Im Zug geschrieben, und später dann mittels einer SEHR merkwürdigen Tatstatur fremdgebloggt.

„Wenn ich doch nur schon im ICE säße, war der erste Gedanke heute morgen, dicht gefolgt von: wenn ich in der S-Bahn nur nicht auf´s Klo muss und: hoffentlich habe ich nichts Wichtiges vergessen.

Nun.

Bisher habe ich nichts vergessen und im ICE sitze ich auch, wenn auch knapp.
Kurz vor Frankfurt wurde den geneigten S-Bahn-Passagieren mitgeteilt, dass auf Grund von Signalstörungen das Fahrttempo erheblich verlangsamt sei. Es war so verlangsamt, dass wir knapp zwanzig Minuten standen. Dies diente der Steigerung meiner mehr als leichten Panik, da ich einerseits selbstveständlich dringend auf Toilette musste, andererseits der ICE in genau 17 Minuten abfahren sollte.
Dies sind die Momente, in denen ich wahlweise meine Fingernägel bis auf´s Fleisch abnagen möchte oder eine halbe Schachtel Zigaretten inhalieren will. Ich tat beides nicht, sondern konzentrierte mich auf den Spurt Tiefbahnhof – Hauptbahnhof in fünf Minuten. Mit mir gingen etwa hundert andere an den Start, geschafft haben es alle und während alle anderen stehen müssen, sitz uch gemütlich mit der Sonne im Nacken auf meiem vorsorglich reservierten Platz. Die ersten Keksbrösel des lebensnotwendigen Reiseproviant fallen in die Tastatur und ich habe vier Stunden Zeit, mich auf den nächsten Sprint in den nächsten Zug vorzubereiten.
Berlin, ich komme!“

Frau … äh … Mutti ist angekommen, hat prompt den Kaffee vergessen und sich welchen kaufen lassen müssen und diese TASTATUR ist ein Graus.
Morgen oder später oder irgendwann mehr.

Übrigens: es regnet.

(aber bis jetzt isses richtig nett bei der Frau Miest)

Ein Kommentar zu “quasi live aus´m Zug, Teil I”

  1. jette sagt:

    Also das mit dem Regen tut mir leid.