen ein Shirt besticken will. Oder eine Wickelunterlage, wie Frau Kännchen :) Ich persönlich finde das ja schade, aber was soll ich machen?

Muss ich mich eben an der baumeligen Krippe austoben.

Da wäre zunächst die heilige Familie, fast möchte ich sagen: die eilige Familie, denn die Figuren sind ratzfatz gestickt.

Viel länger dauert es, die Wendeöffnungen zu schließen. Das kann ich nämlich nicht ordentlich. Deshalb halte ich die Figuren so verkrampft in der Hand, statt sie liebevoll an einen Nadelzweig zu hängen oder so. Oma Eis ist unglücklicherweise für mich und glücklicherweise für sie in Urlaub und deshalb bleiben die Figuren noch zwei Wochen “Schritt ouvert”.

Die drei heiligen Könige ließen mich ganz tief in die “Glitzerstoffkiste” greifen und jetzt weiß ich wieder, warum ich wirklich keinen Fetzen Stoff wegwerfe. Einzig Melchior trägt langweiligen roten Samt, dafür aber ein kesses blond. Und ja, der asiatische König links hat ein “Ding” auf dem Kopf. Ich hielt das für eine gute Idee, bin aber mittlerweile stark verunsichert.

Josef kann auch ein Hirte sein und bei meiner anderen Krippe sind es sogar drei Hirten. Einen Josefhirten habe ich gespiegelt, damit sie wenigstens ein bißchen unterschiedlich aussehen, aber so recht klappte das nicht. Das mit dem unterschiedlichen Aussehen. Ich werde noch ein paar Hirtenstöckchen und Bündel annähen, genauso wie die Könige noch kleine Päckchen bekommen.

Zum vierten Advent sollte ich das schaffen und dann kann ich auch die fertige Krippe zeigen.

Die Klecksefrau hat der Krippe noch Frau Riegers Schafe hinzugefügt und das macht die Sache erst richtig rund! Ausserdem hat sie ihren Krippenfiguren deutlich peppiger gekleidet, finde ich klasse! (meine Kindelein lassen fragen, ob es irgendwo ein Baumelkamel gibt, denn die heiligen Könige ohne Kamel – das gehe ja gar nicht!)

Weihnachten kann kommen! (und der Weihnachtsmarkt dann auch)

reales Frühstück

25. Oktober 2011

*****

 

Werbepause

 

*****

 

Samstag morgen, Frühstückszeit.

Normalerweise stehen deutlich weniger Packungen auf unserem Esstisch, normalerweise hätte der Kater keine Pfote darauf. Doch da Frau … äh … Mutti den Job als Werbeschlampe dann doch angenommen hat, gab´s ein Paket voller Kram zum Testen.

Sie haben es womöglich schon in dem einen oder anderen Blog gesehen, ganz egal ob bejubelt oder beschimpft :), die Supermarktkette real,- führt eine neue Hausmarkte QUALITY ein. Nach einigen lustigen mails mit der zuständigen Werbeagentur sagte ich dann irgendwann ja und bestellte.

 

Brioche, Nuß-Nougat-Creme, zarte Haferflocken, Basis-Müsli und Knusperschokomüsli. Und zur Frühstückskrönung Schaumküsse. (Sie wissen schon: Mohrenköpfe. Negerküsse.) Die (Bio)Milch auf dem Tisch ist auch von real,- aber nicht aus dem Paket, die haben wir oft.

Ebenfalls bestellt, aber nicht auf dem Tisch und der weiteren Verarbeitung/Testung harrend: Bio-Vollkornnudeln, Olivenöl, Blätterteig und Backpapier. Die gewünschte Blumenerde bekam ich nicht, wahrscheinlich wäre das Paket zu schwer geworden.

 

 

Wenn die Kindelein “Müsli” frühstücken, dann ist es normalerweise das von der Firma, die so ähnlich wie eine deutsche Karnevalshochburg klingt. (Alaaf!) Und weil solche “Müslis” sehr süß sind, mischen wir sie mit normalen Haferflocken.

Der Test wurde sehr ernst- und gewissenhaft durchgeführt, auf die Blindverkostung verzichteten wir allerdings. Fazit: vom Kaugefühl wie das bekannte Müsli, aber deutlich süßer. Und die Haferflocken wurden als zu rau abgetan, doch das hängt wahrscheinlich mit verwöhnten Kindergaumen zusammen, die die Haferflocken in blütenzart, statt als feines Vollkorn bevorzugen.

 

Die Schaumküsse haben den Transport nicht ganz unbeschadet überstanden

Da sie aber vor dem Verzehr sowieso zwischen zwei Brötchenhälften atomisiert werden, ist die Optik Nebensache. Geschmacklich gab´s nix einzuwenden. Mohrenköpfe halt. Süß, klebrig, fade Waffel.

Die Butterbrioche war fein. Nicht ganz so schwammig wie die von Aldi, so dass das obligatorische Plattdrücken, damit mehr Nußnougatcreme draufpasst, unnötig war. Ansonsten wirklich lecker und fein für zwischendurch. Für mich bitte mit Quittengelee.

Hier ein Einblick in eine weitere Testverkostung. Der große Sohn, äusserst kritischer Schokocreme-Konsument, wagt den Doppelversuch. Hausmarke gegen Weltladen und hier geht der Weltladen als eindeutiger Sieger hervor. Die Hausmarke gewinnt bei mir übrigens auch nicht gegen Nutella, weil süßer und halt anders. Aber ich bin da möglicherweise auch eigen. Die Kindelein sprachen von einer echten Alternative. Ich werde die restliche Creme zusammen mit dem Blätterteig verarbeiten.

Mein Frühstück. Echtes Müsli :) Das (Bio)Basismüsli ist genau das: ein paar unterschiedliche Flocken, ein paar Sonnenblumenkerne. Kann man nicht viel falsch machen. Normalerweise habe ich das Müsli von Alnatura mit Nüssen und Rosinen, Nüsse und Rosinen kann ich mir aber auch selbst auf die Basis werfen.

Wir haben real,- QUALITY – und real,- BIO -Produkte im Rahmen dieser Aktion getestet und ja, alles in Ordnung. Da der beste Vater meiner Kinder quasi um die Ecke eines großen real,–Marktes arbeitet, springt er in der Mittagspause oft rüber und kauft ein, die Produkte sind uns also nicht wirklich neu. Gekostet haben wir jetzt Sachen, die wir sonst vom Erzeuger, im Bioladen oder im Weltladen kaufen oder eben als Markenprodukt. Gigantische Unterschiede in Qualität oder Geschmack lassen sich nicht erkennen. Sieht man mal davon ab, dass real,- sicherlich weit von fairem Handel ist und der Einkauf von Bioprodukten im Bioladen möglicherweise Letzterem gut tut, hat der Einkauf in einem solchen Laden natürlich einen unschlagbaren Vorteil und das ist der Preis der Produkte. Für eine verfressene fünfköpfige Familie mit drei Kindern in der Pubertät ist das tatsächlich ein Argument, das ernstgenommen werden muss. Beim oben gezeigten Frühstück zum Beispiel gingen drei Liter Milch über den Tisch. Und acht Brötchen.

 

Qualitativ kann man wohl keine bösen Überraschungen erleben, was das Einkaufsgewissen anbelangt kann ich Ihnen natürlich keine Absolution erteilen. Sollten Sie Produkte von real,- gekauft haben oder dort regelmäßig einkaufen, dann lohnt sich möglicherweise ein Blick auf das Portal des Marktes. Dort können die Produkte bewertet werden und natürlich gibt´s da auch was zu gewinnen, einen dicken Reisegutschein zum Beispiel oder ein iPad.

 

*****

 

Ende der Werbepause

 

*****

 

(lesen Sie demnächst vielleicht von der Sanierung des Dachs der Grünen Villa)

 

 

Liebe PR-Menschen,

29. September 2011

da draußen, die Ihr die wunderbare Welt der Blogs entdeckt und ganz richtig erkannt habt, dass da eine Plattform ist, die geradezu danach schreit, mit Werbung vollgepackt zu werden.

Nahezu täglich fragen Sie bei mir nach. Und ja, ich bin da stets in Versuchung. Warum nicht irgendein Produkt “testen” und danach ein kleines Textchen darüber schreiben? Das ist doch ganz einfach.

Sehr clever gedacht, denn ich als einfache Bloggerin müsste doch wirklich sehr dankbar sein, für die Möglichkeit ein elektronisches Spielzeug “zu testen”. (aber dann schicken Sie es bitte wieder zurück, Frau Mutti) Oder ich sollte mich doch über Einkaufsgutscheine von Läden oder Internetshops freuen, im Wert von 25,- bis 50,- Euro?
Nein, liebe PR-Menschen, darüber freue ich mich nicht und fragen Sie auch bitte nicht mehr nach, wenn Sie nicht wirklich ein richtig gutes Angebot haben. Ich werde sonst eher sehr ungehalten, denn mal ehrlich: das ist doch eine Frechheit. Nehmen wir einen Gutschein von 50,- Euro. Hoch gegriffen kostet dieser Gutschein einen Laden 20,- Euro. Für diesen Wert suche ich mir also irgendetwas aus, “teste” es, mache wahrscheinlich Bilder, bearbeite diese Bilder und füge sie in einen Text ein, der mir nicht einfach aus den Fingern fließt, sondern über den ich mir wirklich Gedanken mache. Insgesamt dauert das bißchen “Produkte testen und darüber schreiben” gut und gerne drei Stunden. Ich bin keine Werbetexterin und weiß nicht, was eine solche verdient. Aber ich bin mir sehr sicher, dass es deutlich mehr ist. Ich weiß auch nicht, wieviel Werbefläche auf einer gut besuchten Webseite kostet, möglicherweise mehr als der Gegenwert einer Tütensuppe.

Liebe PR-Menschen, das mag nun sehr arrogant rüberkommen, aber seien Sie doch mal ehrlich: würden Sie sich Ihr Gehalt in Gutscheinen der Auftragsfirmen auszahlen lassen? (noch dazu wenn der Name der Auftragsfirma ganz sicher kein unbekannter ist und Sie wissen, dass diese Firma durchaus bereit ist, Geld in Werbung zuu investieren)

Nix für ungut, immer die Ihre und so weiter.

Von jungen Hunden und Katzen

1. September 2011

Frau … äh … Mutti”, hieß es da in der mail, “hätten Sie nicht vielleicht Lust, diesen Nintendo 3DS mit dem Spiel nintendogs+cats zu testen?” (Vielleicht war die Frage auch andersrum, ob ich das Spiel mit dem Gerät testen möchte, weiß ich nicht mehr.)

Irgendwann im Juli trudelte ein todschicker, türkisfarbener Nintendo 3DS in die Grüne Villa, zusammen mit besagtem Spiel. 3DS bedeutet Dreidimensional, was für einen einäugigen Menschen, wie ich einer bin, natürlich ein Witz ist, das nutzt mir nämlich gar nix. Die normalsichtigen Kindelein schoben den Regler auch ganz rasch in die “Normalstellung”, sprich ohne 3D, da 3D Kopfschmerzen macht.

Zum Spiel:

Mit einem kleinen Startgehalt besucht man eine Tierhandlung, in der man sich aus einigen allerliebsten Welpen einen aussuchen/kaufen kann. Mit einem dem Gerät zugehörigen Stift kritzelt man auf dem unteren Monitor herum. Dies simuliert “Hund streicheln”, woraufhin der Welpe ganz verliebt in seinen neuen Besitzer ist und ihn freundlich anwedelt. Ich suchte mir den Malteserwelpen aus und nannte ihn “Lumpi” (mit freundlichen Grüßen an die böse Frisöse und Herrn Caligula). Lumpi nahm ich mit in mein Haus, zusammen mit einem Grundvorrat Futter, Leckerlis und Wasser. (Shampoo und eine Leine waren, glaube ich, auch dabei)

Lumpi wollte beschäftigt werden, deshalb ging ich mit ihm Gassi. Wii-Spieler kennen diese Mii-Männchen; solche begegnen einem beim Spaziergang mit ihren Hunden. Lumpi wurde begrüßt, durfte den anderen Hund beschnuffeln und dann erfuhr ich, dass sich Lumpi und der andere Hund mögen. Und gerne zusammen im Park spielen wollen. Oder ins HundeCafé gehen wollen. Ausserdem hob Lumpi bei jeder Gelegenheit das Bein oder kackte fröhlich auf die Straße, was dann bitte mit Stift-Tip auf den Knödel zu beseitigen war. In Grasflecken fand Lumpi Geschenke für mich, die sich zu Geld für neues Futter machen ließen oder er fand Müll, in dem er sich suhlen wollte. (und nicht durfte, weil mit Leckerlis kann man das Viech auch erziehen)

Lumpi durfte auch an Wettbewerben teilnehmen. Am Dressurwettbewerb zum Beispiel, für den die Befehle Sitz und Platz eingeübt wurden. Es war nur ein bißchen albern, das Gerät mit “Sitz!” anzubrüllen, doch Lumpi gewann irgendwann auch seinen Wettbewerb.

Lumpi wurde hungrig und durstig, musste gefüttert werden. Er wurde schmutzig, dann musste er abgebraust und eingeseift werden. Er wollte spielen und durfte die Frisbeescheibe aportieren. Alle diese Tätigkeiten werden mit dem Stift auf dem unteren Monitor “simuliert”, das geschieht ganz intuitiv, hat man rasch raus. Und nach zwei Tagen ist das Spiel eher langweilig. Lumpi ist eben doch nur ein virtueller Hund. Unser einziger Anreiz, sich mit ihm zu beschäftigen bestand dann darin, möglichst viele Preisgelder mit ihm zu gewinnen, damit wir eine kleine Katze kaufen konnten. Die konnte aber weder einen Namen bekommen, noch irgendwelche Kunststücke lernen. Und von Stund an ward das Spiel nicht mehr gespielt.

Fazit: das Spiel ist für deutlich jüngere Menschen als mich und meine drei Kindelein geeignet. Und 3D bräuchte es überhaupt nicht, denn wenn der 3D-Modus eingestellt ist, muss das Gerät ziemlich gerade gehalten werden, damit einem nicht “schummerig” wird.

Es gibt die Option, sich mit anderen Spielern auszutauschen wenn man mit seinem Gerät unterwegs ist. Das haben wir nicht ausprobiert. Auch im Internet waren wir mit dem Gerät nicht, diesen Aufwand wollten wir mit einem geliehenen Gerät nicht betreiben.

 

Der Nintendo 3DS ist schon ein schickes Teilchen, mit einem anderen Spiel wäre er vielleicht auch ganz spannend gewesen. Die beiliegenden Karten, die man benötigt um “AR Games: erweiterte Realität” zu spielen, waren interessant. Aus technischer Sicht jedenfalls, die angebotenen Spiele verloren doch recht schnell ihren Reiz.

 

Ich kann nicht so recht sagen, für  welche Altersgruppe ich Gameboy und Spiel empfehlen könnte. Mit einem anderen Spiel wäre der Gameboy möglicherweise auch für ältere Kinder oder mich interessant, doch wahrscheinlich bin ich einfach von meinem iPad verwöhnt, auf dem sich Spielchen in viel besserer Qualität spielen lassen. Das nintendogs+cats bereitet jüngeren Kindern bestimmt Freude, fragt sich allerdings, ob der Langzeitspielspaß gegeben ist.

 

 

Beinahe jedenfalls, es kratzt noch nicht ungeduldig am Holz. Doch mit Blick auf den sich immer mehr mit zeitfressenden Terminen füllenden Kalender gibt es keine Ausrede mehr: Mutter&Tochter beginnen die Kisten für den Weihnachtsmarktverkauf zu füllen. Während Frau … äh … Mutti ein Auftragstäschchen nähte, verarbeitete Oma Eis die Ergebnisse einer neuen Stickdatei weiter.

Ganz ordentlich die mit Blumen und Herzen bestickten Stoffstreifen bügelnd …

(klick!)

damit diese sich ordentlich auf Platzdeckchen festnähen lassen.

(klick!)

“Würden auch prima auf meinen Terrassentisch passen, die Platzdeckchen”, sagt Oma Eis und da geht es ihr wie mir meistens: wenn etwas gelungen ist, will ich es gerne selbst behalten. Wie das kleine Schnickeldi-Täschchen hier, das ebenfalls mit der neuen Stickerei gepimpt ist.

“Speedy staaars” heisst die Stickdatei übrigens. Sie ist ab Donnerstag abend, den 01.09.2011, bei Frau Kunterbunt im Shop zu haben.

Ebenfalls ab Donnerstag abend im kunterbunten Shop ist die zauberhafte Stickdatei “Wie Hund & Katz”. Mangels Zeit, Garn und Stickmaschinenwilligkeit kann ich Ihnen nur ein Exemplar daraus zeigen, nach dem Klick! auf´s Bild wissen Sie wahrscheinlich, weswegen sich Töchterlein ausgerechnet dieses Motiv für ein Wandtattoo aussuchte:

(klick!)

Wir finden, die Ähnlichkeit ist verblüffend :)

Wie der Name der Datei schon sagt: (hübsche) Hunde gibt´s auch, doch wir sind eben eher Katzenmenschen. (und eigentlich sind wir auch faule Menschen, also ich jedenfalls und deshalb muss ich mit einer Menge Disziplin täglich ins Nähzimmer um Sterne und sonstigen Weihnachtsklimbim zu produzieren. Aber Täschen zwischendurch gehen immer mal, fragen Sie gerne nach.)

 

 

Chön chaf.

4. August 2011

“Lust, die neue Pistaziensorte zu testen, Frau … äh … Mutti?”, stand da in der Mail und was soll ich sagen, wenn´s um Essen geht, sage ich ja selten nein. Und so erreichte mich eine feine Auswahl der “Wonderful® Pistachios” samt passender Knabberkramschüssel. Knapp ein Kilo Nüsschen, die schaffe auch ich nicht allein, weswegen der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib sich bei Mme Ouvrage und Herrn Skizzenblog einluden.

“Wir bringen die Knabbereien, ihr sorgt für Getränke.”

 

 

Wir entschieden uns spontan gegen eine Blindverkostung, sondern klemmten die verschiedenen Packungen zu den entsprechenden Nüssen in die Schüsseln. “Geröstet & Ungesalzen”, “Geröstet & Gesalzen”, “Salz & Pfeffer” und die neue Sorte “Sweet Chili”.

 

 

Trotz Ernährungsumstellung im Gastgeberhaus begann das große Knabbern. (das nächste Mal gibt´s dann was Kohlehydratfreies. Karotten und Gurken, vielleicht.)

 

 

Lecker!

(toll dazu übrigens ein schwerer, französischer Rotwein. Oder ein Bier. Oder eine leichte Weinschorle. Oder ein kalorienfreies Glas Wasser)

Nach einer Stunde zeichnete sich ganz klar der Verlierer ab: die ungesalzenen Pistazien, die sich aber ganz wunderbar zum Neutralisieren zwischen den einzelnen Sorten eignen. Danach kommen die gesalzenen Pistazien, denn die … schmecken halt so, wie man Pistazien kennt. Und dann wurde es schwierig, denn Salz & Pfeffer und Sweet Chili sind gleichermaßen lecker.

 

 

Nach einer weiteren halben Stunde waren wir satt, die letzten beiden Packungen “Sweet Chili” Pistazien durfte ich wieder einpacken. Das abschließende Fazit war: chön charf, chön lecker, die neue Sorte.

 

Was die Kalorienbelastung von Pistazien anbelangt, so möchte ich jetzt spontan verstummen, obwohl man hier nachlesen kann, dass Pistazien ganz toll in einen Diätplan passen. Falls man sich an die empfohlene Tagesmenge von 28g hält. Nun. Die habe ich beim Tippen dieses Textes ganz lässig verfünffacht, denn irgendwie ist mir so nebenbei eine weitere Packung der Chili-Pistazien in den Mund gesprungen. Schade, dass ich heute morgen nicht drei Stunden auf dem Crosstrainer war, dann wäre mir wohler.

Kaufen können Sie die köstlichen Kalorienbömbchen in vielen Supermärkten. Für nette Gesellschaft beim Knabbern müssen Sie allerdings selbst sorgen :)