kreuz und quer
1. Oktober 2009
Wir fuhren heute morgen rasch zum Einkaufen.
Hinterher habe ich die Einkäufe verstaut und den Kühlschrank aufgeräumt.
Später habe ich das Bad geputzt, weil ich das Bad dringend putzen musste. Es war dreckig.
Dann hab ich das Nähzimmer gesaugt. Das war wirklich nötig.
Als ich fertig war, habe ich gekocht, schnelles Essen, Blumenkohlauflauf mit Salzkartoffeln. Musste auch sein, die Familie hat Hunger.
Ich hätte auch noch Küche, Wohnzimmer, Flur und Schlafzimmer saugen können. Müsste sein.
Aber ich schone. Ganz brav lege ich das aufgeplusterte, pochende, heiße Ding in der Mitte meines rechten Beines auf ein zusammengeknäultes Deckbett und freue mich darauf, morgen früh damit zum Orthopäden zu gehen.
*****
Entweder brauche ich eine Haushaltshilfe oder das Ding heilt jetzt endlich.
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Meine Familie hilft ganz großartig mit. Wirklich. Doch der beste Vater meiner Kinder hat einen Vollzeitjob. Den kann er zwar teilweise auch daheim machen, doch in der Firma isses ruhiger. Nebenbei wuppt er Kinder und Haushalt. Letzteren am Abend, wenn er auch mal Feierabend bräuchte.
Die Kindelein machen ihren Job. Sie gehen in die Schule, erledigen gewissenhaft und ohne Gemeckere ihre Hausaufgaben, lernen Vokabeln und Matheregeln und sorgen für Ordnung und Sauberkeit in ihren Zimmern. Kehren die Terrasse und die Treppe, saugen mal durch, räumen die Spülmaschine ein und aus und sind sehr geduldig mit ihrer gereizten Mutter.
Es läuft.
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Ich hab mir das oft gewünscht, meistens, wenn ich einfach nur noch müde war und das Gefühl hatte, dass irgendjemand mit Absicht Staubwolken im Wohnzimmer verteilt und Krümel schaufelweise unter den Küchentisch wirft. Dass heimlich das Klomonster im Bad rumsaut und die Wäscheberge sich einfach verdoppeln, wenn man mal nicht hinsieht. Dann wünschte ich mir, dass ich diesen ganzen Haushaltsscheiss nicht mehr machen müsste und die ganze freie Zeit den Kindern, dem besten Vater meiner Kinder und mir widmen könnte.
Dass mir dieser Haushaltsscheiß irgendwie fehlen könnte, hätten Sie DIES behauptet, ich hätte äusserst süffisant die linke Augenbraue hochgezogen.
Er fehlt mir.
Mir fehlt die Befriedigung, mich in einem glänzenden Bad umzuschauen und „Ha! Mal sehen, wie lange es so bleibt.“ zu sagen. Mir fehlt es „na toll, immer ich, immer bin ich die Putze“ vor mich hinbrummelnd im Wohnzimmer Staub zu wischen und unter entsetzlichem Stöhnen und Keuchen den Wäschekorb nach oben zu wuchten, um die Berge zusammen zu legen und Sockenmemory zu spielen.
Jetzt kann ich das nicht. Es GEHT einfach nicht. Ich komme kaum die Treppe hoch und runter, bin kein bißchen flink und wendig. Hadere mit der Vernunft, die natürlich zum „langsam-machen“ rät. Und dem Gewissen, das beobachtet, wie die Augenringe des besten Vaters meiner Kinder immer größer werden und wie genervt die Kinder sind, von ihrer genervten Mutter. Und deshalb muss ich so viel wie eben geht machen, für mein Seelenheil und das der Familie.
Leider sagt mir das Knie immer erst hinterher, dass die letzte halbe Stunde dann doch zuviel war.
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Am Schwersten ist es übrigens, diese Verzweiflungswellen in Schach zu halten. Die Mutlosigkeit und den Pessimismus. Das Arschloch in mir niederzuknüppeln, das immer wieder „dieses Knie wird nie wieder funktionieren“ sagt. Ich strahle Optimismus aus und unendliche Geduld, spreche von „das wird schon, braucht halt seine Zeit“ und „naja, es könnte ein bißchen besser sein, aber ich bin auch sehr ungeduldig“.
Eigentlich möchte ich sagen: Ich habe irrsinnige Angst, dass irgendetwas unwiderruflich kaputt ist. Dass ich nie wieder richtig laufen kann, nie wieder wandern kann oder rennen. Dass ich nie wieder schmerzfrei das Bein beugen kann, nie wieder einfach in die Hocke gehen kann. Und auch wieder hoch komme. Ich habe solche Angst, dass es mir die Kehle zuschnürt und mir die Tränen in die Augen schießen. Jedes Knacken, jedes Knirschen, jedes „plopp!“ im Knie lässt mich aufhorchen, lässt mich grübeln, was das denn jetzt schon wieder sein könnte. Ich interpretiere das Ziehen in der Kniekehle, das Stechen rechts oben außen und das gequetschte Gefühle links innen. Betrachte mein Knie argwöhnisch, ob es sich irgendwie verfärbt, fühle, ob es heiß wird, taste, ob es sich anders, irgendwie falsch anfühlt. Und träume wirklich schlimme Sachen.
Meine Güte, ich hab´s SO satt.
1. Oktober 2009 um 15:44
Liebe Frau…äh Mutti
Leider kann ich Ihnen bei Ihren Sorgen nicht helfen außer eine ganz große Portion Geduld rüberschicken. (mit ‚ach wird schon wieder‘ ist es ja auch nicht getan).
Aber ich würde Sie gerne zu Ihrer tollen Familie beglückwünschen. Toll wie da alle zusammenhelfen.
Ganz liebe Grüße
Shippymolkfred
1. Oktober 2009 um 15:49
Ich kann dich verstehen, istja auch schei….! aber es wird wieder, bestimmt!
1. Oktober 2009 um 15:51
Ohje.
Ich wünsch Ihnen von Herzen alles Gute und vor allem Besserung. Vertrauen Sie ihrem Knie, das bekommt das gewuppt. Und schonen Sie sich weiterhin so brav. Auch wenn beides nicht elicht fällt…
Seit wir Sockstars haben, hat sich das mit dem Sockenmemory übrigens erledigt. Die beste Anschaffung seit langem, den Wäschesektor betreffend.
Besserungsgrüße,
Javea
1. Oktober 2009 um 16:23
ach Frau Mutti, ich kanns ihnen nachfühlen. ich habe nach der OP vor 14 Jahren auch mächtig mit dem doofen ding gehadert, das einfach nicht funktionieren wollte, während andere kurz nach der OP problemlos treppen stiegen.
und heute? heute ist es meistens gut. es braucht zeit. zeit und geduld. ich weiss, das ist nicht immer ihre grösste stärke, aber es wird. ganz sicher. kopf hoch! lassen sie sich und dem knie die zeit, die es braucht. ich schick ihnen ein bisschen kraft.
herzlichst, Cecie
1. Oktober 2009 um 16:30
Ne, ne. Hier wird nicht Trübsal geblasen!Sie wären die Erste, bei der das mit Geduld und Spucke nicht heilen würde. Zumindest wird es besser… sehr viel besser… vllt. nicht völlig okay, aber Sie werden wieder wandern können, da bin ich mir sicher! Nur wann… da lege ich mich nicht fest. Und das ist auch völlig egal! Vertrauen Sie! Den Ärzten, Ihrem eigenen Körper der nun seine Zeit zum Heilen braucht.
(Ich hatte die letzten Monate meinen Mann zu Hause ‚hängen‘. Wegen diverser Knochenschmerzen und einer Streßfraktur. Und von ihm hörte ich jede Woche: das wird nichts mehr. Ich werde nicht mehr laufen (joggen) können. Und? Er kann wieder. Ich weiß, wovon ich spreche.) Denken Sie bei diesen Dingen nicht in Tagen, eher in Wochen und Monate. Na und?
Und ich freue mich in einigen *überleg* Monaten von Ihren Wanderungen lesen zu dürfen…wetten???
1. Oktober 2009 um 16:51
Liebe Frau…äh…Mutti,
eh ich hier die üblichen Mutmachparolen schreibe, möchte ich Ihnen sagen, daß ich soooo gut verstehe und was Sch…. ist, kann man auch so nennen!
Ich hatte vor Jahren genau das Gleich Problem mit meinen Bandscheiben. War nie ernsthaft krank, habe immer irgendeinen Sport gemacht und plötzlich…AUS, VORBEI. Die erste OP war eine hochgepriesene Laser-OP, die, im Nachhinein schmerzhaft festgestellt, schiefging. Der eh schon geschundene Nerv wurde vom Laser angeschmurgelt (hat ein Arzt meinen Mann auf dem Flur ohne Zeugen gesagt). Die angeforderte OP-Akte war verschwunden, somit keine rechtliche Handhabe! Nach Monaten mit 24-stündigem Dauerschmerz folgte OP Nr. 2, diesmal mit Skalpell. Danach war der geschundene Nerv 1 1/2 Jahre beleidigt und ich psychisch am Boden. Erst eine Kombi aus Physio-, Psycho- und Schmerztherapie brachte mich aus diesem Loch wieder raus…ganz langsam, ganz allmählich und alles selbst hart erkämpft (auch mit Behörden). Mein Rücken wird nie wieder der alte, das ist klar, ich auch nicht, aber ich gefalle mir heute fast noch besser, denn ich lasse mir längst nicht mehr alles gefallen.
Ja, manches braucht wirklich länger und manches noch viel länger, aber es wird, wenn auch langsam und allmählich. Akzeptieren, daß es vielleicht nie wieder für 100% reicht, ist das Schwierigste, aber auch das geht…irgendwie.
Alles erdenklich Gute und nicht verzagen :o)
Conny
1. Oktober 2009 um 17:37
Ach, Frau Mutti, das könnte auch mein Artikel sein!
Ich schone mich auch, ich muß ja.
Ich habe allerdings eine Haushaltshilfe, die sich um die Kleinen kümmert, denn ich darf nicht mal mein Baby tragen.
Das Abgeben von Verantwortung ist ziemlich schwer, wenn man doch gewohnt ist, daß alles so läuft, wie man selber es sich vorstellt.
Haushaltshilfe! Mensch! Das wir da erst jetzt drauf kommen! Im Internet gibts den Antrag zum Runterladen (bei der Tk zumindest). Den braucht der Arzt nur unterschreiben.
Viel gute Gedanken!
1. Oktober 2009 um 18:51
Oh je, ganz ganz liebe Gesundungswünsche aus dem Ländle. Du sprichst mir 100%ig aus dem Herzen. Ich hatte gerade einen üblen Hexenschuss der sich schleichend in bleibende Rückenschmerzen verwandetl hat. Und wenn die Verzweiflung Dich übermannt – gönn Dir eine Latte Schaumige Grüsse Myriam
1. Oktober 2009 um 18:55
ach frau mutti, es braucht halt alles seine zeit und so ne op steckt man nicht so einfach von heut auf morgen weg, auch ich wurde in den letzten tagen mal wieder eines besseren belehrt und darf mich auch nochmal unters messer legen, aber was muss das muss und danach geht es weiter
ihrem knie wird es schon bald besser gehen, aber halt nicht heute und nicht morgen da fordert es noch seine ruhe ein
spätestens zu weihnachten wird es nimmer zippern und so lange ist es ja nun wirklich noch nicht her mit der op
haben sie geduld, vor einer woche hätten sie noch nicht saugen und putzen können das ist doch schon ein riesen fortschritt :)
sie schaffen das
weiter gute besserung und viel geduld liebe frau mutti
1. Oktober 2009 um 19:12
Jaaaaa … ich kann es sooo nachvollziehen. Es gibt so Tage, da kann man einfach kein Stückchen mehr Optimismus finden und das ist absolut ok.
Ich drücke feste die Daumen und schließe mich gerne diesen schönen Kommentaren und Zukunftsprognosen an. DAT WIRD!
1. Oktober 2009 um 19:20
Ähm, ich nochmal,
ich wollte mit meinem 1. Kommentar nicht die Nummer „anderen geht’s auch schlecht“ bringen. Kam mir vorhin selbst ein wenig so vor *räusper*. Nein, ich wollte Ihnen mein absolutes Verständnis für Ihre Ängst und den Frust ausdrücken und das kann am besten, wer schonmal Ähnliches erlebt hat…denke ich.
Alles Liebe + Gruß
Conny
1. Oktober 2009 um 20:41
Tiefpunkte, wie sie wahrscheinlich jede/r von uns erlebt…immer wieder mal und ohne Gnade.
Und das Wichtige: das Elend ausleben, sonst kann man es nicht loslassen. Ich zumindest nicht.
Und egal, wie es kommt – es eröffnen sich immer wieder neue Türen und Wege. Und selbst wenn man die humpeln muß.
Alles Gute!
Beste Grüße von der Anja
1. Oktober 2009 um 20:45
ja, ich finde auch, sie sollten ne haushaltshilfe beantragen.
denn auch wenn sie wieder saugen KÖNNEN, sie SOLLTEN es nicht!!! wie ihr knie ihnen ja deutlich zeigt.
desweiteren puuuuuuste ich ganz doll und schicke viel geduld und kraft den rhein hinauf!
(meine empfehlung von neulich wiederhole ich jetzt nicht, neenee, auch wenn ichs immernoch meine *duckundwech*)
1. Oktober 2009 um 20:50
Es tut mir so leid und ich drücke so sehr die Daumen, daß es bald besser wird!
Vinni
sonst still mitlesend
1. Oktober 2009 um 21:03
Zitat:
Meine Güte, ich hab´s SO satt.
Ich kann es dir soooo gut nachempfinden.
Fühl dich geknuddelt
LG
Claudia
1. Oktober 2009 um 21:17
Ich finde Sie haben allen Grund, „es“ satt zu haben!!
Ich wünsche Ihnen eine deftige Portion Zuversicht!
liebe Grüße,
Katharina
1. Oktober 2009 um 21:32
Mir geht es ähnlich :-( Ich mag auch nicht mehr dran denken…was wäre wenn…meine Geduld ist auch hin und ich bin froh, wenn die OP jetzt durch ist…die Frage ist nur was dann? Jammermodus wieder aus…lassen wir einfach den Kopf nicht hängen und überlegen uns, was wir schönes machen können…Nähmaschine steht schon in den Startlöchern *lach*. Alles wird gut!!!!
1. Oktober 2009 um 22:08
Einma drücken ganz fest für Frau…äh..Mutti
LG Claudi
1. Oktober 2009 um 23:33
Manchmal hilft ja schon dieses „es endlich mal rauslassen und nicht immer munter optimistisch zu sein“. Rauslassen dass es einem stinkt, dass man mehr als genervt ist, dass man sich selbst nicht leiden kann weil man merkt wieviel der Partner/die Familie einem abnimmt, klaglos, und weil man doch einfach nur „normal“ funktionieren können möchte. Und es nicht kann. Und Angst hat nie mehr zu können, so wie man denn möchte. Dass dieser Körper halt nicht (mehr) mitspielt.
Lassen Sie’s raus, Frau Mutti, ich – wir alle, ein jeder hat doch Päckchen zu tragen – kann(können) Sie sooo gut verstehen. Sie haben allen Grund zu klagen, meckern, heulen, toben, wüten. Auf das vermaledeite Knie, die doofen Ärzte die das nicht einfach so hinbiegen, die Seele die so angstvoll Schreckensbilder malt, die Familie die trotz aller Hilfe halt doch nicht genauso tut wie man’s selbst tun würde,…
Aber es geht ja voran. Wenn auch in Schritten die Ihnen viel zu klein und unscheinbar vorkommen. – Wie eine Vorkommentatorin bereits schrieb: letzte Woche war staubsaugen und Bad putzen noch unmöglich. – Hätten Sie gedacht dass Sie sich mal darüber freuen würden hinter dem Staubsauger herrennen *hust*, ok, humpeln zu können?
Schreien, toben, wüten Sie. Muss auch sein.
Und dann gehen Sie hin ins Nähzimmer und zaubern was Schönes. Oder putzen das Bad. Oder lümmeln auf dem Sofa, Knie brav hochgelegt, mit dem Laptop vor der Nase.
Dass Sie Geduld haben sollen sag‘ ich Ihnen nicht, das wissen Sie selbst.
Mit-fühlende Grüsse
Monika
2. Oktober 2009 um 07:44
Ach ja Frau… aeh… Mutti…, darf ich mitjammern? Mir ist da gerade auch danach, siehe hier: http://www.fraeuleinsonnenschein.de/kommentare/notbremse-….727/
Ich will meine alte Stimme wieder haben, denke auch oft dass wird nichts mehr. Und es fällt mir unsagbar schwer, was anderes zu glauben.
Ich drücke uns beiden (und allen anderen mit ähnlichen Schwierigkeiten) mal ganz fest die Daumen – wir werden dass wieder hinbekommen. Sie, liebe Frau… aeh… Mutti rennen demnächst wieder durch die Gegend wie ein junges Reh. Und ich, ich kann mich wieder ganz normal unterhalten.
Herzliche Grüße
Tanja
2. Oktober 2009 um 08:59
Gute Besserung!
Und klemmen Sie mal bisschen die Pobacken zusammen und zergehen nicht in Selbstmitleid! Das hat noch keinem geholfen!
Denken Sie positiv und lassen Ihrem Knie die Ruhe, die es zum heilen braucht!
2. Oktober 2009 um 14:09
Hallo Frau Mutti,
von mir volles Verständnis! Ich sitze selbst seit Monaten zuhause, noch dazu mit einer Krankheit, die man von außen überhaupt nicht sieht. Mittlerweile ist Aussschlafen langweilig, Unterschichtenfernsehen gucken blöd, und was Ernsthaftes brauche ich nicht in die Hand zu nehmen, weil dafür meine Konzentration nicht reicht. Früher habe ich mich über solche Auszeiten immer gefreut, inzwischen nervts nur noch.
Und ja, so ein Tief kommt bei mir auch immer wieder vor. Meine Technik dazu: kommen lassen, rauslassen, und nach einer begrenzten Zeit sich selbst in den Hintern treten, weils wieder reicht. Man kann nicht immer pausenlos kämpfen, Verschnaufen muss auch mal drin sein, aber nie ganz aufgeben.
2. Oktober 2009 um 14:14
Hm, wie könnten meine paar zusammengewürfelten Buchstaben Ihnen helfen… Ich sende Ihnen trotzdem mal eine Portion Geduld und Zuversicht! Außerdem wünsche ich Ihnen natürlich gute Besserung!!!
(Ketzerische Gedanken: Könnten Sie nicht über die Krankenkasse eine vorübergehende Haushaltshilfe erhalten? So für Sie zur Schonung des Knies und bei dem Rest der Familie die Nerven?)
5. Oktober 2009 um 19:00
Hallo Frau Mutti,
ich selber bin zwar noch ein junger Huepfer, aber trotzdem moechte ich meinen Senf dazugeben. Weil ich Ihre Situation gut nachvollziehen kann, da meine Mutter vor zwei Jahren in einer sehr aehnlichen Situation war. Auch sie hat sich mit den gleichen Aengsten geplagt wie Sie (nicht mehr richtig laufen koennen, nicht mit dem Hund um den See spazieren, keine Staedtreisen mehr …), um das Ergebnis vorwegzunehmen: Es ist alles wieder verheilt … aaaber es hat eine lange Zeit gedauert. Das soll Sie jetzt nicht entmutigen, sondern ganz im Gegenteil, Sie beruhigen, dass der Heilungsprozess – auch wenn es laenger dauern koennte – positiv verlaeuft!
Ich wuensche Ihnen weiterhin viel Kraft,
Tina