experimentelles Kochen

20. März 2008

Wenn ich ganz allein für mich koche, dann gibt´s nur TK-Pizza probiere ich gerne ein bißchen rum. Weil dann nämlich nur ich unzufrieden sein muss.

Die Gemüsekiste spuckte heute sechs Zucchini aus. Zucchini sind großartig. Zwei oder drei, für mich allein. Aber in solch großer Menge? Nun denn.
Vier Zucchini wurden mit fünf Kartoffeln geraspelt, eine Zwiebel dazugeschnippselt, drei Eier obendrüber, ein paar kernige Haferflocken und Magerquark dazu, wegen der Figur.
Das Rezept hatte ich vor vielen, vielen Jahren abgeschrieben, weil es angeblich eine unschlagbare Methode sei, Gemüse in Kinder zu mogeln.

Als die ersten Kartoffel-Zucchini-Puffer in der Pfanne brutzelten, erinnerte ich mich wieder daran, warum es dieses Rezept nicht in die Top Ten geschafft hatte: die Puffer zerfallen und statt 3-4 Minuten auf einer Seite, brauchen sie gut 10 Minuten pro Seite, bis die Kartoffeln nicht mehr roh schmecken.

Letztlich habe ich mein Zucchini-Kartoffel-Gepamps wie einen Kaiserschmarren gebraten, in eine hübsche Schüssel umgefüllt und mit Plastiklöffelchen mit der Gabel gegessen. Lecker, unbestritten. Aber nicht so sehr für´s Auge.

Also: Puffer-BäckerInnen vor! Was hat sie diesmal wieder falsch gemacht, die Mutti? Und welches ultimative, immer funktionierende Puffer-Rezept haben Sie für mich? (ich mag reine Kartoffelpuffer ja gar nicht, aber der beste Vater meiner Kinder liebt sie und falls ich ihn mal kulinarisch verwöhnen will … Sie wissen schon.)

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Es ist mir ein dringendes Bedürfnis zu ergänzen, dass ich nicht mal die Hälfte des Teigs gebacken habe und dennoch pappsatt war. Nicht dass Sie denken: die isst VIER Zucchini und FÜNF Kartoffeln und DREI Eier und jammert, dass sie dick wird?!

Wenn …

20. März 2008

der Mensch mit der Gemüsekiste etwa gegen acht Uhr an der Haustür klingeln wird, dann ist es völlig logisch, dass Frau … äh … Mutti, vor lauter Angst, dass sie das Klingeln verpennt, ab drei Uhr stündlich aufwacht und schließlich, im wohlverdienten Urlaub (!), um halb sieben aufsteht.
Um jetzt dumm rumzuhocken und literweise Kaffee zu trinken, in der Hoffnung, nur ein bißchen wach zu werden (zu bleiben).

Hat da jemand gesagt, dass ich neurotisch bin? Ha? Wer war´s?

Sommer III

19. März 2008

Einige hübsche Sonnenstrahlen lockten mich ins Nähzimmer, denn da lag ja immer noch dieses angefangene Teil herum.
Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie man quiltet, habe nicht mal ein Buch zur Hand und war zu faul, um im Internet zu suchen. (ausserdem will ich nix lernen, ich will es können)
Irgendwie war es mir gelungen, zwischen die liebevoll zusammengefrickelte Stoffseite und die schlichte Unterseite Vlies zu wurschteln, ohne dass alles krum und schief wird.

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Damals …

19. März 2008

war das Leben doch ganz schön anstrengend, dachte Frau … äh … Mutti gestern abend, als sie gemütlich im Rosenpflegebad schwamm. Denn früher:

Wie Mütter duschen –
eine kurze Anleitung:

1. Wählen Sie einen günstigen Zeitpunkt (nachts um 23:00 haben Sie etwa zehn Minuten, bis irgendein Kind wieder meckert)

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Mit freundlichen Gedanken

18. März 2008

an die skifahrende und den Schnee genießende Familie im Montafon wischt Frau … äh … Mutti den Kühlschrank aus und macht eine lustige kleine Schneeballschlacht beim Abtauen des Gefrierfaches.

Letzteres war sehr nötig.
Im ewigen Eis ganz hinten fand ich übrigens einen Guppy, daneben ein paar Klümpchen Dill.

Die Brüder und Schwestern dieses Weibchens liegen bereits im Massengrab im Garten, nachdem sie nacheinander im Tiefkühlfach auf das Ableben des letzten Artgenossen warteten. Madame Guppy geht zurück ins Eis und wartet auf das große Kind, damit dieses eine ordentliche Beerdigung vornimmt.