Hallo Mr. Murphy,

2. August 2010

auf  Sie ist ja auch immer Verlass.

Pünktlich zum Zeltlagerbeginn regnet es.

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„Besuch ist wie Fisch“, pflegt die allerbeste Freundin stets zu sagen, „am dritten Tag beginnt er zu stinken.“

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Die Kindelein sind jetzt in diesem Zwischenalter, in dem sie dem Weinfest nichts mehr oder noch nichts abgewinnen können. Autoscooter fahren ist nett und am Schießstand haben sie sich auch mal ausgetobt, es gab eine Zuckerwatte und irgendwelchen unsäglichen Süßkram in sehr bunt. Und dann kam die Langeweile. In zwei, drei Jahren wird´s wieder spannend, jedenfalls das Autoscooter fahren, bzw. das am Rand stehen und mit den Freundinnen kichern. Oder das schüchterne „Willst du mit mir fahren?“ genießen.

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Jetzt Söhne wecken und ihnen vom tollen Wetter erzählen.

10 Kommentare zu “Hallo Mr. Murphy,”

  1. Webschaf sagt:

    Romeo und Julia geht es gut. Ich werde ihnen in der nächsten Regenpause neue Brombeerblätter aus dem Garten holen.

  2. Lalobe sagt:

    Ich kenne das so:
    Besuch und Fisch – drei Tage frisch! ;-)

  3. jette sagt:

    Ich mag Fisch.

  4. Frau ... äh ... Mutti sagt:

    Frau Jette, EINEN Fisch mag ich auch, maximal zwei, dann bin ich satt.

  5. Bea sagt:

    Fische-Gäste-Sprüche scheinen sehr sehr alt zu sein ;-) Meine Oma hatte auch immer einen Spruch auf Lager, wenn sie mich besuchte: „Fische und Gäste stinken nach 3 Tagen“ und dann wollte sie nach Hause gefahren werden.
    Liebe Grüsse an dich,
    Bea

  6. Sunni sagt:

    Die Sprüche sind alt, haben aber nichts an Wahrheit verloren, wie jeder von uns von Zeit zu Zeit bemerken darf. Im Grunde ist mir der Fisch dann lieber, er spricht nicht mehr…Liebe Grüße und Wünsche, dass der Regen aufhören möge!Sunni

  7. Astrid sagt:

    Ich mag den Spruch nicht und ich finde es auch dem Besuch gegebüber sehr unhöflich aber vielleicht liest der Besuch ja hier nicht mit.

  8. Earny from Earncastle sagt:

    ich war auch einmal bei solch einem miesen Wetter im Zeltlager. Doch Spaß macht es Kindern trotzdem! :)

  9. kuestensocke sagt:

    Frau Mutti, so nebenbei bemerkt wollte ich Ihnen danken! Für einen Abend mit sehr gutem Wein. Aus Nierenstein. Zwei Flaschen Weißwein wurden gewünscht für das Abendessen bei der lieben Schwester. Im Supermarkt vor dem Regal mit guten Deutschen Weinen stand ich ratlos, die Auswahl beängstigend riesig. Dann sprang mir ein Wort ins Auge: Nierenstein. Nierenstein, da wohnt doch Frau Mutti und gerade ist Winzerfest. Meiner Schwester berichtet ich, ich hätte Wein aus Nierenstein gekauft. „Was´n das?“ „Da wo Frau Mutti wohnt.“ „Oh ja, wie fein.“
    Der Wein war köstlich, sehr sogar.

  10. Iris sagt:

    @kuestensocke: Da wünsch ich aber keine Nierensteine mit dem Wein aus Nier(en)stein, hoho! Ach, gönnen Sie mir bitte den Schabernack, mir passiert so was auch gerne und dann schütte ich mich auch aus. Wünsch noch einen schönen Abend :-) Lieber Gruß, Iris

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