Reisefieber!
5. Juni 2007
Wanderschuhe abstauben
Zelte, Isomatten, Schlafsäcke packen
Lieblings-Wander-Klamotten waschen
Reiseproviant planen (einkaufen, backen, packen)
Kamera-Akku laden
neue Sigg-Flaschen kaufen!
ständig die Wettervorhersage neuladen und über angekündigte Gewitter verzweifeln
Gedanken an in Schluchten stürzende Kinder verdrängen
schnell noch das rudimentäre Französisch auffrischen
viele Klamotten richten und die Hälfte davon wieder aussortieren
Vorfreu-Bauchkribbeln haben
noch zweimal schlafen.
coole Shirts, Teil II
4. Juni 2007
Das outing.
Frau … äh … Mutti ist seit der letzten Geschäftsreise des besten Vaters meiner Kinder (Sie erinnern sich vielleicht: Disneyland Paris) stolze Besitzerin eines schmalen, figurbetonten, weißen T-Shirts mit einer hübschen Micky Maus in schwarz-grau darauf.
Sehr stylish, sehr schick, ein Lieblingsteilchen.
Jedenfalls bis just zu dem Moment, als mich ein Freund betrachtete und grinst. „Micky Maus sieht aus, als hätte er Mumps.“, sagte der chauvinistische Schuft und seitdem ist das nicht mehr mein Lieblings-T-Shirt. Manno.
coole Shirts
4. Juni 2007
Überall in den Blogs wunderbare Shirts und allerorten die Beichte: Ich bügele nicht.
Frau …äh … Mutti bügelt auch nicht und hat auch ein paar coole T-Shirts. (die Kindelein haben, ICH hab ja nix zum Anziehen!)
Klingeling
1. Juni 2007
Zuerst klingelte der freundliche Fahrer der Müllabfuhr: „Fahr´n sie mal ihren blauen Opel da weg, mir kumme net dorsch!“
„Ich habe keinen blauen Opel!“, sagt Frau … äh … Mutti freundlich.
Danach klingelte die Freundin zum Freitagmorgenkaffee: „Uah, mein Chef macht mich wahnsinnig!“
„Käsekuchen oder Erdbeerkuchen? Setz´ dich, Kaffee ist gleich fertig!“, sagt Frau …äh … Mutti.
Im Flur klingelt das Telefon und Frau …äh … Mutti bleibt einfach sitzen, denn die Sache mit diesen feigen, anonymen Anrufen wird sich bald erledigt haben. (Immer noch kein neues Hobby gefunden?)
Und wieder die Haustürklingel. Der Paketbote wuchtet ein riesiges Paket in den Hausflur: „Ich hab da was für Sie!“
„Oh! Danke! Wow …“, sagt Frau …äh … Mutti.
Ein Päckchen aus der Ferne, Teil eines pompadura-Tauschhandels. Die Tasche ist bisher noch nicht angekommen, obwohl sie bereits Mitte April losgeschickt wurde. Erste Verdächtigungen gehen in Richtung amerikanische IT-Szene, immerhin befindet sich eine trendverdächtige Tasche im Päckchen, sowie ein paar Tüten dieser Joghurt-Gummi-Teilchen, die sich die Frau von heute zur Fußpflege zwischen die Zehen steckt. Ich gebe dem Päckchen noch zwei Wochen, danach … HA! Werde ich ein neues abschicken.
Das Päckchen aus Amerika enthielt übrigens viele (sehr viele. SEHR viele) leckere Kalorien in Form von köstlichsten Keksen, Schokoriegeln, Sachen für auf´s Eis, der heißgeliebte Schokosirup und Erdnußbutter MIT Erdnussschalen (steht so auf dem Glas). Frau Ringel! Der Wahnsinn! Danke!!
Gestern übrigens kam ebenfalls ein Päckchen. Aus Berlin. Da der Inhalt aber als eventuell kontaminiert vorgewarnt wurde, liegt er zunächst auf Eis. Ein vorläufiges Danke ist aber trotzdem angebracht, weil die Frau Miest mich ja doch ganz gut kennt :-)
Das Sozialverhalten des Kartoffelkäfers
31. Mai 2007
Der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata ) gilt gemeinhin als Schädling, weil er, wie sein Name schon sagt, bevorzugt Kartoffelpflanzen annagt. Kartoffelpflanzen mögen das nicht so arg, sie reagieren trotzig, indem sie weniger Kartoffelknollen ausbilden, was wiederum den Menschen (den Kartoffelverzehrer) trotzig stimmt.