Mein halbes Leben,
17. Mai 2011
zwanzig Jahre Hand in Hand nur mit dem einen. Immer noch glücklich und verliebt. Was will ich mehr?

(Notiz an mich: Hochzeitstag übermorgen nicht schon wieder vergessen)
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15. Mai 2011

Heute hauptsächlich sie.
Und nächste Woche nochmal.
Unten zu lang, oben zu weit
14. Mai 2011
Ich liebe meinen langen Rock. (siehe heutige Spiegelmutti, 14.05.)
Wenn das Wetter etwas unklar ist, es zu kühl für was Knielanges und zu warm für Jeans ist. Oder wenn ich dubiose Jane Austen-Anwandlungen habe. Mein Fünf-Bahnen-Rock, knöchellang mit Spitze dran, letztes Jahr nach irgendeiner Anleitung, die ich irgendwo aus dem Netz fischte, zusammengerattert.
Wirklich schwierig und jedes romatische WalleWalle-Gefühl sofort niederknüppelnd ist allerdings das Treppensteigen. SCHNELLES Treppensteigen, gerne in Kombination mit einem Wäschkorb. Der Schritt auf die nächste Stufe findet nämlich IM Rock statt, den Rock mitnehmend, so dass der gemütlich weite Gummibund neckisch über den Hintern flutscht und dabei das ausgeleierte Höschen gleich mitnimmt.
Pubertierende Zuschauer winden sich dabei übrigens vor Velegenheit oder brechen in schallendes Gelächter aus. Aber der Wäschekorb fiel nicht.
Wochenende, eingeläutet.
13. Mai 2011
Mit Abendessen auf der Terrasse und einem Glas Wein hinten im Garten, mit Blick auf die untergehende Sonne. Und, damit die Idylle nicht schmerzhaft kitschig wird, mit den tobenden, albernen Kindelein um uns herum.
Vielleicht liegt’s am Wein oder an der Sonne, aber gerade bin ich wieder schrecklich verliebt in die Grüne Villa und die Wildnis.
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Ihnen ein schönes Wochenende, unseres ist arg vollgepackt.
Opa-Tag
12. Mai 2011
Noch immer, jeden Donnerstag.
Die Kindelein schauen nach der Schule kurz rein und gehen dann direkt weiter, die Straße hoch zum Opa. Töchterlein hat am Donnerstag immer eine Stunde früher aus und das ist ganz prima, denn so kann sie dem Opa beim Kochen helfen. Mittlerweile kann sie besser Schnitzel panieren als ihre Mutter.
Es wird zusammen gegessen, danach gibt´s Nachtisch. Nachtisch beim Opa könnte mehrere volle Mahlzeiten ersetzen und mein Ernährungs-Gewissen hyperventiliert bei dem Gedanken an die Mengen von Kalorien, die sich meine Kindelein da hineinschaufeln. Aber das ist eben so, donnerstags, am Opa-Tag.
Schließlich satt werden Hausaufgaben erledigt und der Opa macht ein Mittagsschläfchen. Wenn die Hausaufgaben schnell erledigt sind und/oder der Opa lange schläft, wird der Fernseher eingeschaltet. Richtig. Das pädagogische Gewissen kollabiert. Aber, ebenfalls richtig: es ist ja Donnerstag, Opa-Tag. Bevorzugtes Programm ist dann übrigens das allerbeste Trash-TV, damit man kichernd daheim davon erzählen kann. Naja.
Nach dem Mittagsschlaf des Opas muss der Notizzettel, denn sich Opa im Laufe der Woche geschrieben hat, abgearbeitet werden. Seit Weihnachten hat er nämlich ein Laptop und viele Fragen dazu. (seit er verstanden hat, wie man mails schreibt, mailen er und Töchterlein sich täglich. Sie ahnen nicht, wie mir das Herz beim Gedanken daran aufgeht!)
Hinterher geht´s raus. Es gibt so viele Flecken hier in der Umgebung, die auch wir nicht kennen. Und eine Menge Geschichten dazu, die wir dann von den Kindern erzählt bekommen.
Irgendwann nach dem Abendessen kommen die Kinder wieder heim.
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Donnerstage sind ganz großartige Tage, für alle.