Hier und da
27. März 2011
und doch nicht.
Kinder, Haushalt, Garten und die Näherei – ich habe keine Zeit zum Bloggen.
Ganz schön viel um meine Ohren, deshalb lasse ich ab morgen das Essen weg. Mindestens eine Woche Fastenzeit. Wenn es mir gelingt, auch noch auf Schlaf zu verzichten, kann ich womöglich endlich all das umsetzen, was mir noch so vorschwebt :)
Und jetzt: Geburtstag feiern mit dem Opa, draußen auf der Terrasse.
Im Wintergärtchen
22. März 2011
lässt es sich derzeit ganz wunderbar aushalten. Das Korbsofa, das ich vor über zwanzig Jahren kaufte und das seit Jahren bei Oma Eis rumstand, kommt hier zu neuen Ehren.
Und ist nicht nur mein Lieblingsplatz.

Während ich ein ausgiebiges Mittagspäuschen genoss, schufteten die Söhne. Die Hauswand muss freigegraben werden, runter bis auf´s Fundament, damit wir isolieren können. Unsere schwere, lehmige Erde macht aus dieser Arbeit einen echten Knochenjob.

Ich genoss lieber mit dem dicken Martin die Sonne …

bis das Katertier die Faxen dicke vom ewigen Geknippstwerden hatte:

Ich vergesse immer, dass das niedliche, dicke Puffelchen eben doch ein Raubtier ist. Manchmal jedenfalls :)
Die gemütlichen Stunde im Wintergärtchen sind aber gezählt. Nicht weil ich keine Zeit dafür hätte. Es wird einfach zu warm darin. Spätestens wenn die Temperaturen auch morgens über die 20°C-Marke klettern, kann man es mittags darin nicht mehr aushalten. Das Wintergärtchen ist nämlich eigentlich kein Wintergarten, sondern ein kleiner Vorraum. Als wir die Räume unter der Terrasse als Wohnräume ausbauten, mussten wir einen neuen Zugang zu diesen bauen. Der einzige Weg dahin war nämlich der durch die Halle und das wäre eher umständlich. Vom Wohnzimmer aus gelangte man direkt auf die Terrasse, es gab nur ein kleines Vordach. Den schmalen Bereich unter dem Vordach verglasten wir und ließen in die eine Ecke ein Loch nach unten bohren, damit wir Platz für eine minikleine Wendeltreppe hatten. Das Wintergärtchen ist also nur knapp 1,50m tief und dient im Winter zum Wäschetrocknen. Wollte ich nur nal mal erzählen, damit Sie sich da nicht einen gigantischen Wintergarten mit Palmen und Rattanmöbeln vorstellen. (den hätte ich gerne)
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Der Jüngste ist ein bißchen traurig, dass Knut gestorben ist. Deshalb wühle ich in den alten Bildern, um für ihn ein paar hübsche zu finden.

Als wir damals in Berlin waren und Knut besuchten, kamen wir in den Genuss einer außerplanmäßigen „Show“ mit Thomas Dörflein und Knut. Kurz vor unserem Berlinbesuch waren diese Shows nämlich eingestellt worden und der Jüngste fand das ausgesprochen schade. Da aber irgendein amerikanischer Sender eine Reportage über Knut drehte, gab es diese Sonder-„Show“. Wir standen zufällig am Gehege und ich wurde interviewed, ob ich Knut niedlich fände. Ich hätte gerne geantwortet, dass ich das kleine Flußpferdbaby aus dem Gehege viel niedlicher fand, aber mir fiel nicht ein, was Flußpferd auf Englisch heisst. Wie auch immer – der Jüngste strahlte und ich hatte die Gelegenheit, unzählige Bilder zu knippsen.

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Mein Berlin-Wochenende ist noch ohne Termin, das Hamburg-Wochenende wird im August liegen. Es ist ganz schön schwierig, drei Terminkalender zu koordinieren.
Same procedure
21. März 2011
Wie jedes Jahr im Frühling: es zieht mich aus dem Haus in den Garten. Der Arbeitseifer ist groß, die Anzahl der Ideen nicht minder und das, was nicht wachsen soll, hält sich auch noch brav zurück. Die Finger werden schrullig, unter den Nägeln hält sich hartnäckig Gartenerde und das Gras fühlt sich unter den nackten Fußsohlen unbeschreiblich an. Wie jedes Jahr vergesse ich, dass die Märzsonne gefährlich für die Winterhaut ist, wie jedes Jahr im März habe ich eine rote, verbrannte Nase.
Ich erzähle Ihnen das nur (wiederholt), weil mir so völlig die Zeit zum munteren Plauder-Bloggen fehlt. Morgens sitze ich brav im Nähzimmer und versuche ein Dach zu ernähen, mittags rufen Kinder, Garten und Haushalt. Abends gibt’s ab und zu soziale Kontakte oder wenigstens ein Schwätzchen mit dem besten Vater meiner Kinder. (heute eher nicht, heute gehen die amerikanischen Arbeitskollegen vor)
Zu erzählen gibt es sowieso nichts, allerdings hält mich das ja normalerweise nicht vom Schwafeln ab :) Na gut. Ein paar Sachen:
– der Jüngste hat in Mathe erneut eine eins, in Englisch eine zwei geschrieben. Das ist so, so wunderbar!
– der Große hat beim Niersteiner Frühlingserwachen beim Weinausschank ausgeholfen und sich diesmal erfreulicherweise nicht den Arm aufgeschlitzt. Das ist ebenfalls wunderbar.
– Töchterlein galoppiert mit großen Sprüngen Richtung Erwachsen-Sein und meistert den Verlust einer Freundschaft. Das ist kein bißchen wunderbar, aber ich bin dennoch sehr stolz auf sie.
– ich gehe immer noch ganz tapfer zweimal die Woche zum Spocht und habe mich jetzt dort mit einem Vertrag für ein halbes Jahr versklavt. Seit ich mich muskelaufbauend auf diesem Beinpressdings quäle, schmerzt mein Knie immer seltener.
– ich habe beschlossen, dass mein jährlicher Ausflug nach Berlin sein muss. Nicht jeder ernähte Euro muss sinnvoll ausgegeben werden. Erholung ist auch sinnvoll.
Genug geschwätzt, Feierabend.
Frühühling!
20. März 2011
Sonne, Wärme, Gartenarbeit.
Frühlingserwachen in den Niersteiner Winzerhöfen und allerhöchste Zeit, Röckchen zu tragen und eine neue Tasche auszuführen.

Hoch die Tasse XLVI
19. März 2011
Das Tässchen wurde mit Kaffee, Hühnersuppe, Kirschquark, Tee, Obstsalat und Tulpen befüllt. Nicht gleichzeitig, keine Sorge.