Möglicherweise …
3. Juni 2012
hätte ich noch viel mehr Geld ausgegeben, hätte der Regen nicht einen Zacken zugelegt. Heute war ich nämlich beim SchnickSchnackShopping in Darmstadt, der beste Vater meiner Kinder erbarmte sich und spielte den Chauffeuer.
Es muss das hessische Wetter sein, denn auf der Fähre nach drüben begann es zu nieseln, später, auf der Fähre zurück, kam die Sonne wieder raus. Aber ich will nicht über´s Wetter schwätzen, sondern zeigen, was ich unbedingt haben musste!
Einen großen Button, der sich ganz großartig am Kragen meines neuen Mäntelchens macht!
Zu gerne würde ich Ihnen verraten, wer mir diesen Buttonverkauft hat, doch leider habe ich von diesem Stand kein Kärtchen mitgenommen. Es gab dort eine Menge hübscher Filzsachen, ich liebäugelte sehr mit einem Filzring. Edit: die Filztussi war es!
Das Bild des Buttons zeigt Glaskunst von Birgit Projahn. Ich weiß allerdings nicht, ob sie diese Buttons fertigt.

Dann musste dieses Filztierchen mit. Am Liebsten hätte ich eines der tollen Mobiles mitgenommen, doch mangels Babybett zum Drüberhängen, bleib es beim Filztierchen, das übrigens eine Broschennadel am Rücken hat. Sehr praktisch :)
Zu finden in Fräulein Rosenrots Dawandashop. (und ja, ich finde, dass die Sachen viel zu günstig sind!)

Das meiste Geld ließ ich … nein. Ließ der beste Vater meiner Kinder, denn ich war geschickterweise mit schmalem Geldbeutel angereist, bei Christine Wiegelmann.
Zuerst hatten es mir die Monsterbuttons angetan! (ist es eigentlich sehr auffällig, dass ich Buttons mag? Ich bin eben doch ein Kind der 80er) Unschlagbar, vier Stück für fünf Euro, die Auswahl fiel dennoch schwer :)

Und als ich meinen Blick weiter schweifen ließ, entdeckte ich die Ringe. Ringe mag ich genauso wie Buttons, habe aber leider eine geringere Auswahl davon. Zarte Blüten eingegossen in Gießharz. Vergissmeinnicht hatte ich am Finger, Feinstrahlastern und Schleifenblümchen. Hornveilchen gab´s und Gänseblümchen. Am Leichtesten wäre es gewesen, wenn ich einfach alle genommen hätte. Ich habe Ihnen aber ein paar übrig gelassen, die können Sie in diesem Dawandashop kaufen.

Gesehen habe ich ein paar Gesichter, die mir vage vertraut waren, ein paar URLs habe ich auf Kärtchen gelesen, die ich mehr oder weniger regelmäßig anklicke und wenn es nur nicht geregnet hätte, weil dann hätte ich gerne noch mal in Ruhe geschaut und einen Kaffee getrunken. (und Frau Morgenstern, ich hoffe, dass ich Ihre wunderschönen Röcke nicht zu sehr geflutet habe, bei meinem Versuch hilfreich den Pavillon zu entwässern.)
Schöner Markt, danke Frau Ramtamtam! Gibt´s auch eine Herbstversion? Dann traue ich mich wieder auf die Fähre.)
Aha, oho. 28.10.2012, die Herbstausgabe :)
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Gestern beim Globetrotter nahezu erfolgreich. Hosen für die Söhne, Rucksäcke und Stirnlampen für die bergsteigenden, älteren Kinder und den perfekten grünen Mantel, der versucht sich oben auf zwei Bildern in den Vordergrund zu drängen. Rucksack testen dauert übrigens vier Stunden und wir wissen jetzt, dass es im Frankfurter Ostend nichts zu essen gibt. Zum Glück gab´s am Bahnhof einen Snackautomaten, der komische Schokokekse als Überlebensration ausspuckte.
Im Globetrotter gibt´s übrigens einige nette „Attraktionen“, mit denen man auch jüngere Kinder bei der Stange halten kann. Man kann dort Gold waschen (und die Tochter hat jetzt ein Reagenzgläschen, in dem ein Schluck Wasser mit einem Goldflimmerchen schwappt) und schauen, wie rasch man bei -19°C in der Kältekammer auskühlt. Eventshoppen, sozusagen. Muss ich trotzdem nicht allzu oft haben, ich bestelle einfach lieber, so ganz gemütlich auf dem Sofa.
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Vanilleeisrezept morgen, Eismaschine: Zusatzrührer und Kühlschüssel für unsere Kenwood Major sonstwas Küchenmaschine. Ich habe also keine Ahnung, ob die Eismaschinen von Aldi oder sonstigen Discountern/Marken etwas taugen. Kenwood finde ich klasse :) Und die Möglichkeit, selbst Eis zu machen noch mehr!
Möglicherweise schreibe ich morgen nix, weil ich mir dann die Finger beim Marmeladekochen verbrannt habe ;)
Möglicherweise …
2. Juni 2012
wird das heute ein bißchen stressig, denn die Kindelein brauchen Tourenrucksäcke und gescheite Wanderhosen. Sie finden mich schluchzend in Frankfurt, beim Globetrotter.
Möglicherweise …
1. Juni 2012
verdirbt mir die selbst-Eis-Macherei und der eine oder andere Testbericht den Genuss von gekauftem Eis.
Mal davon abgesehen, dass diese Lactoseempfindlichkeit immer größere Ausmaße annimmt und der Eiskonsum von der Eisdiele dadurch sowieso eingeschränkt ist – das Eis schmeckt gar nicht. Zu süß, zu glatt im Mund, zu künstlich. Und mal ehrlich: 80 Cent für ein Bällchen Eis? (in den Städten wahrscheinlich mehr?) Ich gehöre ja zu den ewigen Umrechnern und obendrein bin ich jetzt in dem Alter, in dem ich hemmungslos „damals, als ich jung war, kostete ein Bällchen Eis 40 Pfennig“ vor mich hinmurmele.
Eis von der Eisdiele gibt´s für mich sehr selten. Allenfalls bei Nußeis werde ich schwach, denn das ist mein absoluter Liebling und noch habe ich kein Rezept gefunden, um es genau so nachzubauen.
Eis aus der Kühltheke vom Supermarkt geht auch nicht mehr. Schmeckt nicht. Und nachdem ein Testbericht mir irgendwann verriet, dass selbst in hochpreisigem Vanilleeis eher keine Vanille, dafür aber gemahlene Kirschkerne (= so-tun-als-ob Bourbonvanillestückchen) zu finden ist. Und jede Menge teure Luft für den zarten Schmelz.
Ein Stieleis mit Schokoüberzug riss mich neulich auch nicht mehr vom Hocker. Geschmacklich nicht und obendrein hatte ich diesen Bericht im Hinterkopf, in dem anschaulich erklärt wurde, wieviel Technik hinter dem richtigen Schoko-Knack steckt. Der Gedanke daran, dass es Menschen gibt, die sich den Kopf darüber zerbrechen, wie man Schokolade beim Abbeißen attraktiv knacken lassen kann, macht mich fassungslos. Und irgendwie auch trotzig, denn ich will mich nicht manipulieren oder veralbern lassen. (und seit es keinen echten braunen Bären mehr gibt, ist Stieleis sowieso für mich gestorben.)
Wassereis esse ich äusserst selten, weil mir das meistens zu süß und zu klebrig und/oder zu künstlich schmeckt. Die gute, alte Schleck-Eisform für das heimische Gefrierfach, befüllt mit Orangensaft oder der Brühe, die beim Abtropfen von eingemachten Kirschen übrig bleibt … lecker.
Milcheis mache ich selbst und breche gerne erneut eine Lanze für eine Eismaschine. Oder, wie in meinem Fall, das Eismaschinen-Upgrade für meine Kenwood. Die Anschaffung ist nicht sehr günstig, aber die Tatsachen, dass ich a) genau weiß, was ich mir da zusammenrühre und b) unterm Strich zwei Bällchen Eis für jedes Familienmitglied finanziell jeden Tag ohne empfindliche Haushaltkassenlöcher möglich sind, rechnen sich.
Exotische Eissorten werden hier übrigens nicht favorisiert, Vanilleeis geht immer. Das lässt sich ja auch prima mit Schokosoße oder frischem Obst pimpen. Für ein perfektes Schokoeis fehlt uns allerdings noch das richtige Rezept und ich freue mich sehr, wenn Sie mir Ihres verraten.
Möglicherweise muss ich jetzt erstmal in die Küche flitzen und die Eismaschine anwerfen. Selbstmotivation deLuxe.
Möglicherweise …
31. Mai 2012
wächst man auch irgendwann aus den Fernsehserien heraus? Es gab Zeiten, da konnte ich den Mittwoch kaum abwarten, Meredith und Cristina schienen mir beinahe nah. (Und McDreamy war für mich eher unattraktiv, aber was soll´s.) Danach die wunderschöne Addison in komischen Verwirrungen.
Grey´s Anatomy läuft halt so. Ich vermisse George. Und Izzy. Wegen mir könnte das auch enden.
Und Private Practice? Völlig abgedreht. Und komisch. Die wunderschöne Addison verschwindet unter ihrer kaschierenden Schminke. Und die knallharte Charlotte ist ein langweiliges Lämmchen. Gähn.
Gestern abend aber gab es bei Private Practice ein Szene, die mich auch heute noch nicht losgelassen hat. Ein Junge klaut ein Päckchen Karten. Sein Vater, der bis vor kurzem nicht wusste, dass er der Vater ist und der sich nun mit seinem Kind in der Kennlernphase befindet, beobachtet das und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Er unterhält sich mit seinem Freund und hat die Idee, dass er der Gute sein kann, der Elternteil, der ihn nicht bestraft. Die Mutter sei von Anfang an für das Strafen zuständig gewesen, aber er könne derjenige sein, zu dem der Junge immer kommen könne, egal welchen Mist er gebaut habe, ganz lässig.
Ich dachte … das wäre eigentlich wirklich hübsch. (das musste ich schnell denken, denn in diesen leichten, seichten Serien sind die Menschen ja immer schrecklich schnell und schlagfertig und furchtbar weise)
Der um Rat gefragte Freund sagt: „Das wäre toll, klar könntest du das. Du könntest aber auch ein Vater sein, ein richtiger Vater. Und Tag ein, Tag aus versuchen, dein Kind zu erziehen. Das ist hart.“
Er erklärt, dass ein echter Vater oft nein sagen muss, sich anhören muss, dass er gehasst wird. Er muss Verbote aussprechen, um Werten Nachdruck zu verleihen, die für wichtig erachtet werden. „Es ist die schwerste Sache der Welt.“
Ich saß vor dem Fernseher und habe genickt. Und habe damit bis heute nicht aufgehört. Es ist die schwerste Sache der Welt und irgendwie habe ich mir darüber niemals Gedanken gemacht, bevor ich schwanger wurde. Ich hatte zwar diese Ausbildung, vollgestopft mit Pädagogik und Psychologie, doch meine ersten Gedanken beim positiven Schwangerschaftstest drehten sich eher um „Junge? Mädchen? Ohgottohgottohgott, wird es niedlich sein, werde ich es lieben, werde ich mir meine Figur ruinieren?“ (Junge, ja, ja sehr, nur ein bißchen) Ich dachte keine Minute an Verantwortung, Regeln und Erziehung. Ich war ganz Bauch und Zuversicht. Der Kopf schaltete sich erst später dazu.
Früher sprachen der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib oft über Erziehung. Wir waren uns nicht uneinig, aber genauso rasant wie die Kindelein wuchsen und mobiler wurden, genauso rasch mussten wir unsere Regeln anpassen, erweitern oder eben auch verschärfen. Heute … ist der Erziehungszug irgendwie abgefahren. Was wir den Kindelein bis heute an Werten nicht vermittelt haben, das müssen sie sich vielleicht selbst irgendwann aneignen, wir sind fertig und die Kindelein auch beinahe. Die Grenzen sind jetzt weit gesteckt, Eckpfeiler heute sind lediglich: keine Lügen, an Abmachungen halten, den Job (=Schule) ernstnehmen und so gut wie möglich erledigen. Strafen gibt es keine mehr, aber Diskussionen, manche auch lautstark.
Neulich fragten wir unsere Kindelein, ob wir zu streng mit ihnen gewesen seien, denn rückblickend auf unsere Regeln und Grenzen damals … und der beharrlichen Konsequenz, mit der wir die Einhaltung dieser einforderten, habe ich immer ein bißchen nachträglich Mitleid mit ihnen. „Nö!“, antworteten sie einstimmig und kein bißchen eingeschüchtert, sie hätten nichts vermisst oder sich ungerecht behandelt gefühlt. Und dann wollten sie die Geschichten hören, die es wohl in jeder Familie gibt: „Der Tag, an dem das sechsmonatige Baby aus dem Kinderzimmer verschwand“ oder „Als ich meiner Mutter auf den Kopf kackte“ oder „Mein erstes sechssilbiges Wort“.
Ja, diese Erziehungssache ist die schwerste Sache der Welt, aber wenn man sich ein bißchen Mühe gibt (und vor Augen hält, dass das kein lebenslänglicher Job ist, sondern sogar einer, der immer leichter wird), dann kommen diese Momente, in denen man sich wohlig grinsend zurücklehnt und sich selbst ein „gut gemacht“ auf die Schulter klopft.
Möglicherweise ausgelöst durch eine leichte, seichte Fernsehserie, aber das ist dann auch egal.
Möglicherweise …
30. Mai 2012
glauben Sie, ich wolle mich rechtfertigen, wenn ich Ihnen jetzt mal aufschreibe, was es mit dem Bloggen da so auf sich hat. Was dazu gehört und was drumherum passiert.
Ich suche mir ein höchst banales Thema aus. Zum Beispiel: heute backe ich Lasagne.
Ein vermeintlich unverfängliches Thema, denn dazu muss ich nur ein paar nette Bildchen zeigen, das Rezept aufschreiben und ganz ehrlich schildern, wann ich mich wie dämlich angestellt habe und zugeben, dass ich eine Kochniete bin. So in der Art.
Bilder zu knippsen, vor allem während des Kochens, ist dank „ich kann alles“-Telefon wirklich keine Kunst mehr, Instagram (@fraumutti oder hier) spendiert die passenden Filter und dann müssen nur noch passende Bildchen ausgesucht werden. Nicht ganz so trivial, denn natürlich soll eine gewisse Ästhetik gewahrt sein. Nichts finde ich schrecklicher, als diese Bilder, auf denen man ungewollt das Hintergrundchaos sieht. Oder auf denen die Hauptsache unscharf ist. Oder auf denen einfach viel zu viel drauf ist. Die handvoll Bilder, die übrig bleibt, wird von den Kindelein gesichtet, denn es gibt so Tage, da sind gezeigte Ellenbogen zu fett oder die eine sichtbare Strähne die von der Frisur zu erahnen ist, ist ausgerechnet die, die nicht sitzt. Und da die Kindelein definitiv in dem Alter sind, in dem ich sie nicht mehr mit niedlich verschmiertem Mündchen oder Lasagneresten in den Haaren zeigen darf, bleiben letztlich vielleicht drei Bilder, von denen eins auch nicht ganz so ist, wie ich es gerne hätte. Die Lasagne ist aber schon verspeist.

Frau Mutti kocht Lasagnesoße! Und jetzt alle: „Aaaah! … Oooooh!“
Der Artikel schreibt sich ja auch von allein, denn die Worte sprudeln meistens so wie ich die Eingabemaske öffne. Doch wenn der letzte Punkt gesetzt ist, beginnt die Selbstzensur. Namen, falls sie mir mal wieder rausgerutscht sind, werden ersetzt, Formulierungen, von denen sich irgendwer irgendwie auf den Schlips getreten fühlen könnte, werden entschärft. Zweideutigkeiten werden gegen harmlosere Eindeutigkeiten eingetauscht und etliche Erklärungen werden (in Klammern) in den Text gepackt, um ja nicht missverstanden zu werden.
Abschicken.
Eingabemaske erneut öffnen, weil immer noch Rechtschreibfehler drin sind. Buchstabendreher. Worte fehlen. Der Satz anders endet, als er begonnen hat. Solche Sachen, die auch beim achten Durchlesen durchrutschen.
Dann wird´s allerdings ein bißchen schwierig. Ich habe nämlich beschlossen, Leserkommentare zuzulassen. Weil Rückmeldungen Bauchpinseleien sind und glücklich machen. Allermeistens. Allermeistens bin ich sehr glücklich und zufrieden mit dem, was Leser mir zu sagen haben. Selbst dann, wenn sie nicht ganz mit mir einer Meinung sind. Beim Lasagnerezept wäre das vielleicht die Menge der verwendeten Knoblauchzehen oder die ewige Diskussion, ob man Knoblauch nun pressen darf oder nicht. (ich presse, ungeniert.) Das macht mir gar nix, weil mein Rezept funktioniert für uns ganz prima und alle meine Lieben lieben es. Und vielleicht inspiriert mich manch Vorschlag tatsächlich, mein Rezept zu variieren.
Dann gibt es aber auch Kommentare, die … komisch … sind. Ich überlege immer, ob Menschen, stünden sie mir gegenüber, das Gleiche sagen würden. Um sich weiterhin am Lasagnerezept festzuklammern – etwa so: „Frau Mutti, schon wieder Nudeln? Naja, ist ja auch einfach.“ Oder „Da tun Sie immer so ökologischaufgeschlossenbiofair und dann gibt´s Fleisch?“
Das sind so kleine, fiese Seitenhiebe. Die sticheln eigentlich nur.
Grobe, plumpe Anmache gibt es auch. Die gerne per Mail, denn ganz öffentlich traut man sich doch nicht. Lasagnebeispiel: „Sieht aus wie ausgekotzt, Deine armen Kinder, solch einen Fraß mutest Du ihnen zu. Solltest lieber einen Kochkurs belegen, statt so viel zu jammern, dass das Bloggen an Deinen Nerven zerrt.“
Liebe Leser, neulich war ich einfach satt. Ich schreibe seit zehn Jahren für die Öffentlichkeit. Ich bin beschimpft worden, verhöhnt und verspottet. Ich hatte einen Stalker am Hals und wenn ich für jedes gelästerte Wort über mich hinter meinem Rücken oder jede ach so kryptische Andeutung nur einen Cent bekäme, könnte nicht nur die Grüne Villa ein neues Dach bekommen. Ich beschloss diesen ganzen Kram einfach sein zu lassen. Vielleicht irgendwann wieder zu bloggen, ganz anonym, unter anderem Namen. (wissend, dass ich mich binnen kurzer Zeit durch meinen Schreibstil outen würde) Und auf gar keinen Fall würde ich wieder Kommentare zulassen.
„Haha. HAHA!“, war die Reaktion von Freunden und Familie, „tust Du nicht, schaffst Du nicht, vergiss es.“
Und natürlich haben die Menschen, die mich kennen und trotzdem mögen, recht. Und es ist ja auch so, dass auf einen dämlichen Kommentar mindestens zehn liebreizende, tagaufhellende, freundliche Reaktionen kommen. Ich habe deutlich mehr entzückende Weihnachtskarten bekommen, als beschissene, anonyme Mails; ich habe deutlich mehr reizende Menschen kennengelernt, als totale Vollspacken.
Und so schreibe ich eben weiter. Weil halt, denn einen Grund für´s Bloggen habe ich noch immer nicht gefunden. Auch wenn zensieren doof ist und ich lieber niedliche Kinderbilder zeigen würde. Oder intimste Einblicke in mein/unser Leben.
Möglicherweise schreibe ich eben nur noch über ganz banale Dinge. Wie Lasagne.