Auf in den Kampf!

23. September 2006

Frau … äh … Mutti schnappt sich den besten Vater ihrer Kinder, die drei hinreissenden Bestien und drei geladene Geburtstagsfeierkinder und schleift sie in den Opelzoo zum Elefanten füttern.
Noch nicht geklärt ist die Frage, wer die ganzen Köstlichkeiten schleppen wird, die schon bereit stehen und verführerisch vor sich hin duften. Aber erfahrungsgemäß wird die Hälfte bereits bei der stundenlangen Anfahrt verspeist.

Wünschen Sie mir Spaß und Nerven, bis heute abend oder morgen. Und falls es Ihnen sehr langweilig ohne das Geschreibsel der Frau … äh … Mutti werden sollte, dann klicken Sie doch einfach links auf den Frau … äh … Mutti-Button und geben Sie Ihre Stimme für mich ab. Geht noch bis 12:00 Uhr heute.

Danke und

22. September 2006

Sie haben meiner Tochter ein frohes Weihnachtsfest geschenkt. (Und Frau … äh … Mutti verdammt viel Vorweihnachts-was-soll-ich-nur-einkaufen-Stress abgenommen)

„Die unendliche Geschichte“ und „Momo“ liegen schon bereit, wobei ich bei ersterem Buch noch die hübsche Originalfassung mit rot/grüner Schrift suche. Ich habe nur das Taschenbuch und das ist zerfleddert.
„Die rote Zora“ … das ich da nicht selbst drauf gekommen bin … herzlichen Dank, die fehlt. Danke auch für den Ohrwurm :-)
„Krabat“ habe ich neulich gekauft, weil der einfach in keinem Bücherregal fehlen darf. Aber der ist definitiv noch zu unheimlich. (Hexe, Wassermann und Gespenst gab´schon als Gute-Nacht-Vorlese-Buch vom besten Vater meiner Kinder, dafür fühlt sie sich zu groß)
Von Christine Nöstlinger hat sie zwei Bücher, ich schau mal weiter.
Von Brigitte Blobel hatte ich als Kind mal ein Buch („Jette und Nette“), das habe ich geliebt. Aber ich habe auch „Hanni und Nanni“ und „Pucki“ und später, mit 13, Marie Luise Fischer, Konsalik und Simmel geliebt, wegen der angedeuteten Sexszenen :-)
Die drei ? haben wir *schämschäm* allesamt als Hörspiel.
Hohlbein stehe ich eher kritisch gegenüber, finde ich persönlich recht langweilig. Hat wohl auch noch ein bißchen Zeit.
Tolkiens Werke sind hier im Haus komplett vorhanden, „Roverandom“ hat sie bereits gelesen. Ob sie nach dem Hobbit direkt mit „Herr der Ringe“ weitermacht glaube ich nicht. Der Große liest gerade den zweiten Band, mit beinahe 11 Jahren finde ich das doch recht früh. Ich war älter :-) Und beim Silmarillion habe ich kapitulliert, viel zu viele Elbennamen.
„Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ … die stehen hier im Regal, neben der „Schatzinsel“, „Peter Pan“ und „Alice im Wunderland“. Reizt sie nicht. Schade. Aber „Pu, der Bär“ hat sie gelesen und geweint als sie „Der kleine Prinz“ gelesen hat. Hach.

Die anderen von Ihnen vorgeschlagenen Autoren kenne ich teilweise wenigstens vom Hören, viele aber gar nicht und insofern bin ich wirklich sehr glücklich, denn Kinder- und Jugendbücher lese ich auch ganz gerne.
Der beste Vater meiner Kinder schaut finster ob der zu erwartenden Neu-Bücher-Flut, denn Frau … äh … Mutti ist „Buch-besitzen-Wollende“, ausleihen geht nicht, irgendwie.

Danke nochmals, und falls Ihnen noch etwas einfällt: keine Scheu, schreiben Sie mir!

Lesefutter gesucht

22. September 2006

aber diesmal für das entzückende Töchterlein.

Das Kind hat den unschönen Lesestil ihrer Mutter geerbt: aufschlagen, verschlingen, was lese ich JETZT?

Was könnte sie denn noch lesen?
Sie hat bereits gelesen:
Alles, was Cornelia Funke geschrieben hat, bis auf die Bücher aus der „Wilde Hühner“-Reihe, die will sie sich in der Bücherei ausleihen.
Die beiden „Miesel“-Bände und sie kann es nicht aushalten, weil der dritte Band erst im November erscheint.
Diverese „Hexe Lilly“-Bücher, aber die sind ja was für Anfänger.
„Catweazle“ (helle Begeisterung)
Alles von Astrid Lindgren.
„Im tiefen Forst“ (das erste Buch, das sie selbst gekauft hat, von 1955, sehr interessant, sagt sie)
Den ersten „Narnia“-Band, aber der gefiel ihr nicht sooo.
„Der kleine Hobbit“ liegt derzeit auf ihrem Nachttisch, zusammen mit einem Buch aus der „Tina und Tini“-Reihe. (auch so eine mütterliche Angewohnheit, der Trend zum Zweit- und Drittbuch)
„Harry Potter“ bis Band vier, dann wurden die „Helden“ zu alt.
„Das doppelte Lottchen“, Pünktchen und Anton, Emil und die Detektive“
„Der Wunschpunsch“ (Begeisterung)
„Hexen hexen“, „Sophiechen und der Riese“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“, Charlie und der gläserne Fahrstuhl“ (enorme Begeisterung)

und viele, viele mehr.

Mein Bücherfundus ist erschöpft, ich habe aus schierer Verzweiflung bereits „Hanni und Nanni“-Bücher gekauft und „Pucki“-Bücher auf nichtvorhande Aktualität überprüft.
Heraus mit Ihren Büchertipps! Das Kind ist übrigens neun, das Lesealter ist ungefähr bei 12 Jahren anzusiedeln. „Fünf Freunde“-Kram mag sie nicht so sehr, aber es darf gezaubert werden, Elfen und Feen und Zwerge und Einhörner und Drachen sind toll. Geknutscht werden muss noch nicht und die Helden dürfen wirklich gerne auch mal Mädchen oder wenigstens Frauen sein.

Wissen Sie da mehr als ich?

Verfluchen Sie mich,

22. September 2006

bedenken Sie mich mit allen Schimpfworten, die Ihnen einfallen, denn wenn es in den nächsten Tagen kräftig regnen sollte – ist das allein die Schuld von Frau … äh … Mutti.

Warum?

Na ganz einfach.
Das Tigerkatzitatzi Diego hat irgendwie noch immer nicht gemerkt, dass er kein intakter Kater mehr ist und markiert deshalb kräftig im Garten. Nun werden Sie sagen: „Stellen Sie sich mal nicht so an, Frau … äh … Mutti, immerhin tut er das im Garten. Er könnte ja auch im Wohnzimmer … oder Schlafzimmer!“

„Sicher, da bin ich auch froh!“, wird Frau … äh … Mutti entgegnen, „Aber stellen Sie sich mal vor, sie robben so durch den Garten und schneiden die Goldrute und Zitronenmelisse und Pfefferminze zurück und freuen sich auf Goldruten-, Zitronenmelissen- und Pfefferminzduft. Und stoßen stattdessen ständig auf Katermarkierungsdrüsenduft. Da würden Sie sich doch auch einen reinigenden Regen wünschen. ODER?“

Gegen gemeine Brennnesseln und einem aus den Hinterhalt anspringende Nacktschnecken trägt Frau … äh … Mutti Gummihandschuhe, extra reissfest mit Gleitmittel.
Gegen fräsende Nachbarn und hysterische Hunde bei diesen komischen Nachbarn Musik im Ohr.
Und demnächst dann vielleicht einen Tropfenfänger für Teekannen unter der Nase, der mit dem Wunscharoma (Pfefferminzöl) getränkt ist.

Lachen Sie nicht, die Sache ist ernst.

Wenn

22. September 2006

ich mal richtig viel Zeit habe, dann nähe ich endlich neue Bezüge für die Kissen auf der Küchenbank, neue Bezüge für die Stuhlkissen und wenn ich dann schon dabei bin, auch noch neue Bezüge für die Sofakissen. Und Bezüge für die Kissen die das große Kind in seinem Bett herumliegen hat.
Ausserdem nähe ich aus diesem hübsch getupften Stoff einen ebenso hübschen Rock.
Danach nähe ich mir eine schicke Tasche und falls dann noch ein bißchen Zeit bleibt, packe ich die Filzwolle wieder aus. Eine Tasche filze ich mir dann und eine Schreibtischauflage für unter den Computer. Frau Waldspecht wollte Topflappen, die liebste, beste Freundin hat da neulich auch drei, vier Andeutungen gemacht und die andere Freundin wartet auf ihre Lichterkette.
Wenn ich dann mal Zeit hätte, würde ich all die Bücher lesen, die ich schon immer mal lesen wollte und weggelegt habe, weil man die in Ruhe und mit Genuß lesen muss, nicht nur so nebenbei.
Wenn ich ganz viel Zeit habe, verwandele ich meine Wildnis vor der Tür in einen phantastischen Bauerngarten.

Aber jetzt muss ich erst mit der Freundin Kaffee trinken.