Draußen im Garten,
8. April 2012
Letzte Ostervorbereitungen
7. April 2012
und wie jedes Jahr sind die Ostereierfarben verschwunden.
Nachdem eine neue Packung gekauft wurde, tauchen die alten wieder auf, chronologisches Haltbarkeitsdatum bis 2006.
Der beste Vater meiner Kinder hat die Sache jetzt in die Hand genommen und die restlichen Farben für nächstes Jahr verstaut. Ich bin gespannt.
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Zum allerersten Mal habe ich mich heute in die türkische Metzgerei am Ort getraut. Quer durch einen Hinterhof, einem Papp-Eingangs-Pfeil nach. Ein großer, heller Raum mit großer Fleischtheke in der Berge von Fleisch lagen. Und diese Haken, mit ganzen Lämmern dran. (spontane Assoziation: Rocky, der Rinderhälften verprügelt) Drei Männer mit martialischen Messern, die Brocken handlicher schnitten und Knochen durchsägten. Um mich herum etliche Menschen, die nicht unter zehn Kilo Fleisch einkauften. Ich kam mir mit meinen zwei Kilo Lammschulter richtig lächerlich vor.
Ich esse kein Fleisch, weil es mir nicht schmeckt. Und bei den Fleischtheken im Supermarkt, mit den Schalen voller glibberiger, komisch-glänzender, dubios marinierter Fleischstücke, da hebt sich mir der Magen. Aber in dieser Fleischerei heute, da bekam ich Lust auf den Osterbraten.
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Der beste Vater meiner Kinder hat Osterhasen und -lämmer für die Kinder gebacken, ich schiebe Karotten-Cupcakes in den Ofen. Wahrscheinlich wieder viel zu viel Kuchen, weil der Opa isst ja immer nur „ein halbes Stückchen“.
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Hier übrigens echtes Aprilwetter, allerdings ohne Schnee. Derzeit sonnig. (hören Sie auf zu klagen, die dreissig Grad der letzten Jahre waren doch auch nix)
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frohe Ostern!
Es ostert aufdringlich
6. April 2012
und selbst wenn ich noch immer nicht weiß, mit welchen Gaumenfreuden ich die Familie verwöhnen werde, so steht doch wenigstens die Tischdeko samt gefalteter Serviette.

Sollten Sie auch ganz dringend Servietten in Häschenform auf der Ostertafel brauchen, dann klicken Sie bitte auf weiterlesen. Andernfalls lächeln Sie milde und nachsichtig.
„Scheine meine kleine Sonne, scheine!“
4. April 2012
sagt Catweazle.
Ich sage „Scheint kleine Barbapapas!“
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***** Sie ahnen es, dies ist mal wieder eine Werbepause*****
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Heute brachte mir die freundliche Frau von der Post nämlich ein Päckchen mit feinem Inhalt:

Eine Anfrage erreichte mich, ob ich im Blog über ein Nachtlicht berichten möge. Nach recht kurzer Bedenkzeit hatte ich beschlossen, dass meine Kinder zwar zu alt für ein Nachtlicht, ich aber noch jung genug für eine Barbapapa-Lichterkette bin, die ich auf der Webseite der Nachtlichtfirma fand. „Kein Problem“, schrieb man mir und einen Tag später klingelte die Post.
Die Barbapapas, liebe junge Leser, sind aus einer sehr alten Zeichentrickserie aus einer Zeit, als es nur dreieinhalb Fernsehprogramme ohne viertelstündliche Werbepausen und ein Testbild gab.
Ausgepackt erinnerten mich die Barbapapaleuchten an etwas zu große Jellybeans. (ich habe nicht dran geleckt, um meinen Verdacht zu bestätigen)

Ein Barbapapa von vorne:

sehr süß!
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Insgesamt zwanzig leuchtende Barbapapas galt es nun zu verteilen und so richtig leicht ist das nicht, weil irgendwie ist die Grüne Villa doch zu klein. Am Küchenfenster vor dem getupften Vorhang gingen sie leider etwas unter.

Zum Glück habe ich heute rasch das Schlafzimmer gestrichen, in allerlangweiligsten Grau. Ein ganz wunderbarer Hintergrund für bunte, leuchtende Barbapapas.
(hier klemmen sie noch etwas lieblos am „Gestell“ des Regals, das über dem Bett hängt, die Wandfarbe muss noch trocknen, deshalb ein Provisorium)
Ein hübsche Lichtfang bei Tageslicht …

… und ein Knaller im Dunkeln! (Rollo runter)

Viel zu schade, um sie im Schlafzimmer zu verstecken, denke ich.

Und deshalb wird die Lichterkette wohl auf der Terrasse leuchten dürfen. Natürlich ist sie nicht wetterfest und muss immer rein geräumt werden.
Sie ist übrigens 4,80 m lang (also ein ausreichend langes Kabel, falls mal wieder keine Steckdose in der Nähe ist). Die Barbapapas leuchten mit Leuchtdioden und werden deshalb nicht heiß. Hübsche Sache, falls man solch ein Kettchen ins Kinderzimmer hängen möchte. Einen Sturz übersteht sie auch, habe ich unfreiwillig getestet.
Die Lichterkette (gibt es in zwei Farbrichtungen) und einige andere hübsche Leuchten mehr gibt es bei der Firma Pabobo. Mein absoluter Favorit ist übrigens diese Lampe. (nein, auch für die bin ich nicht zu alt.)
Hübscher Produkt“test“. Hat Spaß gemacht, danke!
Osterferienstichworte
2. April 2012
– Wohnzimmerwände vondunkelrot, bzw. zartrosa mit grauen Russablagerungen gestrichen. Konsequente Farbwahl: grau in zwei Abstufungen. Wir mögen es sehr.
– eine schlichte Quiltdecke aus vielen, vielen Quadraten begonnen. Enthusiastisch und dann gemerkt, dass das Ding Zeit und Geduld braucht. Vorsichtshalber die Nähaschine geschrottet, bevor sich durch die Ungeduld Fehler einschleichen.
– einen sonnigen Nachmittag auf der Terrasse verbracht und den kühlen Wind ignoriert. Am Abend mit Fieber und leichtem Sonnenstich ins Bett gelegt, am nächsten Morgen mit Halsschmerzen und Wäh-Gefühl einfach liegengeblieben.
– die beiden älteren Kindern für eine Woche auf einen Lehrgang geschickt, den jüngsten Sohn fremdbetreuen lassen. (Danke Dir so sehr dafür!)
– das Kleiderkämmerchen von Winter auf Sommer umgestellt und dabei einen Sack Klamotten aussortiert. Zu klein, zu groß, zu ausgeleiert, zu kaputt, zu fehlgekauft. Kämmerchen ist trotzdem voll und ich bin nachdenklich deswegen. Muss ja nicht sein, so eine Menge Zeugs. Trotzdem bei der großen Sommerbestellung für die Kinder auch ans eigene Wohl gedacht. Muss alles wegen ausgesuchter Hässlichkeit zurück, bis auf das Unterkleid, das passt und sieht halt aus, wie so ein Unterkleid aussehen muss. (ja, Frau … äh … Mutti ist jetzt im Unterkleidalter)
– heißgeliebte, nach sechsjährige Tragen völlig abgelatschte, rote Schuhe versucht durch andere rote Schuhe der gleichen Marke zu ersetzen. Versuch gescheitert wegen anderer Schuhform, die nicht mit meinen Quaderfüßen kompatibel ist. Beschlossen, die alten roten Schuhe allergründlichst aufzupolieren und zu tragen, bis die Zehen vorne rauslunsen. (und dann kann ich immer noch die Nägel zur Tarnung rot lackieren und die Schuhe noch ein weiteres Jahr tragen)
– nach Monaten mal wieder ein Buch in einem Rutsch durchgelesen. Nict weil es ein literarisches Meisterwerk wäre, sondern schlicht weil es unterhielt und ich verflixt noch mal wissen wollte, wie diese Geschichte zu einem sauberen Ende kommt. Was sie übrigens nicht tut, dafür kommt nächstes Jahr die Fortsetzung. Kann ich nicht leiden, so was.
– beinahe den ersten Zehenbruch des Jahres erlitten. War aber dann nur eine Prellung. Das Los der ewig barfuß-laufenden Menschen: mindestens ein Zehenbruch pro Sommer
– jede Menge Vorfreude auf den Mai. Viele schöne, spannende Vorhaben. Hier und in der großen Stadt.
– Und wieder weg.
