Ferien-Feier
5. Oktober 2007
Die weltbesten Großeltern luden zur Feier des letzten Schultages ins örtliche chinesische Restaurant, denn dort gibt es ein Mittagsbuffet.
„Hurra!“, jubelten die Kindelein, „Dort gibt es Glückskekse!“
„Hurra!“, jubelte Frau … äh … Mutti, „Ich muss nicht kochen!“
Frau Antonmann hat es ja neulich auch zelebriert, das Essen gehen mit Kindern hat seinen ganz eigenen Reiz. Man könnte zwar vermuten, dass die hinreissenden Bestien der Frau … äh … Mutti schon aufgrund ihres Alters Restaurant-kompatibel sind … aber. Sind sie nicht.
Die Getränkebestellung verlief noch reibungslos. auch wenn es dem großen Kind gelang, die asiatische Bedienung stark zu verunsichern. Er fand es einfach zu lustig, dass sie die Bestellung auf einem Bierdeckel notierte. Echt total witzig.
Beim ersten Gang zum Buffet strahlten die Kinderaugen, als sie Pommes Frites entdeckten. Frau … äh … Mutti entschied sich für ein Süppchen und allein ihrem beherzten Eingreifen ist zu verdanken, dass die Pommes des jüngsten Kindes nicht in der süßsauren Soße landeten. Das jüngste Kind kombinierte seine Pommes mit Reis, die beiden anderen wählten eine Art Chicken Nuggets zu den Pommes.
Vom zweiten Gang kehrten die Kindelein mit weiteren Pommes zurück. Das jüngste Kind hatte als Beilage drei Würfel rote Götterspeise auf dem Teller liegen, die Mittlere vier Stückchen Wassermelone und das große Kind Tomate und Gurke. Frau … äh … Mutti Reis mit irgendwas Scharfem. (sehr zwiebellastig)
Die Kinder beschlossen gesättigt zu sein und konnten sich nun mehr ganz den Zitronenscheiben in ihren Gläsern widmen. Unter sehr viel Gekicher und mit vielen lustigen Fratzen wurden die Scheiben ausgezutzelt, während Frau … äh … Mutti ab und zu mahnende Blicke über den Tisch warf.
Abschließend verspeiste jedes kind zwei Glückskekse, bzw. einen Großteil der Krümel, die sie beim Öffnen über dem Tisch verteilten. Frau … äh … Muttis Glückskeks-Botschaft lautet übrigens: „Mit viel frischer Energie widmest du dich anstehenden Projekten.“ Wie wahr.
Nach den Glückskeksen blieb noch ein bißchen Platz für eine Portion Eis und ein paar Krabbenchips.
Wir hinterließen ein äusserst benutztes Tischtuch, das ich zum Glück nicht waschen und bügeln muss.
Fazit: Es wird leichter, das Auswärts-Essen mit den Kindern. Aber ich muss es nicht ständig haben. (interessanterweise ist keinem Kind übel, trotz abenteuerlicher Futter-Kombinationen)
5. Oktober 2007 um 17:02
Irgendwie beruhigt mich Ihr Artikel und Ihr „ich muss es nicht ständig haben“ kann ich so gut verstehen.
6. Oktober 2007 um 13:43
Mein Sohn mag sehr gerne die chinseischen Dampfnudeln. Krabbenchips sind auch sehr bliebt. Tochter wählt auch eher mal etwas „ausgefallenere“ Speisen im Gegensatz zu ihrem Bruder. Das Obst mit Honig essen sie auch recht gerne.
Öter essen gehen mit den Kids ist ja schon alleine finanziell nicht öfters machbar.