Auf und ab,
11. Mai 2011
immer wieder.
Noch vor kurzem lehnte ich mich in dem Glauben, dass nun alles richtig gut läuft, entspannt zurück. Ein kurzer Anruf aus der Schule des Jüngsten nimmt mir die Ruhe. Die Vokabeln werden wohl vernachlässigt und sollten schleunigst nachgearbeitet werden.
„Erzieherisch“ bedeutet das, dass die Kontrollschrauben wieder angezogen werden müssen. Ein freundliches „klar hab ich Vokabeln gelernt“ reicht nun nicht mehr, jetzt müssen beschriftete Vokabelkärtchen vorgezeigt werden. Und das Abfragen der Vokabeln muss wieder sehr regelmäßig in den Alltag eingebaut werden. Dass dies effektiv ist, zeigte beriets die Vergangenheit. Dass wir das dennoch schleifen ließen … tja. Dumm von uns, doof für´s Kind. Zurück auf Los und von vorne.
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Weil Sie fragten: die Auswahl in meinem Kleiderkämmerchen ist nicht allzu groß. Allerdings habe ich mir im Laufe der letzten zwei Jahre ca. 25 Röcke genäht. (ähem. DAS ist doch eine ganze Menge). Shirts kann ich dafür an zwei Händen abzählen, Trägertops sind auch eher begrenzt.
Dafür lässt sich alles im Kämmerchen irgendwie miteinander kombinieren und vielleicht wirkt das deshalb so, als hätte ich einen befüllten, achttürigen Kleiderschrank.
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Gestern nachmittag wurde ich eine halbe Stunde am Telefon für die EMMA interviewt. Und wie das so ist, mit dieser vermaledeiten Telefoniererei – man labert und druckst und ähemt so vor sich hin und merkt erst hinterher, dass man vielleicht doch zwei, drei Sachen anders gesagt hätte, hätten die Fragen in schriftlicher Form mit Bedenkzeit vor einem gelegen.
Ob meine Antworten überhaupt zum Thema passten oder mein lapidares „keine Ahnung, da stehe ich drüber, da hab ich nix mit zu tun“ zu einigen Fragen verwertbar ist, werde ich erfahren. Sie auch :)
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Statt joggen zu gehen saß ich heute morgen zwanzig Minuten schmollend im Bett, weil ich mich nicht aufraffen konnte, joggen zu gehen. Manchmal ist es sehr kompliziert, ich zu sein.
11. Mai 2011 um 12:17
Möööp, die Vokabelkärtchen gehören hier auch zum Alltag und ich könnte gut drauf verzichten. Aber wenn ich mich nicht drum kümmere macht es das Kind erstrecht nicht….
Ich habe immer die Hoffnung, dass sich das mal plötzlich ändert und der Große auch ohne ständiges Anstubsen lernt.
11. Mai 2011 um 13:11
Anstelle von Vokabelkärtchen kann ich wärmstens den Einsatz des Programmes „Phase 6“ am Computer empfehlen. Bereits gekonnt abgearbeitetes wird immer mal wieder mit abgefragt, nicht gekonntes so lange, bis es klappt. Eingeben muss das Kind selbst, Eltern können die Lernfortschritte kontrollieren – wir haben beste Erfahrungen damit gemacht!
Herzliche Grüße in die grüne Villa!
11. Mai 2011 um 13:32
Au backe, das ist echt ein Rückschlag, dem nun mit Vehemenz begegnert werden wird.
Vokabeln hat damals immer mein Vater abgehört, das war richtg prima.
Wow. quasseln für Emma! – ich kann mir gut, ja bestens vorstellen, dass der Ärger anschließend einigermaßen war, weil ja vieles doch besser oder anders hätte gesagt werden sollen….
Aber Kopf hoch, die suchen wohl das Verwertbare heraus, hoffe ich.
11. Mai 2011 um 14:24
ich halte mich ja sonst eher zurück mit Kommentaren, aber wenn ich mir die Spiegelmutti mit dem Kommentar so anschaue, möchte ich behaupten Shirt vom 11.09.2010 und vom 23.09.2010 könnten doch zu dem Rock kombiniert werden.
11. Mai 2011 um 14:27
Liebe Pia!
Ich find`dich gut!
Ruth
11. Mai 2011 um 14:38
Ich empfehle „Es ist nicht immer leicht ich zu sein“ von den Wiseguys !
Das passt perfekt zum Thema. Und live in Mainz auf dem Domplatz war einfach wunderbar.
…und da fällt mir doch auch noch der Titel „Mein neues Händy“ ein. Passt auch perfekt.
Bitte um Rückmeldung falls Du dir die Sachen mal angesehen hast ;-)
11. Mai 2011 um 14:39
… natürlich muss es heissen „angehört“….
11. Mai 2011 um 15:26
@ andrea: Den Song von den Wiseguys kann ich auch empfehlen: absoluter Ohrwurm! *wipp mit den Füßen* :-)
Frau Mutti, passt das Top vom 26.08.10 oder das Shirt vom 09.03.11 zu dem Rock? Oder farblich knapp daneben? Oder vielleicht, wie auf dem Foto, ein weißes Shirt und dazu eine gestickte pinke Orchideen-Brosche?!
Den Rock finde ich nämlich echt toll! Aber ich kenne das Problem: was Tolles, Neues, frisch der Nähma entrissen, unbedingt am nächsten Tag ins Büro anziehen wollen und dann…NIX passt dazu… :-/
Lösung: einfach ein passendes Shirt nähen! (seeehr schöner Vorwand für ausgiebigen Stoffmarktbesuch, weil man ja im Internet mit den Farben sonst leicht daneben liegen könnte…) ;-)
Tapfer sein, das mit den Vokabeln bekommen Sie (und der Kleine) bestimmt gut hin. Es läuft doch ansonsten z.Zt. sehr gut!
Bin gespannt, was bei dem Interview mit der Emma rauskommt!
Liebe Grüße gen Süden
natalie
11. Mai 2011 um 19:07
Der letzte Satz (Manchmal ist es sehr kompliziert, ich zu sein) ist einfach nur großartig…
11. Mai 2011 um 19:58
Ja, der letzte Satz gefällt mir auch ganz besonders!
Liebe Grüße
Juniwelt
12. Mai 2011 um 07:55
Das mit der Wahl von Rock und dem Top kenn ich auch wenn ich damals nicht wusste welchen Waffenrock zum Kettenhemd passt, wenn wir mal wieder auf Tour waren um Sklaven abzuschl … ääääh einzufangen (grunz)
…halts Maul Calligula!
Als ich hab Definitionen zu unbestimmten Rechtbegriffen fürs Diplom an die Tür (wahlweise Wand) gegenüber von der Kolschüssel aufgehängt (bei Nichtsitzpinklern muss die Position natürlich entsprechend angepasst werden). Da man in dieser Situation immer wiederkehrend gelangweilt da sitzt, ist man um jede Abwechsung dankbar und nimmt (so meine Theorie) durch die Muskelkontraktionen, die eine außerordentlich gesteigerte Durchblutung zur Folge haben, Informationen besonders intensiv auf. Mir hat’s geholfen … war awa irgendwie auch nicht viel bessser als Calligula, oder?
eben! (grunz)
12. Mai 2011 um 11:52
es ist doch immer wieder schön zu lesen, dass es auch bei anderen nicht besser klappt. vokabelkartei ist hier auch vorhanden, wird aber nur mit murren und wiederholtem nachfragen bearbeitet. wobei, dass mit dem schleifenlassen ist mir auch sehr bekannt, leider. wann gibt es nochmal ferien?
liebe grüsse
astrid
@petra: vokabeln per computer – hört sich ganz gut an, bin aber zwiegespalten, ob ich dass meinem sowieso schon computer’süchtigem‘ kind vorsetzen soll.
13. Mai 2011 um 10:29
@astrid: per Computer ließ sich die Lernerei besser ‚verkaufen‘, die Rechtschreibung in beiden Sprachen leichter überprüfen, da leserlich ;) geschrieben – und für mich war da wichtiger, dass gelernt wurde, zur Not halt auch am Computer … (aber was bei uns gut lief, muss nicht für alle gelten)
14. Mai 2011 um 14:51
Ooooh, für die Emma! Vielleicht kaufe ich doch mal wieder eine. :-)
Liebe Grüße von der
Garnprinzessin
14. Mai 2011 um 19:55
Kriegen wir Bescheid, wenn die Emma dann kommt mit ihnen Frau…äh…Mutti?
Dann kann ich meiner Ma nämlich sagen, dass ich gerne mal wieder eine nach N geschickt haben möchte :-)
Danke sehr :-)
Lg aus dem Norden, Britta
Ps. Ich bin irgendwie ein Captcha-nichtlesen-könner…