Streichen geht nicht,

10. März 2007

weil sonst kündigt mir der beste Vater meiner Kinder die Freundschaft, verlässt mich, nimmt die Kinder mit und reicht die Scheidung ein.

Aber der Frühling schreit nach hellgrün. Und weiß. Und zartem Rosa. Und einigen pinkfarbenen Tupfen. Ich fürchte, da bleibt nur Nähen. Und ein größere Ausgabe (hüstel) für Frühlingsstoffe, weil die Zentner, die da im Regal lagern, haben allesamt nicht die richtige Farbe. Und wenn ich nicht ganz doll aufpasse oder ausreichend Pro-Stoffkauf-Argumente sammele, passiert Ähnliches wie oben nur leicht übertrieben angedeutet.

(Ein paar Kissen bräuchte ich auch, weil Kissen hat man nie genug. Und neue Vorhänge, weil Andrea ist zu winterlich. Und ja, liebster, bester Vater meiner Kinder, der Du dieses Blog liest, es ist ja nicht so, dass ich die winterlichen Vorhänge wegwerfen würde, die können ja nächsten Winter wieder aufgehängt werden, weil die gefallen mir dann bestimmt immer noch. Bestimmt!)

3 Kommentare zu “Streichen geht nicht,”

  1. April sagt:

    Dass Streichen nicht geht, kann ich verstehen, aber neue Vorhänge?? Gute Idee. Ich hab mal gelesen, man soll sein Geschirr nicht in 'gut' und 'Alltag' einteilen, sondern lieber nach Jahreszeit.

  2. Edwinek sagt:

    Und so fällt der Vorhang für den Winter. Ist auch gut so.

  3. Elena sagt:

    Schmunzel, ich lese hier schon länger mit – Deine Art, Euer Leben, Deine Gedanken und Alltagsdinge aufzuschreiben, ist so was von herzerfrischend!

    Fröhliches Nähen! Und schade, daß ich nicht in Deiner Nähe zuhause bin, ich liebe u.a. diese Frühlingsfarben, da hättest Du sofort Aufträge (zwecks Stoffabbaus und so..) ;)

    Viele liebe Grüße E.