so halt

2. September 2009

Das jüngste Kind befindet sich auf Klassenfahrt, die beiden älteren Kinder lassen sich von Oma à la carte bekochen, der beste Vater meiner Kinder arbeitet und Frau … äh … Mutti wurschtelt so vor sich hin und freut sich, nächste Woche ihr Blog wieder SO präsentieren zu können. (dann fehlen nur noch drei Jahre oder so)

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Der Himmel gestern abend war beängstigend schön.

Dies der Blick von der Terrasse in Kirschbaum und Holunder, der Blick auf die andere Seite zeigte eine schiefergraue Schlechtwetterwand mit verwaschenem Regenbogen.

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Gestern im Nähzimmer geboren:

und kein Einzelmonsta geblieben:

(Mini Monsta – Stickdatei von hier.)

Falls Sie sich über die komische Rosatönung meines Terrassentisches wundern: das neue Sonnensegel in dunklem Rot zaubert rosige Wangen in fahle Gesichter und macht aus schnöden, mit abblätterndem, weißem Lack gestraften Gartenmöbeln rosafarbenes shabbychic-Interieur :-)

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Zum Schluss noch:

jaja, ich liefere noch ein Frau … äh … Paul – Bild nach. Vielleicht am Wochenende.

Und am Mittwoch nächster Woche beantworte ich alle Kommentare und Fragen.

Bitte nüchtern sein!

1. September 2009

EKG, Lunge abhorchen, Blutdruck messen, kleines Blutbild.

Tage können wirklich blöd anfangen, so ohne Kaffee.

Das fand auch mein Blutdruck, der ohnehin schon niedrig ist und während des Liegens auf der EKG-Pritsche auch nicht recht in Schwung kam. Als dann noch drei Röhrchen Blut geklaut wurden, plante er einen Abgang, konnte aber durch beherztes Tätscheln auf die Wange zum Bleiben überredet werden.

Der Ergebnisse gibt´s morgen, der Rest: kerngesund

(hört man gerne)

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Ich weiß nicht, wie oft sich der schlafende Mensch in der Nacht von einer Seite auf die andere wälzt. Ich vermute allerdings, dass er dies recht häufig tut. Und ich war jedesmal wach dabei.

(dieses Verhalten ist nicht zur Nachahmung zu empfehlen, da es zu dunklen Augenringen führt)

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Ich habe am Wochenende ein bißchen hin und her überlegt, ob ich das Bloggen sein lasse. Natürlich führen solche Gedanken direkt zu vielen, vielen Ideen, was ich demnächst mal schreiben könnte.

Auslöser dieser Gedanken war, dass ich derzeit eigentlich nicht so wahnsinnig fröhlich bin und viele, viele Gedanken und Sorgen mit mir herumschleppe, die hier keinen Platz finden. Mit vollem Kopf trotzdem nur Belangloses zu schreiben ist eher anstrengend.

Doch da mir die Sache mit dem virtuellen Kaffeeklatsch so sehr viel Freude bereitet, der beste Vater meiner Kinder gerade ein Programm geschrieben hat, mit dessen Hilfe ich nächste Woche ungefähre drei Jahre Archiv füllen kann und ich ab nächste Woche wieder seitenweise Jammercontent habe, verwarf ich den düsteren Schließungsgedanken.

(Sie müssen jetzt nicht schreiben, dass Sie froh sind, dass es weitergeht, denn dieser Absatz war kein „fishing for compliments“, sondern eher so ein „jetzt haste´s aufgeschrieben, jetzt ist es wahr“, für mich:)

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Töchterlein hat sich in der Kanu-AG angemeldet. Sie paddelt auf dem Rhein herum, in solch einem schmalen Bötchen und es ist beinahe leicht, nicht in helle Panik zu verfallen. Immerhin fahren da sehr große Schiffe, die sehr große Wellen vor sich her schieben.

„Und was macht ihr im Winter?“, fragt Frau … äh … Mutti selig lächelnd, weil im Winter isses zu kalt zum Paddeln.

„Wir sind dann in der Halle und üben Eskimorolle mit den Booten.“, strahlt die Tochter.

Eine neue Lieblingssportart ist gefunden.

Die Mittlere paddelt, der Große klettert und der Jüngste will zum Karate.

Fußball? Handball? Nix da.

(hat den Vorteil, dass die Wochenenden nicht an diversen Spielfeldrändern verbracht werden müssen)

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Kaffee leer, Blutdruck wieder da:  ab ins Nähzimmer, ich hab da ´ne neue Stickdatei

Hoch die Tasse XI

31. August 2009

Das Wandertässchen wurde vor der Tür gefunden und führte mit Hilfe von Schoko-Cappuccino zu einem Gluckerbauch.

Da.

Der Mann hat eine gemeine Feder.

(Mein Ausschnitt war sicherlich nicht so tief und meine Hüften nicht so breit. Aber die Sonnenbrille … wenn nicht endlich runde Sonnenbrillen wieder modern werden, brauche ich wohl doch eine neue.)

Zitat:

31. August 2009

„Und die Jungs aus der Vierten sind alles lauter Ärsche.“*

Hätten Sie diesen Satz in einer Lektüre vermutet, die in der Schule gelesen wird?

Ich ehrlich gesagt nicht. Warum die Autorin diese Wortwahl für angebracht hielt, bleibt mir verschlossen. Hat so was Anbiederndes wie: „Hallo Kinder, ich spreche eure Sprache, findet ihr mein Buch toll?“

Das jüngste Kind wusste übrigens gar nicht, was „Ärsche“ sind. Das liegt allerdings nicht daran, dass keine Schimpfworte in der Grünen Villa fallen, sondern eher daran, dass ihm der Plural nicht geläufig war. ;-)

*(aus „Lena fährt auf Klassenreise“, Kirsten Boie)