Hamburg, in Farbe und bunt (lang!)
29. August 2011
Der obligatorische Reisebericht mit wirklich vielen Bildern von Häusern und Mahlzeiten.
Die Freitagsfreundin, die Freundin, die nie Zeit hat und Frau … äh … Mutti versuchen einmal im Jahr miteinander zu verreisen. Ohne Männer und Kinder, ohne Job und Haushalt im Gepäck, nur schwätzen, schauen, kichern. In diesem Jahr sollte es Hamburg sein. Sehr schnell hatten wir uns entschieden, damals, als ich endlich kapierte, dass mir die Damen nicht nur einen Kaffee in der Stadt meiner Wahl, sondern auch die Reise dorthin zum Geburtstag geschenkt hatten.
Wir stiegen höchst feudal in der Jugenherberge ab und es stimmt überhaupt nicht, dass Hamburg plattes Land ist. 148 Stufen mussten erklommen werden. Dafür gab´s dann eben diesen Ausblick:

Wasser, Schiffe, Kräne, blauer Himmel mit malerischen Wolken und gegen das Heimweh, ein Stückchen Wingert im Vordergrund, der Hamburger Weinberg „Stintfang“.
Hoch die Tasse LIV
26. August 2011
Wenn Sie dies hier lesen, sitze ich im Zug nach HH und bin wahrscheinlich sehr reisefiebrig. Ausserdem kann ich Ihnen kein bißchen sagen, was mit dem Tässchen angestellt wird, denn das wusste ich zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels auch noch nicht.
Ich weiß nur: das Tässchen ist DA!
Permallink nachgereicht: DA!
(großartig, wirklich!!)
Und dann …
25. August 2011
sage ich noch: bis Montag!
(doch vor das tolle Freundinnen-Wochenende in Hamburg hat der liebe Gott eine eeeewig lange Zugfahrt gestellt, für die noch Köstlichkeiten zusammengestellt werden müssen. Und das Gepäckstück, das ich möglicherweise brauche ist noch nicht ausgewählt, denn noch weiß ich nicht, was hinein soll. Wahrscheinlich alles von Bikini bis Schneeanzug. Obendrein bin ich sehr reisefiebrig und verschnupft, habe die Haare kein bißchen schön und welche Schuhe packe ich denn ein?)
Verreisen ist schön!
Jugendsprech, komisches
24. August 2011
Die Sprache der Jugend ist schon eine merkwürdige. Und damit meine ich nicht mal die angebliche Sprache, für die man sogar ein Wörterbuch braucht. (noch nie habe ich einen Jugendlichen so komische Formulierungen benutzen hören. Allerdings sind wir hier ja auch auf dem Land und möglicherweise hinterher …)
Die Rede ist auch nicht von „sry“ oder „hdgdl“ und wie sie alle heißen, die putzigen Abkürzungen aus facebook oder SMS.
Ich habe Probleme mit der deutlichen Aussprache, der Sprachmodulation oder, um hier mal Klartext zu sprechen: es nervt mich ungemein, dass meine Kindelein nuscheln. Die Zähne nicht auseinander kriegen. Dafür sehr schnell sprechen. Und wenn ich „wie bitte?!“ frage, nuscheln sie schnell lauter. Oder beißen noch mal rasch ins Brot, um dann mit vollem Mund zu antworten. Aber das ist ein eher individuelles Ding.
Das unverständliche Schnellnuscheln (sagen Sie doch bitte dreimal hintereinander schnellnuscheln OHNE zu nuscheln) scheint mir da doch eher ein verbreitetes Problem zu sein. Vor zwei Jahren oder so bemerkte ich es am großen Sohn der Freundin, die nie Zeit hat. Der ist immerhin zweieinhalb Jahre älter als mein großer Sohn und die Prophezeiung der Freundin, die nie Zeit hat, traf wirklich zu. Sie sagte: „Warte mal ab, deine Kinder machen das auch noch“, als ich sie nach dem Grund des Nuschelns fragte. (einen Grund wusste sie nicht, weil es wahrscheinlich gar keinen gibt. Oder gibt es die pubertäre Zungenschlappheit?) Kurze Zeit später erwischte es ihre Tochter, die so alt wie mein ältester Sohn ist. Und dann schwappte es zu uns.
„schweissnich“ statt „ich weiß es nicht“.
„smirgal“ ist kein Elbennamen sondern ist mir egal.
Gebräuchliche Phrasen kann ich mir mittlerweile recht gut zusammenreimen. Schwierig wird es dann bei Worten, die nicht ständig fallen und die deshalb manchmal bis zur Unkenntlichkeit vernuschelt sind. Ich frage einmal, zweimal nach und ernte letztlich empört- genervtes Überartikulieren.
Sie da draußen wissen bestimmt, dass auch das nur eine dieser berühmten Phasen ist, die sich mit dem allzeit-bereit Mütter-Mantra „alles wird gut!“ überstehen lässt. Oder? ODER?! Immerhin haben wir die lustige „ich häng einfach an alles ein i“- Phase überstanden und ganz früher auch die „Sesamstraßen-Phase“ (wieso, weshalb, warum? wer nicht fragt usw.)
Ich jedenfalls erschrecke mittlerweile nicht jedesmal, wenn ich etwas nicht verstehe und hypochondre beginnende Schwerhörigkeit. Wir hatten ja früher so was nicht. Wir haben allerhöchstens mal ganz leise *geil* gesagt. Oder *SAU* in den Schnee auf der Autoscheibe geschrieben. Das schlimmste Schimpfwort war *Arschloch*, aber selbst das wurde so deutlich gesprochen, dass nur die doofsten Kinder das „r“ beim Schreiben vergaßen. Jaja, früher war eben alles besser. (außer die Mode)
heavy cat content. (beware of)
23. August 2011

„Hä? Was soll das denn?“, denken Sie jetzt vielleicht. „Warum zeigt die Mutti einen ollen Blumenkasten mit verdörrtem Steinbrech drin?“
Ich will es Ihnen natürlich verraten.
Dieser Blumenkasten steht, mit vielen anderen auf der Terrasse und erfreute im Frühjahr üppig blühend das Herz. Auch das Herz des dicken Katers, denn: