Der gute Vorsatz,
22. Februar 2011
abends spätestens um elf in der Koje zu liegen, um ausreichend Schönheitsschlaf zu bekommen, ist bisher nicht sehr konsequent umgesetzt worden. Ein Uhr trifft es eher.
Aber jetzt, wo auch der letzte Holzscheit verfeuert ist (ich glaube, wir haben diesen Winter eine kleine Scheune verbrannt), hält mich nix mehr auf dem Sofa. Dann lieber ins Bett, unter das mit Flanell bezogene Deckbett und ein seichtes Buch vor die Nase.
Bin dann mal weg. Morgen wieder mehr hier.
Zweiter Stoßseufzer.
21. Februar 2011
Endlich wunderschöne Stoffe gefunden und kombiniert. Jetzt ist die Nähmaschine kaputt. Verflixt.
(es ist ein Zeichen, ich soll mich ausschließlich mit der Overlockmaschine beschäftigen)
((oder mit meinem Haushalt))
(((die Kindelein sind beschäftigt)))
Stoßseufzer.
21. Februar 2011
Ein Zimmer voller Stoffe und nicht das Richtige dabei.
CreepCakes
20. Februar 2011
Stichgewortet
18. Februar 2011
Der Jüngste hat schulfrei. Diesen Freitag, nächsten Freitag und übernächsten Freitag. Der Lehrer ist erkrankt und freitags kann der Unterricht nicht übernommen werden. Stattdessen gibt´s Arbeitsaufträge, die wir beide eher unwillig abarbeiten, der Jüngste mürrisch und ich ungeduldig. Denn der Freitagmorgen gehört schließlich der Mutter der allerbesten Tochterfreundin und manchmal auch der Freundin, die nie Zeit hat. Heute hatte sie Zeit, aber mit Kind im Haus, ist der Freitagmorgen irgendwie anders.
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Der beste Vater meiner Kinder hat mein verletztes Stickmaschinchen mitgenommen und wird es später zum Facharzthändler bringen. Ich hoffe es bald wieder vollständig genesen in Händen zu halten.
Mich trifft übrigens keine Schuld am Schraubenkopfverlust, sagt der beste Vater meiner Kinder und der muss es wissen, er ist ja Inschenör. Billiges Metall, häufige Beanspruchung und wahrscheinlich im Gewinde verkeilt. Kann passieren.
Ich muss sicher nicht eigens betonen, dass ich seit gestern abend viele Ideen habe, was ich worauf sticken könnte. Das ist ja immer so, wenn man´s mal nicht haben kann, ist es beinahe überlebensnotwendig.
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Ich fürchte übrigens, dass Frühling und Sommer sich irgendwie unbemerkt an mir vorbeigeschlichen haben, denn draußen ist dicker, grauer Herbstnebel. Muss mal schauen, ob Vollernter durch die Wingerte holpern.
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Zeigen Sie doch mal wieder ein Bild von Martin, den mag ich so. Bitte sehr, wie bei den Logonachrichten: erst das Wetter und danach das Wettertier. Der dicke Martin, festgewachsen auf dem Sofa. Bei dem Wetter kriegt er keine Pfote vor die Tür.


