Don´t feed the trolls,

2. September 2008

ja, liebe Frau Ami, Sie haben so recht. (Beifall zum Artikel!)

Aber manchmal … manchmal kommt eine mail, die möchte man ans Licht zerren, weil sie wahrscheinlich das ausspricht, was so viele denken. Und dass es deshalb wichtig ist, dass mal Klartext gesprochen wird.

„Liebe Mutti,
offensichtlich ist ihnen nichts heilig, um Anerkennung in ihrem Blog zu bekommen. Wenn die eigenen Wehwehchen nichts mehr hergeben, dann müssen eben die „Probleme“ der Kinder herhalten. Sie stellen ihre Kinder bloß und lassen ihnen keine Intimsphäre. Sie fragen sich, was ihre Kinder in zwanzig Jahren von ihnen denken? Sie fragen sich das wirklich? Sie werden denken, dass ihre Mutter sich besser um sie hätte kümmern sollen, statt im Blog zu fragen, ob sie Medikamente verabreichen soll. Es ist nämlich einfacher Medikamente zu verabreichen, statt zu erziehen und Zeit für die Kinder zu haben.
Kopfschüttelnde Grüße, XXX“

Es ist eine dieser mails, die mich nicht kalt lassen. Eine dieser mails, die mich (ätsch!) nicht an meinem Handeln, Lebensstil, Blogverhalten zweifeln lassen, sondern eine, die mich darin bestärkt, die „Probleme“ meiner Kinder immer wieder zu thematisieren.
Und zwar deshalb weil ich weiß, dass es da draußen viele, viele Mütter gibt, die genauso wie ich manchmal daran verzweifeln, dass ihr Kind/ihre Kinder so gar nicht dieser dubiosen Norm entsprechen wollen und die deshalb schiefe Blicke und blöde Bemerkungen ernten. Mütter von Kindern, die mit neun Jahren noch einnässen und -koten, ohne dass sexueller Missbrauch, organische Schäden oder massive seelische Störungen vorliegen. Mütter von Kindern, die Hausaufgaben, Fahrkarten, Schlüssel, Zahnspangen, Brillen und die teure Winterjacke vergessen, verlegen, verlieren. Mütter von Kindern, die keine Draufgänger sind. Mütter von Kindern, die eine eigene Meinung haben, einen eigenen Stil und einen eigenen Weg gehen. Mütter von Kindern, die einfach irgendwie auffallen, anders sind, nicht ins Bild passen. Mütter von Kindern, die Medikamente einnehmen, damit sie klarer denken können.
Für diese Mütter (Entschuldigung, auch für diese Väter) schreibe ich hier, in diesem, meinem Blog über diese, meine Erfahrungen über diese, meine Kinder. Ich tue dies respektvoll, ich mache mich nicht über meine Kinder lustig und ich bezeichne sie nicht als „Plagen“ oder „Nervsäcke“ (alles schon gelesen, ja wirklich).

Es ist erstaunlich, dass ein solcher Artikel von mir immer wieder ähnliche Reaktionen hervorruft: ernstgemeinte Ratschäge, wunderbare Diskussionsansätze und Denkanstöße, großartig! Das will ich erreichen. Ich will, dass man lesen kann, dass Kinder nicht perfekt (übrigens: definieren Sie bitte „perfekt“) sein müssen, um dennoch großartige Kinder zu sein. Ich will eine Art Solidarität mit Müttern/Vätern „besonderer Kinder“, so in der Art: zusammen sind wir unausstehlichstark!
Manchmal erreichen mich, auch Wochen später nach einem solchen Artikel, mails, in denen ich persönliche Geschichten, Schicksale erzählt bekomme, die mich schlucken lassen. Irgendwelche Menschen, die mein Blog lesen, schreiben mir aufgrund eines Artikels, schreiben sich ihren Frust von der Seele und immer ähneln sich die Geschichten: Kind nicht perfekt, niemand hat die Nöte ernst genommen, immer allein.
Es gibt virtuelle Umarmungen, Kopfstreichler und gedrückte Daumen, die immer zu gebrauchen sind. Das ist wichtig zum Seeletrösten, denn jeder „offene“ Artikel, gibt viel mehr von mir preis, als ich es zugeben möchte.

Und dann gibt es immer wieder, meistens per mail, die Kritiker. Manche beschimpfend, beinahe pöbelnd, andere sarkastisch. Trolls. Neider. Wasweißich. Armselig. Erbärmlich.

Doch manchmal offensichtlich erfolgreich, denn sonst gäbe es diesen Artikel nicht.

21 Kommentare zu “Don´t feed the trolls,”

  1. agichan sagt:

    Obwohl all Ihre genannten Begriffe (ich spreche von Dinkelmamas, Impfgegner, Zuckerkugelfans und kategorische „Medikamente für Kinder“-Ablehner) wohl auf mich zutreffen, wäre ich NIEMALS auf die Idee gekommen eine solche – entschuldigung – bescheuerte Mail zu verfassen und zu allem Überfluss auch noch abzuschicken. Den Schuh, dass man die Intimsphäre seiner Kinder nicht respektiert und nur Aufmerksamkeit erhaschen will, müsste sich wohl jede bloggende Mutti anziehen, wenn man überlegt auf welcher Grundlage dieser Jemand dieses Urteil gefällt hat. Völliger Quatsch.
    Lassen Sie sich bloß nicht verunsichern. Ihr Beitrag zu dem Verdacht auf ADHS war einfach nur mütterlich – voller Sorge, voller Ängste, voller Unsicherheiten und dem unglaublich großem Wunsch doch bloß die beste Entscheidung für sein Kind treffen zu wollen. Sie müssen sich mit dieser Frage, was denn das Beste für ihr Kind ist, sowieso auseinandersetzen, warum also nicht im Blog? An einem Ort, an dem Sie unter Umständen auf Verständnis, Unterstützung und Anregungen stoßen?
    Aber natürlich.. es geht Ihnen ja nur um die Aufmerksamkeit… von echter Sorge keine Spur.
    Dieser Jemand muss verdammt blind sein.

    (Und das kann ich guten Gewissens als Dinkelmami usw behaupten ;))

  2. opal sagt:

    Hallo Frau Mutti, natürlich kommt Ihr Kind nach 6-7 Stunden Unterricht mit Kopf- und Augenschmerzen aus der Schule nach Hause, weil Sie in der Zeit seiner Abwesenheit einen Beitrag für Ihren Blog verfasst haben. Sagen Sie bloß, die Logik ist Ihnen nicht klar. ;)
    —————

    Sie werden es durch Ihr jüngstes Kind ja schon erleben – als Eltern eines ADS-Kindes, das medikamentös behandelt wird, ist man ständig in der Defensive und sehr oft in Erklärungsnot. Ich habe irgendwann damit aufgehört und nur noch gedacht:“Rutscht mir den Buckel runter.“

    Mein ADS-Sohn ist inzwischen 35 und das Einzige, was wir bedauern, ist, dass wir erst, als er fast 16 und kurz vor dem Selbstmord war, von der Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung erfahren haben. So wurde ihm erst sehr spät geholfen. Heute lebt er ohne Medikament und kommt im Leben zurecht.

    Lassen Sie sich bloß nicht beirren und suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Mann und dem Arzt Ihres Vertrauens den besten Weg für Ihr Kind.

    Liebe Grüße

    Opal

    Antwort von Frau … äh … Mutti:

    ach so! Mönsch, diese Logik war mir tatsächlich nicht aufgegangen :-)

    Das Kind ist übrigens daheim, doch seine Mutter liegt faul im Bett herum. Mit Laptop auf dem Bauch und viel zu viel Zeit. Und Fieber obendrein. Wie gut, dass diese vernachlässigten Kinder einen Vater haben.

  3. angelika sagt:

    nicht ärgern , andere wissen ja meistens alles besser.
    ich finde es toll wie sie mit ihren kindern umgehen. schade das es damals nicht schon ihren blog gab als unser sohn noch kind war. mir hätte es bestimmt geholfen zu lesen das es auch andere gibt die ähnliche sorgen haben.
    sie können froh sein hilfe zu bekommen, egal in welcher form. bei uns war ads leider nicht bekannt und wir waren die eltern die ihr kind nicht richtig erziehen konnten.
    lassen sie sich nicht aus der ruhe bringen. ich wünsche ihnen und ihrer familie noch viel kraft.
    liebe grüße
    skorpio-woman :ok:

  4. Silke sagt:

    Ich bin sehr froh, dass Sie sich durch sowas nicht negativ beeindrucken lassen.

  5. Doris sagt:

    Man MUSS ja hier auch nicht lesen- Zeitung lesen kann auch schön sein!
    (Wenn man schon zum Voyeurismus neigt und sich anderer Menschen offen gelegtes Privatleben ungeniert anschaut, dann sollte man den Anstand besitzen, seine Meinung mal für sich zu behalten.)

  6. Frau Bollerbaum sagt:

    Bleiben Sie einfach so, wie Sie sind, denn genau das macht Ihren Blog so lesenswert, spannend und unterhaltsam. Es ist doch eine schöne Plattform, um Probleme auszudiskutieren.

  7. Ami sagt:

    ich glaube immer wieder, dass es menschen gibt, die kommen mit einem gewissen mass an offenheit und ehrlichkeit nicht zu recht. das scheint so zu irritieren, dass ihnen nichts anderes übrigbleibt als zu schiessen. ich hab den mechanismus noch nicht rausgefunden, allderweil hoffe ich sehr, dass es bei ihrer ehrlichkeit und offenheit bleibt, denn ich denke wirklich, dass es hier eine masse an menschen gibt, die den zu schätzen wissen und davon profitieren. und ihnen wünsche ich durchzugsohren und nerven wie drahtseile.

  8. Silvia sagt:

    Ehrlich gesagt, ich bin froh, wenn ich von anderen Eltern lese oder höre, die ähnlich gelagerte Probleme mit ihren Kindern haben.
    Mein Problem mit unserem Großen habe ich auch im Blog thematisiert und schon riefen mich Kolleginnen an, dass es bei ihnen ähnlich war und gaben mir Tipps.
    Wer hier nur maulen will, soll woanders lesen.
    Ich finde es toll, dass Frau…äh…Mutti sich so gar nicht aus der Bahn werfen lässt (dass einem beim Lesen das Messer in der Tasche aufgeht, ist was anderes ;) )

  9. walküre sagt:

    Es gibt Leute, die mit Offenheit nicht zurechtkommen – aus welchen Gründen auch immer. Bei mir hat vor längerer Zeit eine Frau in einem Kommentar geschrieben, manches wäre für sie bei der Erziehung ihrer Kinder wahrscheinlich leichter gewesen, hätte sie mittels eines Blogs mit anderen Eltern kommunizieren können, und auch ich habe oft durch einen Kommentar wieder Mut und Kraft bekommen, wenn ich nicht mehr gewusst habe, wo mir der Kopf steht.

    In diesem Sinne: Lassen Sie sich bloß nicht demoralisieren ! :ok:

  10. FantaFünf sagt:

    Da passt der Refrain meines momentanen Lieblingsliedes (Die Ärzte – Lasse Reden) hervorragend dazu:
    „Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu.
    Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun.
    Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht.
    Lass die Leute reden, das haben die immer schon gemacht.“

    Lieben Abendgruß, Brigitte :ok:

  11. joluva sagt:

    Die Blogwelt ist eine ganz eigene Realität. Gerade als Mutter ist man oft ganz schön auf sich allein gestellt. Ich werde manches Mal meinen Ansprüchen nicht gerecht. Ihr Blog ist eines, das mir wieder Laune macht und mich ermutigt, es noch mal anzupacken, manches mit Humor zu nehmen. Die Diskussionen, die sie hervorrufen, haben mir immer neue Impulse gegeben, die meiner Familie zugute kommen. Sicher, sie sind sehr offen. Aber die Kommentatoren sind es ja auch. Sie sind es in ihren Texten, oder in ihren Blogs, zu denen man sofort hinklicken kann. Da kann man gleich sehen, WER da WAS sagt. So haben wir es zwar mit Öffentlichkeit zu tun, aber nicht mit anonymer Öffentlichkeit, sondern mit einer ganz speziellen. Danke für Ihre Offenheit und die der Anderen. Manchen Troll MUSS man aber zu lesen kriegen, weil er sich oft selbst als geifernder, doofer Störer offenbart. Da bin ich (entschuldigung) hämisch.

  12. Ute sagt:

    Liebe Frau-Mutti,

    bloß nicht ans Bein pinkeln lassen – weitermachen!

    Ich habe zwar selbst noch deutlich kleinere Kinder und bin auch (bis jetzt und gottlob) von ADS und so verschont.

    Aber jeden Tag wieder froh über Ihren Blog, jeden Tag froh über die Kommentare, jeden Tag froh über andere Erfahrungen, andere und irgendwie doch auch sehr ähnliche Geschichten, andere Mamas, die auch mal die Nerven
    verlieren. Das tut einfach nur gut.

    Also bitte: Weitermachen!!! Wer weiß, welche frustrierte Geschichte hinter dieser Mail steckt??

    Herzliche Grüße,
    Ute

  13. Astrid sagt:

    Hallo Pia, du schreibst das du Denkanstöße, Diskussionsansätze und ein Gefühl des “ zusammen sind wir stark“ Gefühls willst. Brauchst du das wirklich? Ich hab auch schon gedacht, was werden die Kinder denken wenn sie so persönliche Dinge über sich in deinem Block lesen. Was wenn Mitschüler oder Eltern der Mitschüler in deinem Block lesen usw. Aber das ist deine Sache , dein Ding, deine Entscheidung und Mails wie diese die du bekommen hast solltest du einfach ignorieren.
    Lieben Gruß
    Astrid

  14. Helga sagt:

    ich selber gehe zur verwunderung einiger Menschen auch sehr offen mit Problemen und schwierigen Situationen um. Nur so kann man sich ehrlich austauschen ,helfe und Impulse geben.
    Wem das nicht passt,der hat Pech gehabt.
    Weiter so :ok:

  15. zauberhexe sagt:

    Es ist eine Unverschämtheit, so eine Mail loszulassen!
    Ich bin hier tägliche (stille) Leserin, aber heute muss ich das loswerden.
    Diese Probleme (ADS bzw. ADHS) kenne ich nicht bei meinen inzwischen erwachsenen Töchtern, dafür aber andere (zB. Diabetes, Depressionen). Trotzdem habe ich hier schon so viel gelernt, daß ich anderer Leute Zappelphilippe und Nervtöter nicht mehr pauschal als „verzogen“ verurteile. Dahin gehend hat sich meine Sichtweise sehr geändert. Und das habe ich dir Frau … äh ..Mutti zu verdanken!
    Deshalb, lass dich nicht ärgern, du machst das alles richtig!
    Grüßlis Karin :ok:

  16. Michaela sagt:

    Hallo Frau Mutti!

    Ja ja , die kenn´ ich auch diese Leute die so denken, wie die Dame oder der Herr , die/der diese Mail verfasst hat. Ich habe auch ein besonderes Kind und darf mir auch von Zeit zu Zeit so einen Sch… anhören. Zwar hat meine Tochter kein AD(H)S aber mein Sohn einen Freund mit ADHS. Wie oft hab ich da schon gehört, warum bekommt der denn Medis? Ist die Mutter zu faul den richtig zu erziehen? Oder auch sehr beliebt vor allem bei älteren Leuten :“ der braucht mal richtig ein paar hintendrauf“ . :( Das größte Problem ist denk ich , dass die Leutchen einfach keine Ahnung haben, was AD(H)S wirklich bedeutet.

    Liebe Grüße
    Michaela

  17. Frau Suppenklar sagt:

    Aua!

    Ist es nicht erstaunlich, unter welchem Druck man heutzutage als Mutter oder Vater steht?
    Das fängt bei ganz kleinen alltäglichen Entscheidungen an, die von der Umwelt mit kritischen Blicken (und meist unangebrachter Neugierde) überwacht und beurteilt wird. Jeder scheint eine Meinung zu den Kindern anderer Leute zu haben. Es ist zu warm oder zu kalt angezogen, eine Mutter soll unbedingt arbeiten oder unbedingt zu Haus bleiben, Homöopathie oder Medikamente, Waldkindergarten oder AWO, Montessori- oder Gesamtschule. Gewaltfrei oder ein Klaps kann ja nicht schaden – *AAAAAAHHHHRRRGG* !!!!

    Jeden Tag überlege ich als Mutter ganz genau, wie ich für mein Kind die Welt gestalte, was ich Ihm anziehe, zu welchem Arzt ich die neurodermitisgeschundenen Ärmchen bringe, welche Zahnpasta es benutzt und wann es schlafen geht und wie es einfach nur glücklich sein kann. Zu jedem Thema gibt es „schlaue“ Ratgeber, Meinungen der Nachbarn oder der fremden Oma auf der Straße und meist macht man es komplett falsch und verkehrt, steht ständig auf dem Prüfstand, Gesellschaftlich nicht anerkannt und oft vergessen, überfordert, allein und doch jeden Morgen steht man auf und ist stark für das eigene so ungenormte Kind. Jeden Tag stellt man sich der Gefahr einen Fehler zu begehen.

    Schön, wenn man imaginär im Blog oder real mal ein Schulterklopfen bekommt, ein bestärkendes und bestätigendes „Ich kenne das auch!“, ein „Du bist nicht allein!“. Jeder braucht das und es ist fair, weil Kinder zu erziehen (was für ein blödes Wort eigentlich) und glücklich groß zu bekommen der schwerste Akt im Leben von uns ist.

    Das Internet ist unsere Dorfbank in dieser so anonym gewordenen Welt, auf der man mal entspannt klönen darf, ein „Drück Dich“ bekommt und die vorbeiziehende Meute begafft.

    Ein Dorf, in dem man auch Respekt und den Hut ziehen sollte, wenn man zu Gast in fremde Fenster linst.

    Kritik ist völlig Ok, wenn über dem Gürtel und sachlich mit Respekt vor dem Leben eines anderen!

    Danke!

    (PS: mein Kind macht gerade sein Nachmittagsschläfchen! ;) )

  18. Veety sagt:

    Liebe Frau … äh … Mutti,
    ich sag nur: Weiter so!
    Liebe Grüße vom seit Ewigkeiten quer zum Strom schwimmenden Veety :ok:

  19. zaraffel sagt:

    ich bewundere Sie immer wieder wi offen sie über die Probleme mir ihren Kindern schreiben. und das ist gut so :ok: Raus damit…sonst erdrückts einen. Ich kenn das aus persönlicher Erfahrung. Hab da auch so mein Problemkindchen , mittlerweile 15, und natüüüüürlich hab ich ihn abgeschoben, als er sich entschied zu seinem Vater zu ziehen. Logisch bin ich da die Rabenmutter und mußte mich von aussenstehenden (mit viel Ahnung von dem Ganzen) blöd anbluffen lassen. Dies war auch der Grund weshalb ich im Moment ziemlich wenig unerfreuliches (im positiven Sinne ) über meine Kids schreibe.Sollte ich vielleicht mal wieder tun. Und wer meint es gibt nur heile Welt mit Kindern, läuft irgendwie am wahren Leben vorbei oder sollte mal die rosarote Brille absetzen.

    Von daher weiterso :ok:
    und Danke sie schreiben mir oft aus der Seele !

  20. Karola sagt:

    So ganz von der Hand zu weisen finde ich diese Ideen nicht. Ich habe mich dagegen entschieden, die Fotos meines Sohnes (zusammen mit kleinen Berichten) offen ins Netz zu stellen. Wer daran ein berechtigtes Interesse hat, hat ein Passwort bekommen. Hintergrund ist der, das er irgendwann selber entscheiden können soll, welche Fotos er offen zeigen mag und welche nicht (inkl. der Geschichten). Poste ich das offen, nehme ich ihm diese Chance.

  21. amelie sagt:

    Hallii Hallo,…

    ich bin heute auf Ihre Seite gestoßen,.
    und muss sagen . Was ist hier soo schlimm das Sie solch unfeinen mail´s bekommen?? Jeder soll das tun dürfen was er für richtig hält und nicht auf Andere schauen.
    Ich finde es schon wichtig auch für andere zu wissen,.. Mmmh mein Kind (oder Kinder) ist ja doch nicht soo schlimm?! UND es gibt doch hilfe,. nur jeder muss SEINEN WEG finden!
    Ich meine ich habe hier auch einen Sohn von 4. Der auch seit seiner Geburt AdHs hat,. da können andere reden wie se wollen ICH weiss es,.. ICH habe die Nächte und Tage mit gemacht kein anderer,. selbst sein HOCH geliebter Papa nicht. Und vorallem die Ratschläge von meinen Verwanten,.. alles gut gemeint ,Oky. Nur müssen die ungefragt kommen?Vorallem sehe ich jetzt das schlamassel,. Ich habe eher auf meiner Familie gehört als mich selber weiter auszuprobieren,…UND der enterfolg ist,.. Er ist ein Papa kind,.. Gut darf er ja auch,..soll er ruhig,.. Nun für seine kleineren Geschwister weiss ich es besser,..und wie ein Wunder das sind volle Mama kinder geworden ;o). *hehe*
    Auch mit den Medi´s… warum nicht? Wenn es hilf? Ich musste auch viel tuhen damit er schon mit 4j. eins bekommen kann. NICHT das er nur noch wie blöde inne egge sitzt. NEIN!! eher damit er lernen kann,.. denn sprechen kann er bis heute immer noch seehr schlecht. Und dadurch ist er auch innerlich Ruhiger,. was uns allen hilft.
    Wenn es anders gehen würde,.. Gerne,.
    Von daher Liebe Grüße,..
    Und Sie sehen ja Sie werden nur Bestätigt das es doch nicht so falsch ist was Sie wie tun.

    Amelie ;)