Alles vergessen,

8. Januar 2009

doch zum Glück gibt´s die allwissenden Blogleserinnen.

Wie lange darf frau mit geplatzter Fruchtblase herummarschieren? (37. Woche)

(boah, ich bin SO aufgeregt!)

*****

Ich seh schon, ich hab wieder nicht alles gesagt:

Das Köpfchen sitzt wunderbar da, wo es soll und die Schwägerin ist wieder nach Hause geschickt worden. DAS KÖNNEN DIE DOCH NICHT MACHEN! Immerhin geht es um meinen Neffen/meine Nichte)

9 Kommentare zu “Alles vergessen,”

  1. Eva sagt:

    Wenn das Köpfchen nicht schon ganz fest im Becken sitzt, gar nicht mehr, weil die Gefahr eines Nabelschnurvorfalls besteht.
    Wenn das Köpfchen schon ganz weit unten ist, liegt es wohl im ermessen des Arztes bzw der Hebamme, wegen aufsteigenden Keimen und so.

  2. partikelfg sagt:

    Also ich würde nicht lange warten und ich glaube mich zu erinnern, dass nach spätestens 24 h ohne Wehentätigkeit eingeleitet wird, wenn die Fruchtblase geplatzt ist. Das macht man wegen der Gefahr einer aufsteigenden Infektion. Also ab in die Klinik oder wohin auch immer! Viel Erfolg
    :ok:

  3. Janine sagt:

    Also, ich sollte damals (39. Woche) erst einmal in die Klinik kommen, damit nach den Werten des Kindchens geschaut werden konnte und überhaupt. Grund zur Eile gab es damals aber nicht wirklich. Kommt halt drauf an. 8 Stunden nach dem Platzen der Fruchtblase wurde routinemäßig Antibiotikum intravenös gegeben, um eine mögliche Infektion zu verhindern.

    Alles Gute der werdenden Mama!

  4. Wörmchen sagt:

    Wenn das Köpfchen noch nicht richtig fest im Becken sitzt (also nicht abdichtet), GAR NICHT! Sofort liegend zum Krankenhaus transportieren lassen! Wenn man allein ist, soll man sogar auf allen vieren zum Telefon krabbeln und den Notarzt rufen, damit man ja waagerecht ist. Wenn Frau allerdings sicher ist, dass das Köpfchen schon richtig unten sitzt, kann man das entspannt sehen und dann mal langsam zum Krankenhaus tüdeln. Aber ewig warten kann man halt auch nicht.

    Liebe Grüße
    Sandra

  5. Maria sagt:

    Bei mir nachts um drei passiert. Bin dann wieder eingeschlafen, um sechs wach gewesen, um acht im Krankenhaus. Fanden die alle nicht so lustig. Das Köpfchen sass schon fest im Becken. Frühstens nach 12 Std wird (und wurde bei mir) eingeleitet….
    LG,
    Maria

  6. eva sagt:

    ..oh wie spannend.
    na, ich wieder mit meinen anderen ansichten sage: so lange wie möglich NICHTS machen, erst recht keine vaginalen untersuchungen alle paar stunden, dann können erst recht keime aufsteigen. spülungen mit lavendelölwasser machen die geburtshaushebis, meine ich, also nur so beim pieseln danach drübergieesen, dient zur reinlichkeit ;)
    ansonsten: cool bleiben. die wehen kommen schon, wenn man nicht unter druck gesetzt wird.
    nach hause geschickt worden sein ist genau richtig ;)
    entspannung und bloß kein druck a la jetzt muss doch was passieren!!
    liebe grüße, eva (1 kh-geburt, 2 hausgeburten)

  7. tanja sagt:

    Man sagt, dass 24 Stunden das Limit wären. Aber das ist sicherlich von Fall zu Fall individuell abzuklären, je nach verbleibender Fruchtwassermenge.

    Das mit dem liegend ins Krankenhaus bei einem evtl. Nabelschnurvorfall – leider ein Märchen! Denn wenn die Nabelschnur vorfällt und das Kind sich selbst mit dem Kopf auf der Schnur die Versorgung abknappst, müsste man unter massivem Druck (mit der Faust, so erklärte mein Doc damals) den Kopf hochdrücken, reines Liegen hilft da leider gar nicht.

    Da das aber sehr selten vorkommt und bei tief im Becken liegenden Kopf so gut wie nie, kann man ganz entspannt bleiben und hoffen, dass es bald losgeht! :ok:

    Und dann berichten Sie doch bitte, ob sie nun Tante oder Onkel geworden sind!

    :D

  8. Pe sagt:

    ich mein auch sowas von 24 Std im Kopf zu haben… is ja aber auch schon ne Weile her bei mir ;)

    Zwecks liegend in Klinik und so….
    Sollte einem in der 36. Woche die Fruchtblase platzen…. und man steht gerade (wer hat eigentlich dieses Gerücht in die Welt gesetzt dieses Horrorszenario all dies geschehe mitten am Tag in nem Einkaufszentrum würde niiiiie passieren ? *hüstel*)so können sich durchaus 2 winzigkleine Händchen vor dem Köpfchen ins Becken drängeln…. *mittleres Tochterkind betracht* ;)

    LG Pe

  9. Britta sagt:

    Hallo,

    normalerweise sollte das Blut der Mutter nach einiger Zeit auf Entzündungreaktion geprüft werden, um auszuschliessen das Keime aus der Scheide in zum Kind gelangen. Ich hatte Nachmittags den Blasensprung hatte am frühen Abend einen Termin bei meiner Hebamme und war dann gegen 20 Uhr in der Klinik. Dort hieß es dann die Blutwerte in Bezug auf Keime sind nicht okay wir leiten jetzt ein.

    Viele Grüße und ich drück die Daumen das es eine nicht zu lange Geburt wird.

    Britta