Die Sache mit den Ohren
16. Oktober 2006
verfolgt uns.
Das jüngste Kind hatte seine erste Mittelohrentzündung im zarten Alter von zwei Monaten. Viele, viele, viele weitere folgten. Die Folgen waren, nein sind, unschön. Da sein Hörvermögen aufgrund der Flüssigkeitsansammlungen im Ohr ständig schwankte, lernte er eine eigene Sprache zu sprechen (und sehr gut von den Lippen zu lesen). Viele Nervenbahnen im Ohr sind vernarbt, eine auditive Wahrnehmungsstörung ergab sich. Das Kind hört sehr gut, kann aber das, was wirklich wichtig ist, nicht herausfiltern. Damit kann man ganz gut leben, aber man muss lernen, damit umzugehen. Ich weiß das aus Erfahrung, ich habe das auch. (ist eine prima Sache, wenn man hört was die Kindelein vier Zimmer weiter so treiben, während man in der Küche mit der Freundin quatscht und auch noch mitkriegt, worüber die Nachbarn gerade streiten)
In der Uniklinik wird nun gemessen, inwieweit die Weiterleitung des Hörimpulses zum Gehirn funktioniert.
Das große Kind war bisher ohrentechnisch eher unauffällig. Doch in letzter Zeit zeichnete er sich durch zunehmende Ungeschickheit aus. Im hiesigen Dialekt nennt man das „dappisch“. Zudem begann er über Schwerhörigkeit zu klagen: „Ich muss immer nachfragen, weil ich nicht alles verstehe!“, sagte er. Der Hörtest heute ergab, dass eine Frequenz nicht so gut gehört wird, da sollte weiter geforscht werden. Mein Tipp geht nun auch in Richtung „auditive Wahrnehmungsstörung“, MOEs hatte er auch genug.
Das mittlere Kind hat seit August Probleme mit den Ohren. Genauer seit unserem Rückflug aus dem Urlaub. Beim Landeanflug weinte sie vor Ohrenschmerzen und auch Tage später noch hatte sie Schmerzen und ein Fiepen im Ohr. Ein Besuch beim HNO ergab, dass durch den Druck eine kleine Verletzung im Ohr enstanden war, ein Bluterguß, der aber bereits verheilte. Dieser Bluterguß ist nun verheilt, das Fiepen und Pfeifen ist aber weiterhin da, ein klassischer Tinnitus. Bei einer Neunjährigen eher ungewöhnlich und besorgniserregend. Druckverhältnisse im Ohr müssen gemessen werden, Ursachenforschung eben.
Und so werden wir eben am Freitag einen wahrhaft spannenden Tag in der Uniklinik verbringen. Zeit sollen wir mitbringen. Ausserdem wird Frau … äh … Mutti einen hübschen kleinen Picknickkorb packen, die Gameboys der Kinder richten und zwei, drei Bücher für sich selbst packen. Und Block und Stift, weil Computer sind im Krankenhaus leider nicht erlaubt. Schade, Lifebloggen aus dem Krankenhaus hätte seinen eigenen Reiz.
16. Oktober 2006 um 18:54
ich empfehle Dir die Bücher „Krankheit als Weg“ und „Gesundheit für die Seele“. Da stehen interessante Sachen drin.
Bei Interesse nimm einfach Kontakt mit mir auf.
Lieben Gruss,
Birgit
16. Oktober 2006 um 20:17
Oh shit shit shit. Sind wir verwandt und wissen es nicht? Ohne MOE, aber mit Frequenzen, die beim HÖren einfach nicht da sind, reiche ich Frau … äh … Mutti und ihren drei Ablegern die Hand. Doof ist das, nur doof. Und wenn jetzt alle zusammen… ich denk an euch im Krankenhaus und drücke die Daumen!
Ist etwas Reiki-Schicken erwünscht? Dann täte ich das auch gerne tuten. (Nähere Infos dazu, falls nicht bekannt, unter Hier klicken)
16. Oktober 2006 um 20:50
grmmmmmmmmpffff… Bin mal wieder froh, das meine Kinder aus dem MOE Alter rausgewachsen sind. Es gab Zeiten, da war ich 2-3 mal die Woche beim Kinder- und/oder Ohrenarzt… War eine anstrengede Zeit.
Alles Gute! (Und die Livemitschrift darf gerne später eingetippt werden. ;-))
Gabi K
17. Oktober 2006 um 03:44
Au wei! Allen gute Besserung von uns. Und wenn Ihnen vor Langeweile der Sinn nach einem Kaffee steht; fragen Sie in der Herzabteilung nach. Jene Schwestern kochen den besten (staerksten) Kaffee. Wirklich wahr. Fragen Sie auf meiner alten Station…