Paukenschlag und Glockenklang,

4. September 2008

ganz im Trend der Zeit „Heute schon an Weihnachten denken!“ bestellte Frau … äh … Mutti soeben das erste Weihnachtsgeschenk.

Desweiteren gibt es zu vermelden, dass die schwangere Schnecke nunmehr unschwanger ist und ich gerne Eier auf die Reise schicken werde. Alle zukünftigen Schnecken-Züchter mögen sich bitte erneut bei mir melden, da ich sämtliche mails zum Thema verschludert habe. Ähem.
Ich habe mich entschlossen, Eier zu versenden, weil das wahrscheinlich am allereinfachsten ist und weil doch auch die Bindung viel größer wird, wenn man solch ein neugeborenes Schnecklein erstmal in Händen hält. :-)) Ich verschicke jeweils zwei Eier. Sollte da nix schlüpfen, bin ich mir sicher, dass wir mal wieder drei, vier Eier zuviel hätten, die wir dann für einen neuen Versuch abgegen könnten.
Für die Anfangszeit reicht ein Marmeladenglas mit gelochtem Deckel. Oder solch eine Plastikverpackung, wie man sie beim Türken um die Ecke kriegt, wenn man Oliven kauft. Natürlich immer Löcher in den Deckel bohren!
Sind die Schnecklein größer, wohnen sie gerne in diesen großen Plastikdosen, die es im Supermarkt gibt, befüllt mit einer unverschämten Menge von Gummibärchen.
Bei Fragen … einfach noch mal mailen.

So. Zeit für die Weihnachtsdeko den Haushalt.

Doch noch eins. Frage des Tages: Wo kommt diese wirklich große, rosa-weiß gestreifte Plastiktüte von Victoria´s Secrets her? (sie ist SO groß, dass entweder sehr viel drin war oder etwas unschmeichelhaft Großes. Heidis Flügel, eventuell.)

6 Kommentare zu “Paukenschlag und Glockenklang,”

  1. Anouks Frauchen sagt:

    Mail ist schon bei Ihnen, wir sind gespannt…
    hibbelige Grüße, Katrin

  2. Platypus sagt:

    Ist doch nichts ungewöhnliches! Ich stricke auch schon jetzt Socken und anderes Zeug für die Weihnachtskiste.
    Noch besser meine Oma, die unzählige Kinder, Enkel und Urenkel bestrickt. Die fängt noch vor Silvester mit der neuen Produktion an. :)
    Lieben Gruß vom Platypus

  3. Kerstin sagt:

    Hab letztens schon Ihre Schneckenberichte verfolgt. Wie lange leben die denn so? Nicht, dass die mich noch überleben würden…wäre ja schon ziemlich interessant…
    Lg Kerstin, die auch schon zwei Pakete Spekulatius hier hat! *mjam*

    Antwort von Frau … äh … Mutti:

    Also wenn Sie deutlich über siebzig sind, kriegen Sie von mir keine Schneckeneier. (die leben mindestens fünf Jahre)

  4. workingmum sagt:

    Ahhhm, wenn es nicht zu pietätlos ist … ich würde mich eigentlich mehr für die Behausungen der lieben Schnecken interessieren, wenn sie denn einmal in den Schneckenhimmel gekrochen sind … (reden Sie jetzt noch mit mir, Frau … äh … Mutti???) … ich finde die Behausungen so schrecklich hübsch!

    Antwort von Frau … äh … Mutti:

    tststs.
    Die Schnecken werden ziemlich alt, mindestens mal fünf Jahre, eher mehr. Und wenn sie sterben, dann will erst mal ICH ein Haus. Dann jedes Kindelein. Dann garantiert Frau Jette. Und Sie kriegen dann auch eins.

    (nicht dass Sie meinen Schnecken jetzt Pest und Cholera an den Hals wünschen!)

  5. workingmum sagt:

    Also wirklich, Frau …äh Mutti, ich würde NIEMALS den lieben Schneckis irgenein Unglück wünschen. Hättte allerdings nicht gedacht, daß die Viecherl wirklich so alt werden … das sind sozusagen die Methusalems der kriechenden Zunft, oder? Dann werde ich mich in Geduld fassen und hoffen, in 6 -7 Jahren ein hübsches kleines gedrehtes Häuslein zu bekommen :D

  6. Daniela sagt:

    Hübsche kleine Häuschen? Da muss man gar nicht so lange warten, denn hübsch klein sind sie nur ein paar Wochen. Dann werden sie hübsch groß.
    Also rechtzeitig meucheln, wenn man es gern filigran hätte.

    Soll übrigens keinen Spaß machen, die tote Schnecke aus dem Haus zu holen. Und tut man es nicht gründlich, gibt es ein böses Geruchserlebnis

    Übrigens halte ich Eierchen verschicken angesichts der niedrigen Temperaturen für keine gute Idee.

    Ich hätte auch schon wieder ein paar hundert Eierchen. (Drei Wochen nach den ersten tausend. Tausend, 1000, kein Scherz.
    Aber auch die wandern wohl morgen in den Froster.
    Die 17 Babies, die wir haben wachsen wie der Teufel.