Sehr langfristige Pläne,

11. März 2008

in der Hoffnung, dass es dieses Blog auch noch in mindestens 15 Jahren gibt.

Ein Wochenende mit der allerliebsten Freundin wird oft durch einen extrem tränendrüsendrückenden Film gekrönt, den die beiden Damen unter einer Decke und mit (je) einem Glas Wein zelebrieren. Diesmal war es irgendein Film mit Susan Sarandon und Julia Roberts, dessen Titel ich genauso wie den größten Teil der Handlung bereits vergessen habe. Einzig im Kopf und als Anregung für irgendwann später ist mir ein Quilt geblieben. Dieser wird von der totsterbenskranken Mutter genäht, als Erinnerung an sie für ihre Tochter. Eingearbeitet sind etliche Familienphotos die auf Stoff gedruckt wurden.

Das ist eine tolle Idee! (also nicht das Sterben vor den eigenen Kindern, sondern das Nähen)

Wenn ich mal Oma werde, will ich das für jedes Enkelkind nähen. Pro Jahr ein Bild dazu. Und zum 18. oder zur Hochzeit gibt´s dann den fertigen Quilt.
Schade, dass ich den Film nicht früher gesehen habe, für die hinreissenden Bestien habe ich „nur“ Erinnerungskisten.

8 Kommentare zu “Sehr langfristige Pläne,”

  1. Steffi sagt:

    Seite an Seite oder im Original Stepmom …. so heißt er, die Idee mit dem Quilt fand ich auch toll, und so sammle ich bisher auch die Fotostoffkalender ;o) nur Nähen kann ich (noch) nicht …

  2. Svenja sagt:

    Ich wünschte meine Mutter hätte irgendwas in der Art gemacht. Erinnerungskisten oder so. :(

  3. Spillies sagt:

    Liebe Frau…äh…Muddi, dann schauen Sie auch mal „Ein amerikanischer Quilt“ mit der Schauspielerin die wegen Diebstahl verknackt wurde (Ich komm nicht auf den Namen). Der ist auch toll und man möchte am liebsten sofort di Nadel schwingen….oder in ihrem Fall: eins der Kinder zum sofortigen Enkelkind nötigen, damit sie nähen können.

    LG
    Melanie :D

  4. AnKa sagt:

    Aber verpflichte deine Kinder zur Verschwiegenheit: Ich habe eine Patchworkdecke von meiner Ma genäht, da wollen ständig welche auch eine.

    Na gut, ich setze einfach nen Stundenlohn an und rechne vor, danach wollen sie dann doch keine mehr. :cool:

  5. Zeitlos sagt:

    @Spillies: Wynona Rider, oder so. Den Film wollte ich auch gerade anmerken.

    Und hier liegt seit Jahren ein angefanger (mit der Hand!) Quilt herum, den ich aus abgelegten Kleidungsstücken meiner Liebsten nähen wollte/will. Darauf geht nämlich dieses Flickenwerk in der amerikanischen Tradition zurück: Eine Decke in der ein Stück von jedem Familienmitglied weiterlebt und so die Familie „zusammennäht“. Schöner Gedanke, nicht?

  6. Michaela sagt:

    Hallo Frau äh Mutti,

    na für die Enkelchen würde ich Krabelldecken mit unifarbigen Qudraten nähen und einen Hand bzw Fußabdruck ab der Geburt jedes Jahr aufdrucken und Jahreszahl dazu, Das ist dann der Mamoriequilt der ganz7 persönlichen Art.

    LG MIchaela

  7. tanja sagt:

    Zum Thema Quilten ist in den Kommentaren alles gesagt. Tolle Idee!

    Aber eins möchte ich: Nämlich vor meinen Kindern sterben. Also zeitlich, nicht rämlich. Und auch erst in ein paar Jahrzehnten frühestens. Denn ich finde nichts schlimmer, als wenn die Kinder vor den Eltern sterben.

    Das bringt das Raum-Zeit-Gefüge für mich durcheinander.

  8. nila sagt:

    Hallo,
    als ich damals den Film zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich mir auch super Idee. Über so eine Decke hätte ich mich auch riesig gefreut. Meine 3 Kids müssen aber darauf verzichten :( , da ich in „Handarbeiten“ eine echte Niete bin. Meine Stücke sorgen immer wieder für Belustigungen in der Familie. ;)