Nächste Woche Samstag
4. Oktober 2009
lasse ich mein Töchterlein für sieben Tage ins ferne Südfrankreich ziehen, um dort in irgendwelchen Felsen herumzuklettern.
Ausser der mitreisenden Patentante kenne ich niemanden von der Klettergesellschaft und glauben Sie mir, diesmal fällt es mir sehr, sehr schwer, meinem Kind Flügel zu geben.
4. Oktober 2009 um 13:57
Verstehe Sie sehr gut, ich hab auch so ein Töchterlein – wenn auch heute schon 23 – das stets auf die gefährlichsten Sportarten losgegangen ist: Reiten, Klettern, Jiu Jutsu (die Vereinskameraden waren alles 1,95m-Polizisten!), der Motorradführerschein war sowieso eine Selbstverständlichkeit und was dergleichen mehr ist. Was habe ich Eltern beneidet, deren Kinder ihre Seligkeit beim Ballett, Chorsingen und Tischtennis-Spielen gefunden haben!
4. Oktober 2009 um 15:40
ich kann sie nur zu gut verstehen, auch mein großer liebt das klettern und das schießen und mein kleiner den erkennen sie inzwischen schon in der notaaufnahme wieder weil er so oft da war
aber trotzdem brauchen sie die freiheit und kommen dann um so glücklicher wieder zurück
aber vielleicht sollten sie vorher doch noch mal auf das wechseln der sachen bestehen ;)
4. Oktober 2009 um 16:10
Aber bei der TOLLEN Patentante…da kann das fuer die Mittlere doch nur eine super Erfahrung und fuer beide eine rundherum tolle Woche werden :o)))
4. Oktober 2009 um 18:15
Ach, wie gut kann ich das nachfühlen!
Unsere Sechsjährige ist für vier Tage zu einem Reit-und Volti-Camp.
Sie fährt da ohne Freundin, ohne Schwester, ohne irgendwen zu kennen hin.
,,Ja, ich kenne da keinen, aber ich lerne da bestimmt viele Freunde kennen.“
Der Veranstaltungsort ist zwar nur 20 min weg, aber ich male mir natürlich die allerscheußlichsten Dinge aus.
(Das Reiterstübchen wird mit einem Ofen geheizt=> wann hat den das letzte Mal der Schornsteinfeger besichtigt?)
Es sind 19 Kinder da: Meine Maus wird bestimmt drangsaliert.
Der Gaul geht unter aller Garantie durch, wenn die Tochter darauf sitzt, etc etc.
Aber ich sitze hier brav und freue mich mit dem Kind und bin auch stolz und bete das Mantra:
,, Gib ihnen Wurzel, gib ihnen Flügel, gib mir mein Kind heile zurück, gib ihnen Wurzel, gib ihnen Flügel…usw.
Frau…äh…Mutti, ich schenke eine Runde heiße Schokolade mit gaaanz viel Sahne zur Nervenberuhigung ein.
Auf das alle Reisenden heil heimkehren.
4. Oktober 2009 um 20:42
Als passionierte Bergsteigerin und Klettererin kann ich sie beruhigen, ich glaube Fussball ist wesentlich gefährlicher. Aber ein bißchen die Sorgen meiner Eltern verstehen, wenn ich Woche mutterseelenalleine mal wieder durch die Alpen zog, tue ich auch jetzt erst wo ich eigene Kinder habe.
Und in Frankreich gibt es ohnehin alle meter einen Bohrhaken: keine Sorge !!!
6. Oktober 2009 um 19:15
Meine Süsse!! Auch ich mache mir Gedanken und freue mich trotzdem auf diese Woche. Ich passe gut auf, und bin nicht alleine dabei! Und das mit den Borhaken stimmt. Für Wäscheaufhängen sind die Abstände zu kurz, das kann ich bestätigen.
Kuss aus der hessischen Großstadt und bis Freitag! Kann ich zum Kaffee kommen???