Möglicherweise …

26. Juni 2012

muss ich nur rasch meine Freude teilen.
Der Augenarzt bestätigte mir heute 100% Sehfähigkeit. Auf dem rechten Auge. Das linke Auge schafft nicht mal 5%, aber zusammen wäre ich ja bei überdurchschnittlichen 105%. Es lebe der Optimismus :)

Organisch ist alles in Ordnung, ein schönes, gesundes, rechtes Auge.

Mir fällt jedes Mal ein großer Stein vom Herzen, denn als quasi Einäugige habe ich oft Angst vor völliger Blindheit. Einmal zwang mich eine heftige Bindehautentzündung am gesunden Auge, dieses abzudecken, das war eine schreckliche Erfahrung. Ich glaube, der Sehsinn ist mir der allerkostbarste, vielleicht auch, weil er mir nicht so ohne weiteres zur Verfügung steht.

Aber weg mit den Ängsten, alles ist gut, ich bin nicht mal von Altersweitsichtigkeit betroffen. (wusste ich doch schon lange, dass ich jung bin :))

Möglicherweise …

25. Juni 2012

zeige ich Ihnen jetzt viel zu viele Bilder und Sie gähnen hemmungslos bereits nach dem fünften Bild, weil die Handykamera zwar toll aber nicht perfekt ist und ich die Spiegelreflexkamera leider nicht dabei hatte. Doch die Gelegenheit war günstig, da in Dexheim.

Als nämlich im Rahmen der Verkaufsschau der Verbandsgemeinde auf dem stillgelegten Kasernengelände in Dexheim, den Anderson Barracks, die Besucherströme die Parkkapazitäten sprengten, wurden Zäune geöffnet und der Zugang zum sonst einigermaßen sorgsam verschlossenen  Gelände ermöglicht. 2008 zogen die letzten Soldaten ab, seit 2010 gehört das Gelände dem Bund, der ein Gutachten nach dem anderen erstellt. So lange wahrscheinlich, bis das gesamte Gelände völlig verfallen und zugewachsen ist und für einen symbolischen Euro vertickt wird.

1953 wurde die Kaserne eingeweiht, manchmal durfte man auf das Gelände. Ich war einmal dort, als auf dem Baseballfeld ein Flohmarkt stattfand. (und kaufte dort die allerersten OshKoshLatzhosen für die Kindelein)

Angeblich waren keine Atomwaffen stationiert, aber der Mythos lebt. Es gibt Raketenbunker, Panzer fuhren durch die Gegend und nach 9/11 gab´s eine Menge bewaffnete Menschen dort zu sehen.

Jetzt liegt alles brach.

 

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Möglicherweise …

24. Juni 2012

gibt es nächstes Jahr auch wieder Spargel und Rharbarber. Trotzdem. Jedes Jahr an Johanni denke ich: „Mist. Vorbei. Ich habe nicht genug davon gegessen!“
Mit Erdbeeren ist es übrigens genauso. Die Zeitspanne, in der es wirklich leckere Freilanderdbeeren gibt, scheint von Jahr zu Jahr kleiner zu werden. In rosig-verklärter Kindheitserinnerung scheinen die Sommer damals immer sonnig und voller Erdbeeren gewesen zu sein.
Rharbarber haben wir eingefroren, denn im September und Dezember gibt es Lieblings-Rharbarber-Geburtstags-Wunschkuchen.

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Morgen beginnt die letzte Schulwoche! Die Schuljahre früher waren übrigens auch viel länger. Die Sommerferien auch. Und niemals regnete es.

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Als ich ein Kind war, durfte ich niemals bei Freundinnen übernachten. Oder Freundinnen bei mir. Wie das begründet war, weiß ich nicht. Aber ich erinnere mich gut, dass ich mir das oft wünschte. Ich wollte nämlich gerne, als echtes „Hanni und Nanni“-Kind, rauschende Mitternachtspartys feiern. (allerdings ohne die Medizin von Carlottas Großmutter)
Ich nahm mir vor, dass meine Kinder immer Übernachtungsgäste haben dürften, bzw. jederzeit auswärts schlafen dürfen. Und so kam es dann auch. Am Wochenende schwankte die Anzahl der am Küchentisch frühstückenden Kinder oft zwischen eins und fünf, manchmal sogar keins oder gar sieben. Bis heute hat sich daran nichts geändert, letzte Nacht zum Beispiel übernachtete ein Freund des großen Sohnes. Was sich allerdings geändert hat sind die Mengen der Lebensmittel, die bei solchen Gelegenheiten über den Tisch gehen. Drei Liter Milch und ein Blech Rharbarber-Baiser-Kuchen. Womit sich der Kreis dieses wertvollen Artikels schließt: ich hab dieses Jahr mal wieder zu wenig Rharbarber gegessen :)

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Auf nach Dexheim. Schauen, was heute Nacht geklaut wurde. Und kosten, wieviel Chlor im Wasser ist. Jippieh.

Möglicherweise …

23. Juni 2012

hätte ich daheim eine Menge zu erledigen. Stattdessen sitze ich in Dexheim, in der ehemaligen Kaserne der längst abgezogenen amerikanischen Streitkräfte. Die Gewerbetreibenden der Verbandsgemeinde zeigen dort dieses Wochenende nämlich was sie so gewerben und treiben.
Frau Mutti zeigt allerdings nicht ihre zauberhaften Nähkunstwerke (übrigens: demnächst hier wieder in der Leiste am Rand zu finden, ich gebe natürlich Bescheid!), sondern vertritt den Niersteiner Weltladen.
Gestern haben wir aufgebaut, ein Glas Honig, ein Päckchen Kaffee und ein paar Kekse verkauft. Am Abend verstaute ich Krusch, Krempel und Lebensmittel unter dem Tisch, verließ das Gelände und vertraute auf die anwesenden Security-Menschen.
Heute morgen baute ich Krusch, Krempel und Lebensmittel wieder auf und stellte äußerst erstaunt fest, dass manch Mensch Arschloch genug ist, Kaffee und Honig zu klauen. Armselig.

Nun denn.

Für heute wünsche ich mir, dass das Wetter hält, viele interessierte Menschen den Stand besuchen und dass diese interessierten Menschen unseren Kaffee trinken, obwohl er einen Euro kostet. (bei den Landfrauen schräg gegenüber kostet er nur die Hälfte, ausserdem haben die prima Kuchen, wir nur trockene Kekse. Und Schokolade.)

Nachtrag: die Haupteinnahmequelle durch den Verkauf von leckerem, frischgekochtem Kaffee ist nun leider auch weggebrochen, da das Wasser leider ungenießbar geworden ist. Das THW hat ein bißchen zu viel Chlor hinein gekippt, so dass man sofort das Bedürfnis hat, in den Bikini zu klettern und ein erfrischendes Bad im Kaffee zu nehmen. Etwas schade, vorsichtig ausgedrückt.
Morgen nehmen wir unser Wasser von daheim in Kanistern mit. (die Landfrauen haben vorhin 45 Liter Kaffee weggeschüttet. Unfassbar.)

Es sieht übrigens gerade etwas schlecht aus, was die Entschädigung für geklaute Waren angeht. Und ja, wir waren nicht die einzigen, es wurde an verschiedensten Ständen geklaut und randaliert. Seufz.

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18. Juni 2012

ist es allerhöchte Zeit, dass ich die Laserlöffel abgebe! Weia, die Zeit rast.

Letztes Wochende dachte ich, die Zeit böte sich doch an. Aber dann regnete es am Samstag und ich musste mit dem Sommerwetter schmollen. Und im Nähzimmer zwei, drei Sachen ausprobieren. Abends wollten wir auf das Niersteiner Parklichterfest, denn das Parklichterfest ist toll. Zweitausend brennende Teelichter in Gläsern schreiben ein Motto auf dem Rasen in der Mitte des Parks. „EM 2012″“ wahrscheinlich. Oder „Umgehung“. Oder „Fluglärm“. Leider fiel das Fest aus, denn zweitausend wetterfeste Schwimmkerzen waren wohl in kürzester Zeit nicht aufzutreiben. (das Fest ist verschoben auf den 30. Juni. Wenn Sie in der Nähe sind, schauen Sie mal in den Gemeindepark rein, um Mitternacht gibt´s auch immer ein tolles Feuerwerk!)

Statt zwischen zweitausend Teelichtern zu flanieren, gruppierten die Freitagsfreundin, der Schreinerfreund, die SchwesterderFreitagsfreundin, der GattederSchwesterderFreitagsfreundin (ich brauche eine kürzer Bezeichnung, unbedingt), der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib sich um ein einziges Teelichglas auf dem großen Weinfaß beim spanischmexikanischen Portugiesen in Nierstein. „Tapas“ heisst das Restaurant und auch hier kann ich sagen: wenn Sie mal Hunger in Nierstein haben: hingehen. Aber besser noch: Tisch vorbestellen, das Ding ist voll. Und essen Sie die Gambas in Knoblauchsoße!

Als die Barhocker am großen Faß ungemütlich wurden, zogen wir in unsere Halle um, zum Dart und Kicker spielen.

Und schon war Sonntag. Mit jede Menge Sonnenschein und Wärme und Vogelgezwitscher, Erdbeerkuchen, Erdbeereis und Erdbeerlimonade. Und ein bißchen Gartenarbeit. Abends um elf, als ich mit dem besten Vater meiner Kinder auf der Terrasse ein Glas Wein trank … passte die Stimmung auch nicht zu Laserrlöffeln.

Heute aber. Jetzt. Und während sechs alberne Hühner, pardon, intelligente junge Frauen zwei Kuchen für das morgige Frühstück in der Schule buken, schrieb ich Zettelchen, rollte diese zusammen und packte sie in eine Schüssel.

Kurz überlegte ich, ob ich die Mädchen als Glücksfeen engagieren sollte, doch die matschten gerade so hingebungsvoll mit Schokolade, dass ich lieber auf Mithilfe verzichtete. Stellvertretend für verschiedene Ziehungen nun dieses eine Bild:

und der blaue Laserlöffel geht an: Eva!

Karin hat zwei Söhne, dann sollen auch beide einen bekommen!

Ein cooler Breilöffel für den Nachwuchs von Cati Basmati!

Der beste Vater meiner Kinder hat tatsächlich eine weitere Laserlöffelfrühstückscerealienbox* gekauft. Deshalb kann ich noch einen grünen Laserlöffel verlosen, sogar in Originalverpackung.  Susanne, deren Sohn in „echt cool“ findet, bekommt ihn!

 Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Ich bitte um Zusendung der Adressen und ich bin ganz optimistisch, dass das Versenden ein bißchen schneller klappt, als das Auslosen :)

 

*Eigentlich kaufte der beste Vater meiner Kinder sogar DREI weitere Packungen. In zwei der Packungen lagen aber rote Laserlöffel, aus denen er sich nun einen Original-Darth-Maul-Löffel basteln will. Sollte ihm dies glücken, werde ich es mir nicht nehmen lassen, ein Bild davon zu zeigen.