bunt, heute, viel.

28. April 2010

Frau … äh … Mutti hat heute so viel vor, dass es nur noch für eine etwas gestammelte Überschrift reicht :)

Und für Stichworte:

– lila färben: einen Bademantel, einen Rock, eine uraltes Sommerblüschen und das komisch lachsfarbene Jäckchen (aktuell: Maschine läuft)

– Hund, zwei Schweine, Hase und Ochse sticken. Vorher das zu Bestickende aufhübschen. Mit dem Ergebnis zufrieden sein (aktuell: sehr zufrieden)

fröhlich pfeifend das Bad putzen (aktuell: hm. Morgen vielleicht?)

– ganz viele Bilder zeigen, von Nixen, Freiheitsstatuen auf Frauenbusen und vielen, vielen Buttons.

– einen Vorsatz brechen. Nämlich diesen hier: „Nie wieder trage ich Hosen“

– den Vorsatz ergänzen um: „es sei denn, sie sind ein bißchen aufgehübscht und haben einen Blickfang am Hosenbein, der vom dicken Hintern ablenkt.“ Ja, das könnte funktionieren.

click!

Band: „Love&Peace“, Design: Luzia Pimpinella bei farbenmix

Apfelapplikation:  „Fuchs und Freunde“, Design Hamburger Liebe bei Kunterbuntdesign

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Miss Liber-T lag in meinem Briefkasten und ich freute mich. Ich freute mich so lange, bis ich die Stickmaschine mit den entsprechenden Daten gefüttert hatte, ein T-Shirt eingespannt und den Startknopf gedrückt hatte. Es folgte Chaos. Zerbrochene Nadeln, verhedderte Fäden, Löcher im Shirt und letzlich ein gefüllter Mülleimer. Naja und wütend war ich auch. Blöde Miss Liber-T.
Letztes Wochenende, als die Sonne so wunderbar schien und ich wegen des Fingerleins Gartenbuddelverbot hatte, ließ ich mir die Stickmaschine auf die Terrasse wuchten und gab der Miss eine zweite Chance. Diesmal vorsichtshalber nicht direkt auf dem T-Shirt, sondern auf einem dünnen Stöffchen. Und siehe da: die Maschine stickte brav. Stundenlang, ganz ohne Gemurre, Gezicke, verschluckte Fäden oder Nadelsuizide. „Das liegt bestimmt an der höheren Betriebstemperatur auf der Terrasse“, fachsimpelte der beste Vater meiner Kinder, Dipl.-Ing. und Fan von german engineering. Was auch immer es war, ich war froh und dankbar.

click!

Miss Liber-T ziert nun mein türkisgefärbtes Hemdchen und auch das Töchterlein hatte ein begehrliches Funkeln in den Augen :)

Miss Liber-T, Sterne und einen passenden Schriftzug hat sich die wunderbare Frau Maki ausgedacht, die Datei gibt es seit letztem Donnerstag bei Kunterbuntdesign.

Ein passendes Band gibt´s bei farbenmix.

(ja, ich bin schon ziemlich gebräunt. Nein,  ich gehe nicht ins Solarium oder lege mich zum Brutzeln in die Sonne. Ich werd einfach ganz schnell braun, wenn ich so im Garten oder auf der Terrasse vor mich hinwurschtele.)

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Ein kleines Päuschen auf der Terrasse: Buch, Tee und Naturjoghurt. Luxus pur. Und ausserdem ein kleiner Teaser auf das, was bald kommt :)

Der Flieder steht in voller Blüte und endlich erschließt sich mir die Phrase „betörender Duft“. So intensiv hat er wohl noch nie geduftet. Hummeln, Bienen, Rosenkäfer surren wie besoffen von Blüte zu Blüte und scheinen im Duft zu baden. Es ist genau die Grenze zwischen Frühling und Sommer. Schon über zwanzig Grad warm, aber noch nicht miefig und stickig, sondern klar und frisch. Ich möchte derzeit nur draußen leben.

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Ab und zu flattert mir eine Stickdatei ins Haus, die ich zwar niedlich finde, mit der ich aber eher nichts anfangen kann, weil ich viel zu alt bin und meine Tochter sowieso. Dass ich sie dann trotzdem sticke liegt daran, dass ich genau weiß, dass irgendwann ein jüngeres Mädchen zu Besuch kommt, dass sich genau diese kleine Nixe aussuchen wird.

Vielleicht, um sie am Ranzen baumeln zu lassen. Ein click auf´s Bild zeigt eine andere kleine Nixe, die meine eher dilettantisch geformten Fimoperlen auffädelt. Vielleicht nähe ich die ja irgendwann auf eine Tasche für kleine Mädchen? Wer weiß. Voerst liegt sie in dem Körbchen bei den anderen „da mache ich irgendwann was ganz Tolles mit“-Stickbuttons.

„underwater girls“ aus der Feder von Frau Punktpunktkommastrich,  erhältlich ebenfalls seit letztem Donnerstag bei Kunterbuntdesign.

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Manche Stickdateien kommen wie gerufen. Kleine, unaufdringliche Buttons, unter denen sich ganz prima und cool genug für etwas größere Kinder Löcher verstecken lassen. Löcher in Kletterhosen zum Beispiel. Oder dem heissgeliebten T-Shirt, mit dem man neuich an einem Ast hängenblieb und dem jetzt so ein klitzekleines hässliches Loch ist. (und immer wenn man sich das Loch anschaut, hört man die gestrenge Stimme der Frau … äh … Mutti, die mahnt: nicht mit dem guten T-Shirt im Garten toben. Tja.) Solche Buttons braucht man eben immer. Perfekterweise stellte Frau Kunterbunt die Buttons so zusammen, dass die Stickmaschine ungestört arbeiten kann und man beinahe entspannt in etwa vierzig Zentimeter Entfernung ganz andere Dinge als ständig Faden zu wechseln ttun kann. Bloggen zum Beispiel. Oder sich überlegen, auf welchem Kleidungsstück yummy-Kirschen hhübsch aussähen.

Und so kommt es, dass man vor lauter Entspannung einen Haufen allerliebster sommerfrischer Buttons in der Hand hält. Und damit dann auch einen haufen Arbeit mehr, denn die wollen ja weiterverarbeitet werden. Morgen. Oder übermorgen. Und bald ist ja auch wieder Herbst und man will nicht mehr nur draußen in der Sonne sitzen.

Stickdatei „Tatoo-Kids Buttons“ von Hamburger Liebe, erhältlich bei Kunterbuntdesign.

Das passende Band gibt´s bei farbenmix.

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Ganz zum Schluss zeige ich Ihnen noch diese beiden Damen:

Eine für´s Töchterlein, eine für die allerliebste Tochterfreundin. Sollte ich jemals dazu kommen, erst passende Shirts zu kaufen und dann säuberlich aufzunähen :)

„Miss Disco-Cosmic“ stammt ebenfalls aus der Feder von Susanne (Hamburger Liebe) und sie ist als Freebie bei Kunterbuntdesign zu finden.

Sollten Sie sich tatsächlich bis zum Schluss durchgekämpft haben, dann ist es mir ein Bedürfnis hier noch rasch klarzustellen, dass ich all diese Stickereien natürlich nicht heute angefertigt habe.Sie liegen schon ein paar Tage herum, warten auf Weiterverarbeitung und ach … die Zeit. Nie reicht sie aus. Oder die Lust. Nie ist sie da, wenn Zeit ist. Deshalb an dieser Stelle auch ein allerherzlichstes Dankeschön, dass ich doch immer wieder probesticken darf. Weil das macht mir schon eine Menge Spaß!

Heute keine Bilder mehr, waren ja auch genug.

Jetzt Mittagessen kochen. Danach: raus! Sonne!Garten!

(und heute abend GA und PP. Sie auch?)

Manchmal

27. April 2010

ist die morgendliche Blogrunde keine erfreuliche Angelegenheit. Sollte ich mich damit trösten, dass sie kürzer wird und ich somit weniger Zeit dafür „verschwende“? Naja, mäßiger Trost. Auch die Tatsache, dass wir uns bald wieder treffen, entschädigt nur mäßig, denn die kleinen Dosen Sympathie über den Tag verteilt, versüßen mein Leben mehr, als eine geballte Ladung über ein Wochenende. </egoismus>

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FSME-Impfungen sind gar nicht so schlimm. Kein dicker Arm, kein Fieber. Lediglich ein Druckschmerz ganz oben, da wo gestochen wurde und beim Heben. Heute also kein Fensterputzen oder winken. (Ersteres klappt ja eh nicht, wegen der Naht am Finger). Kopfschmerzen habe ich, die können aber auch vom Koffeinentzug kommen. Ich habe nämlich die Kaffeenotbremse gezogen, als ich feststellen musste, dass ich nicht mal mehr einen Liter Tee am Tag schaffe, dafür aber gut drei der großen Tassen voll (Milch)Kaffee. Zuviel Kaffee und – ich fürchte – auch zuviel Milch.

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Apropos Tässchen: es ist gut an seiner nächsten Station angekommen und wartet dort auf ein Event, bei dem es seinen Auftritt haben wird.

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Als ich heute morgen erwachte, war ich sehr traurig darüber, dass mich ein grauer Tag erwartet. Das Schlafzimmerfenster geht nämlich nach Osten  und diese Tatsache ist ein perfekter Stimmungsmacher. Manchmal leider auch einer für schlechte Laune, denn so toll Regen für den Garten oder die Winzer oder wen auch immer sein soll, ich werde brummelig, wenn´s regnet.

Heute morgen also: grau und meine Laune im Keller.

So ist das, wenn man vor Sonnenaufgang erwacht. Laune wieder deutlich besser.

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Heute holt der beste Vater meiner Kinder unsere neue Küchenmaschine ab. Ich freue mir ein Loch in den Bauch! Die heissgeliebte alte Maschine darf, nach zehn Jahren und beinahe täglichem Einsatz, in den Ruhestand. Sie schafft nämlich nur noch eine Geschwindigkeit (rasen)  und manch Teig reagiert darauf eher unwillig. Das Zubehör der alten passt zur neuen Maschine und das ist ganz prima, denn auch wenn ich es nicht ständig in Gebrauch habe … ich möchte es nicht missen.  Ausserdem gibt´s dann demnächst noch den Eisbereiteraufsatz für die Maschine und dann ist der Gerätepark in der Küche vollständig.

Ich hatte ja mal mit solch einem Kaffeevollautomaten geliebäugelt. Einer der pufft und zischt und gurgelt, mahlt, brüht und bei Bedarf auch schäumt. Es bleibt beim Liebäugeln. Da ich seit Neuestem (=gestern) viel weniger Kaffee konsumiere, lohnt sich das ja auch nicht :) Ausserdem brauchen diese Geräte wahnsinig viel Platz und der einzige Platz dafür in unserer Küche ist derzeit von altmodischer Kaffeemaschine, Wasserkocher, Radio und Frau … äh … Muttis „hier kommen ale wichtigen Sachen rein“-Krusch-Kistchen belegt.

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Apropos Krusch-Kistchen. Letzte Woche musste ich spontan oberflächlich Ordnung schaffen und raffte deshalb alles, was so herumlag, zusammen und schmiss es in einen Wäschekorb. Diesen wiederum lagerte ich in meinem Kleiderkämmerchen zwischen. Wo er noch immer steht. Der zusammengeraffte Krusch wird von niemandem vermisst. Phänomenal. Wenn ich daraus nun irgendeine Lehre ziehen könnte, wären wir dem Zustand „Ordnung im Haus“ evtl. ein gutes Stück näher gekommen.

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Heute: Nähzimmer mit Oma Eis. Nachdem die Stickmaschine  letzte Woche nur Müll produziert hatte, wollte ich schon trotzig „für immer“ die Tür zum Nähzimmer abschließen. Habe ich natürlich nicht. Stattdessen ließ ich mir am Wochenende die Maschinen auf die Terrasse schleppen. Die eine stickte brav, die andere nähte ordentlich. Ganz offensichtlich sind meine Maschinen um perfekt funktionieren zu können ebenso abhängig vom Wetter wie Frau … äh … Mutti. Womit sich ein Kreis schließt und dieser wichtige Blogeintrag nun doch noch ein Ende gefunden hat :)

Ihnen einen schönen Tag.

aber dann hast du es geschafft!

Das oder Ähnliches erzählte ich den Kindelein stets beim Kinderarzt, wenn es ans Impfen geht.

Und jetzt geht´s um mich. Gleich marschiere ich los, um mir eine FSME-Schutzimpfung abzuholen.

Raten Sie mal. Ich hab Angst vor dem Pieks, dem klitzekleinen.

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24. April 2010

Glück.

Ein ganzer Tag voll.

moment noch,

23. April 2010

sprach frau … äh … mutti beim verbandswechsel, ich muss noch rasch ein photo machen. für die kinder, weil die wollen alle blutigen details.
und für ihr blog … ?, sprach der freundliche orthopäde augenzwinkernd.

nun ja. ok, ärztliche anordnung, sozusagen. mein fingerchen heute morgen -> nach dem click!

(die hand sieht nur deshalb so gequetscht aus, weil der verband so eng gewickelt war)

nächste woche freitag werden die fäden gezogen und dann erfahre ich auch, was genau aus meinem finger rausgeschnitten wurde. Spinneneier waren es nämlich nicht, genausowenig wie ein ganglion.

ich durfte übrigens tatsächlich bei der operation zusehen. am schlimmsten (und schmerzhaftesten) waren die beiden spritzen mit dem lokalanästhetikum. die zauberten wunderhübsche brennende beulen in meine hand und ich hatte gar keine große lust mehr auf eine op. aber den ersten schnitt spürte ich nicht mehr, nur das warme blut, das an der handinnenfläche entlang lief. zwei wundspreizer wurden in den schnitt reingequetscht und als diese auseinandergezogen wurden, konnte ich meinen knochen sehen! fand ich sehr, sehr spannend und interessant. leider lag die kamera in der tasche auf dem anderen stuhl. (andererseits … wem hätte ich diese bilder schon zeigen können?) es blutete mächtig und das knubbelchen war schnell „abgeknippst“, es sieht aus wie ein stückchen knorpel und beim abtrennen ertönte auch so ein „ich beisse auf knorpel“-geräusch. insgesamt alles sehr aufregend und bis auf die beiden spritzen vorher nicht schlimm. (dennoch danke für die spritzen, ich bin froh, dass es die gibt!)

die nacht war bescheiden, weil ich, wenn ich mal schlief, davon träumte, dass ich mich auf die hand rolle.

jetzt geht´s mir aber gut, schmerzmittel sei dank. trotzdem, ich halte die hand weiterhin ruhig (und seien sie beruhigt, in diesem blog wird es wieder groß- und kleinschreibung geben).  später allerdings muss ich auf ein pferdefest der klasse des jüngsten kindes. käsewürfel soll er mitbringen, der jüngste, und ich sage: wo ist frau antonmann, wenn man sie braucht? weil beim keltenfest, damals im herbst, hatte sie perfekte käsewürfel für das kind geschnitzt …