In meinem Poesiealbum

13. Mai 2008

steht:

„Immer wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ (…)

Das jüngste Kind hat da gerade wieder so eine Phase. Mein Wäscheberg ist enorm groß –  das Kind galoppiert durch einige Entwicklungsschübe, da bleibt eben keine Zeit für rechtzeitige Toilettengänge. Oder eben kein „Gefühl“ für die Dringlichkeit.
Am Wochenende war ich darüber einmal richtig verzweifelt.

Heute … kam ein glückstrahlendes Kind aus der Schule nach Hause. (mit trockener Hose, übrigens) Morgen darf er ins Museum, in die Hundertwasser-Ausstellung und den Zaun im Innenhof bemalen. Das dürfen die Kinder, deren Bilder beim Malwettbewerb gewonnen haben. Die Gewinnerbilder werden auf den Zaun übertragen, die Kinder malen sie dann aus.

Ach Mensch. Das sind solche Momente. Da kommt der Trost plötzlich aus einer Ecke, in der ich ihn nie vermutet hätte. Das Kind ist vor Stolz einige Zentimeter gewachsen und mir ist ein gerührtes Tränchen die Kummerfalte entlang gerollt.

3 Kommentare zu “In meinem Poesiealbum”

  1. dasmiest sagt:

    Toll! Ja, diese Momente sind soo wertvoll. Für das Kind und für dich und überhaupt. Herzlichen Glückwunsch – und viel Kraft für die Wäscheberge.

  2. Sabine sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an den Künstler (und an Dich zumweilwegendes tollen Sohns undderrestlichenKindernatürlichauch)
    .
    Und wegen dem Wäscheaufhängen: spanne uns ruhig am Samstag zum Arbeiten ein. So viele willige „Sklaven“ wirst Du so schnell nicht wieder vor Ort haben

  3. Melly sagt:

    Liebe Frau Mutti,
    Sie haben mein vollstes Mitgefühl, ich habe auch so ein „Auslaufmodell“ daheim. Viel Kraft für die Wäscheberge.
    Und Glückwunsch dem Kinde, sowas Tolles!!! Das ist ein Erlebnis, das man getrost den Enkeln erzählen kann…super!
    Liebe Grüsse
    Melly