Den Hals nicht voll genug,

15. August 2007

kriegt sie, die Frau … äh … Mutti.

Nachdem sie zwei Stunden lang Kartoffeln ausgebuddelt hat (btw. wie verhindert man das Aufspießen der natürlich immer allerschönsten Kartoffeln mit der Grabgabel?) und nun einen etwas wehen Rücken hat …

hat sie den Gedanken, ein weiteres, etwa 600 qm großes Gartenstück zu pachten, so als reiner Nutzgarten für allerleckerstes Obst und Gemüse*, noch immer nicht als völlig größenwahnsinnig und bescheuert verworfen.

Schachtelsatz Ende. Träumerei/Spinnerei noch nicht.

*Tomaten und Gurken und Mais und Auberginen und Zucchini und Paprika und Pflücksalat (für die Schnecken) und Erbsen und Bohnen und Weißkraut und Rotkohl und Grünkohl und Rosenkohl und noch mehr Kartoffeln und Erdbeeren und Himbeeren und Johannisbeeren und Stachelbeeren und ein wunderbares Kräuterbeet. Und ein kleines Gewächshaus. Hach.

Die dümmsten Bauern

15. August 2007

haben die dicksten Kartoffeln, heisst es.

Sollte man nun von Größe und Anzahl meiner Kartoffeln Rückschlüsse auf meine Intelligenz ziehen, käme man auf einen IQ, der nur knapp über der Aussentemperatur liegt.

Braucht jemand Kartoffeln?
Oder hat jemand den ultimativen Tipp zur sinnvollen Kartoffelverwertung/Lagerung? (als Lagermöglichkeiten bieten sich, außer meine Hüften, ein Gewölbekeller, dunkel, feucht, konstant unter 15°C, eine Halle, halbdunkel, eher warm, ein Flaschenkeller [ehemals Weinlager], fast dunkel, kühl, einigermaßen trocken)

Ansonsten vermelde ich eine zugewucherte Wildnisse, knapp fünf Wochen Gartenabstinenz rächen sich böse. Dafür habe ich wieder Erde unter den Fingernägeln, zerschrammte Beine, einen wehen Rücken und zermatschte Insekten überall. Und bin sehr glücklich.

Sommer, Sonne, Meer

14. August 2007

und, Frau … äh … Mutti gesteht, gegen Ende schiere Langeweile.

Mesdames et Messieurs, isch bin wiedär da´eim.

Mitgebracht habe ich eine braungebrannte Tochter, nur ein bißchen – Waschmaschine vorort sei Dank – Dreckwäsche, ein paar Krümel Sand zwischen den Zehen, ein bißchen Salz im Haar, einige hübsche Bilder, eine Tüte Pinienkerne, ein handvoll Muscheln und Steine und eine Erkenntnis: vier Tage Nichtstun sind großartig. Ab dem fünften Tag zittern die Hände und ab dem siebten Tag setzt der Hausfrauentrieb mit Beschäftigungswahn ein.
Und so komme ich voller Energie und Lebensfreude und Kraft und „Hurra, ich bin wieder in den eigenen vier Wänden“ zurück und stürze mich in den Alltag.

Ihnen da draußen zeige ich ein paar Bildchen, damit Sie mir schreiben können, dass SIE sich niemals gelangweilt hätten :-)

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hier und weg

1. August 2007

Gestern abend, halb zehn, aus München heimgekommen.
Heuten abend, halb zehn, Richtung Südfrankreich abreisen.

Bis dahin drei Maschinen Wäsche waschen und trocken bekommen (danke an die freundliche Wettergöttin), rasch ein Kindertäschchen für die zweitliebste Tochterfreundin nähen, packen, kurz durch den Haushalt wirbeln, drei Minuten mit den Söhnen schmusen, fünf Minuten mit dem besten Vater meiner Kinder.

Urlaubsstress.

(btw. in München war´s fein.)