Gesteigertes Vergnügen
3. November 2007
ist es, nach der Kreativ Messe mit der allerliebsten Freundin rasch zur IKEA zu fahren, um für sie eine Kommode und einen Küchenunterschrank zu kaufen.
Es ist Monatsanfang, es gab Weihnachtsgeld und daraus resultierend eine einstündige Wartezeit an der Kasse.
Erfreulicherweise war meine Rechnung deutlich niedriger als die der allerliebsten Freundin und das Stoffregal ist nun wieder bis obenhin befüllt.
Unerfreulich war die halbe Stunde im Restaurant mit der Familie am Nebentisch, die gemeinsam (drei Erwachsene) und lautstark ein etwa dreieinhalb Jahre junges Mädchen „erzog“. Erst nachdem es die letzten vier Pommes vom Teller gemümmelt hatte, durfte es ein Eis essen. Das Softeis bekam zur Untermalung eine Beschwerde der Mutter bei den anderen beiden Erwachsenen über die Verhaltensfehltritte der Kleinen in den letzten fünf Wochen. Die Kleine wurde immer kleiner, die Mutter immer lauter und letztlich mussten wir die Szene des Erziehungsgrauens verlassen. Kurz war ich in Versuchung, die Mutter zu bitten, etwas freundlicher zu sein und nicht zu vergessen, dass es sich um IHR Kind handelt, über das sie sich im herablassendsten Ton äusserte. Aber dies hätte wohl nur mir „Luft machend“ geholfen und dem Kind eine neue Tirade „siehste, es fällt sogar fremden Menschen auf, wie schlecht du dich benimmst“ eingebracht. Schauderhaft.
IKEA dekoriert Weihnachten übrigens lila-grün-glitzernd, was ebenfalls schauderhaft ist.
3. November 2007 um 17:54
Jau, die Ikea-Weihnachtsdeko ist grauslig. Ich habe bloß zwei Strohelche und ein paar Filzherzen erstanden, das will schon was heißen…
4. November 2007 um 12:25
„Ihre Tochter ist ganz wunderbar. Mir ist nur aufgefallen, wie schlecht sie sich benehmen.“