Wenn …
9. Oktober 2008
der Dachdeckermeister den Kostenvoranschlag persönlich vorbeibringt, sollte Frau … äh … Mutti misstrauisch sein.
Wenn er beinahe entschuldigend auf einige Optionen hinweist, die als „alternativ“ oder „eventuell“ gekennzeichnet seien und der Endbetrag somit nicht als der entgültige zu betrachten sei, dann sollte Frau … äh … Mutti gewarnt sein.
Leichtfertig wurde der Briefumschlag geöffnet.
Jetzt sitzt Frau … äh … Mutti auf ´nem Stuhl und die Kindelein fächeln ihr Luft zu.
Auch ohne „eventuell“ und mit billigstem „alternativ“ wäre es wohl am Besten, auf die lange Lebensdauer unseres schäbigen Eternitdaches zu vertrauen, die zwei Löchlein zu ignorieren (vergiss Asbest) und zur Dämmung einfach diverse dicke Kostenvoranschläge an die Lattung zu nageln.
Oder die Rechnung (bzw. den Bescheid über eine horrende Nachzahlung) der Gaswerke.
Zusammenfassend: ich verzichte auf Heizen, warmes Wasser und Kochen. Damit spare ich dann allerdings soviel Geld, dass ich mir schon in etwa dreissig Jahren ein ordentliches Dach leisten kann. Hmpf.
(Goldesel! Wir brauchen einen Goldesel. Der könnte auch die Brennnesseln und Disteln in der Wildnis fressen.)
9. Oktober 2008 um 12:25
Also doch der Pompadura-Großverkauf.
Und wenn in 20 Jahren einer fragt, wie es anfing, dann sagst du „ja wissen Sie, da war dieser Kostenvoranschlag vom Dachdecker…“.
Liebe Grüße
9. Oktober 2008 um 13:37
Oh, ich erinnere mich mit Grausen. Wir hatten diverse Dachdecker hier – mit diversen Preisen. Vergleich lohnt sich also, auch wenn es zum Schluß immer noch viel zu viel ist. :(
11. Oktober 2008 um 04:03
Also das was wir in den letzten 5 Jahren dem Gaswerk „schenkten“ wäre auch mittlerweile ein neues Dach ;) . Darf gar nicht dran denken….