Zu Frau … äh … Muttis allergrößter Freude ist nun ein Keyboard in unser Haus eingezogen. Gebracht hat es der allerliebste Schwiegervater, der seine Enkeltochter liebend gerne verwöhnt und an ihr Talent zum Klavier spielen glaubt. Doch, das Kind spielt gut Klavier (Genmaterial vom Opa).
Leider steht vor dem Genuß wirklich ansprechender Klavierstücke der lange, steinige Weg des Übens. Für Frau … äh … Mutti steinig, versteht sich.
Den Lautstärkeregler des Keyboards ignoriert Töchterlein, dafür begeistern sich alle drei Kinder zunehmend für die vielen, lustigen Klänge, die sie dem Instrument entlocken können. Es kann wir eine Trompete klingen, wie ein Posaune, eine Klarinette, eine Kirchenorgel, ein Spinett, eine Harfe … alles noch erträglich. Den meisten Spaß macht natürlich die „mütterliche-Nerven-am-Effektivsten-zerfetz“-Funktion: sie heißt DJ und wandelt alle Töne in Techno-Elemente um.
Somit wird die nächste Anschaffung in der grünen Villa entweder eine schalldichte Tür oder ein gescheiter Kopfhörer sein.

Gerade eben dudelt es „Für Elise“. Aber bevor hier die ersten Anfragen bezüglich der Konzertreise des Wunderkindes kommen: das ist ein Demostück, eingespeichert in den unendlichen Funktionen des Keyboards. Und ich weiß schon heute, dass ich „Für Elise“ spätestens morgen hassen werde. Düdeldüdeldüdeldüdeldüüüüü.

Ein Kommentar zu “Mit Musik geht alles viel leichter …”

  1. anabel sagt:

    Liebe Frau…äh…Mutti,

    KOPFHÖRER!!! Mein Sohn hat auch ein Keyboard, bekommt seit Schuljahresanfang Unterricht, übt abe grundsätzlich mit Kopfhörern, neulich hab ich ihm sogar mal *erlaubt* bzw. ihn gebeten, doch mal auszustöpseln, damit ich auch mal was HÖREN kann, wenn ich eh daneben stehe und die Wäsche mache :)
    Vielleicht hast Du ja im Zuge des echten Klaviers diese prima Lösung einfach vergessen ;)

    LG anabel