wurx.
8. Dezember 2007
Ich hasse Plätzchen. Und Plätzchenteig. Und Eier und Mehl und Margarine und Zucker und Puderzucker und Kokosraspeln und Haselnüsse und Walnüsse und Schokolade.
Ich muss jetzt ein paar Peperoni essen. Oder Essiggurken. Und dazu ein Leberwurstbrot. Mit Senf.
Danke an den Herrn Silverfuxx, dessen Rezept direkt in doppelter Menge und leichter Abwandlung gebacken wurde.
Danke auch in die Schweiz (und einen allerherzlichsten Geburtstags-Glückwunsch nachträglich [ich kann bei Ihnen nicht mehr kommentieren, Manno!]), Kokosmakronen backe ich jedes Jahr und jedes Jahr werden sie zu bröselig oder zu matschig. Dieses Jahr auch, aber schmecken tun sie grandios.
Danke an Iris! Die Haferflockenplätzchen sind großartig. Vor allem, weil ich meinen Schokolausi geopfert, sprich geschmolzen und und in filigranen Mustern über die Plätzchen gezogen habe. Lecker!
Danke an den besten Vater meiner Kinder, der tapfer das Spritzgebäck durch den Fleischwolf gekurbelt hat.
Danke, dass es vorbei ist. Die Weihnachtsbäckerei schließt für ein Jahr.
Wii es euch gefällt
7. Dezember 2007
Der Tag gestern war im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen, der heutige sehr anstrengend.
Weihnachtsgeschenke, die letzten drei, vier. die noch fehlen, sollten eingekauft werden. Aufgrund der Tatsache, dass die hinreissenden Bestien ab und zu online sind und dann nachlesen, was ihre Mutter schreibt, wird hier nicht näher auf gekaufte Geschenke eingegangen. (liebe Kinder, Eure Wunschzettel wurden berücksichtigt)
Doch die Geschichte der Wii, die im Familienrat als anschaffungswürdig und „für uns fünf“-Geschenk erklärt wurde, darf ich erzählen. Wenn es denn eine Geschichte zu erzählen gäbe. Fakt ist, dass alle Menschen an Weihnachten sich gegenseitig eine Wii schenken und dass es somit völlig egal ist, ob es an Weihnachten schneit oder nicht, denn niemand wird Schlitten fahren, Schneespaziergänge machen oder Auffahrunfälle wegen erhöhter Rutschgefahr verursachen. Alle Menschen werden an Weihnachten mit komischen weißen Dingern in der Hand vor dem Fernseher herumhüpfen und wahrscheinlich wird es einen Stromausfall deswegen geben oder so.
Wir haben eine Wii gekauft. Zu unserem Glück fehlen uns aber noch zwei oder drei dieser schmalen, weißen Dinger, die so ähnlich wie mein I-Pod aussehen, aber eigentlich das Allerwichtigste sind. Ohne die funktioniert das Lenkrad nicht, der Tennisschläger auch nicht und das kombinierte Pfeil und Bogen-Maschinengewehr von Zelda tut nüscht. Die schmalen, weißen Dinger, Wii-Remote, Fernbedienungen halt, sind in ganz Mainz ausverkauft. Der beste Vater meiner Kinder konnte sein holdes Weib kaum davon abhalten, im vorletzten Laden (dem gefühlten achzigsten Laden), das Vorführteil einfach einzustecken und im letzten Laden das Anschauungsobjekt aus seinem Plexiglasgefängnis zu treten.
Und so besitzen wir nun eine Wii mit einem Remote und einem Ding für die andere Hand und drei Hüllen für fehlende Remotes in hübschen Farben. Zudem die obligatorischen Sportspiele (Golf, Boxen und Bowling), Star Wars (ach, ein Laserschwert fehlt!) und irgendein lustiges, Kugel-auf-der-Bahn-lang-rollen, Spiel. Die fehlenden Teile sind nun bestellt und sollen angeblich nächste Woche geliefert werden. Weihnachten darf endlich kommen. Und die Kindelein mögen bitte endlich ins Bett gehen, damit wir mal kurz probespielen können.
Wir bereuen ein wenig, dass wir vor einigen Jahren keine Nintendo-Aktien gekauft haben und unser tiefstes Mitgefühl gilt dem zuständigen Manager, der sich bei der Bestellung der Remote-Teile glatt verschätzt hat. Hoffentlich muss er sich nicht in irgendein Schwert stürzen. (oder einen Finger abschneiden)
Ansonsten gibt es noch zu vermelden, dass heute endlich (ENDLICH) meine Sticksoftware angekommen ist. Das ist eigentlich gut. Uneigentlich gut ist, dass sie mir herzlich wenig nutzt, weil das „vom Computer zur Nähmaschine Übertragungs-Medium“, die sogenannte Leerkarte noch immer nicht da ist. Pfaff kommt nicht in die Pötte.
Trotzdem ist das kommende Wochenende gut ausgefüllt, mit Anleitungen lesen, Plätzchen backen, singenden Kindern zuhören, erste Versuche mit Klamotten nähen, Weihnachtsgeschenke verstecken (Liebe Kindelein, sie sind in meinem Kleiderschrank. Los, schaut nach, verderbt Euch die Überraschung.) und zwischendurch ein bißchen erholen.
Wird fein.
tja.
5. Dezember 2007
Ich werde weiterhin selbst putzen, der beste Vater meiner Kinder wird weiterhin arbeiten gehen, die Kindelein müssen sparen lernen und die Grüne Villa wird nicht aufgestockt.
Aber drei Richtige. (in fünf Kästchen)
(Nachtrag:
„Pech im Spiel, Glück in der Liebe“, sagt Frau … äh … Mutti
„Statt sechs Richtige, richtig Sex“, sagt der beste Vater meiner Kinder.)
singt:
5. Dezember 2007
Mehr Phantasie – wo find´ ich die?
Zeit vorhanden, die Waschmaschine und der Trockner brummen, das Nähzimmer ist geheizt, das Laptop dudelt Musik und …?
Nichts.
Sieben Sachen wurden fertiggestellt und die Lust etwas zu Gestalten/Erfinden/Entwerfen ist unbändig. Aber was?
Weia. Meine Sorgen möchte ich haben.
Wenn …
4. Dezember 2007
ich im Lotto gewinne, dann suche ich mir eine Putzfrau.
Eigentlich reichen fünf Richtige. Kann mir die jemand verraten?