Flurbereinigung
14. März 2007
Ein Vormittag im Garten bringt folgende Erkenntnisse:
– Gartenscheren sind hinterlistige Fingereinklemmer
– rote Ameisen beißen auch im frühen Frühling ganz gemein
– milde Winter schonen Pflanzen. Alle Pflanzen, auch die unerwünschten.
– Lassen milde Winter Steine im Garten wachsen? Ich habe einen halben Eimer Steine gesammelt. Wo kommen die her?
– Rittersporn mag keine milden Winter, beide Pflanzen tot, Frau … äh … Mutti sehr traurig.
– Die Marienkäfer haben nicht nur in der Autowerbung wilden Sex.
– Die Vögel tun´s auch. Bis auf den Fink, der gemeuchelt auf dem Rasen liegt. (Foto, Frau Jette?)
– Schnirkelschnecken verstecken sich gerne unter den umgefallenen Pflanzenschildchen.
– Nacktschnecken sind noch winzig, aber nicht minder gefrässig.
– Halbe Osterglocken sind auch ganz hübsch.
– Babynacktschnecken kuscheln sich gemütlich zusammen und lassen sich noch nicht mit der spitzen Schaufel zweiteilen.
– Deswegen muss man sie mit der flachen Schaufel zu Mus klopfen.
– Tierschützer, die jetzt empört aufschreien, dürfen gerne in Frau … äh … Muttis Garten kommen und alle Nacktschnecken vor dem sicheren Tod retten. Morgen hätte ich Zeit und das Wetter soll ja auch wieder ganz fein werden. Einfach klingeln.
14. März 2007 um 13:26
Sie können ja eine Schnecken-Totenwache machen oder ein Begräbnis, dann bin ich schon zufrieden!
14. März 2007 um 14:06
Mmmm! Babynacktschneckenmus!
14. März 2007 um 14:35
Bitte kein Foto, wenn er zermatscht ist. Ich bin da sehr empfindlich.
14. März 2007 um 14:40
Das mit dem Rittersporn kann ich bestätigen, hier auch. Außerdem habe ich schon wieder Fliegen im Haus, arhgl. Und ich bin lieb zu den Schnecken in den Erdbeeren und lasse sie da, Weichei ich.
14. März 2007 um 15:57
He, ich habe nicht unterschrieben. Die Nummer 2 kam von mir.
14. März 2007 um 17:57
bei uns im dorf wird ja salz auf die schnecken gestreut. außer die eine nachbarin: die hat die schnecken in einen kübel mit kalk geworfen und dann schön umgerührt.
meine eltern werfen sie einfach zu den nachbarn (als ob die nicht wiederkommen würden).
14. März 2007 um 19:58
– milde Winter schonen Maulwürfe
– Maulwürfe bringen Steine nach oben
(- Geologen freuen sich wenn Maulwürfe ihnen zeigen, was unter der Wiese ist)
14. März 2007 um 20:01
*lol* Diese Anti-Schneckenrezepte! Letzte Jahr habe ich die großen roten gesammelt – abends, manchmal 15 Stück auf einmal – und sie in den Gully an der Straße geworfen, wo sie sich dann weiter vergnügen konnten, nachdem sie bei mir schon alles abgefressen hatten.
15. März 2007 um 08:08
Hier wäre auch noch ein Garten, in dem Schnecken gerettet werden können…
Die sind in meinem Garten und feiern da mit Mann und Maus, Oma, Opa, Onkel, Tante, Cousin und Cousine wilde Parties. Ich bin jetzt schon 2 Tage auf den Knien rumgerutscht, um ihnen sämtliche Verstecke (Laubreste) zu entziehen.
Den Rittersporn werde ich dann heute mal überprüfen. Bis an dieses Beet bin ich einfach noch nicht gekommen. Drückt mir die Daumen…
LG
Gabi K
15. März 2007 um 19:23
Gibt es keine vernünftigen Gartenschneckenrezepte?
16. März 2007 um 23:02
Örks, so könnte ich diese Viecher auch nicht umbringen. Als Beispiel von letzten Jahr, als meine Keimlinge kamen, ging ich jeden Tag um 23 Uhr in den Garten. Schwer bewaffnet mit Gummihandschuhe, Handscheinwerfer und einer starken Metall-Kehrschaufel. Ich fing an mit 160 Stück, was sich nach zwei Wochen auf ca 20 einpendelte. Die habe ich einige Häuser weiter getragen und auf ein unbewirtschaftetes Grundstück gekippt.´Ich wünsche mir einen sonnigen Sommer, da gibts weniger Nachwuchs von :D