Dies und das
30. Januar 2011
und weil Sie fragten:
– die Lätzchen werde ich vorerst nicht verkaufen. Vorerst.
– die Hühnerstickereien sind eine private Spielerei. Ich selbst werde eher nicht für den Verkauf digitalisieren, das können andere besser. Vorerst.
– ob und wie und wo es Hühner geben wird, muss mit Herrn Skizzenblog geklärt werden
– herzlichen Dank für Ihre Angebote, mir die Restbestände an Samt im blaugelben Möbelhaus zu kaufen. Ich habe selbst schon mehrere Meter gehortet und werde hoffentlich beim nächsten Einkauf dort Samt in neuen Farben entdecken.
– einen sonnigen Sonntag wünsche ich.
Hühnereien
29. Januar 2011
Wochenende,
28. Januar 2011
Zeugnisse und alles ist gut.
Ich weiß ja vorher ungefähr, was da in den Zeugnissen stehen wird und die Kindelein auch. Aber wenn man es dann schwarz auf weiß liest, ist das doch etwas ganz anderes. Tolle Zeugnisse, tolle Kinder.
Die Stimmung hier ist ausgesprochen gelöst. Das Einzige, was das hier noch toppen könnte, wären sechs Wochen Sommerferien im Anschluss oder wenigstens zwanzig Zentimeter Schnee. Beides nicht in Sicht. Gibt’s eben Würstchen mit Pommes und ein buntes Wochenende.
Sport und so
27. Januar 2011
Regelmäßig Sport, jawoll! Letzte Woche und diese Woche, da kann man schon von Regelmäßigkeit sprechen.
Heute war nämlich der zweite Teil der Einführung in die Geräte. Vorher mussten allerdings die bereits bekannten Geräte bespielt werden. Und der blöde Crosstrainer zum Aufwärmen piepte auch schon erwartungsvoll. Sowie das Wetter besser wird, fahren wir mit dem Rad nach Oppenheim, dann kann ich mir Trockenhampeln zum Aufwärmen sparen.
Zehn Übungen wurden mir jetzt zusammengestellt, knie- und skoliosefreundlich. Und weil beim letzten Mal am „so tun, als mache man Klimmzüge“-Gerät mein Handgelenk so erbärmlich knirschte, darf ich die Hände jetzt seitlich drehen, statt mit dem Handrücken zu mir. Das wurde sogar extra auf meinem schicken Trainingsplan vermerkt. Dort stehen auch die Einstellungen (z.B. Sitzhöhe) und die Höhe der zu stemmenden, ziehenden, drückenden Gewichte. Am Gerät, das den Trizeps trainiert, konnte ich mir das Gewicht verdoppeln lassen. Dank des Krückentrainings vorletztes Jahr gibt’s an der Armmuskulatur wenig auszusetzen. Sogar das Winkfleisch hält sich in Grenzen :)
Zwei Stunden dauerte der Spaß heute, angeleitet von Trainer und zwei Praktikanten. (dass der eine Praktikant ausgerechnet der Sohn der Freundin, die nie Zeit hat sein musste, war überraschend. Jetzt habe ich gar keine Neuigkeiten morgen früh beim Freitagskaffeeklatsch zu berichten, weil er schon von meinem guten Vorsätzen daheim erzählt hat.)
Nächste Woche Donnerstag wird uns der Trainer noch einmal begleiten und schauen, ob wir gerade sitzen, mit den Bauchmuskeln arbeiten, statt mit den Schultern und ob nicht vielleicht doch noch zwei, drei, vier Kilos mehr drauf dürfen. Ich bewege mich übrigens im eher leichten Bereich, ich untrainiertes Wesen, ich. Doch der Spaß ist da und ab übernächste Woche auch zweimal die Woche, quasi allein auf die Geräte losgelassen.
(dass ich heute morgen verzweifelt nach Ausreden suchte, um nicht dahin zu müssen, also erst mal den Schweinehund niederknüppeln musste … können Sie sich ja denken.)
Einen gestählten Körper kann ich Ihnen also nicht zeigen ( nicht mal eine neue Spiegelmutti, ich werde da gerade sehr nachlässig, stelle ich fest), aber immerhin noch ein paar Sächelchen aus dem Nähzimmer:
Susanne von Hamburger Liebe hat nämlich gezeichnet und Frau Kunterbunt hat digitalisiert. Ich habe dann nur die Dateien auf eine Karte gezogen, die Karte in meine treue Stickmaschine gesteckt und ab und zu die Garnfarbe gewechselt.
(später dann noch ein bißchen genäht)

Vielleicht gibt es ja in naher Zukunft in meinem Umfeld jemanden, der die Lätzchen tragen wird. Meine Kinder, die immer noch gerne und ungeniert kleckern, verweigern sich jedoch strikt.

Von hinten sehen die Lätzchen übrigens so aus:

Einen herzallerliebsten Button stickte ich ebenfalls, Nutznießer wieder und immer gerne der jüngste Spross von Mme Ouvrage und Herrn Skizzenblog.

Bei Mme Ouvrage hielt das Kind dann auch mal still.
Die Stickdatei „Boo und Zoo“ gibt es ab heute bei Frau Kunterbunt.
Hasen, immer wieder gerne.
26. Januar 2011
Ein paar Jahre meiner Kindheit brachte ich im Hasenstall der Nachbarn zu.
Genau genommen lebten dort keine Hasen, sondern Kaninchen, Graue Widder mit allerliebsten Schlappohren. Ich lernte, wie man sich Karnickel fachmännisch unter den Arm klemmt und wie man Krallen schneidet. Ich erlebte eine Geburt und an Ostern durften die jungen Kaninchen im Garten rumhoppsen. Ums Stallputzen konnte ich mich oft mit der Ausrede, ich müsse nun heim, drücken, doch Futter auffüllen und Wasserflaschen auswaschen konnte ich gut. Und Tischtennis spielen, denn die Tischtennisplatte stand im Hasenstall. Wenn man dreimal tief Luft holte, da im Stall, roch es auch nicht mehr so beisend nach Ammoniak.
Diesen kleinen Vergangenheitsflash hatte ich, als ich die neue Stickdatei von Frau Rieger auspackte: Hasen. (Sie mag Hasen, die Frau Rieger. Nicht schlimm :))
Am Sonntag entriss ich dem jüngsten Spross von Mme Ouvrage und Herrn Skizzenblog den Pulli und spannte ihn in den Stickrahmen.
Eigentlich ein Button, doch ich ließ das ganze Applikationsgefuddel kurzerhand unter den Tisch fallen und begann mit Farbe vier.

Gestern grub ich den letzten noch unbestickten Vorhang aus und ließ die Hasen tanzen:





Ich glaube, der rennende Hase ist mein Liebling. Oder der mit der Fliege.
Diese Hasen und noch einige mehr gibt es ab heute als Stickdatei „Every Bunnie´s Darling“ bei Frau Rieger im Shop.
(oder doch der Hase mit den Gummistiefeln …?)
