Das Aschemonster
17. April 2010
(Zitat: Bildzeitung)
hat uns einen wunderbar ruhigen Samstag verschafft. Draußen im Garten, unter blauem Himmel ohne Kondensstreifen und ganz ohne Fluglärm.
Bleib gerne noch ein bißchen, Asche. Wir helfen gerne und haben ein Grillfeuer entzündet.
17. April 2010 um 20:52
Ich finde es auch so schön, himmlisch ruhig. Mich hat eher entsetzt, wie viel doch geflogen wird – ob das notwendig ist?
Als Nichtflieger hätte ich gegen einige Wochen nichts einzuwenden.
17. April 2010 um 21:30
Ja, bleib noch ein bisschen, liebes aschemonster, denn dann kann unser superpapa nächste woche nicht schweden muss ;-) (geschäftlich, nicht privat…)
Und wir haben uns dem Ascheproduzieren, also grillen, auch angeschlossen…. =)
17. April 2010 um 21:36
argh… „dann kann er nicht muss“… bin schon etwas müde =)
dann kann er nicht nach schweden und muss zuhause bleiben, meinte ich…
17. April 2010 um 22:37
Sie lesen Bildzeitung ?????
Wann gehen und die Orangen aus?
Wann fangen wir endlich mit den Hamsterkäufen an??
Schönen Abend noch
NETTE
17. April 2010 um 23:53
[…] … äh … Mutti freut sich auch über die fehlenden Kondensstreifen und die damit verbundene […]
18. April 2010 um 00:18
Für meine Eltern tuts mir leid, da planen sie einmal in mehreren Jahren einen Erholungsurlaub, für den eine Flugreise erforderlich ist – und nun siehts aus, als fiele ihr Flug morgen aus. Ggf. reisen sie dann halt ersatzweise per Nachtzug nach Frankreich oder Italien – ich hätte ihnen zwei Wochen Lanzarote gegönnt.
Aber ich stimme zu, dass es Wahnsinn ist, wie viele Flugreisen täglich angetreten werden.
18. April 2010 um 02:05
Generell ja – haette aber noch einen Tag warten koennen mit dem Ausbruch. Den nun sitze ich hier (USA) mit einem Baby, und mein Mann haengt in Deutschland fest, weil er den neuen Visaaufkleber nur dort bekommen konnte.
Sorry. Hat halt nicht nur gute Seiten.
18. April 2010 um 06:47
Ich finde es auch GENERELL gut, nur sitzt mein Mann in Japan fest, wenn sich das bis nächste Woche nicht beruhigt…
LG Corinna
18. April 2010 um 06:57
Hier gestern genau die gleiche Situation: Kondensstreifenfreier ultrablauer Himmel und abends der Grill.
Ich ergänze aber um drei ascheverstaubte Dachfenster.
Gruß Uschi
18. April 2010 um 09:01
Wg. der Aschewolke können unsere französischen Gaststudentinnen nicht anreisen. Das ist sehr schade!!
Nichtsdestotrotz finde ich es ganz spannend, dass sowas mal passiert. Bin echt gespannt wie das weitergeht.
18. April 2010 um 09:15
(aber so allmählich kann er sich beruhigen, wir erwarten doch besuch aus england.)
18. April 2010 um 13:14
das aschemonster und die folgen:
http://skizzenblog.clausast.de/?p=3689
18. April 2010 um 14:41
Ach Frau Mutti, ich finde die Ruhe ja auch schön, trotzdem Bibbern wir seit Tagen, dass dieser Spuck endlich ein Ende hat!
Seit gestern sollten wir schon in Kapstadt sitzen, dem Startpunkt unserer lang erträumten und selbstgeplanten Südafrikareise.
Zweimal mussten wir den Flug jetzt schon umbuchen, dass Geld dafür wird zwar erstattet, nicht aber die Kosten für den Mietwagen und bisher nicht in Anspruch genommene Hotels – da es sich um höhere Gewalt handelt und wir kein Gesamtpaket als Pauschalreise über einen Anbieter gebucht haben – da hilf auch die Reiserücktrittversicherung nichts! :-(
Alles in allem für uns also mehr als frustrierend…
Ein weiteres Mal umbuchen geht dann auch nicht, weil wir den Urlaub nicht mehr schieben können und in kürzerer Zeit die Route bis zum Abflughafen Johannesburg nicht schaffen würden.
Für mich würde wegen der Asche also ein lang geträumter Traum zerplatzen und ziemlich viel Geld wäre auch einfach so futsch! :(
Mir tun auch die gestrandeten Passagiere im Transitbereich, die weder Ein- noch Ausreisen dürfen leid, ganz zu schweigen von Familien die nicht zueinander kommen können oder Arbeitnehmer die morgen nicht zu ihrem Arbeitsplatz erscheinen können.
Drücken sie uns und allen anderen die Daumen, dass alles ganz bald wieder nach Plan läuft und wir am Donnerstag dann eine Woche später als geplant endlich in unseren Urlaub fliegen können.
Sie hatten ja jetzt ein ruhiges & sonniges Wochenende und der Fluglärm über der grünen Villa ist ja noch vergleichsweise gering! :)
18. April 2010 um 15:45
Ich genieße diese himmlische Ruhe auch und mache mir gleichzeitig Sorgen, ob denn der Göttergatte nächste Woche nach zwei Wochen Asien wieder nach Hause kann.
Mal schauen …
Die Natur zeigt uns, wo es lang geht.
Oder vielleicht stimmt doch das Gerücht, dass die Isländer den Vulkan erst wieder abstellen, wenn sie ihre Schulden erlassen bekommen :-)
lg
ela
18. April 2010 um 20:17
Ja ganz genau, so einen superblauen Himmel hatten wir lange nicht. Konnte mich gar nicht sattsehen, war einfach zuuuu schön!
18. April 2010 um 22:24
So sehr ich mich über blauen Himmel in Deutschland freue, ich hänge hier in Kanada und kann mein Vorstellungsgespräch (und damit auch den daran hängenden Job) sowie den 50.Geburtstag meines Vaters, den ich seit 2 Jahren nicht gesehen hab, vergessen. :(
Ganz ehrlich – kein blauer Himmel kann die Nachteile (ganz zu schweigen von den ruinierten Existenzen in Island) wett machen.
18. April 2010 um 22:46
Ist uns auch heute erst aufgefallen, als wir draußen wandern waren, wie ruhig es auf einmal ist. Die Flugzeuge und Co. sind ja so zum Begleit- und Hintergrundsound des Lebens geworden. Da stutzt man plötzlich und denkt, mmh, da fehlt ja was? Aber was bloß? Bis einem die Aschewolke einfällt.
Ich kann verstehen, dass es für viele Menschen einfach eine Katastrophe ist, gerade im familiären Bereich, da getrennt zu sein.
Aber ganz ehrlich denke ich auch, es ist mal gut, dass uns Menschen mal wieder klar wird, dass wir nicht wirklich die Kontrolle über alles haben und die Herren dieser Erde sind, sondern Gäste und wir auch nicht alles diktieren und bestimmen können. Es zwingt uns einfach mal, umzudenken, ohne wenn und aber.
Ich finde das einfach auch erleichternd, dass durch höhere Gewalt von oben sich die Welt entschleunigt, verlangsamt und man gezwungen ist andere Wege und Möglichkeiten zu gehen. Vielleicht sind diese ja gar nicht mal die schlechteren?
19. April 2010 um 01:38
Für Freunde von mir entwickelt sich gerade ein kurzer und günstiger Trip in die USA zu einer teuren Angelegenheit und außerdem könnte ich mir vorstellen für die Umwelt ist der Qualm auch nicht so gut.
19. April 2010 um 07:48
Ich bin hin-und hergerissen…
Blauer Himmel ist toll, weniger Flugzeugabgase sind toll, aber dass unser Festival gefährdet ist, ist irgendwie suboptimal…
http://fraunilsson.blogspot.com/2010/04/liebe-aschewolke.html
19. April 2010 um 08:35
montag. noch immer ist ruhe. wunderbar! grillen sie mal schön weiter und machen ordentliche wolken!
19. April 2010 um 08:42
Ja, ja – des einen Freud, des anderen Leid.
Wir haben’s auch genossen.
19. April 2010 um 08:43
[…] Das Aschemonster … Sie haben natürlich recht, Sie alle, die Sie um Ihre Flüge bangen oder Ihre Angehörigen vermissen. Cih bin da ganz bei Ihnen, das ist elendiger Mist. Mir selbst gönne ich diesen gemeinen Egoismus, den streifenfrien blauen Himmel toll zu finden und draußen auf der Terrasse erzählen zu können, ohne die Stimme heben zu müssen. […]
19. April 2010 um 12:09
Montag morgen, schwedenfrei… die Geschäftsreise ist auf Juni verschoben worden… in unseren Urlaub hinein. Grr. Hoffetlich fällt der dann nicht ins Wasser…
Das hab ich nun davon, mich über das Aschemonster zu freuen…